Ignis lucidus erscheint am 1. April 2026 im Carpathia Verlag und diesmal bin ich wieder mit einer Kurzgeschichte in der Anthologie vertreten. „Was Feuer verspricht, was Feuer verzehrt“ erzählt von zwei Wilderern, einem Feuer in kalter Winternacht und etwas, das sehr lange auf seine Erlösung gewartet hat.
Nachdem ich schon bei der ersten Anthologie des Verlags, Aqua obscura, vertreten war, freue ich mich sehr, diesmal erneut Teil des Projekts zu sein. Und ja: Diesmal geht es um Feuer. Also nicht gerade um das harmloseste Thema, das man sich für eine Sammlung phantastischer Geschichten aussuchen kann. Wärme, Licht, Hoffnung, klar, aber eben auch Zerstörung, Verlust und Dinge, die man vielleicht lieber nicht geweckt hätte.
Die Ignis lucidus-Anthologie versammelt phantastische Geschichten, in denen Feuer eine zentrale Rolle spielt. Mal dürfte es eher unheimlich werden, mal düster, mal vielleicht auch ein bisschen schräg, aber bei so vielen tollen Autor:innen ganz sicher nicht langweilig.
Ich mag an solchen Themenanthologien besonders, dass ein Motiv so viele verschiedene Richtungen einschlagen kann. Feuer ist schließlich nie nur gemütlicher Kaminabend. Es kann schützen, warnen, locken oder alles sehr viel schlimmer machen. Manchmal auch alles gleichzeitig. Das ist literarisch natürlich ziemlich dankbares Material und ja, auch für Autor:innen.
Meine Kurzgeschichte trägt den Titel Was Feuer verspricht, was Feuer verzehrt und ja, das war das, wofür ich am längsten gebraucht habe bei dieser Ausschreibung. Ich habe sogar den Fehler (anders kann man das kaum nennen), den Mann um Rat zu fragen und bekam dann gleich was von Versmaßen und dem Mittelalter um die Ohren gehauen. Dabei wollte ich nur einen gut klingenden Titel für meine Geschichte …
In meiner Geschichte geht es um die beiden Wilderer Aidan und Kane, die in einer kalten Winternacht Holz aus dem Teufelsriss verbrennen und damit etwas befreien, das lange Zeit auf seine Erlösung gewartet hat.
Das ist, wie man sich denken kann, keine besonders gute Idee.
Die Geschichte ist winterlich, düster und ein bisschen unheilvoll geraten, eben genau die Art Erzählung, bei der man schon früh ahnt, dass hier niemand einfach nur ein Feuer anzündet und anschließend gemütlich nach Hause geht. Mich hat an der Idee vor allem dieser Gegensatz gereizt: klirrende Kälte auf der einen Seite, Feuer auf der anderen und dazwischen zwei Männer, die wahrscheinlich nicht ganz verstanden haben, worauf sie sich eingelassen haben. Aidan etwas mehr als Kane 😉
Wer Geschichten mag, in denen alte Dinge besser begraben geblieben wären, könnte hier also ganz gut aufgehoben sein.
Neben meiner Geschichte sind in Ignis lucidus viele weitere phantastische Erzählungen versammelt. Gerade das macht Anthologien für mich immer spannend: Man bekommt ganz unterschiedliche Stimmen, Stimmungen und Ideen in einem Buch, aber unter einem gemeinsamen Thema. Und ich freue mich besonders, dass ich diesmal zum ersten Mal gemeinsam mit Melisande in einer Anthologie vertreten bin.
Weitere Autor:innen:
Juna Bendix, Gianna Bernstein, Tamara Breite, Eva Brune, Friederieke Butzheinen, Tobias Derkits, Anke Elsner, Kerstin Fläschel, Sabine Frambach, Josephine R. Green, Camilla Grüner, Carolin Hattendorf, Franziska Hesse, Susanne Horn, Felix M. Hummel, Philip Krömer, Tobias Lagemann, Lyakon, Maya Malou, Thomas Melerowicz, Melisande D. Menze, Jelena Moesus, Adrian van Schwamen, Catrina Seiler (moi!), Felix Theodor, Florian Waldner und Marilena Westermann
Wenn du Anthologien magst, düstere Phantastik gern liest oder einfach wissen willst, was genau im Teufelsriss besser nicht verbrannt worden wäre, dann schau dir Ignis lucidus gern einmal näher an.
Ich freue mich jedenfalls sehr, dass Was Feuer verspricht, was Feuer verzehrt Teil dieses Buchs ist und bin gespannt, wie die Anthologie ankommen wird.
Viele Grüße
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