Zwischen Schreibzielen, Alltag, Müdigkeit, Familienlogistik, ehrgeizigen Plänen und der unangenehmen Erkenntnis, dass eine hübsche To-do-Liste noch kein Kapitel geschrieben hat.
Auf dieser Seite sammle ich Beiträge über Schreiballtag, realistische Produktivität, kreative Routinen und Interviews mit Autor:innen, die nicht im luftleeren Raum schreiben, sondern mitten im echten Leben.
Schreiben klingt in Ratgebern oft erstaunlich einfach. Man setzt sich Ziele, arbeitet konzentriert, bleibt dran, überarbeitet sauber nach Plan und wird am Ende vom eigenen System begeistert sein. Der Alltag hat dazu bekanntlich eine eigene Meinung.
Dieser Themenhub bündelt Texte über das Schreiben außerhalb der Idealbedingungen: von der Starthemmung, überzogenen Vorsätzen, der Konzentration zwischen Verpflichtungen, der Nutzung kleiner Arbeitsfenster, von unperfekten Routinen und der Frage, wie Autor:innen tatsächlich arbeiten, wenn das Reallife einschlägt.
Die Reihe ist für Schreibende gedacht, die nicht nur Motivation suchen, sondern brauchbare Gedanken, ehrliche Einblicke und gelegentlich den Trost, dass nicht jedes Buch an einer mangelnden Morgenroutine scheitert.
17. Juli 2026
Schreibvorsätze treffen früher oder später auf Müdigkeit, Unterbrechungen und einen Alltag, der sich nur selten an kreative Pläne hält. In diesem Auftakt zur Reihe geht es um den Mythos des idealen Schreibtags, den Unterschied zwischen freier und kreativer Zeit – und um kleine, realistische Wege, trotzdem immer wieder zum Text zurückzufinden.