Im Februar stand ziemlich viel auf dem Zettel, was schlicht für die kommende Veröffentlichung erledigt werden musste und deshalb fällt dieses Schreibupdate Februar auch ein bisschen in die Kategorie Berichtsheft einer Autorin. Und ja: Leider waren das nicht alles neue Punkte, sondern ich habe eine ganze Ladung an To-Dos aus dem Januar mitgeschleppt.
Wie ich im Januar beim #wmdedgt schon erwähnt hatte, habe ich für die Carpathia-Ausschreibung etwas eingereicht – neues gibt es da noch nicht. Ich habe die Gelegenheit aber genutzt und mal wieder meine eigene Einreichungs-Tabelle aktualisiert. Dabei habe ich festgestellt, dass da doch ein paar Sachen gefehlt haben. Überraschung, natürlich. Das ist jedes Mal ein bisschen seltsam, weil beim Durchgehen plötzlich alte Geschichten wieder auftauchen: Projekte, an die man ewig nicht gedacht hat, Texte, die man damals mit viel Hoffnung rausgeschickt hat und die man so längst wegsortiert hatte.
Praktisch ist es trotzdem: einmal ordentlich nachgezogen, und ich habe wieder einen klaren Überblick und natürlich kam gleich wieder das alte Schreckgespenst „Wenn ich endlich mal Zeit hätte …“.
Danach kam direkt die nächste, diesmal etwas umfangreichere Ausschreibung – und ja, ich habe sie auch mitgenommen. Romantasy. (Mein natürliches Habitat. Ironie off.) Die Leseprobe lief dank guter Planung dann aber erstaunlich gut und ist mir deutlich besser von der Hand gegangen, als ich vorher befürchtet hatte. Ich bin tatsächlich gespannt, ob da am Ende was bei rumkommt – auch wenn ich innerlich schon mal vorsichtig auf „eher nicht“ eingestellt bin.
Nicht, weil ich den Text kleinreden will – für einen Sekundenbruchteil war ich versucht, gleich weiterzuschreiben –, sondern weil bei solchen Ausschreibungen oft mehr reinspielt als nur ein gutes Exposé und Manuskript: Timing, Programm, Vermarktungsschiene, Zielgruppen-Match und ob man als Person eben ins Gesamtpaket passt. Ich mache da mein Ding, aber ich bin mir bewusst, dass das nicht immer deckungsgleich ist mit dem, was gern gesucht wird. Außerdem haben mir 100% der Testleserinnen wieder einen Mangel an Romantik attestiert oder um es mit den Worten der Testleserin Nr. 2 zu sagen: Typisch du, aber man merkt noch nix von der Romance 😉
Meh. Aber mal ehrlich: Wer braucht die schon ständig? 😉
Und dann gibt es noch eine Sache, die nicht in der Luft hängt: Das Releasedatum von Magic between the Pages steht fest! Notiert euch den 18. März, pünktlich zur Leipziger Buchmesse, findet ihr es am Stand von Books on Demand. Ich bin selbst schon richtig gespannt auf das Buch: Der Buchsatz ist wunderschön. Es ist wirklich so einer, bei dem man beim Durchblättern etwas debil vor sich hin grinst und das Cover ist sowieso ein Traum.
Nach der Ausschreibung habe ich dann noch eine Runde testgelesen – sagen wir: mit einem sehr dezenten Motivationsschubs von Melisande im Rücken. Sie weiß halt blöderweise, wie man meinen Ehrgeiz weckt. Aber ich habe es tatsächlich durchgezogen, auch wenn ich vermutlich nicht ganz die Zielgruppe bin. Alle, die Cozy Fantasy mögen, dürfen jedenfalls gespannt sein – da kommt in Q2 etwas, das genau in diese Wohlfühlrichtung zielt.
Ich habe das Korrektorat eingepflegt und bin gerade beim erneuten Durchlesen, um den Text wirklich sauber für den Buchsatz zu finalisieren. Diese letzte Runde ist für mich immer die Mischung aus „Fast fertig!“ und „Warum sehe ich JETZT erst diese Stelle?!“, aber lieber jetzt glattziehen als später im Satz herumdoktern.
Melisande sitzt weiterhin fleißig am Cover und es sieht richtig, richtig gut aus. Komplett anders als meine bisherigen Bücher und auch deutlich weg von meinem eigenen Entwurf, aber genau deshalb wirkt es so frisch. Und vor allem: einfach schön. Ich hoffe, es kommt bei den potenziellen Leser:innen (gut, vermutlich eher Leserinnen) dann genauso gut an und holt mich vielleicht etwas aus dem Loch, in dem sich meine Zahlen aktuell befinden.
Das E-Book dürfte diesmal problemlos laufen, ich bin ziemlich sicher, dass es zur Seitenzauber als E-Book verfügbar ist. Beim Taschenbuch möchte ich mich gern selbst dran wagen – sobald wir einen Termin finden, an dem Melisande mir in Ruhe zeigt, wie ich schnell (und vor allem effektiv) in Affinity Publisher einsteigen kann.
Dieses Taschenbuch war … sagen wir: ein etwas längerer Weg zur gedruckten Erleuchtung. Es hat vier Probedrucke gebraucht, bis Melisande und ich herausgefunden hatten, welche Kombination aus Layout und Position Amazons Schnittwillkür am ehesten überlebt. Anders kann man es nicht nennen: Jeder der vier Probedrucke hatte eine andere Rücken-/Buch-Tiefe, als hätte die Druckerei beschlossen, Überraschung zum Qualitätsmerkmal zu machen. Ich wusste ja, dass man da einiges hinnehmen muss (ist bei Tolino nicht anders), aber bei diesem Buch ist es mir eben extrem aufgefallen.
Nebenbei sind noch ein paar weitere Learnings angefallen (die Sorte, die man nicht sucht, aber trotzdem bekommt). Mit Melisandes Hilfe werde ich daraus vielleicht mal einen eigenen Blogpost machen – damit wenigstens irgendwer außer meinem Papiermüll noch etwas davon hat.
In den nächsten Wochen werde ich wohl auch meine Autorenexemplar-Bestellung auslösen und dann kann Vom Fels zum Fass auch bei mir direkt gekauft werden. Und natürlich wird es auf der Seitenzauber Buchmesse ebenfalls dabei sein!
Projekt FB geht in die gleiche Richtung wie Alpaka 66 und RR. Ich sitze gerade am Exposé und an einer Leseprobe für den Verlag und komme damit erfreulich gut voran – schlicht weil es kein Fantasy ist, bei der man erst einmal viel Zeit ins Worldbuilding stecken muss, bevor jemand einen Kaffee trinken darf (und ja, der spielt wieder eine Rolle). Kaffeeaffine Hauptcharaktere sind so ein Ding von mir – sprachs, und trank den letzten Schluck ihres 3. Kaffees an diesem Tag.
Neben all den größeren Aufgaben, die so eine Veröffentlichung zwangsläufig mit sich bringt, kommt natürlich auch noch der ganz normale Kleinkram obendrauf und der frisst erstaunlich zuverlässig Zeit.
Zum Beispiel musste aus brandschutztechnischen Gründen ein neues Roll-up her. Kleiner Servicehinweis aus der Praxis: Denkt bei solchen Dingen unbedingt an die B1-Zertifizierung (Brandschutz). Und wenn ihr das über Dienstleister oder Druckereien machen lasst: Fragt aktiv danach, ob das Material entsprechend zertifiziert ist – so erspart ihr euch im Zweifel unnötiges Hinterherrennen, Ärgern und vor allem Kosten.
Außerdem brauchten ein paar Goodies Nachschub. Und weil ich da langfristig unabhängiger werden will, war das nicht mal eben schnell, sondern eher ein kleines Projekt. Aber: Der erste Probedruck der Alpaka-Sticker ist da und ich werde in den nächsten Wochen deutlich aufrüsten, denn das Cover und die Story von RR schreien geradezu nach Sticker-Varianten (die Melisande hoffentlich auch gern erstellt).
Ich finde Sticker als Goodie sowieso spannender als Lesezeichen: Sie eignen sich auch für Kinder, wobei die meistens konsequent auf die Gummibärchen an meinem Stand abfahren. Ja … apropos Gummibärchen: Kennt jemand von euch vegane Süßigkeiten, die es in kleinen Einzelpackungen gibt, die nicht direkt das Budget sprengen und im besten Fall auch mir schmecken (und da wirds schwierig)?
Und noch ein Haken auf der Liste: Das Leseprobenheft zum Troll ist auch fertig. Davon wird es also ebenfalls Exemplare geben.
Jetzt mal Hand aufs Herz: Welche Goodies mögt ihr denn am liebsten – Sticker, Lesezeichen, Postkarten, Leseprobenhefte? – oder seid ihr Team „Hauptsache Buch“?
Viele Grüße
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Eine Antwort
Das klingt sehr fleißig 🙂
Goodies, die für Kinder taugen! Gummibärchen, Traubenzucker, witzige (Tier-)Sticker oder Postkarten,… sowas halt.