# Catrina Seiler > Autorin für Unterhaltung & Fantasy-Romane > Contact: mail@catinco.de ### Beiträge #### [Bloggerschnack 1/2025] Neue Leser! Mehr Interaktion! Was sonst? Im ersten Monat des neuen Jahres lädt der Bloggerschnack mit dem Thema "Was möchtest du dieses Jahr mit deinem Blog erreichen?" dazu ein, eigene Ziele zu reflektieren und spannende Einblicke in die Blogpläne der Community zu gewinnen – eine perfekte Gelegenheit, um ins neue Jahr zu starten. Letztes Jahr (das muss man ja inzwischen so sagen) habe ich mein eigentliches Ziel, wieder beim großen Jahresrückblog mitzumachen, komplett nicht erreicht – Zeit, Zeit, Zeit. Aber was möchte ich nun dieses Jahr mit diesem Blog erreichen? Und: Hat dieser Post womöglich etwas damit zu tun? Was ist der Bloggerschnack?Für den Bloggerschnack wird jeden Monat ein neues Thema im Bloggerforum Bloghexe festgelegt. Dann hat man einen ganzen Monat Zeit, um dieses Thema auf dem Blog, auf Instagram oder wo man sonst noch als Blogger unterwegs sein kann, zu bearbeiten. Rund um www.catrina-seiler.de Design der Homepage Wer meine Website nicht nur aus Verlegenheit besucht, weil er auf einen falschen Link geklickt hat, wird es bemerkt haben: Seit Anfang des Jahres ist der Seitenhintergrund meiner Webpräsenz nicht mehr dunkel, sondern hell - ich hatte einfach genug von dem doch recht düsteren Blauton. Winterdepression? Könnte sein. Deshalb habe ich die Weihnachtsferien genutzt, um den Farbwechsel mehr oder weniger motiviert in Angriff zu nehmen, auch wenn das Blau eben zu meiner Autorenmarke gehört.Das war allerdings leichter gesagt als getan und irgendwie ging bei meinen Versuchen nicht nur die dunkle Hintergrundfarbe, sondern auch das Thema komplett verloren. Aber hey? Dieses Theme ist auch ganz nett, ich habe inzwischen sogar ein paar Erkenntnisse über den Site-Builder Elementor gewonnen und das Ziel, ein modernes Design mit einer freundlichen Präsentation meiner Inhalte und einer einfachen Navigation, habe ich auch erreicht.Die nächsten beiden Punkte laufen eher im Hintergrund, sind aber auch ein wesentlicher Bestandteil meiner Pläne für den Blog. SEO: Reichweite vergrößern TikTok wird in den USA aus- und eingeschaltet und Instagram hat ein neues Format (4:5) eingeführt - die sozialen Netzwerke sind in Bewegung. Umso wichtiger erscheint es mir, die eigene Website zu pflegen. Dazu möchte ich mich mehr mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung beschäftigen und Social Media gezielt nutzen, um meine Webseite und den Blog, aber auch meine Bücher bekannter zu machen. Neue Leser sind in beiden Medien herzlich willkommen.Seit gestern bin ich übrigens auch auf Bluesky zu finden – allerdings gibt es in Elementor bisher kein Icon für dieses doch recht unbekannte Netzwerk. Technische Optimierung Ein ziemlich langweiliges Thema, von dem der normale Leser wahrscheinlich relativ wenig mitbekommt, außer vielleicht langsam ladende Seiten (ich bin selbst manchmal genervt). Nichtsdestotrotz hat sich an dieser Front einiges getan - neues Cookie-Banner, einige Plugins entfernt und etwas Ärger mit dem schwebenden KoFi-Button, der leider einen GoogleFont nachlädt. Leider habe ich noch keine Idee, wie ich dieses Problem umgehen kann. Oder ist es einfach, sich gegen extern gehostete GoogleFonts abzusichern?Eine Freundin, die viel am Handy ist, sagt mir bei jedem schiefen Container, dass das 10 Pixel zu viel sind und eigentlich alles auf einer Linie sein müsste. Immer diese Perfektionisten! Aber ich bin ja dankbar - bei mir reicht die Laune meist gerade für einen Check in Chrome, aber vielleicht sollte ich mit dem Handy oder Tablet im Elementor diesem netten Button mehr Aufmerksamkeit schenken. Und ja, ich weiß, dass das Logo auf dem Smartphone immer noch "zu klein" ist ... gut Ding will Weile haben! Zusammenarbeit mit anderen Autoren oder Bloggern Ein Thema, das seit vergangenem Jahr bereits präsenter in meiner Planung ist, auf dieser Plattform mit anderen Autoren zusammenzuarbeiten, um voneinander zu lernen und neue Zielgruppen – entweder als Autorin oder als Bloggerin – zu erreichen. Das ist ein Punkt, der noch ein wenig vage in den genauen Absichten ist, beinhaltet aber Gastbeiträge oder auch Kooperationen und weitere, thematisch gut passende Blogparaden. Allerdings gibt es sogar eine erste Kooperation mit meiner lieben Standpartnerin von der LibeRatisbona 2024 , Matilda Best, und eine zweite Idee habe ich auch bereits in Arbeit. Da fehlt allerdings gerade einfach nur die Zeit.  Oder habt ihr eine gute Idee, wie man einmal zusammenarbeiten könnte? Buchmessen: Der passende Ort, um mehr Leser zu finden? Das ultimative Ziel! Neue Leser Neue Leser zu gewinnen – ein ehrgeiziges Ziel, keine Frage, aber auch eine unglaublich spannende Herausforderung! Schon beim ersten Buch und selbst bei meinem allerersten Blog habe ich gelernt: Es braucht Zeit, Kreativität und vor allem Geduld. Damals waren meine Schwester und ein paar Freunde meine treuesten Leser, und das hat mich riesig gefreut. Heute habe ich eine größere Vision: Jede:r neue Leser:in ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung – und ich weiß, dass der Weg genauso wichtig ist wie das Ziel. Interaktion! Interaktion! Von Anfang an war mir der Austausch mit euch wichtig – sei es durch Call-to-Actions, Umfragen (meist auf Instagram) oder kleine Aktionen wie das Verschicken von Charakterkarten, das ich an ein Newsletter-Abo gekoppelt habe (ja, der Newsletter wurde noch nie verschickt). Besonders schön fand ich auch die Blogparty mit den Bloghexen oder die Blogparade zum Thema Magie mit einigen Autor:innen von Instagram. Ich weiß: Interaktion ist der Schlüssel, um mit Leser:innen eine richtige Community aufzubauen. Das möchte ich in Zukunft noch stärker voranbringen. Was begeistert euch? Was würdet ihr euch hier wünschen? Eure Meinungen und Ideen sind für mich unbezahlbar – und vor allem unglaublich inspirierend. Mehrwert für euch: Exklusive Inhalte und Einblicke Mein Ziel ist es, euch echten Mehrwert zu bieten: Leseproben, Bonuskapitel, Hintergrundwissen – Inhalte, die es nirgendwo sonst gibt. Ich möchte, dass ihr hier kleine Schätze findet, die euch ein Lächeln auf die Lippen zaubern.Natürlich ist das wieder einmal leichter gesagt als getan. Der Newsletter? Noch auf Eis. Das GLYN-Universum-Lexikon? Vielleicht noch wenig besucht – aber ich glaube, das liegt daran, dass das GLYN-Universum erst entdeckt werden will!Und genau darin liegt für mich der Reiz: Schritt für Schritt baue ich diese Welt auf. Es mag jetzt noch klein wirken, aber ich bin überzeugt, dass jeder Baustein zählt. Mit eurer Unterstützung kann hier etwas Großes entstehen. Das Gefühl, euch dabei an meiner Seite zu haben, ist unbezahlbar – und macht die Reise umso schöner. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Und darüber hinaus? Natürlich klingt das alles gut und schön. Man denkt: Sie hat einen Plan und ist optimistisch. Aber die Wahrheit ist, dass manche Dinge schwieriger umzusetzen sind, als es auf den ersten Blick scheint. Und das liegt ausnahmsweise nicht nur an Zeitmangel – manchmal prallen einfach Welten aufeinander. Nehmen wir das Thema Exklusive Inhalte. Klingt toll, oder? Aber diese Inhalte entstehen nicht von selbst. Entweder muss ich sie erst erstellen (hier wäre ein Zeitumkehrer Gold wert) oder – sobald die Ideenflut einsetzt – schlägt das Imposter-Syndrom gnadenlos zu: Wen interessiert das überhaupt? Manchmal stelle ich mir vor, wie viel einfacher es wäre, einen Blog über Gartenarbeit oder Sport zu führen. Das sind Dinge, bei denen man schnell Ergebnisse sieht (okay, bei Sport in meinem Fall vermutlich nicht). Pflanzen wachsen von selbst, ich muss sie nur ein bisschen gießen. Und das Schreiben? Meine Wochenberichte wären wahrscheinlich weniger aufregend als die einer Assistenzkraft in einem Archiv (deren Arbeit wahrscheinlich noch spektakulärer ist):Am Wochenende bin ich endlich zum Schreiben gekommen. Es sind 2000 Wörter geworden. Jetzt brennen meine Augen, die Wäsche weint und die Familie dreht sich im Schleudergang. Das war's. So traurig das klingt: Das ist meine derzeitige Schreibrealität – gut, vielleicht weint auch die Familie und die Wäsche dreht sich im Schleudergang, aber manchmal lässt sich das schwer unterscheiden. Vielleicht sollte ich doch Assistentin eines Archivars werden?Aber wisst ihr was? Trotz allem bleibe ich dran. Denn Schreiben ist mein Traum und irgendwann – vielleicht, vielleicht – schaffe ich es, die roten in schwarze Zahlen zu verwandeln. Und wer bis hierher gelesen hat, verdient meinen größten Respekt! Aber natürlich schiebe ich noch anderthalb Fragen hinterher: Gibt es etwas, was euch wirklich interessieren würde?Etwas, das ihr nicht schon tausendfach im Internet nachlesen könnt? Doch noch nicht genug gelesen? Weitere Beiträge zum Bloggerschnack 1/2025 Bloggerschnack im Januar: Was möchtest du dieses Jahr erreichen? – HeldenhaushaltBloggerschnack Januar 25: Was möchtest du dieses Jahr mit deinem Blog erreichen? – Jansens PottMein aktuelles Problem mit dem Bloggen: Keine Lust? Doch, aber… – Digital DiaryWas möchtest du dieses Jahr mit deinem Blog erreichen? #bloggerschnack – Suzu Chan[Bloggerschnack] Was möchte ich 2025 mit meinen Blogs erreichen? – BlogHexeBloggerschnack Januar 2025: Was möchtest du dieses Jahr mit deinem Blog erreichen – Julias Allround BlogBloggerschnack – Was möchtest du in diesem Jahr mit deinem Blog erreichen? – Lorenzos Welt #### [Bloggerschnack 1/2026] Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen? Im Januar 2026 lautet das Thema: "Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen?" — und ja, ich musste kurz lachen, weil ich sofort mehr als nur eine Antwort parat hatte. Aber es heißt ja: Die größte Herausforderung. Und da wird es schon wieder einfacher, oder?Über das Monatsthema des Bloggerschnacks habe ich ansatzweise bereits in verschiedenen Blogposts sinniert und ja, es sind diese alten Punkte, die mir natürlich wieder eingefallen sind: Ideenfindung (mit Anspruch), Zeit und damit einhergehend das Energiemanagement. All das sind große Herausforderungen, da Bloggen bei mir parallel zu Buchprojekten und Alltag (inklusive Familie, Haustieren und Job) passiert, und irgendetwas davon fordert immer seine Priorität ein. Auch der Konsistenzdruck spielt eine Rolle: 2025 habe ich mehr Blogposts denn je veröffentlicht, weil ich mich neuen Themen geöffnet habe. Gut, nicht neu – aber für meinen Blog neu. Dennoch sind diese vier Herausforderungen nicht die größte, die ich erlebe. Was ist der Bloggerschnack?Für den Bloggerschnack wird jeden Monat ein neues Thema im Bloggerforum Bloghexe festgelegt. Dann hat man einen ganzen Monat Zeit, um dieses Thema auf dem Blog, auf Instagram oder wo man sonst noch als Blogger unterwegs sein kann, zu bearbeiten. Bloggen: Persönlich, aber nicht privat Ich mag Texte, die nach Mensch klingen. Und ja: Natürlich steckt hinter meinem Blog eine Person. Aber genau da liegt meine größte Herausforderung beim Bloggen: persönlich, aber nicht privat. Nicht, weil ich geheimnisvoll sein will, sondern weil ich bewusst entscheiden will, was öffentlich sein soll und was auf der anderen Seite mein Leben ist. „Du musst dich zeigen!“ – Muss ich das wirklich? Als Autorin hört man es vielerorts: Bau eine Autorenmarke auf. Zeig dich. Zeig dein Leben. Sei sichtbar. Ein Blog soll – genau wie Social Media – dafür ein gutes Medium sein. Ich verstehe, warum dieser Rat so oft gegeben wird, aber für mich funktioniert er anders. Nahbarkeit ist für mich völlig in Ordnung. Sichtbarkeit soll bei mir nicht darüber entstehen, wie viel Privatleben ich preisgebe, sondern über das, was ich tue und teile: Bücher, Einblicke ins Handwerk und auch diese Mehrwertthemen, bei denen ich meine Erfahrungen weitergebe. Das sehe ich tatsächlich ziemlich pragmatisch: Denn wenn Privates der Motor wird, muss man davon oft immer mehr liefern, um interessant zu bleiben, und da greifen dann wieder die anderen Herausforderungen des Bloggens (Zeit- und Energiemanagement, Ideenfindung …).  Autorenmarke ist für mich ein Buchversprechen, kein Lebenslauf Mein Verständnis von Autorenmarke ist deutlich unromantischer und für mich dabei weitaus sinnvoller: eine klare Erwartung für Leser:innen. Also eher "humorvolle Unterhaltungsromane mit Augenzwinkern" statt "dauerjammernde und überarbeitete Mutter". Die Marke soll bei mir aus dem bestehen, was ich liefere: Ton, Themen, Gefühl und Leseerlebnis – nicht aus biografischen Etiketten oder Haustieren. Kurz: Das Buch ist das Produkt – nicht ich. Und der Blog? Er ist ein Schaufenster für diese Werte, hier kann man meinen Ton lesen, meine Themen spüren und entscheiden, ob man dieses Lesegefühl auch in Buchlänge möchte. Wenn die Person das Produkt ersetzt Was ich damit vermeiden will: dass am Ende die Person wichtiger wird als der Text. Persönliche Töne dürfen gern mitschwingen, aber im Zentrum meines Blogs als Teil meiner Autorinnenmarke sollen Bücher und Inhalte stehen. Daher darf Privates in meinem Blog (oder auch auf Social Media) gern vorkommen, aber es soll nicht die Grundlage sein, auf der alles steht. Eine solche Verschiebung kann übrigens auch falsche Signale senden – nicht nur in der Bubble, tatsächlich generell in der Branche. Denn Reichweite ist eine sichtbare Zahl, und klar: Die wird wahrgenommen. Das Schwierige ist nur: Reichweite entsteht oft über Persönliches – über Einblicke, Alltag, vor allem Emotionen und manchmal auch über Drama. Das kann funktionieren, aber es ist eben keine starke Erzählstimme oder ein verlässliches Buchversprechen. Und genau deshalb ist Abgrenzung für mich so wichtig: Ich will, dass der Fokus bei meinen Inhalten und dem Lesegefühl bleibt, nicht bei der Frage, wie viel "mehr von mir" ich liefern kann. Meine Grenze: dosiert teilen statt ausstellen Deshalb ist meine pragmatische Regel: Autorinnenalltag ja, Ausstellen nein. Ich erzähle gern vom Schreiben, von Hintergründen, von Gedanken zum Bloggen und den Büchern – aber ich suche bewusst aus, was in die Öffentlichkeit darf. Und ja, da bleibe ich bei meinem Stil, statt mich in ein Branding-Schema zu pressen, das für andere (angeblich) funktioniert. Weitere Beiträge zum Bloggerschnack 1/2026 Anja | anjaliebt.deSari | heldenhaushalt.deAnne | bloghexe.deAki | gedankenchaotins WeltFrank | MSBlogPlusAngela | angela-carstensen.deSaphirija | Weltenwanderer.blogLorenzo | Lorenzos WeltHerr Tommi | jansens-pott.deSabina | MesalunitaSayuchan | lilienmeer.deErik | blogissimo.de... Wie handhabt ihr das beim Schreiben?Wie viel "persönlich" ist für euch noch angenehm und ab wann kippt es in "zu privat"? Gerade beim Bloggen ist man ja schnell in dieser Grauzone zwischen nahbar und zu nah. Schreibt mir gern: Wo zieht ihr die Linie? Ist das bei euch eine bewusste Entscheidung oder eher so ein "merkt man dann beim Schreiben"-Ding?Und andersrum interessiert mich das genauso: Wie ist es beim Lesen? Findet ihr persönliche Einblicke spannend, oder gibt es Punkte, wo ihr innerlich aussteigt, weil es euch zu "mittendrin" ist? Gern auch ohne Details; mich interessiert wirklich vor allem das Bauchgefühl und warum. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### [Bloggerschnack 6/2024] Bloggen als Autorin: Hobby oder Arbeit? Lust, eine Runde zu schnacken? Bei der im Juni erstmalig stattfindenden Aktion "Bloggerschnack" habe ich mich durchaus angesprochen gefühlt, denn die Frage lautet: Bloggen: Hobby oder Arbeit? Aber wie ist das mit dem Bloggen als Autorin? Sehe ich das Bloggen als Hobby oder Arbeit, vor allem mit dem Hintergrund als im Verlag und Selfpublishing veröffentlichte Autorin? Interessiert? Dann viel Spaß beim Lesen! Einleitung Bloggen ist bei vielen zunächst eine reine Spaßsache – die Gestaltung des Blogs, vielleicht die Programmierung dahinter und vor allem das Schreiben von Texten. Es kann aber auch eine spannende Möglichkeit sein, um sich kreativ auszudrücken, anderen Wissen zu vermitteln oder um sich (weiter) zu vernetzen und neue Leute – vielleicht mit gleichen Interessen? – kennenzulernen. Aber: Ist Bloggen für mich als Autorin Hobby oder Arbeit? Was ist der Bloggerschnack?Für den Bloggerschnack wird jeden Monat ein neues Thema im Bloggerforum Bloghexe festgelegt. Dann hat man einen ganzen Monat Zeit, um dieses Thema auf dem Blog, auf Instagram oder wo man sonst noch als Blogger unterwegs sein kann, zu bearbeiten. Es war einmal … Dieser Blog ist nicht mein erster Blog. Davor hatte ich schon eine Vielzahl anderer Blogs – eben privat, teilweise mit dem Fokus auf Hobbys, aber sehr oft auch mit Beiträgen rund um das Schreiben (und vor allem den Scheitern dabei), was manchen sehr gelangweilt hat. Damals war es Just for fun. Es war ein Hobby, bei dem ich meine Lust am Schreiben mit Alltagsberichten kombiniert habe und zeitgleich mein "Programmierungs-Know-how" gepflegt habe. Aber DSGVO kam, Catrina ging – Bis zum Verlagsvertrag. Als neuer Autor sollte man nicht viel erwarten: Tatsache ist, dass es sich bei Verlagen um Wirtschaftsunternehmen handelt und diese Gewinn erzielen wollen. Das Marketing, das über eine (hoffentlich) ansprechende Covergestaltung, professionelle Textarbeit und Schmuck mit passenden Keywords hinausgeht, liegt in 99,99% der Fälle bei den Autoren. Ausnahmen gibt es, aber das ist ein anderes Thema. Mit dem Vertrag habe ich ein E-Paper erhalten, was man als Autor unternehmen kann, um sichtbar zu werden (= Reichweite zu erlangen) und Leser neugierig zu machen. Eine Homepage (mit Blog) wurde neben den üblichen Verdächtigen aus der Social-Media-Ecke ebenfalls genannt. Das kann ich! Die erste Homepage stand bald. Und der Blog? Ihr könnt all meine bisherigen Blogposts noch nachlesen, alles noch da, aber schon bald zeigte sich: Das mit dem Bloggen als Autorin ist nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt habe. Immerhin ist mein erster Blogpost am 26. August 2022 erschienen, Alpaka 66 aber bereits am 3. Mai 2021. Wieso diese Zeitspanne? Mir fiel Bloggen doch früher so leicht? Auf die Gründe bzw. die Gedanken dahinter komme ich noch zu sprechen. Welche Vorteile bringt das Bloggen allgemein? Die Entscheidung für die Webseite mit Blog ist schnell gefallen, immerhin gibt es mehrere Argumente, die für eine Webseite sprechen. Dazu gehören die Unabhängigkeit von Social Media-Plattformen und ihren Einschränkungen (Zeichenbegrenzung), die Monetarisierungsmöglichkeiten und erweiterte Vernetzungsmöglichkeiten wie etwa Blogaktionen. So habe ich am Anfang des Jahres bei einer Blogaktion der Autorin Yvonne Orrego teilgenommen: Die magische Blogparade. Screenshot der Hashtagsuche zu #wewritewednesday Aber das geht doch alles auch auf Instagram! Natürlich – unzählige Hashtags tummeln sich auf Instagram, über die man sich mit anderen Leuten vernetzen kann. Einige Beispiele, die ich früher auch genutzt habe, sind #wewritewednesday oder #autor_innensonntag. Mittlerweile werden Beiträge, die unter diesen Hashtags gepostet werden, oftmals nurmehr nur noch geliked, wenn überhaupt (hier wird gern der Instagram-Algorithmus beschimpft). Aber Interaktion von Unbekannten? Fehlanzeige – selbst, wenn man einen CTA (Call to Action – Aufruf, etwas – in diesem Fall zu antworten – zu tun) darunterpackt. Dazu sehe ich oftmals eine Übersättigung der Themen, sowohl von dem Thema an sich ("Was sind deine Top 5 Tipps gegen Schreibblockaden?") oder der Antworten auf die Fragen – und ich denke, so geht es nicht nur mir. Das ist natürlich ein regelrechter Teufelskreis, dessen man sich bewusst werden muss. Dummerweise gerät man von da schnell in die nächsten Strudel des Social Media-Flusses. Allerdings ist das nicht das Thema dieses Beitrags. Ein anderes Problem ist die Nutzung der Keywords. Wer beteiligt sich wohl hauptsächlich an einem Hashtag, der #wewritewednesday oder #autor_innensonntag heißt? Autoren? Angehende Autoren? Sehr wahrscheinlich. Bei "lesernäheren" Themen fühle ich mich als Autorin (und mittlerweile Wenigleserin) aber nicht sonderlich gut aufgehoben. Ich habe mir einfach folgende Frage gestellt: Will ich mich von dem Verhalten anderer und den Algorithmen einer Plattform abhängig machen? Un mit wem soll man sich über einen Blog vernetzen? Im besten Fall: Mit der Zielgruppe der eigenen Bücher. Aber hier ergibt sich schnell das gleiche Problem wie in den Sozialen Medien. Wenn man es differenzierter betrachtet, kann man beim Bloggen als Autorin natürlich andere Aspekte des Autorenleben aufgreifen. Oftmals bietet es sich an, einfach über den Tellerrand hinauszuschauen. Vielleicht ja sogar so, wie ich es mit diesem Beitrag zum Bloggerschnack bereits tue. Immerhin sind Blogautoren genauso Autoren wie die von Unterhaltungs- oder Sachliteratur, und sehen sich oftmals den gleichen Problemen gegenüber wie diese. Immer wieder: Interessenskonflikte beim Bloggen als Autorin Themenwahl des Blogs Aber auch, wenn das nun so einfach klingt, fällt mir das Bloggen schwer. Einer Schwierigkeit begegne ich regelmäßig in der Themenwahl. Wenn man einen Blog als Hobby betreibt – was sicher die meisten zumindest in der Anfangszeit getan haben, etwa um die Verwandtschaft und Freunde auf dem Laufenden zu halten –, sind die Themen oft aus dem Leben gegriffen. Als Autor einen Blog zu führen, erweist sich schon als etwas schwieriger; immerhin betreibt man ihn mit der Prämisse, sich als Autor zu präsentieren. Die wenigsten Leser interessieren sich vermutlich für Oma Liesls Rezept für Quittenmarmelade oder dafür, dass der Sportunterricht vom Jüngsten ausgefallen ist und man Zeit hatte, dafür den Skulpturengarten in Hintertupfingen zu besuchen. Worüber sollte man also Bloggen als Autor? Bücher. Natürlich die eigenen Bücher – aber auch hier ist es ein schmaler Grat zwischen überbordendem Informationsfluss und Interesse wecken. Über andere Bücher bloggen, sie ggf. rezensieren? Das kann – so traurig es ist – in manchen Fällen ziemlich schiefgehen. Im Grunde bieten sich vor allem weitere Informationen zu den eigenen Büchern an (ggf. auch über ein Glossar hinaus), Tipps für andere Autoren oder auch Messeberichte sowie Interviews mit anderen Autoren (Vernetzung) oder eben die oben erwähnten Abwandlungen des Themas Schreiben. Aber diese Themen zu finden erfordert mehr Aufwand als ein Wochenrückblick als Hobbyblogger, außerdem sehe ich das gleiche Problem wie auf Social Media mit den Hashtags: Bei Schreibtipps landet man schnell in der Wiederholungsfalle. Außerdem gibt es vermutlich eine Verschiebung der Zielgruppe – jemand, der nach einer guten Erklärung für Show, don't tell sucht, wird nicht zwingend das Buch des Blogbeitragverfassers kaufen. Wenn man das auf dem Schirm hat und damit fein ist, steht dem Bloggen als Autorin aber nichts mehr im Wege. Oder? Zeitaufwand Leider doch. Es gibt etwas, das dennoch gern unterschätzt wird: der Zeitaufwand. Die Erstellung von Blogbeiträgen nimmt trotz der vielen Hilfmittel und Automatismen (wie etwa SEO-Tools) einige Zeit in Anspruch, denn im Grunde ist es bei einem Blogbeitrag wie mit Kurzgeschichten oder einem Roman: Es gibt Recherche, Konzept und "Ausstattung", was im Fall eines Blogbeitrags zum Beispiel passende Beitragsbilder wären. Bei diesem Thema verspüre ich immer große Unzufriedenheit, die mich regelmäßig blockiert. Kostenlose Stockphotos sind eben Stockphotos – das Persönliche fehlt. Für einen reinen Informationsblog noch in Ordnung, aber für einen Autorenblog? Für meine Vorstellungen gibt die eigene digitale Ablage dummerweise nicht so viel her, aber die Gestaltung sollte auch ansprechend sein, um die Leser nicht zu vergraulen. Und natürlich nimmt das Schreiben selbst einiges an Zeit ein – und diese Zeit fehlt dann, um an der Bibliografie zu arbeiten. Bloggen als Autorin: Hobby oder Arbeit? Bloggen als Autorin: Hobby oder Arbeit? Eines ist deutlich: Ich sehe das Bloggen als Autorin als Arbeit, nicht als Hobby. Es ist Teil meines Marketings, auch wenn es mir noch sehr schwer fällt – vor allem die Themenwahl. Wenn es Themenideen gibt, gefallen mir oft die gestalterischen Möglichkeiten nicht. Aktuell würde ich auch gern die gesamte Seite umgestalten – freundlichere Farben, mehr Ordnung schaffen, aber es mangelt wie so oft an der Zeit. Daher vergeht oft einige Zeit zwischen den Beiträgen oder dem Release eines neuen Buchs und dem dazugehörigen Blogpost. Für mich ist in diesem Jahr das Wichtigste, bei den Blogbeiträgen erst einmal einen Fokus zu setzen und einen Sockel für diesen Marketingkanal aufzubauen. Sicherlich wird der Fokus ein wenig anders ausgerichtet sein als die Zielgruppe meiner Bücher – wobei jeder Blogleser gern meine Bücher kaufen/lesen darf ;) –, aber diese Tatsache ist mir ja bekannt und die Enttäuschung wird so vermutlich ausbleiben.     Und zu guter Letzt der obligatorische CTA: Welchen Stellenwert hat das Bloggen bei dir? Weitere Beiträge zum Bloggerschnack 6/2024 [Bloggerschnack] Bloggen: Hobby oder Arbeit? (buchbahnhof.de) Bloggerschnack | Hobby oder Arbeit? – trebella.de Bloggerschnack im Juni – Bloggen: Hobby oder Arbeit? – Heldenhaushalt Ist Bloggen Arbeit oder Hobby? Die Gretchenfrage… – Jove Wunderland [Bloggerschnack 06/2024] Bloggen: Hobby oder Arbeit? – Lilienmeer.de Bloggen: Hobby oder Arbeit? #bloggerschnack – Suzu-chan Bloggerschnack Juni 2024: Bloggen: Hobby oder Arbeit? – Blog PuzzleWelt Bloggerschnack: Bloggen – Hobby oder Arbeit? – flying-thoughts.de Bloggen: Hobby oder Arbeit? – loveanjalove [Bloggerschnack] Bloggen: Hobby oder Arbeit? – Bloghexe Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Bildquellen: "Bloggen" – Bild von Kevin King(Chandana Perera) auf Pixabay #### [Bloggerschnack 6/2025] Zum Blog-Start: Meine Tipps für Neulinge! Der Sommer steht vor der Tür, und mit ihm die Zeit für neue Projekte – ein neues Buch oder vielleicht einen eigenen Blog? Genau darum geht es im Bloggerschnack für Juni 2025, denn jetzt wird gefragt, was man Neulingen zum Blog-Start empfiehlt. In diesem Artikel erzähle ich von meinen Erfahrungen und teile meine Tipps für alle, die mit ihrem eigenen Blog loslegen wollen.  Ein paar Worte vorweg Eines solltest du vorher wissen: Ich bin kein großer Blogprofi. Ich habe keinen perfekt durchdachten Blog und keine gigantische Reichweite (leider ;) ).Was ich aber habe, ist Erfahrung – vor allem die Erfahrung, wie es sich anfühlt, mit einem Blog (oder einem Buch!) ganz am Anfang zu stehen oder Ideen wieder einzustampfen. Vor allem als Autorin weiß ich, wie es ist, viele Ideen zu haben und dennoch zu zweifeln: Interessiert das überhaupt jemanden? In diesem Artikel teile ich deshalb keine Geheimrezepte, sondern alltagstaugliche Tipps, die mir geholfen haben und dir hoffentlich helfen, den ersten Schritt zu machen. Lustigerweise ist mir beim Schreiben dieses Blogposts immer mehr aufgefallen, wie sehr sich die beiden Themen Bloggen und Buch schreiben ähneln – es sind die gleichen Probleme, vor denen man möglicherweise steht. Von daher solltet ihr es mir verzeihen, wenn hie und da die Autorin durchkommt und plötzlich wieder vom Buch die Rede ist. Was ist der Bloggerschnack?Für den Bloggerschnack wird jeden Monat ein neues Thema im Bloggerforum Bloghexe festgelegt. Dann hat man einen ganzen Monat Zeit, um dieses Thema auf dem Blog, auf Instagram oder wo man sonst noch als Blogger unterwegs sein kann, zu bearbeiten. Welche drei Tipps würdest du jemandem mit auf den Weg geben, der gerade seinen Blog startet? 1. Tipp: Schreibe über das, was dich beschäftigt Klingt so einfach, oder? Schreibe einfach über das, was dich beschäftigt! Aber Hand aufs Herz: Genau das ist manchmal gar nicht so leicht. Gerade am Anfang denkt man oft: Was wollen die Leute lesen? Was kommt gut an? Was sollte ich schreiben, damit die Suchmaschinen meinen Blog lieben? Lass mich dir sagen: Wenn du versuchst, das zu erraten, wirst du dich irgendwann im Kreis drehen. Klar, es gibt SEO-Strategien, Content-Pläne und Zielgruppenanalysen – alles gut und wichtig. Aber wenn du immer nur darauf achtest, was andere lesen wollen, dann wird dein Blog irgendwann untergehen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung – gerade als Autorin fällt es mir schwer, mich davon frei zu machen, und ich stelle mir dennoch immer wieder Fragen wie: Muss ich über Buchmarketing bloggen, weil das die Leute (vermeintlich) interessiert? Muss ich Tipps geben, wie man einen Roman schreibt? Soll ich wirklich zum 500sten Mal die Phrase "Show, don't tell" erklären? Wobei: Dann hätte ich was zum Nachschlagen – neben den unzähligen Schreibratgebern oder den mit Kommentaren meiner Lektorin gespickten Worddokumenten. Oder darf ich einfach mal über meinen chaotischen Schreibtisch, die Freude am Geschichtenerfinden oder meinen Garten schreiben? Immer wieder lande ich da bei der Antwort: "Ich weiß es nicht". Ein Blog ist allerdings kein Pflichtprogramm im Internet. Er ist gewissermaßen deine Spielwiese. Die besten Beiträge sind oft die, die nicht aus einem "Ich muss jetzt …" entstehen, sondern aus einem "Ich will unbedingt …". Also: Schreib über das, was dich beschäftigt – nicht über das, was du denkst, dass andere lesen wollen oder was vermeintlich gut bei Suchmaschinen ankommt. Schreib über das, was dich als Thema so begeistert (oder aufregt ;) ), dass du gar nicht anders kannst, als es in Worte zu packen. 2. Tipp: Vergiss Perfektion – nach dem Blog-Start darf dein Blog wachsen Wenn man mit dem Bloggen startet, hat man vielleicht das Gefühl: Ich muss alles können. Alles muss perfekt sein. Ich werde mit diesem Blog und diesem Thema groß rauskommen, die Collab-Partner werden mir die Türen einrennen, ich kann meinen Job kündigen. Aber: Bloggen ist kein 100-Meter-Sprint, bei dem man nach ein paar Schritten (= einem durchstartenden Post) völlig außer Atem ins Ziel fällt und für den Rest des Bloggerlebens ausgesorgt hat. Bloggen ist ein Marathon – und der wird mit Ruhe, Ausdauer und vor allem Freude gelaufenWeißt du, was lustig ist? Dieses Gefühl kenne ich nur zu gut – vor meinem ersten Buch war es genauso. Damals dachte ich: Mein Debüt muss perfekt sein (gleichbedeutend mit der nächste Harry Potter) und wenn ich damit erst einmal veröffentlicht bin, läuft der Laden von ganz allein. Aber es kam alles anders.  Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird wissen, dass mein erstes veröffentlichtes Buch nicht der nächste Harry Potter geworden ist, sondern eine Erzählung über ein Alpaka in der Dusche. Aber das passt schon – läuft eben nicht immer so, wie man es plant. Es war bei meinem ersten Buch okay, dass nicht alles auf Anhieb perfekt ist (das ist es auch beim zweiten, beim dritten … u. s. w. so gewesen). Es ist okay, dass der Weg länger dauert und es ist mehr als okay, unterwegs dazuzulernen. Das Gleiche gilt für den Blog: Mit jedem Blogpost lernt man dazu. Also: Mach’s dir leicht. Der erste Blogbeitrag muss nicht pulitzerpreisverdächtig sein. Das Blog-Design muss nicht direkt wie eine Profi-Website aussehen. Die Texte müssen nicht auf ihr Keyword zu 100% optimiert sein. Es geht nicht darum, perfekt zu starten – sondern überhaupt zu starten. Perfektion ist ein nettes Wort, aber meistens der größte Spaßkiller (von dem anderen Problem mit Perfektion rede ich noch in einem anderen Punkt). Ob Buch oder Blog – Perfektion ist eine Illusion  Es wird Tage geben, da sitzt du vorm Bildschirm und denkst: Puh, ich hab nichts zu sagen. Normal, wenn du mich fragst. Ein Blog lebt von vielen kleinen Schritten, nicht von einem einzelnen, riesigen Sprung. Auch dürfen die Themen sich im Lauf der Zeit verändern, wenn die Interessen sich verändern. Vor allem aber darf man Fehler machen. Alle machen sie. Ob ein Rechtschreibfehler drin ist oder dass das Bildformat verrutscht ist. Egal. Genau das macht einen Blog authentisch.Mein Tipp: Fang an, schreib los, veröffentliche – und lerne unterwegs. 3. Tipp: Vernetzung Dieser Tipp ist nicht unbedingt der beliebteste – gerade in einer Onlinewelt, in der oft alles nach "Ich, ich, ich!" aussieht. Wenn man seinen Blog jedoch nur im stillen Kämmerlein schreibt, ist die große Leserschaft so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn. Ein Blog kann noch so gut sein – wenn niemand davon weiß, bleibt er unsichtbar.Deshalb sollte man den inneren Schweinehund überwinden und bei anderen Blogs Kommentare schreiben oder Aktionen mitzumachen, egal wie ungewohnt es am Anfang ist. Genau das gehört dazu – (leider) wie bei Social Media. Kommentieren heißt nicht, dass man aufdringlich ist. Im Gegenteil: Authentische Vernetzung heißt, sich ehrlich für andere zu interessieren, sich in Gespräche einzubringen, auch mal ein Kompliment zu hinterlassen und nicht nur den eigenen Link.Mein Tipp: Such dir ein paar Blogs, die dich wirklich interessieren, lies dort mit und hinterlasse ab und zu einen Kommentar. Mach bei Blogparaden oder Bloggeraktionen (wie etwa beim Bloggerschnack oder Aktionen wie den Jahresrückblog bei Judith Peters | Sympatexter) mit. Was hat dich damals vielleicht erstmal vom Bloggen abgeschreckt - und wie denkst du heute über diese Themen? Wen interessiert das eigentlich, was ich schreibe? Das war ehrlich gesagt die beherrschende Frage am Anfang meines Bloggerdaseins: Wen interessiert es eigentlich, was ich hier schreibe? Ich hatte die Vorstellung, dass da draußen (neben meinem Großvater und meiner Schwester, die als einzige meine frühen Blogs gelesen haben) eine unsichtbare Jury sitzt, die streng bewertet, ob meine Texte wertvoll genug für die Öffentlichkeit sind. Aber diese Jury gibt es nicht.Klar, es gibt Themen, die mehr Menschen anziehen als andere – Reality Check: Die Themen auf dem Blog einer (unbekannten) Autorin sind das sicher nicht.  Viel wichtiger ist, dass man Freude am Bloggen hat. Es wird immer jemanden geben, der genau das mag, was man schreibt – das gilt für den Blog als auch für Bücher und wenn es am Anfang nur drei Leute sind, ist das völlig in Ordnung. Alle anderen sind schon so viel weiter! Der Klassiker. Ich habe mich am Anfang – sowohl in meiner Autoren- als auch in meiner Bloggerkarriere (irgendwie ist es lustig, das so zu schreiben) ständig verglichen: Die haben schon 1000 Follower auf Instagram, die kriegen A+-Inhalte, die sind auf Messen eingeladen… und ich? Hm. Ich schreibe an meinem Debüt, tippe an einem Blogpost, um meine Leser zu begrüßen, und frage mich, ob ich überhaupt auf "Veröffentlichen" klicken soll.Aber genau dieses Vergleichen bringt einen null weiter. Jeder fängt mal klein an – auch die, die schon so viel weiter sind, haben so angefangen. Vielleicht haben die früher angefangen oder sich nicht an utopischen Träumen festgeklammert, vielleicht hatten sie mehr Zeit oder einen anderen Fokus. Es ist okay, wenn der Weg von einem anders aussieht. Vergleiche dich nicht mit anderen Bloggern (oder Autoren), sondern mache dein Ding in deinem Tempo mit deinen Zielen. Welche Stolpersteine hättest du selbst gerne umschifft? Im Grunde kann ich das bei jedem Punkt, den ich bisher angesprochen habe, aber am störendsten war bei jedem meiner Blog-Starts wohl die (vermeintliche) Perfektion. Ich bin halt ein Perfektionist – das schreibt man fast schon mit stolzgeschwellter Brust. Es klingt immer nach jemanden. der sich Mühe gibt und an sich arbeitet, um jeden noch so hohen Anspruch zu genügen. Aber im Laufe der Zeit – und eben vor allem im Bezug auf das Schreiben – habe ich gemerkt: Ganz oft ist es gar kein Anspruch, sondern reine Angst. Die Angst davor, etwas nicht gut genug zu machen, und die Angst davor, dass jemand sagt: Das gefällt mir nicht. Es ist Angst vor Zurückweisung, vor Kritik und vor Leuten, die es doof finden. Das gilt beim Bloggen genauso wie beim Bücherschreiben. Perfektion ist ein Schutzschild, der einen daran hindert, ins Handeln zu kommen. Der Haken an der Sache: Man wird nie alle überzeugen. Es wird immer jemanden geben, dem der Blog oder das Buch nicht gefällt. Das ist einfach so. Heute versuche ich, Perfektion nicht mehr als Auszeichnung zu sehen, sondern als das, was es oft ist: ein Deckmantel für Angst. Und Angst ist okay – aber sie darf nicht bestimmen, ob und was ich veröffentliche. #### [Teil 1] Unterstützung von Autoren – Rein finanziell gesehen Früher war das Schreiben eine einsame Beschäftigung. Jeder kennt das Bild des verschrobenen Schriftstellers, der im Halbdunkel vor seiner Schreibmaschine sitzt und Wort um Wort auf das Papier bannt. Am Ende schickt er diesen Stapel auf dem Postweg an einen, zwei … viele Verlage oder Agenturen, die lange Zeit als einzige Unterstützung von Autoren galten. Mit etwas Glück und der Arbeit dieser Leute formt sich aus einem Manuskript-Rohdiamant ein wahrer Schatz und am Ende landet das Werk in den Auslagen der Buchhandlungen.So die Vorstellung. Zwischenzeitlich hat sich einiges verändert oder wurde von moderneren Methoden abgelöst, vor allem aber erlaubt das immer populärer werdende Selfpublishing jedem, sein Buch der breiten Masse zugänglich zu machen. Auch vernetzen sich die Autor:innen immer mehr und öfter über verschiedene Social Media-Plattformen. Das dient vor allem dazu, um ihren Werken den bestmöglichen Start zu ermöglichen, aber auch um von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl von Ratgebern für jeden Aspekt des Autorenlebens und wie so oft finden sich auch unzählige Experten, die sich ihre Hilfe versilbern lassen. Doch was kann man als Leser:in tun, um Autoren zu unterstützen? Worum geht es in diesem Beitrag? In diesem ersten Teil möchte ich kurz auf die Möglichkeiten eingehen, die rein finanziell gesehen eine Unterstützung von Autoren darstellen und die einem Leser/einer Leserin vor, beim oder nach dem Kauf eines Buches zur Verfügung stehen können. Unterstützung von Autoren: Affiliate-Programme Im Internet sind sogenannte Affiliate-Programme sehr verbreitet. Dabei handelt es sich um Partnerprogramme im Internet, bei denen man sich anmelden kann und eigene Produkte oder von Vertriebspartnern (engl. affiliates) auf der eigenen Plattform – zum Beispiel auf der Webseite – bewirbt. Ein sehr bekanntes Affiliate-Programm ist das von Amazon. Entsprechende Links müssen gekennzeichnet sein, von daher sollte es ein Leichtes sein, herauszufinden, ob dein Lieblingsautor an so einem Programm teilnimmt. Affiliateprogramme sind eine äußerst vielseitige Methode, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und oft sind es nur Peanuts, aber: Kleinvieh macht auch Mist. Unterstützung von Autoren: Social Payment Wachsender Beliebtheit unter Autoren erfreuen sich auch Social Payment-Anbieter wie etwa Patreon, Ko-fi oder Steady. Sie dienen oftmals dazu, um die Kaffeekasse aufzufüllen. So halte ich es – ich bin zwar relativ anspruchslos beim Kaffee, aber ab und an darf es eine bessere Röstung sein. Außerdem sollen die drei Kaffeedosen in Pastelltönen ja keine unnütze Anschaffung sein. Andere Autoren nutzen diese Möglichkeit intensiver und führen mittels solcher Anbieter auch ein Crowdfunding für das nächste Buch durch. Als Gegenleistung erwarten euch exklusive Einblicke in neue Romane oder extra verfasste Kurzgeschichten. Manche Autoren bieten für besonders zahlkräftige Spender auch eine Rolle im nächsten Buch an. Es gibt durchaus interessante und teilweise sehr kreative Ideen, wie man die materielle Zuwendung belohnt, die oftmals gut angenommen werden – wer möchte nicht der entscheidende Hinweisgeber im nächsten High Fantasy-Hit werden?Ähnlich wie bei den Affiliate-Programmen wirst du vermutlich auf der Homepage der Autoren oder deren Social Media-Präsenzen fündig, ob deine Lieblingsautoren darauf setzen. Wenn ihr mich auf diese Art unterstützen wollt, findest du am unteren Rand der Webseite via Ko-fi die Möglichkeit dazu und nein, wie so oft fehlt mir einfach die Zeit – ich habe vorerst keine Rollen zu vergeben ;) Autorenprogramm von autorenwelt.de Im Zuge dieses Blogbeitrags möchte ich besonders auf das Autorenprogramm von autorenwelt.de aufmerksam machen. Autor*innen verdienen bei uns doppelt. Autorenwelt.de Worum geht es bei diesem Autorenprogramm? Als erste und bisher einzige Online-Buchhandlung beteiligt die Autorenwelt Autoren am Umsatz. Diese Idee folgt dem Gedanken, dass die Personen, die den wichtigsten Teil zu einem Buch beitragen, angemessen beteiligt werden sollten. Mit diesem Geschäftsmodell wollen sie erreichen, dass mehr Autoren vom Schreiben leben können. So zahlen sie den teilnehmenden Autoren 7% des Verkaufspreises bei jedem verkauften Buch zusätzlich aus. Diese 7% erhalten die Autoren zusätzlich zu dem, was sie vom Verlag erhalten. Es ist nämlich ein Fakt, dass den Worturhebern nur ein Bruchteil dessen zugutekommt, was andere Nutznießer der Wertschöpfungskette erhalten. Autorenweltshop Wieso lest ihr diesen Blogpost? Wie du sicher längst erahnst, nehme ich sowohl am Amazon- als auch dem Autorenwelt-Programm teil. Aber nicht nur aus dem Wunsch nach einer gut gefüllten Kaffeekasse ist es mir wichtig, auf diese gute Aktion aufmerksam zu machen. Autorenwelt.de verzichtet nämlich auf groß angelegtes Online-Marketing, sie setzen voll und ganz auf die Zusammenarbeit mit den Autoren. Infolgedessen ist diese Aktion sicherlich nicht jedem Käufer oder Käuferin bekannt. Vielleicht vertreten diese sogar die Meinung, den Giganten im Buchverkauf nicht unbedingt mehr Geld in den Rachen werfen zu wollen. Oftmals wird dann doch auf die Großen in der Buchbranche ausgewichen. Einfach, weil sie diese Alternative nicht kennen. Damit hast du die Antwort, wieso du diesem Beitrag deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenken solltet, wenn du deine Lieblingsautoren unterstützen willst! Kurzum: Bei jedem meiner Bücher findest du – sofern es als Taschenbuch erhältlich ist – einen Link zum Shop der Autorenwelt. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du dort bestellt. Der Versand ist kostenfrei (innerhalb Deutschlands) und innerhalb von 2 Werktagen sollte dein Buch zu dir kommen. Was kann ich noch zur Unterstützung von Autoren tun? Selbstverständlich gibt es noch einiges mehr, was du zur Unterstützung deines Lieblingsautors tun kannst. Im Laufe der Zeit werden dazu noch ein, zwei weitere Posts folgen. Ein kleiner Spoiler: Kommentare und Anmerkungen in einem Blog stellen auch eine Form der Unterstützung dar – und manchmal sogar nur das Lesen ;) Über die Postreihe "Unterstützung von Autoren" In eigener Sache: Unterstützung von Autoren ist eine mehrteilige Serie auf dem Blog der Autorin Catrina Seiler. [Teil 1] Unterstützung von Autoren – Rein finanziell gesehen [Teil 2] Unterstützung von Autoren – Folgen, Abonnieren, Weitererzählen Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### [Teil 2] Unterstützung von Autoren – Folgen, Abonnieren, Weitererzählen Zwischen zwei Buchveröffentlichungen kann es von außen so wirken, als würde bei Autor:innen wenig passieren – dabei wird im Hintergrund geplant, geschrieben, gezweifelt, verworfen und an vielen Dingen gefeilt. In dieser Zeit, in der (noch) kein neues Buch auf dem Markt ist, ist die Unterstützung von Leser:innen besonders wertvoll. Denn auch kleine Handlungen können helfen, Autor:innen sichtbar machen, ihre Arbeit im Gespräch halten und gleichzeitig Motivation schenken. In diesem Beitrag zeige ich, wie ihr als Leser:innen mit minimalem Aufwand einen maximalen Unterschied machen könnt. Nicht alleine kaufen zählt … Viele Leserinnen und Leser glauben, dass sie nur dann etwas zur Unterstützung beitragen können, wenn sie ein Buch tatsächlich kaufen. Und wenn gerade kein Kauf geplant ist – aus Zeit-, Platz- oder Budgetgründen –, dann bleibt es oft still. Dabei ist das ein Missverständnis. Denn Unterstützung endet nicht an der Kasse. Auch ohne Kauf gibt es viele Möglichkeiten, ein Buch oder eine Autorin im Gespräch zu halten und genau darum geht es in diesem Beitrag. Warum auf Amazon folgen hilft – auch ohne Kauf Viele wissen gar nicht, dass man Autor:innen auf Amazon folgen kann – dabei ist das eine der einfachsten Möglichkeiten, langfristig zu unterstützen. Wer auf der Amazon-Autor:innenseite den "Folgen"-Button klickt, bekommt automatisch eine E-Mail, sobald ein neues Buch erscheint. So verpasst man keine Neuerscheinung mehr – und hilft gleichzeitig hinter den Kulissen. Denn jeder neue Follower signalisiert dem Amazon-Algorithmus: Diese Autorin interessiert Menschen. Das kann dazu führen, dass ihre Bücher häufiger empfohlen oder sichtbarer platziert werden – auch bei anderen Leser:innen, die sie noch nicht kennen. Es kostet keinen Cent, dauert zwei Sekunden und hat große Wirkung. Auf Amazon folgen und Autor:innen sichtbar machen – auf der Autorenseite versteckt sich der Link Newsletter: Unterstützung direkt in die Mailbox Neben der "Folgen"-Funktion auf Amazon, die vielen gar nicht bekannt ist, bieten viele Autor:innen zusätzlich einen eigenen Newsletter an – eine Art digitale Direktverbindung zwischen Leser:in und Schreibstube.Der Vorteil: Während Amazon-Updates manchmal im Spam landen oder übersehen werden, landen Newsletter oft persönlicher und regelmäßiger in eurem Postfach. Wer sich einträgt, verpasst keine Neuerscheinung, bekommt exklusive Einblicke, Leseproben oder Vorabinfos – und zeigt dem Autor/der Autorin ganz nebenbei: Da interessiert sich jemand wirklich für meine Bücher.Für uns Autor:innen bedeutet jeder neue Abonnent nicht nur potenzielle Reichweite, sondern auch echte Wertschätzung. Gerade weil viele Leser:innen die Amazon-Funktion nicht kennen oder nutzen (oder nicht bei Amazon kaufen), ist der Newsletter eine wichtige zweite Säule und viele meiner Kolleg:innen investieren viel Zeit (und oft auch Geld) in den Aufbau solcher Verteiler.Ich selbst habe bisher keinen eigenen Newsletter eingerichtet, auch wenn er hie und da auf meiner Webseite erwähnt wird und die Seiten noch vorhanden sind – einfach, weil mir dafür aktuell die Zeit fehlt, obwohl ich mir des Mehrwerts durchaus bewusst bin. Dennoch freue ich mich umso mehr über jeden, der mir auf anderen Wegen folgt oder meine Arbeit unterstützt. Autor:innen sichtbar machen – in der Offline-Welt Unterstützung für Autor:innen findet nicht nur online statt – auch im echten Leben gibt es viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Das Beste daran? Viele dieser kleinen Gesten kosten nichts außer ein paar Worte im richtigen Moment.Ein einfacher Schritt ist es zum Beispiel, in der örtlichen Buchhandlung nach einem bestimmten Buch zu fragen. Selbst wenn das Buch gerade nicht vorrätig ist, signalisiert die Nachfrage: Dieses Buch interessiert Leser:innen. Im besten Fall wird es bestellt (was zugegebenermaßen manchmal ein Problem ist mit Büchern, die über Amazon vertrieben werden, aber das ist eine andere Geschichte) – im noch besseren Fall gleich ins Sortiment aufgenommen. Darüber hinaus können Leser:innen auch aktiv dabei helfen, Veranstaltungen rund ums Buch sichtbarer zu machen. Ob Autorenlesungen, Signieraktionen oder Messeauftritte – solche Events leben davon, dass sie bekannt werden. Ein Hinweis in der Instagram-Story, ein Aushang im Lieblingscafé oder einfach die persönliche Einladung an interessierte Menschen kann schon den Unterschied machen, ob zehn oder fünfzig Menschen im Publikum sitzen und das signalisiert auch, dass Interesse da ist.Auch über Abstimmungen bei Buchpreisen – sei es ein unabhängiger Publikumspreis oder eine kleine Online-Wahl – freuen sich viele Autor:innen. Denn oft zählen hier nicht Verkaufszahlen, sondern das Engagement der Leser:innen. Mit einer Stimme, einem Klick oder einem Kommentar kann hier weit mehr bewirkt werden als gedacht.Und nicht zuletzt: Warum nicht ein Lieblingsbuch der eigenen Stadtbibliothek vorschlagen? Oder der Schulbibliothek? Viele Einrichtungen freuen sich über konkrete Titelwünsche, besonders, wenn sie nicht aus dem immer gleichen Bestseller-Regal stammen. Auf diese Weise werden Bücher auch für Menschen zugänglich, die sie sich vielleicht nicht selbst leisten können oder eher ausleihen als kaufen.Ein schönes Beispiel, Autor:innen sichtbar zu machen, war eine Aktion der Seitenzauber Buchmesse. Dabei hatten Autor:innen die Möglichkeit, ihre Bücher an die Bibliothek Hohenwart zu spenden. Auch wenn ich dafür kein Honorar bekommen habe, habe ich zwei Exemplare (GLYN: Silberstaub und Feuerklinge sowie GLYN: Scherben und Weglicht 1) beigesteuert, weil ich die Aktion sinnvoll fand. Vielleicht kommt ja über die Bibliothekstantieme der VG Wort irgendwann ein kleiner Ausgleich zustande, aber selbst wenn nicht: Die Vorstellung, dass mein Buch dort zufällig in die Hände eines neuen Lesers oder einer Leserin fällt, ist für mich schon Grund genug. Mundpropaganda Zwischen all den Algorithmen, bezahlten Werbeanzeigen und Reichweiten-Diskussionen wirkt Mundpropaganda beinahe wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Dabei ist sie oft genau das, was ein Buch braucht, um weitergetragen zu werden: eine persönliche Empfehlung. Wenn jemand sagt "Das Buch hat mich total gepackt – das musst du lesen!", dann bleibt dieser Satz hängen und er wirkt weiter, egal, ob er in der Kaffeeküche, beim Friseur oder in einer Sprachnachricht an eine Freundin fällt. Viele Leser:innen sind sich gar nicht bewusst, wie stark ihre Meinung wirkt. Sie empfehlen ein Buch weiter, jemand anderes merkt es sich, vielleicht wird es später gekauft. Auch wer ein Buch verschenkt, verleiht oder in einem Buchclub vorschlägt, sorgt dafür, dass Geschichten weiterleben – im Freundeskreis, im Kollegium oder im Verein. Eine Empfehlung unter Bekannten hat oft mehr Gewicht als jede Werbeanzeige, weil sie auf echter Verbindung beruht. So entstehen kleine Kettenreaktionen. Es ist ein bisschen wie bei einer Schneeflocke, die auf dem Weg immer mehr Eiskristalle anlagert und schließlich zu etwas Größerem wird. Das Besondere daran: Diese Form der Unterstützung ist ehrlich. Sie entsteht nicht aus Kalkül, sondern aus Überzeugung.  Genau das unterscheidet sie von vielem, was man mittlerweile auf Social Media mitbekommt. Dort richten sich viele Beiträge nach Trends und Algorithmen. Es geht oft nicht darum, was wirklich begeistert hat, sondern darum, was gerade gut läuft – also Bücher, die ohnehin schon im Mainstream unterwegs sind. Viele posten das Gleiche wie "erfolgreiche" Bookstagrammer:innen, weil sie hoffen, damit Reichweite zu erzielen oder ihre Follower nicht zu irritieren. Sicher – es gibt auch Ausnahmen. Aber Social Media ist jetzt ein anderes Thema. Fakt ist, dass es manche Bücher in diesem Umfeld schwer haben. Gerade für solche Titel kann eine persönliche Empfehlung den entscheidenden Unterschied und ihre Autor:innen sichtbar machen. Wenn jemand sagt "Dieses Buch war etwas Besonderes für mich", dann hat das mehr Gewicht als ein Social-Media-Post. Manchmal reicht genau das, damit ein Buch seinen Weg zu neuen Leserinnen und Lesern findet. Fazit: Deine Stimme zählt Unterstützung für Autor:innen ist viel mehr als ein Kauf am Veröffentlichungstag. Sie beginnt mit Aufmerksamkeit, wächst durch kleine Gesten und entfaltet ihre größte Wirkung oft genau dann, wenn sie ehrlich und persönlich ist. Gerade zwischen zwei Büchern – wenn es keine große Neuigkeit zu verkünden gibt – macht es einen Unterschied, ob jemand sichtbar bleibt oder in der Flut des Alltags verschwindet. Vielleicht hast du beim Lesen dieses Beitrags gemerkt, wie viel du bereits tust – ohne es bewusst als Unterstützung wahrzunehmen. Vielleicht war auch die eine oder andere Idee dabei, wie du deine Lieblingsautor:innen unterstützen kannst. Du musst nicht laut trommeln oder täglich posten. Manchmal reicht es, ein Buch weiterzuempfehlen, nach einem Titel zu fragen oder einen Kommentar dazulassen. Wenn dir also ein Buch gefallen hat, sag es weiter. Hinter jedem Titel steckt nicht nur eine Geschichte, sondern auch ein Mensch, der viel Herzblut hineingelegt hat und deine Stimme – sei es online oder im echten Leben – hilft dabei, diese Geschichte weiterzutragen. Was kannst du heute tun?– Folge deinem/deiner Lieblingsautor/in auf Amazon.– Abonniere seinen/ihren Newsletter.– Empfiehl ein Buch im Freundeskreis.Das bewirkt mehr, als man vielleicht glaubt. Über die Postreihe "Unterstützung von Autoren" In eigener Sache: Unterstützung von Autoren ist eine mehrteilige Serie auf dem Blog der Autorin Catrina Seiler. [Teil 1] Unterstützung von Autoren – Rein finanziell gesehen [Teil 2] Unterstützung von Autoren – Folgen, Abonnieren, Weitererzählen #### #WMDEDGT​ | 5. Juli – Ich nehme euch auf meinen Tag mit Heute mache ich bei #wmdedgt mit – "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" – und dokumentiere meinen 5. Juli so, wie er wirklich ist: mit Sonntags-Alltag (unter der Woche komme ich zu so etwas einfach nicht), Autorinnenkram, kleinen To-dos, vielleicht etwas Schreiben und garantiert keinem perfekt inszenierten Produktivitätstheater. Kommt mit durch meinen Sonntag und schaut mir ein bisschen über die Schulter. Nach dem Aufstehen Kurz vor sechs war ich wach und habe mich erst einmal fertig gemacht, bevor ich mit dem ersten Kaffee an den PC gegangen bin. Der Kaffee war von gestern, also wenig Begeisterung darüber, aber zum Wegschütten einfach zu schade (und teuer), außerdem gibt es eine Mikrowelle.Eigentlich wollte ich direkt die Änderungen in den Text einpflegen, die mir beim abendlichen Lesen meines aktuellen Projekts FB aufgefallen sind.Die aktuelle Fassung landet dafür meistens in meiner Kindle-App – wie ich Manuskripte auf den Kindle lade, habe ich hier schon einmal erklärt – und dort fallen mir Fehler oft besser auf als direkt am PC.Aber erst einmal durfte aber der PC hochfahren und das dauert seit gestern gefühlt einen Ticken länger, weil ich Obsidian direkt in den Autostart gepackt habe. Obisidian? Ja, genau.Gestern habe ich nämlich meinen Autorenordner kurzerhand in einen Vault verwandelt. Inklusive Aufräumen, einer Art Roadmap für meine Autorenkarriere (*lol* – Planen kann ich) und vor allem einer TODO-Liste für alles, was ich dringend, demnächst, irgendwann oder am besten gestern erledigen müsste. Und wenn ich meine neue TODO-Liste schon ernst nehmen will, muss sie mich schließlich auch sofort vorwurfsvoll anschauen, weshalb ich auf den Autostart zurückgegriffen habe. Mal schauen, wann es mich zu sehr nervt ;)Bisher habe ich diese Liste auf Papier geführt. Für jeden Monat gab es die TODOs mit einem kleinen Kästchen davor zum Abhaken. OneNote wäre wahrscheinlich naheliegender gewesen, da ich es bereits auf Handy und PC habe, aber beruflich habe ich mittlerweile so viel mit .md-Dateien zu tun, dass ich Obsidian einfach mal ausprobieren wollte. Die fehlende Synchronisation (es gibt Obsidian-Sync, was monatlich Geld kostet) ist jetzt aber nicht so der Gamestopper, da ich am Handy ohnehin nicht sonderlich gut arbeiten kann, von daher erst einmal vernachlässigbar.Mit dem zweiten (frischen) Kaffee wurde es dann tatsächlich ernst. Ich habe die Textänderungen eingepflegt und mich anschließend an den nächsten Beat in Kapitel 37 gesetzt. Dort versuche ich jetzt, den nächsten losen Faden wieder aufzunehmen und ihm am Ende hoffentlich einen ordentlichen Knoten zu verpassen. #WMDEDGT „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ – kurz WMDEDGT – fragt Frau Brüllen am Fünften eines Monats. Es folgt der Tradition des Tagebuchbloggens, wie man es früher öfter gefunden hat. Im Blog von Frau Brüllen werden die Beiträge gesammelt. Tagesplanung Gegen neun ließ der Schreibflow langsam nach, also war es Zeit für die Tagesplanung. Der Plan: eine kürzere Wanderroute in der Nähe finden, die nicht gleich nach "Wir packen Proviant für drei Tage und verabschieden uns vorsorglich von unseren Angehörigen" klingt und nach Möglichkeit nicht Richtung Roth zeigt (immerhin ist da heute die Challenge Roth). Fündig geworden sind wir tatsächlich auch, nachdem ich den ersten Vorschlag mit "Da waren wir schon" abgeschmettert habe. Die Route wird vermutlich im Laufe des Tages noch aufgesucht. Stay tuned ... für hoffentlich eine Vielzahl langweiliger Pflanzen-, Schnecken- und Pilzfotos? ;)Erst einmal habe ich aber weitergeschrieben, während ein Teil der Familie zum Fahrradparcours aufgebrochen ist, um sich schon einmal ein bisschen auszutoben. Sehr vernünftig. Wenn alle Energie loswerden, kann ich vielleicht in Ruhe noch ein paar Sätze schreiben, immerhin gibt es eine Deadline für Projekt FB. Rund ums Mittagessen Danach hieß es erst einmal: ein bisschen Garten. Wir sind nämlich immer noch nicht ganz mit dem "Aufräumen nach dem Winter" fertig – was natürlich deutlich dramatischer klingt, als es ist, aber wenn man vorher einfach konsequent nichts macht, entstehen irgendwann solche Ecken. Nebenbei habe ich angefangen, meine Feigen-Jungpflanzen zu sichten, die ich über den Winter aus Steckhölzern gezogen habe.Die doppelten (Dreifach-, Vierfach- ...) Exemplare sollen demnächst bei Kleinanzeigen ein neues Zuhause finden. Nach zwei Anzeigen inklusive Fotos und dem üblichen Frondienst für den Mann – Bambus schleppen – ging es dann ans Mittagessen: Käsespätzle. Verdient, möchte ich sagen, allerdings gab es für mich Reste von gestern (Nudeln in Pilz-Rahmsoße). Ein Platz für Feigen Nachdem der Mann seinen geplanten Tagesausflug offenbar wieder vergessen hatte, habe ich mir die kleine Ecke neben dem Hühnerstall vorgenommen. Dort wurde freigeräumt, zurechtgerückt und schließlich mit vier Quadratsteinen ein kleiner Platz für eine Kübelpflanze gebaut. Eine Feige natürlich. Hilfe gab es keine – abgesehen davon, dass der Mann kurz seine Tomatensetzlinge angehoben hat, damit ich mir vier Steine vom Stapel nehmen konnte. Teamwork, aber in homöopathischer Dosierung, wie immer. Aber immerhin die gewohnten Kommentare, ob das wirklich sein muss und dass ich ja auf das Zwiebelbeet der Kinder aufpassen soll. Kennt man. Meine Vorliebe für Steinumrandungen und kleine steinerne Präsentierteller für Pflanzen wird hier im Haus eben nicht von allen gleichermaßen gewürdigt. Sonntagsausflug zur Alten Veste (Zirndorf) Irgendwann fiel dem Mann dann doch noch ein, dass er eigentlich eine kleine Wanderung machen wollte. Nachdem alles gepackt war, ging es also nach Zirndorf, um sich die Alte Veste anzuschauen. Ich war ja etwas irritiert, dass das offenbar dieses Ding ist, das man von der Südwesttangente aus immer sieht, aber gut: Ich habe eben doch den Orientierungssinn einer Kartoffel.Blöderweise gab es direkt am Parkplatz einen ziemlich tollen Spielplatz, was unseren Wanderungsstart geringfügig verzögert hat. Nur das Argument, dass wir auf dem Rückweg ja wieder dort vorbei müssen, konnte uns schließlich vom Kindergeschrei befreien. Danach ging es durch den Wald hinauf zur Alten Veste, dem Zirndorfer Wahrzeichen mit Turm, Aussicht und deutlich mehr Geschichte, als man gehofft hat. Geschichte bedeutet nämlich, dass jedes Schild ausgiebig gelesen werden muss (wobei ich dem Mann zugutehalten muss, dass er sie mittlerweile fotografiert und später liest ;)). 1632 standen sich dort auf jeden Fall im Dreißigjährigen Krieg Wallenstein und Gustav Adolf gegenüber – heute standen dort vor allem wir und versuchten, die Kinder weiterzubewegen.Zwischendurch tauchten außerdem immer wieder Radfahrer auf, die auf irgendwelchen Cross-/Mountainbike-/Keine-Ahnung-wie-das-heißt-Strecken über Hügel sprangen. Sah gleichermaßen beeindruckend wie gefährlich aus. Und Stechmücken tauchten auch auf.Bei der Alten Veste haben wir dann dem Biergarten einen Besuch abgestattet. Zwar kündigte sich Regen an, aber letztlich blieben wir und vor allem mein Schokoladensoufflé trocken; die Kalorien, die ich verbrannt habe, durften also gleich wieder drauf. Für die Kinder gab es Schnitzel, was mich daran erinnert hat, dass ich das auch mal wieder machen könnte. Wenn nicht gerade Feigen, Steine oder Kapitel 37 warten … Wieder Zuhause Nach dem Heimweg hieß es erst einmal: Tiere versorgen. Die Meerschweinchen wollten frisches Wasser und Futter, und auch der restliche Garten wollte zumindest kurz kontrolliert werden. Der Kommentar zu meinem Podest lautet übrigens: "Musst du überall Steine hinlegen?".Danach habe ich die Fotos von der Wanderung gesichtet, um diesen Blogpost noch ein wenig zu bebildern. Ein paar Aufnahmen von der Alten Veste, vom Waldweg und vom Biergarten sind brauchbar geworden. Was leider fehlt: Schnecken- und Pflanzenfotos. Oder vielleicht zum Glück?Danach habe ich noch eine Weile mit der Gestaltung des Artikels gekämpft. Genauer gesagt mit Flexbox beziehungsweise Raster, bis das Meerschweinchenbild endlich dort saß, wo ich es haben wollte: neben dem Text und nicht irgendwo darunter, darüber oder winzig am Rand. Dabei wurde mir wieder einmal bewusst, dass mein HTML-Wissen an manchen Stellen noch in den 2000ern wohnt. Damals hat man Dinge eben anders gelöst (Tabellen!). Nicht unbedingt schöner, aber anders und ja, ich denke, dass ich es mit einer Tabelle schneller hinbekommen hätte. Meerschweinchen Jetzt lassen wir den Tag langsam ausklingen. Ich schreibe diesen Artikel noch zu Ende und denke nebenbei darüber nach, welchen Film wir heute Abend schauen könnten. Mit der Live-Action-Serie von Avatar auf Netflix sind wir leider durch (war nicht so gut wie die erste Staffel), und seitdem ist die Auswahl wieder erstaunlich meh. Enola Holmes 3 war ebenfalls eher meh (die ersten beiden Filme waren besser), also stehe ich filmtechnisch gerade ratlos da und wenn ich mit meinen Comfort-Filmen ankomme, kommt immer die Frage von der Seite: "Schon wieder?".Hat irgendwer eine gute Empfehlung?Gern etwas, bei dem man nach zehn Minuten nicht schon "Ach, ich geh lieber ins Bett" denkt (bevorzugt Science-Fiction oder Fantasy sowie im Streaming bei Netflix und/oder Prime ;) ). Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### #WMDEDGT​ | Am 5. Januar 2026 zum ersten Mal dabei! Es ist der Fünfte – und damit Zeit für #WMDEDGT. Wofür das steht? Ganz simpel: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Was das ist? Einmal im Monat wird in Blogs nicht groß philosophiert, sondern schlicht notiert, was zwischen Aufstehen und "Es ist schon wieder abends?" so passiert. Und ja, ich habe bei dieser Aktion noch nie mitgemacht, auch wenn ich im vergangenen Jahr durchaus Anläufe gestartet habe. Aber jedes Mal … egal! 2026 wird alles anders, hier ist die Premiere, auch wenn ich nicht weiß, ob es ohne Geschwurbel klappt: Euer ultimativer Einblick ins spannende Leben einer Autorin! 5. Januar 2026: Der letzte richtige Ferientag Kurz nach sechs. Ich habe Urlaub – also theoretisch keine Verpflichtungen, die mich aus dem Bett scheuchen. Praktisch sieht das anders aus: Erstens hat mein Körper offenbar einen Vertrag mit der Frühschicht unterschrieben und hält sich auch dann daran, wenn mein Kalender frei sagt, und zweitens gibt es ja die liebe Familie. Daher heißt es Aufstehen und für den Tag fertig machen – und dann gibt es in der Küche tatsächlich frischen Kaffee. Das könnte ein guter Tag werden.Wie so ziemlich jeden freien Tag wollte ich heute versuchen, in den Morgenstunde meine Kreativität walten zu lassen, denn während andere sich abends schriftstellerisch betätigen, bin ich eher eine Schreiblerche. Leider – ist ziemlich nervig, wenn man eigentlich mehr Output möchte und morgens meist nur genervt wird statt unterstützt ("Es ist Mamas Hobby" – danke auch). Mein 1. Kaffee extra für den #WMDEDGT am 5. Januar 2026 fotografiert #WMDEDGT „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ – kurz WMDEDGT – fragt Frau Brüllen am Fünften eines Monats. Es folgt der Tradition des Tagebuchbloggens, wie man es früher öfter gefunden hat. Im Blog von Frau Brüllen werden die Beiträge gesammelt. Finalisierung der Kurzgeschichte Egal. Auf dem heutigen Plan stand von der langen To-Do-Liste für Januar tatsächlich die Finalisierung der Kurzgeschichte für die aktuelle Ausschreibung des Carpathia Verlags – ihr erinnert euch? Dieses Mal ist das Thema Feuer und zu gern wäre ich wieder Teil dieser Anthologie, weshalb ich unbedingt eine gute Idee brauchte. Und nach Wochen des Überlegens, Nachdenkens, Verlierens einer guten Idee … hatte ich vor zwei Tagen endlich die zündende (*tihihi*) Idee. Gestern habe ich mit dem Schreiben begonnen und die erste Hälfte geschafft. Damit hieß es heute: ranklotzen für den Rest. Na gut, irgendwie hatte sich schon beim Öffnen des Dokuments das übliche Das-wird-wieder-zu-lang-Gefühl eingestellt.Kurz vor elf Uhr und nach zwei weiteren Kaffee hatte ich es geschafft. Die Geschichte hatte ein Ende, und nur zwei Seiten zu viel. Die Zeit bis zum Mittagessen habe ich dann damit verbracht, redundante Beschreibungen, Füllwörter und unnötig aufblähende Formulierungen zu entfernen und den Text zusammenzukürzen, ohne den Sinn und – noch schlimmer – meine Absicht zu verzerren. Außerdem fehlte ihr immer noch ein Titel, denn die Arbeitstitel Irgendwas mit Feuer, Feuerdings oder Spiel mit dem Feuer taugen zwar für To-Do-Listen, aber definitiv nicht zur Vorlage bei einem Verlag.Ich habe mich dann dazu entschieden, bei einem kleinen Spaziergang, zu dem ich die Familie verdonnere (und bei dem die Kinder hoffentlich müde werden), darüber nachzudenken. Immerhin wirkt mein Tag bei dieser Aktion dann vielleicht etwas aktiver, ich fröne einem Healthy Lifestyle, den man sich mit dem Jahreswechsel ja sowieso wieder vorgenommen hat, und ich bekomme vielleicht ein, zwei Bilder. Mittagessen Da wir noch Semmeln von Vorgestern hatten, habe ich mich trotz des Gejammers der Familie nicht erweichen lassen, etwas zu kochen – eine einfache und schnelle Brotzeit musste genügen, das Abendessen wird dann eben warm. Danach gab es noch eine Runde Panettone, war allerdings schon etwas arg mürbe. Der Spaziergang Welcher Dämon hat mich geritten, das vorzuschlagen? Vermutlich nicht der aus meiner Geschichte. Es war schweinekalt, trotz Handschuhen und Mütze, außerdem sind die blöden Socken in meinen Winterstiefeln immer nach unten gerutscht. Nein, es hat keinen Spaß gemacht und die Motivation für den anfänglichen Plan von "einmal über die Autobahn, dann der große Bogen und wieder zurück über die Autobahn" verflog schnell. Wir sind dann quer durch den Wald gelaufen, um beim Weiher zu schauen, wie stabil das Eis ist – ist es nicht, aber mir glaubt keiner. Am Weiher gab’s dann gleich zwei Gründe, sich gleichzeitig zu wundern und zu ärgern. Erstens: Goldfische. Seit wann gibt es da Goldfische? Die Antwort ist wahrscheinlich so unerquicklich wie naheliegend: weil irgendjemand beschlossen hat, dass Aussetzen eine Form von Tierliebe ist. Als wären Goldfische Deko, die man irgendwann nicht mehr sehen kann und dann eben in den nächsten Waldweiher entlässt.Und zweitens: Böllerreste im Bachzulauf. Die armen Tiere – am Waldrand wird geböllert, als gäbe es keine Welt außer dem eigenen Krach, und der Müll landet im Wasser. Es ist so eine Sorte Rücksichtslosigkeit, die vermutlich nicht mal böse gemeint ist. Einfach nur gedankenlos. Aber genau das macht irgendwie noch wütender: Tiere, die sich nicht aussuchen können, wo sie leben. Ein Wald, der eh schon genug leidet und vor allem Menschen, die glauben, Natur sei Kulisse – und die Kulissen räumt ja bekanntlich jemand anderes auf.Beim Heimweg haben wir dann abgekürzt und na ja – von müde war bei den Kindern nichts zu sehen, eine Idee für einen knackigen Titel habe ich auch nicht, dafür will ich heute noch unbedingt in die Badewanne. Da ist es warm. Meerschweinchen & Magie Vor dem Spaß kommt die Arbeit. Ich habe noch die Meerschweinchentruppe, die über den Winter im Haus lebt, ausgemistet. Wir haben zwar ganzjährige Aussenhaltung, aber über den Winter holen wir immer ein paar ins Haus (zum Streicheln, ohne den Wechsel von Kalt-Warm).  Während ich ausgemistet habe, kam auch das Lektorat zu meiner Geschichte für die BoD-Anthologie "Magic between the pages" zurück. Abendessen Dritter Schritt beim Abendessen Hilfe. Wieso habe ich gesagt, es gibt am Abend etwas Warmes? Man sollte wirklich vorsichtig sein mit solchen Ankündigungen. Das klingt immer so, als wäre man eine Person, die ihr Essen plant und nicht jemand, der abends in die Küche schlurft und hofft, dass sich dort ohne viel Aufwand ein Gericht materialisiert.Eigentlich hatte ich nämlich Großes vor; zumindest in bodenständigen Rahmen. Ich wollte den Pak Choi verarbeiten, den ich mir neulich extra für Thai-Curry gekauft hatte. Der Pak Choi lag jedenfalls im Kühlschrank. Und dann ist es doch etwas anderes geworden: Spaghetti mit Thunfisch-Tomaten-Soße. Spaghetti mit schneller Thunfisch-Tomaten-Soße Zutaten: 1 Dose Thunfisch in Olivenöl2 kleine Zwiebeln3 Knoblauchzehen400 ml passierte Tomaten1 TL Kräuter der Provence½ TL Paprika (scharf)70 g schwarze Oliven in ScheibenChilieflocken n. B.Salz und Pfeffer n. B. Spaghetti oder andere Lieblingsnudeln Zubereitung: Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.Zwiebeln und Knoblauch in kleine Würfel schneiden.Thunfisch mit Öl in eine Pfanne, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und gut anbraten.Mit Kräutern der Provence und Paprika würzen.Passierte Tomaten hinzugeben und gut umrühren.Olivenscheiben hinzufügen, danach nach Belieben mit Chilieflocken, Salz und Pfeffer abschmecken.Die Nudeln mit der Soße auf einem Teller anrichten und mit Parmesan oder Grana Padano bestreut servieren. Spaghetti mit Thunfisch-Tomaten-Soße Und dann endlich … ab in die Badewanne mit einem Kurzgeschichten-PDF in der KindleApp (Wie das geht, kannst du hier nachlesen). Duolingo & Hubert ohne Staller, Staffel 12 Nachdem es endlich ruhiger im Haus wurde – der Spaziergang hat null, nada, niente gebracht –, ging es mit dem Handy aufs Sofa. Erst die tägliche Lektion Italienisch mit Duolingo, dann noch eine Folge Hubert ohne Staller (Staffel 12, Episode 3) auf Netflix.Kaffee-Count: 3Wörter: ~1400Schritte: 10953Und was hast du heute gemacht? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### 12 für 2024 – Meine Lese-Challenge für 2024 Im Dezember 2023, als ich meinen Plan für das kommende Jahr aufgesetzt habe, habe ich mich dazu entschlossen, wieder mehr zu lesen. In diesem Rahmen habe ich die Challenge "12 für 2024" (die mit meinem Motto für 2024 auch für die Anzahl der Blogartikel in diesem Jahr gilt) auch auf das Thema Bücher ausgeweitet. Für dieses Jahr ich mir vorgenommen, 12 Bücher zu lesen. Wie ich diese Bücher gefunden habe und welche es sind, erfährst du in diesem Blogartikel! Wieso mehr lesen? In meiner Jugend war ich eine richtige Leseratte. Ich habe viele Bücher gelesen (oder Comics – hatte eine recht ansehnliche Sammlung an Lustigen Taschenbüchern) und irgendwann habe ich angefangen, eigene Geschichten zu schreiben. Mit dem Schreiben trat das Lesen immer mehr in den Hintergrund, was ich im Nachhinein durchaus bedauere, da ich doch einiges verpasst habe. Trends? Was ist das? Gut, die Zaubererschulen habe ich mitbekommen, die Sache mit den Vampiren auch – wenn auch nie gelesen –, bei den dystopischen Auserwähltenbüchern war ich dann schon beinahe raus – habe mir den Hardcoverschuber von Die Tribute von Panem dennoch gegönnt. Dieser Fokus auf das Schreiben hat andererseits auch einen großen Teil zum Ton meiner Geschichten beigetragen, was meine Texte manchen Stimmen nach so unverkennbar macht. Dumm gelaufen, da muss ich mit einem zweiten Pseudonym für andere Genres vermutlich gar nicht anfangen ;). Dennoch glaube ich, dass sich aus Geschichten anderer viel lernen lässt – auch wenn es nur "So besser nicht" ist. Dennoch fällt es mir schwer, ein Buch in die Hand zu nehmen. Abends einfach mal lesen statt fernzusehen oder anders Zeit zu vertrödeln? Keine Chance. Mit dieser Challenge möchte ich dem Lesen einen Rahmen einräumen, den ich einhalten sollte – immerhin ist es ein Plan! Eure Ideen waren gefragt! Dazu habe ich meine Follower auf Instagram gebeten, mir ihre Empfehlungen für 12 für 2024 zu geben. Natürlich sollten sie es begründen: Du solltest dieses Buch gelesen haben, weil … – außerdem bat ich darum, auf Vorschläge mit mehr Spice als Charakter und Handlung zu verzichten. Da ich mich auf Instagram wie auch Facebook hauptsächlich unter Autoren befinde, war natürlich viel Eigenwerbung dabei. Aber ich hatte es erlaubt, ich hätte es vermutlich nicht anders gemacht. Am Ende gab es 19 Vorschläge von meinen Followern. Dazu kamen drei Ideen von mir selbst und schließlich habe ich das Los entscheiden lassen, welche Bücher ich in meiner 12 für 2024-Challenge lesen werde. 12 für 2024: Die Liste der Bücher Hier sind also die zwölf Bücher, die ich in diesem Jahr auf jeden Fall lesen möchte. Die Reihenfolge ist dabei beliebig – so standen sie eben in der Excelliste, in der ich die Vorschläge gesammelt habe. Die Seitenzahlen beziehen sich auf die Printausgabe, sofern vorhanden, aber ich werde wohl aus Platzgründen jeweils das E-Book lesen. Das Mündel der Meda von Trier Mir hat "Das Mündel der Medea von Trier " sehr gut gefallen. Von @christine.rhoemer_schreibt lesen_mit_kater Autorin: Christine RhömerGenre: Historischer RomanVerlag/SP: Pinguletta Verlag Seitenzahl: 505 SeitenASIN: B0BK7KQWSQ ISBN: 978-3948063382Preis: E-Book: 8,90 Euro • Taschenbuch: 19,90 Euro "Das Mündel der Meda von Trier" bei Amazon* Die Dunkelelfen: Die Legende von Drizzt (Buch 1) Ich kann "Die Saga vom Dunkelelf" von R.A. Salvatore sehr empfehlen. Die Reihe um den Drow Drizzt ist ein absolutes Muss für alle D&D, Herr der Ringe und generell High-Fantasy Fans 🥰 Die Story ist actionreich, spannend, emotional (allerdings ohne Romance) und hat einen tollen Protagonisten. Die Reihe startet mit "Der dritte Sohn". Übrigens herrscht bei den Drow ein Matriarchat 😉😊... quivi_buecherdrache Autorin: R. A. SalvatoreGenre: FantasyVerlag/SP:  Blanvalet Taschenbuch Verlag Seitenzahl: 202 SeitenASIN: B004P1J3NAISBN: -/-Preis: E-Book: 9,99 Euro • Taschenbuch: -/- "Die Dunkelelfen: Die Legende von Drizzt" bei Amazon* Die Kinder von Beauvallon Die Kinder von Beauvallon von @bettina.storks.autorin. Es war eins meiner Highlights dieses Jahr. Obwohl es ein schreckliches Grundthema hat, haben die stillen Helden Grosses geleistet. Um die Hintergründe zu erfahren, lohnt sich die Lektüre. Und es ist wundervoll geschrieben. (Den Beitrag zur Blogtour und ein Podcastinterview mit der Autorin findest du auf meinem Blog 🙃) kunterbunte_buecherreisen Autorin: Bettina StorksGenre: Historischer RomanVerlag/SP: Diana Verlag Seitenzahl: 505 SeitenASIN: B0BMGFGT6H ISBN: 978-3453361171Preis: E-Book: 13,99 Euro • Taschenbuch: 16,00 Euro "Die Kinder von Beauvallon" bei Amazon* A Breath of Winter (Buch 1) Du musst definitiv, A Breath Of Winter von @carina.schnell.autorin und Elfenschwur von @lenyaelrick , lesen ❤️🔥 jadranka.loves.books Autorin: Carina SchnellGenre: FantasyVerlag/SP: Knaur VerlagSeitenzahl: 513 SeitenASIN: B0C26DFJP5 ISBN: 978-3426528754Preis: E-Book: 12,99 Euro • Taschenbuch: 16,99 Euro "A Breath of Winter" bei Amazon* Elfenschwur: Blut & Kristall (Buch 1) Autorin: Lenya ElrickGenre: FantasyVerlag/SP: SelfpublishingSeitenzahl: 602 SeitenASIN: B0C5K19HJRISBN: -/-Preis: E-Book: 0,99 Euro • Taschenbuch: -/- "Elfenschwur: Blut & Kristall" bei Amazon* Find myself: Zurück zu mir Ich fürchte, hier muss ich mal die Möglichkeit der schamlosen Eigenwerbung nutzen und meinen Roman Find myself vorschlagen, den muss man gelesen haben, weil er zeigt, dass es nie zu spät ist, sich dazu zu entscheiden, glücklich zu sein. nd.vilchez Autorin: N. D. VilchezGenre: LiebesromanVerlag/SP: SelfpublishingSeitenzahl: 317 SeitenASIN: B0CFHQJRNZISBN: 979-8854416061Preis: E-Book: 4,99 Euro • Taschenbuch: 14,00 Euro "Find myself: Zurück zu mir" bei Amazon* Die Chroniken von Araluen: Die Ruinen von Gorlan (Buch 1) Kann dir "Die Chroniken von Araluen" sehr empfehlen 😍 war ein Highlight für mich. Sehr tolle Fantasy Story mit einem tollen Protagonisten schreiben.von.a.bis.z Autorin: John FlanaganGenre: FantasyVerlag/SP: cbjSeitenzahl: 321 SeitenASIN: B00AG3AKE2ISBN: 978-3570270721Preis: E-Book: 7,99 Euro • Taschenbuch: 11,00 Euro "Die Chroniken von Araluen" bei Amazon* Fool on the hill: A novel (English Edition) Oldie but Goldie: Fool on the Hill von Matt Ruff. Fantasy, Humor, Spannung... frauspohr Autorin: Matt RuffGenre: FantasyVerlag/SP: Groove PressSeitenzahl: 411 SeitenASIN: B008UX3CYUISBN: 978-0802135353Preis: E-Book: 12,99 Euro • Taschenbuch: 12,38 Euro "Fool on the hill" bei Amazon* Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe Hmm....die Frage ist gemein, weil ich davon ausgehe es darf nur ein Buch vorgeschlagen werden 😂😂🤔. Ich habe gestern "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" beendet und es war wirklich großartig. Du solltest das Buch lesen, weil dort sehr viel Witz in den Dialogen steckt, aber auch ernste Themen thematisiert werden. marakita.reads Autorin: Ali HazelwoodGenre: LiebesromanVerlag/SP: Aufbau Digital / Rütten & LoeningSeitenzahl: 449 SeitenASIN: B09LWSY9GXISBN: 978-3352009716Preis: E-Book: 4,99 Euro • Taschenbuch: 16,90 Euro "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" bei Amazon* ZIG-ZAG Roman 1: Finde den Schatz (Buch 1) Du solltest mein Buch gelesen haben, weil es mal angefangen hast und es an der Zeit ist, es abzuschließen! Und ich habe dein Alpaka gelesen 😋 toni_schmidt_autor Autorin: Toni SchmidtGenre: FantasyVerlag/SP: SelfpublishingSeitenzahl: 376 SeitenASIN: B0BSMWRZ6MISBN: 978-3754669822Preis: E-Book: 4,99 Euro • Taschenbuch: 15,99 Euro "ZIG-ZAG Roman 1: Finde den Schatz" bei Amazon* Die unsichtbaren Leben der Addie LaRue uuuuh, ich bin so schlecht im begründen. 😂 Les irgendwas von v.e. Schwab, einfach weil die Frau so göttlich schreibt. "Die unsichtbaren Leben der Addie LaRue" und die "Vier Farben der Magie" wären ein guter Anfang. 🤭 Beide sehr unterschiedlich. wuschelina Autorin: V. E. SchwabGenre: FantasyVerlag/SP: Fischer TORSeitenzahl: 582 SeitenASIN: B08LK8X2Z8ISBN: 978-3596705818Preis: E-Book: 9,99 Euro • Paperback: 18,00 Euro "Die unsichtbaren Leben der Addie LaRue" bei Amazon* Murtagh – Eine dunkle Bedrohung Autorin: Christopher PaoliniGenre: FantasyVerlag/SP: cbjSeitenzahl: 845 SeitenASIN: B0BSMWRZ6MISBN: -/-Preis: E-Book: 19,99 Euro • Taschenbuch: -/- "Murtagh – Eine dunkle Bedrohung" bei Amazon* Genres in Zahlen Fantasy 8 Liebesroman 2 Historischer Roman 2 Buddyreads in 12 für 2024? Um es mit den Worten von Karlach aus Baldurs Gate 3 zu sagen: Hell, yeah! Ihr habt eines der Bücher auch auf eurem SuB (Stapel ungelesener Bücher) oder wolltet es auch schon immer mal lesen? Meldet euch gern für einen Buddy-Read! 12 für 2024 auf Social Media Ein Copyright auf den Hashtag gibt es natürlich nicht. Im Lauf des Januars sind einige dieser Challenges (12 für 2024, aber auch 24 für 2024) zu erwarten, die sich oftmals auf ganz andere Pläne beziehen. Dennoch werde ich meine Statusupdates nach Möglichkeit unter dem Hashtag #12für2024 in den Sozialen Medien teilen. Wird es auch Rezensionen auf dem Blog geben? Ein Gedanke, der bei dieser Challenge unweigerlich aufkommt, ist das Thema Rezensionen oder besser: Werde ich nach dem Lesen der Bücher für meine 12 für 2024-Challenge Rezensionen auf diesem Blog veröffentlichen?Für mich gibt es zwei gewichtige Gründe, es nicht zu tun. Wenn ich eine Erfahrung in den Sozialen Medien (oder der Öffentlichkeit des Internets allgemein) gemacht habe, ist, dass so etwas gehörig in die Hose gehen kann. Wenn man dem falschen Autor/der falschen Autorin eine ehrliche Rezension schreibt, kann das schnell unschön werden – und ehrlich? Ich bin nicht scharf darauf, für meine ehrliche und ja, subjektive Meinung abgestraft zu werden. Ich kann nun mal keine alten Ommes leiden ;) Die andere – und das versteht hoffentlich jeder, der sich nur etwas mit Blogs, Marketingstrategien oder Markenaufbau beschäftigt – ist, dass das hier ein Autoren- und kein Buchblog ist. Hier soll es um mich als Autorin (nicht als Leserin) gehen, hier stelle ich meine Bücher vor und im erweiterten Themenkreis alles, was bei der Arbeit als Autorin interessant sein könnte wie Hintergrundinformationen, Schreibwissen oder Tipps und Tools (ohne den hundertdrölfzigsten Aufguss von Show, don't tell, daran halte ich mich auch in 2024, ich verspreche es). Was ist mit euch?Habt ihr ein Leseziel für 2024? Ist ein Buch von mir vielleicht bei euren 12 für 2024 dabei? Schreibt es mir doch gern in die Kommentare! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Hinweis zu den Quellen der Coverbilder: Die Cover stammen von Amazon/Webseite des Verlags. #### 24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente Auf der Suche nach einem Adventskalender zum Lesen? Kurz vor dem Jahresende, wenn die Nächte wieder länger werden und die Weihnachtszeit näher rückt, gibt es von mir und vielen anderen Autor:innen neuen Lesestoff. Obwohl ich erst auf dem Weg zur Selfpublisherin bin, durfte ich einen Beitrag für die Spendenanthologie "24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente" beitragen. Sie wurde vom @derclubderselfpublisher ins Leben gerufen und es handelt sich um einen Adventskalender zum Lesen mit den unterschiedlichsten Geschichten. Allgemeines Ein Adventskalender zum Lesen? Der Idee ist man schon oft begegnet. In vielen Communities sind Adventskalender mit 24 Geschichten eine gern gesehene Abwechslung in der Weihnachtszeit und für Leseratten eine gute Alternative zu den üblichen Schokoladenkalendern oder Teekalendern (wobei sich das ja nicht ausschließen sollte).Im Gegensatz zu einem normalen Adventskalender muss man allerdings eine gewisse Selbstbeherrschung an den Tag legen, wenn man nicht am ersten Tag alle Geschichten durchgelesen haben will. … und für einen guten Zweck Alle Einnahmen dieser Anthologie werden an Deutscher Kinderhospizverein e.V. in Olpe gespendet. Thema: Winter und Schlüssel Wie bei den meisten Adventskalender-Anthologien bezieht sich das Thema auf den Winter. Zusätzlich sollte ein Schlüssel – in welcher Form auch immer – eine Rolle spielen. Das ideale Thema Es passte wie die Faust auf's Auge: Wie in meiner Autorenvita geschrieben und in dem Blogbeitrag zu Alpaka 66 sitze ich seit 2017 an dem GLYN-Universum. Ungeachtet der ersten Idee, ein Standalone – einen Einzelroman – aus dem Bild tanzender Puppen und zweier altmodischer Straßenlaternen zu schreiben, hat sich GLYN schnell zu einem gedanklichen Selbstläufer entwickelt. Die Bedeutung eines Schlüssels hat sich schon bald herauskristallisiert. Es blieb aber bei dem zeitlichen Ablauf einiger Stichworte, ich hatte ja das Herzens- und seit 2020 das Hauptprojekt in Arbeit. Um die Details der Vergangenheit (oder Lore, wie manche sagen) kann ich mich später kümmern. Aber es kommt oft anders, als man denkt, und was das anbelangt, bin ich ohnehin langsam Profi. Mit diesem Adventskalender zum Lesen sah ich die Möglichkeit, einige der Hintergründe meines Universums anzuteasern. Und was wäre ich für eine Autorin, wenn ich diese Gelegenheit nicht ergreifen würde? Eine Idee, Recherche und Zeichenfrust Relativ bald hatte ich das, was ich an Stichworten zu der Hintergrundgeschichte hatte, in eine Idee umgearbeitet. Als besonders interessant erwies sich dann die Recherche – ich brauchte ein Ereignis, das Leben verändert, und das so schrecklich ist, dass man dabei zu Tode kommen kann (das klingt seltsam). Relativ bald fand ich ein Ereignis: Den Bruch des Bilberry-Staudamm am 5. Februar nahe Holmfirth in England (Yorkshire), der die sogenannte "Holmfirth Flood" mit mindestens 80 Toten verursacht hat. Februar? Ja – Februar ist lange nach Weihnachten, aber das Thema war ja Winter. Ich begann mit dem Schreiben. Schon bald merkte ich, wie gut mir die Idee gefällt – zweimal musste ich einen anderen Ansatzpunkt wählen, da die Geschichte sonst maßlos ausgeufert wäre, und so wurde einiges (was sicher auch interessant ist) im Gedankennachgang transportiert. Wovon handelt die Geschichte aber nun? Auf der Schwelle – Eine Geschichte aus dem GLYN-Universum Zwei Dinge hat sich Thomas Cole nach dem Tod seiner Frau geschworen: Nie wieder jemanden von anderer Gesinnung in die Nähe des Monstrums lassen und nie wieder sein Herz zu verschenken. Dann gewinnt das neue Kindermädchen seiner Tochter erst sein Vertrauen und letztendlich auch seine Zuneigung. Als jedoch das Chaos über sie hereinbricht, erkennt er, dass Verbitterung und Einsamkeit ihn längst blind gemacht haben. Bist du nun neugierig auf diesen Adventskalender zum Lesen geworden? Oder auf der Suche nach einem etwas anderen Adventskalender für Leseratten und Kurzgeschichtenbegeisterte?Unter Anthologien findest du alle wichtigen Details zu "24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente". Hast du gar schon hineingelesen?In diesem Fall freut sich sicher jeder, der bei dieser Kurzgeschichtensammlung mitgewirkt hat, wenn du uns ein paar Minuten deiner Zeit schenkst und die Anthologie auf Amazon bewertest. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### 24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee Wie im vergangenen Jahr bringt der Club der Selfpublisher auch dieses Jahr eine neue Kurzgeschichten-Anthologie als Adventskalender zum Lesen heraus. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr wieder mit einer Geschichte bei den "24 Kurzgeschichten zum Advent" dabei zu sein. In diesem Blogpost erzähle ich euch ein wenig zu der Anthologie, wem sie dieses Jahr zugutekommt und zeige euch den Pitch zu meinem Beitrag. Ein wenig Wissen gefällig? Was bedeutet das Wort Advent auf Deutsch? Advent kommt vom lateinischen Wort "adventus", welches sich mit "Ankunft" übersetzen lässt. In der vierwöchigen Adventszeit bereiten sich die Christen auf Weihnachten, das das höchste Fest bei den Christen ist, vor. Der 1. Advent, der viertletzte Sonntag vor Weihnachten ist der Beginn des neuen Kirchenjahres. Allgemeines An wen geht die Spende? Wie bei der letzten Anthologie sind alle Erlöse für einen guten Zweck. Der Club der Selfpublisher hat sich entschieden, die Einnahmen an die Deutsche Kinderkrebsstiftung zu spenden. Dabei handelt es sich um eine in Bonn ansässige gemeinnützige Einrichtung, die sich für die Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter engagiert. Sie unterstützt Betroffene sowie deren Familien im Umgang mit der Krankheit hilft. Thema: Winter und Brief Wie bei den meisten Adventskalender-Anthologien stehen winterliche Geschichten im Fokus. Bei den Anthologien des Club der Selfpublishers spielt immer ein bestimmter Gegenstand eine Rolle. Im letzten Jahr war es ein Schlüssel, in diesem Jahr sollte ein Brief seinen Eingang in die Kurzgeschichte finden. Der Club der Selfpublisher Jenny Barbara Altmann, Amila Audry, Mia Lena Bestil, Tino Breitenbach, Cécile Bruné, Jonathan Engert, A. G. Grube, Rebekka Haindl, Sara G. Haus, Lucia Herbst, S. Hutzfeldt, Raphaela Isbrecht, Caroline Krieger, Mathilda Louise, Barbara Marx, Yoline Mirallot, Anne Naumann, Jenny Schnickers, Jes Schön, Nadine Schwartz, Catrina Seiler, Corinna Stremme, Fenja van York, Sonja Wahl 24 Kurzgeschichten zum Advent (K)Eine Idee Im Gegensatz zu der Kurzgeschichte für die Vorjahres-Anthologie fiel mir hier die Themenfindung etwas schwerer – der Schlüssel war einfach zu passend für das GLYN-Universum. Zusätzlich war ich mit der Vorbereitung für das Lektorat bzw. später dem Einpflegen der Lektoratsvorschläge von GLYN: Scherben und Weglicht ausgelastet. Aus diesem Grund habe ich es auch verhältnismäßig lang vor mir hergeschoben, bis die Erinnerungen im Club immer häufiger wurden, aber wie ein Berg schmutziger Wäsche löste sich das Problem nicht (Prokrastination? Kann ich auch. Habe ich auch). Aber irgendwann habe ich einfach gesagt, ich muss jetzt etwas finden. Aber was? Es sollte nach Möglichkeit (oder um nicht als einfallslos zu gelten) nicht aus dem GLYN-Universum sein, auch wenn es da diverse Möglichkeiten gäbe – ist ja Fantasy. Die anderen Ideen fielen eher in das Genre Liebesroman, aber klangen doch allesamt sehr nach "Das kenne ich doch schon".Letztlich fiel die Wahl auf eine kleine Fantasyidee, bei der der Adventskalenderbrauch von einem Dämon zweckentfremdet wird. Tick. Tack. Tick. Tack. Die Uhr tickt. Apartment 14 Nach dem Tod ihrer Familie hat Weihnachten für Luna keine Bedeutung mehr. Umso erstaunter ist sie, als mit dem ersten Dezember jeden Tag ein Brief eintrifft, der ihr zeigt, dass sie am Zug ist. Sie bereitet alles vor, um an Heiligabend ihr altes Leben hinter sich zu lassen. 24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee "24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee" ist eine Sammlung von Geschichten aus den verschiedensten Genres. Ich finde es jedes Jahr spannend, was hier an Kurzgeschichten entsteht, denn so ist immer etwas für jeden dabei: Wie eine gemischte Süßigkeitentüte aus der Kindheit, wartet dieser feine Buchkalender auf euch um entdeckt zu werden. Bist du nun neugierig auf diesen Adventskalender zum Lesen geworden? Unter Anthologien findest du alle wichtigen Details zu „24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee“ und ab dem 9. September 2023 kannst du das E-Book und Taschenbuch überall bestellen. Oder hast du gar schon hineingelesen?In diesem Fall freuen sich alle Beteiligten dieser Anthologie sehr, wenn du uns ein paar Minuten deiner Zeit schenkst und die Anthologie auf Amazon bewertest. Wenn du noch mehr weihnachtliche Kurzgeschichten lesen willst, empfehle ich übrigens auch einen Blick auf die Vorjahresedition der Anthologie zu werfen – wenn du ins GLYN-Universum einsteigen willst, ist sie der perfekte Einstieg! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Alpaka 66: Ein Roadtrip-Roman mit Alpaka Ein waschechtes Alpaka in der Dusche? In diesem Blogeintrag möchte ich dir einige Informationen zu meiner ersten eigenständigen Veröffentlichung, meinem Roman-Debüt "Alpaka 66", erzählen. Alpaka 66 ist ein Roadtrip-Roman mit Alpaka, trockenem Humor und einem Hauch Social-Media-Kritik. Doch wie kommt es zu der Idee von einer Alpaka-Wanderung im Bayerischen Wald? Ein großer Wettbewerb Als ich 2019 in einer Facebookgruppe auf die Ausschreibung des digitalen Imprints des Piper Verlags (Piper Digital) aufmerksam wurde, war meine Motivation sehr hoch, bei diesem Wettbewerb mit drei verschiedenen Vorgaben (Fantasy, Alpaka und Escape Room) teilzunehmen; immerhin waren Einsendungen zu jeder Vorgabe erlaubt. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen und schon kurz nach der Veröffentlichung der Themen ratterte die Gedankenmaschinerie. Den Escape Room habe ich schnell verworfen, blieben das Alpaka und Fantasy. Der Plan Wie aus den Eingangsworten meiner Autorenwebsite ersichtlich, sehe ich mich in erster Linie als Fantasyautorin. Da die Vorgaben jedoch auf kein Werk in der Schublade oder das Herzensprojekt passten (ist bei Wettbewerben sowieso mehr Glücksspiel als eh schon), musste etwas Neues her. Der Plan war, die Idee für das Alpaka innerhalb kürzester Zeit abgabefertig zu machen. Danach wollte ich mich ausgiebig der Idee für das liebste Genre Fantasy widmen. Nachdem ich beide Exposés eingereicht hatte, hieß es abwarten. Als die Auswertung kam, war ich sehr enttäuscht. Meine Romantasy-Idee "Im Schatten des Hexerturms" war nicht bei den Autor:innen zu finden, von denen der Verlag mehr als die Leseprobe lesen wollte. Nach der Alpakaidee hielt ich keine Ausschau. Immerhin war sie in vielen Punkten bewusst überspitzt gehalten (Klischees), und ich hatte im Vergleich zu der Fantasyge– ... Moment, hat da echt jemand den gleichen Titel wie ich für seine Geschichte gefunden? Wer ist Cathrin Seifert? Arbeitstitel: Alpaka 66 Ich durfte weiterschreiben. Die ersten Tage nach der Mail von dem Verlag waren von Unglauben geprägt, aber relativ schnell schlug dieser Zustand in Panik um – immerhin war ich gesundheitlich nicht auf der Höhe, mein Wissen zu Alpakas war überschaubar, und wenn ich über eine Alpaka-Wanderung schreiben will, sollte ich da nicht … Panik! Ich habe jeden Tag an der Geschichte geschrieben und für die Geschichte recherchiert. Meistens im Stehen in der Küche, da langes Sitzen unmöglich war, mit schmerzenden Fingern und neben Job und Haushalt. Aber ich habe es geschafft. Innerhalb weniger Monate (April bis Mitte Juli) entstand Nickis Geschichte auf rund 380 Normseiten. Mitte August erhielt ich das Vertragsangebot, Anfang Oktober unterzeichnete ich den Vertrag und dann hieß es für mich: Den ersten Lektoratsdurchgang und den ersten Coverentwurf abwarten, mich mit den Dingen, die rund um eine Buchveröffentlichung anstehen, beschäftigen und vor allem meiner Familie widmen, die in den Monaten durchaus Geduld zeigen musste und die im Oktober – nachdem alles unter Dach und Fach war – weiter gewachsen ist. Bei dieser Gelegenheit möchte ich übrigens noch einmal auf das Cover meines Debüts eingehen. Wer das Impressum aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe: Das graue Wuschelkopfalpaka ist aus meiner (schmerzenden) Hand. Es stammt von der Coveridee, die ich im Lauf des Entstehungsprozesses an Piper senden durfte. Alpaka 66 Die Veröffentlichung Je näher der Erscheinungstag von Alpaka 66 – ja, tatsächlich wurde der Titel beibehalten! – rückte, desto aufgeregter wurde ich. Natürlich wusste ich dank meiner erhöhten Aktivität auf Instagram, was andere Autor:innen für ein großes Aufheben um ihre Veröffentlichungen machten. Da wurden Charakterillustrationen, Buchboxen und Buchkerzen präsentiert oder groß angelegte Blogtouren und Coverflashmobs veranstaltet. Doch nach diesen Monaten, den familiären Veränderungen und dem Corona-Chaos war ich vollkommen ausgelaugt, für so etwas fühlte ich mich nicht fit genug und ich bezweifle ohnehin, dass solche Aktionen nachhaltig – in beiderlei Begriffsbedeutung – wirken. Auch die leidigen Selbstzweifel kehrten zurück. Wie würden die Leser auf die Geschichte reagieren? Wird überhaupt jemand mein Buch lesen? Am 3. Mai 2021 war es soweit.Alpaka 66 war für jedermann erhältlich.Und es passierte … Nichts. »Hör zu, Nicki. Ich habe keine Ahnung, wo du das Lama herhast.«»Alpaka!«, verbesserte Nicki automatisch.»Sieh es doch positiv!«»Positiv?«»Ja, alle Frauen stehen auf Lamas! Vielleicht kannst du so Laura zurückgewinnen! Die liebt Tiere doch so.« Catrina Seiler – Alpaka 66 Nicki und Nummer 66 - Illustration von Ronja Forleo Ein Jahr veröffentlicht Im Lauf der Monate nach der Veröffentlichung suchte ich nach einer Illustratorin für die Charakterillustration/Postkarte. Mit Ronja Forleo fand ich jemanden, der meine Vorstellung – ich bin eigentlich kein Freund davon, den Lesern etwas vorzugeben – wunderbar umsetzte. Auch erschuf sie das Lesezeichen und kleine Sticker mit dem Alpaka vom Buchcover, die erstmalig bei einer Postkartenaktion auf Instagram (der Hashtag #alpaka66 zeigt dir einige Postings) öffentlich von den Leuten, die sich auf meinen Aufruf hin meldeten, gezeigt wurden. Übrigens: Die Illustration, Lesezeichen oder Alpakasticker versende ich auf Anfrage an Buchläden oder -shops zur Einlage in die Verkaufsexemplare oder an Buchblogger, die Alpaka 66 in einer Rezension in Szene setzen wollen, gegen Portokosten. Im Zuge der Postkartenaktion habe ich mich übrigens auch an Buchkerzen zu Alpaka 66 versucht. Das Ergebnis hat mich darin bestätigt, dass das nichts für mich ist. Ein paar Kerzen sind allerdings noch übrig und verstauben in meiner Merchandisingkiste. Sollte ich von meinen Erfahrungen im Kerzengießen einmal berichten? Zum ersten Geburtstag von Alpaka 66 habe ich dann auch eine Leserunde auf lovelybooks.de veranstaltet, bei der Alpaka 66 sich stetig in den Top 5 der Kategorie "Humor" hielt und ich bin glücklich, dass die Leser bei Nickis Reise mit Nummer 66 gut unterhalten worden sind. Meine Erfahrungen & Danke Oder: Von Träumen, Ängsten und neuen Wegen Es ist so traurig, wie es klingt: Fast zwei Jahrzehnte lang hielt ich mich an einem Luftballon fest. Ich hegte den beinahe romantisch anmutenden Gedanken: Ich würde mit einem aufregenden und innovativen Fantasyroman die ersten Leser begeistern. In all diesen Jahren habe ich gezweifelt, andere beneidet und mit einer gewissen Art von Torschlusspanik gekämpft. Immerhin hatten andere schon mit zwanzig Jahren ihren schriftstellerischen Durchbruch, während bei mir Jahr um Jahr verging und ich die Geschichte immer wieder von vorn begann. Zwar hatte ich bereits 2017 die Erkenntnis, dass man manchmal etwas gehen lassen muss, damit neues wachsen kann, aber GLYN spielt genauso in einem eigenen Fantasyuniversum wie der vorherige Luftballon. Immer wieder las ich von der beinahen Chancenlosigkeit eines Fantasy-Mehrteilers und die eigenen Erfahrungen bestätigten es. Doch mit Alpaka 66 hat sich der Traum von mir, ein Buch zu veröffentlichen, erfüllt. Jedem, der sich in den oben genannten wiederfindet – Das ist alles Mist! Das wird eh nie was! – kann ich nur einen Rat geben: Versteif dich nicht auf einen einzigen Weg zum veröffentlichten Buch!Halte dich nicht an einer Idee fest. Ein Blick über den Tellerrand eröffnet oft andere Möglichkeiten und bietet neue Chancen. Bei Alpaka 66 war es das andere Genre. Vielleicht ist es bei einem anderen das Selfpublishing? Letztlich ist die Veröffentlichung von Alpaka 66 eine Aneinanderreihung von vielen Glücksmomenten gewesen: die erste Email vom Verlag das Vertragsangebot die Rückmeldung aus dem Lektorat (trotz des ersten Schrecks über das viele Rot) Alpaka 66 in der Programmvorschau von Piper Digital das Taschenbuch in der Hand zu halten Ein großes Danke geht an das Team von Piper Digital, das an die Idee geglaubt und mir diese Chance gegeben hat. In diesem knappen Jahr habe ich einiges zum Thema Schreiben gelernt, das mir in den folgenden Projekten zugutekam, und ich erhielt einen Einblick in alle Arbeitsschritte, die nach den magischen vier Buchstaben ENDE kommen. Im Zug dieser Erfahrungen hat auch das Abenteuer des Selfpublishings einiges von seinem Schrecken verloren. Ich habe auf meiner Reise von der unveröffentlichten zur veröffentlichten Autorin viele erfahrene Selfpublisher kennengelernt, die mir bei meinen Fragen mit Antwort oder Tat zur Seite stehen. Häufige Fragen Zu guter Letzt möchte ich noch einige Fragen rund um Alpaka 66 beantworten, die öfter an Autoren gestellt werden. Du möchtest gern mehr wissen, eine andere Frage beantwortet sehen oder mir etwas mitteilen? Scheue dich nicht, die Kommentarfunktion zu nutzen oder mir eine E-Mail zu senden! Wie entstand die Idee zu Alpaka 66 Tatsächlich war die Idee, einen Kerl mit Alpaka auf einen Roadtrip zu schicken, nicht meine erste Idee. Wie in der Danksagung erwähnt, war das der berühmt-berüchtigte Bad Boy auf der Farm voller kuscheliger Alpakas. Dieser sieht sich einer unnahbaren Protagonistin gegenüber, deren Herz er natürlich erobert und nebenbei seine softe Seite entdeckt. Aber: Wer würde nicht so etwas erwarten? Ich habe mich bei der Entwicklung des Plots dann mehr auf die Alpakas konzentriert. Was fällt mir als Erstes zum Thema Alpaka ein? Alpakas sind überall – auf Kissen, Shirts, Socken, Tassen und als Kuscheltier. Auch Werbung für Alpakawanderungen habe ich immer öfter mitbekommen. Besonders gut in Erinnerung blieb da Instagram, zwischen all der Werbung und den Seltsamkeiten, mit denen Influencer:innen ihren Lebensunterhalt verdienen. Ist das ein Lama oder ein Alpaka? Wieso nicht all das kombinieren? Und wieso im Bayerischen Wald? … wieso nicht im Bayerischen Wald? Natürlich ist es nicht gerade der Sehnsuchtsort, den man beim Aufklappen eines Buches oftmals erwartet, aber zum einen ist es im Bayerischen Wald auch sehr schön und zum anderen ist die Geschichte so näher am Leser/der Leserin dran. Hast du die Geschichte geplottet oder einfach drauflos geschrieben? Vor dem ersten Wort von Alpaka 66 habe ich das Exposé geschrieben. D. h. die wichtigsten Charaktere (Nicki, Natalie, Lana und Nummer 66 sowie die "Mitglieder der Trekkingtour") und der grobe Ablauf standen von vornherein fest. Einige Aspekte haben sich jedoch erst während des Schreibens ergeben. So zum Beispiel die im Buch angedeutete Freundschaft von Lorenzo und Natalie, die One Pot Pasta (die es während der Entstehungsphase öfter zu essen gab) oder Nickis durchaus zweifelhafte Mitfahrgelegenheit. Was war der schwierigere Moment - den ersten Satz zu schreiben oder den letzten? Definitiv der erste Satz! Immerhin: Laut Plan wacht der Kerl eben auf, und wovon raten alle gängigen Schreibratgeber ab? Mit dem Aufwachen anfangen! Ich habe es trotzdem getan, aber mir (wie so oft) einen kleinen Griff in die Tropekiste erlaubt.Der letzte Satz hingegen war einfach, wenn ich an das Ende denke, das ich für das Buch vorgesehen hatte. Allerdings habe ich Schelte von einer Testleserin bekommen, ich könne das Buch nicht so enden lassen: Es wären zu viele Fragen offen. Da sie mit der Zielgruppe vertrauter als ich war, habe ich mich (trotz der dezenten Überlänge, die Alpaka 66 bereits hatte) schließlich zu einem weiteren Kapitel entschlossen. In diesem Kapitel zeigen sich dem Leser/der Leserin deutlich rosigere Aussichten in Nickis Zukunft. Alpaka 66 – Alle Infos auf einem Blick Über Alpaka 66 Buchtrailer Buchdetails Über Alpaka 66 Alpaka 66 – Einzelroman von Catrina Seiler (im Piper Verlag) Von der Dusche auf Tour – Alles mit Alpaka! Ein Roadtrip-Roman für alle Leser*innen, die auf der Suche nach lockerer, vielleicht etwas schnoddriger und nicht ganz ernst zu nehmender Unterhaltung sind.»Hör zu, Nicki. Ich habe keine Ahnung, wo du das Lama herhast.«»Alpaka!«, verbesserte Nicki automatisch.»Sieh es doch positiv!«»Positiv?«»Ja, alle Frauen stehen auf Lamas! Vielleicht kannst du so Laura zurückgewinnen! Die liebt Tiere doch so.« Ein waschechtes Alpaka in der Dusche? Nach dem ersten Schreck findet Nicki Brandl sich auf einer Reise zur Alpakafarm wieder, bei der er kein Fettnäpfchen auslässt – eine zwielichtige Mitfahrgelegenheit, unpassendes Schuhwerk und kein Zelt sind dabei noch die kleinsten Probleme. Auf dem Weg schließt er sich einer Alpaka-Trekkinggruppe an. Mit dem Führstrick in der Hand eröffnen sich ihm in manchem Gespräch neue Sichtweisen und so wird die flauschige Überraschung zum Wendepunkt seines Lebens. Affiliate-Link! In eigener Sache: Unterstützung von Autoren (Teil 1) Buchtrailer Buchdetails Verlag: Piper Humorvoll; 1. Edition (3. Mai 2021)Sprache: DeutschTaschenbuch: 380 SeitenISBN-10: 3492504701ISBN-13: 978-3492504706Abmessungen: 12 x 3.04 x 18.7 cm Du und Alpaka 66 Jetzt bist du dran! Hat Alpaka 66 schon den Weg zu dir gefunden?Ja? Dann mach mir eine Freude und schreib eine kurze Rezension oder Bewertung auf den gängigen Plattformen.Nein? Dann konnte ich hoffentlich dein Interesse wecken und du willst erfahren, wie Nicki zu dem Alpaka in der Dusche kam. Du kannst es u. a. bei den oben genannten Shops kaufen. Und? Sehen wir uns auf einem Roadtrip mit Alpaka? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Aqua obscura: In der Tiefe lauert die Dunkelheit – Neue Anthologie! In Leipzig hat die Buchmesse begonnen, und mit ihr rücken unzählige neue Erscheinungen in den Fokus der Besucher und Besucherinnen. Eine davon ist die Anthologie "Aqua obscura: In der Tiefe lauert die Dunkelheit", die an diesem 27. März erschienen ist. Sie wird vom Carpathia Verlag in Berlin herausgegeben und handelt von den dunklen Tiefen des Wassers und fremden Gewässern – und ich darf mich freuen, ebenfalls mit einer Kurzgeschichte in dieser Anthologie vertreten zu sein. Worum geht es? Tief verborgen unter den Wellen lauern Geschichten, die nur darauf warten, erzählt zu werden. Die Welten des Wassers sind grenzenlos und voller Geheimnisse. Ein stiller See birgt ein uraltes Unheil, ein Fluss flüstert von längst vergessenen Sünden, und aus den schwarzen Abgründen des Meeres steigen Albträume empor. Jeder Tropfen, jede Strömung, jede Flut ist ein Portal in eine Welt, in der das Wasser zugleich Leben spendet und verschlingt. Und mein Beitrag? Wie so oft –Ich überprüfe regelmäßig, welche Verlage neue Ausschreibungen anbieten, da ich mir immer denke "Eine Kurzgeschichte solltest du ja trotz Reallife schnell zusammenbekommen". Haha. Wer meinen Blog ein wenig verfolgt, wird es mittlerweile mitbekommen haben: Ich gehöre zu denen, die so etwas oft auf den letzten Drücker erledigen. Dieses Mal war es nicht anders –Zur Idee hat es ein wenig gebraucht. Die ersten Ideen aus dem Brainstorming haben mich allesamt an Arielle (nur blutiger) oder Aquaman erinnert, und dann gab es da natürlich Atlantis, Rungholt und Vineta. Schließlich habe ich tatsächlich das Element eines versunkenen Gebäudes aufgegriffen, allerdings keine ganze Stadt.Letztlich bin ich recht zufrieden, wie Die Gezeitenfeste: Salz und Blut, die Geschichte um Hart und Cutter, ausgegangen ist. Wobei? Ein paar tausend Worte mehr … hätte auch was! Beim Schreiben spinnt sich die Idee ja gern fort. Kurz gepitcht ist halb gewonnen? Ein Trupp aus sieben Soldaten betritt eine Feste, die alle 100 Jahre aus dem Meer auftaucht. Der Legende nach soll dort ein Schatz verborgen sein – doch das Gemäuer ist nicht so verlassen, wie es scheint … Weitere Autoren Neben meiner Geschichte findet ihr noch Erzählungen von Jules B. Asches, Sabine Frambach, Franziska Hesse, Agga Kastell, Tobias Lagemann, Diandra Linnemann, Maya Malou, Olivia Meyer, Silke Pahl, Miriam Rademacher, Adrian van Schwamen, Michael Schwendinger, Dieter Stiewi und Florian Waldner in der Anthologie. Über den Carpathia Verlag Schöne Bücher mit Herz und Verstand, made in Berlin-Kreuzberg!Beim Carpathia Verlag handelt es sich um einen Kleinverlag aus Berlin-Kreuzberg, der hauptsächlich Belletristik und Sachbücher verlegt. Bei den Sachbüchern findet sich viel zum Thema Ägypten, in der Belletristik gibt es einige Kompaktromane sowie verschiedene Krimi-Reihen. Im Jahr 2018 kam das erste Hörbuch heraus. Neugierig geworden? Dann taucht in die dunklen Wasser von Aqua Obscura ein und entdeckt Geschichten, die euch nicht mehr loslassen werden! Beim Verlag direkt kaufen Bei Amazon entdecken* #### Autorenupdate Juni 2026: FrankenBuch, Projekt FB und semiproduktive Gartensaison Zur Mitte des Jahres gibt es ein kleines Autorenupdate Juni 2026: Zwischen Buchmessenterminen, einem neuen Verlagsprojekt, einem anstehenden Kindle Deal und der Adventsanthologie des Clubs der Selfpublisher ist hinter den Kulissen einiges los.Auf dem Blog war es zuletzt etwas ruhiger, genau wie auf Social Media übrigens auch. Das liegt weder an einer ausgeklügelten Strategie noch daran, dass ich plötzlich offline leben möchte. Auch eine dramatische Algorithmus-Klage werde ich euch nicht anbieten. Die Wahrheit ist deutlich weniger spektakulär, aber jeder spürt sie: Es ist Sommer.Oder, wie Melisande es sehr treffend zusammengefasst hat: Wetter wird besser. Mai bis August bist du semiproduktiv. M. Menze Leider spricht die bisherige Beweislage nicht gegen diese These: ein neues Hochbeet, viele Tomaten, Paprika und Chilis in Töpfen und jeden Abend mindestens eine Stunde Gießen.Ganz untätig war ich trotzdem nicht. FrankenBuch 2026 Im September bin ich als Ausstellerin auf der FrankenBuch in Nürnberg dabei.Die Anmeldung war eine eher pragmatische Entscheidung. Nach der 2. Seitenzauber Buchmesse in Ingolstadt wollte ich noch einen Plan B in der Hinterhand haben, falls die Messe nicht so läuft, wie man es sich im Vorfeld erträumt. Außerdem ist Nürnberg für mich gut erreichbar, und ein paar Bücher aus meinen Regalen würden sich über neue Besitzer:innen vermutlich freuen (und noch mehr ich).Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, findet hier meinen Beitrag zur FrankenBuch 2026. Projekt "FB" Der größte Teil meiner Schreibzeit fließt aktuell weiterhin in mein Projekt FB.Der Vertrag ist inzwischen unterschrieben, und auch von Verlagsseite gab es bereits erste Besprechungen. Das Projekt ist also nicht mehr nur ein vorsichtiges "Vielleicht irgendwann"-Ding, sondern ziemlich offiziell auf dem Weg.Was wiederum bedeutet: Ich muss mich jetzt ranhalten. An dem Roman arbeite ich schon eine ganze Weile, aber aus dem gemütlichen Vor-sich-hin-Schreiben ist nun ein verbindlicher Zeitplan geworden. Viel verraten will ich noch nicht, aber so viel kann ich sagen: Es wird ein Unterhaltungsroman. Die Reise spielt diesmal eine kleinere Rolle als bei Alpaka 66 oder Rückwärts nach vorn. Dafür stehen die Figuren und ihre Dynamik stärker im Mittelpunkt.Es ist also ziemlich eindeutig ein Buch von mir: dialoggetrieben, mit reichlich Schlagabtausch und Figuren, die sich gegenseitig zuverlässig das Leben komplizierter machen.Sobald es konkrete Neuigkeiten gibt, erzähle ich natürlich mehr. Und was kommt danach? Obwohl ich noch an FB arbeite, denke ich natürlich längst darüber nach, was danach kommen könnte.Die naheliegende Antwort wäre vermutlich ein weiteres Buch aus dem GLYN-Universum. Tatsächlich sieht es aktuell aber eher danach aus, als würde GLYN erst einmal weiterhin ein Nebenbei-Projekt bleiben.Das fällt mir nicht leicht zu schreiben, weil mir die Welt und ihre Figuren nach wie vor sehr am Herzen liegen und ich es gerne hätte, wenn sich mehr und mehr Leser für diese Welt finden. Andererseits verschwinden sie auch nicht. Ideen, Notizen und lose Szenen entstehen dort ohnehin ständig, selbst wenn ich an etwas anderem arbeite.Im Moment spricht vieles dafür, zunächst meine Unterhaltungsschiene weiter auszubauen, auch wenn mein Herz bei dieser Frage regelmäßig versucht, für GLYN zu stimmen. Konkrete Ideen habe ich noch nicht, aber an denen mangelt es (auch dafür) nicht. Tolino, Druckkosten und kurz kochendes Blut Ein weiteres Thema der letzten Wochen: Tolino musste die Druckkostenpreise erhöhen, weshalb man die eigenen Buchpreise einmalig anpassen konnte.Das hat bei mir kurz für ziemlich kochendes Blut gesorgt, weil GLYN: Silberstaub und Feuerklinge als Druckausgabe ohnehin schon teuer ist und leider kaum gekauft wird. Ich sah mich innerlich schon dabei, den Preis noch weiter anheben zu müssen. Am Ende blieb die Tantieme bei Tolino bei meinem Buch aber ohnehin gleich niedrig, von daher: Glück gehabt.Andererseits wäre eine Preiserhöhung vielleicht immerhin ein Argument für den Abverkauf gewesen: "Jetzt kaufen, bevor es noch teurer wird" klingt zwar wenig romantisch, aber erstaunlich ehrlich. Kauft es trotzdem!Nebenbei habe ich mich auch informiert, wie es mit einer veränderten Neuauflage bei KDP aussähe. Vonseiten KDP gäbe es da wohl keine Bedenken.Vielleicht mache ich das also irgendwann doch noch. Kindle-Deal im Juli Für alle, die in das GLYN-Universum schon länger reinschnuppern wollten: Im Juli wird es wohl wieder einen Kindle Deal für GLYN: Silberstaub und Feuerklinge geben.Wenn ihr also schon länger mit dem Gedanken gespielt habt, einen Blick auf die Welt der Feen und Hexer zu werfen, könnte sich ein Blick auf die Preisaktion lohnen. Sobald der Deal startet, werde ich natürlich Bescheid geben. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Advent im Hochsommer Außerdem warte ich aktuell auf die Druckfahne für die nächste Adventsanthologie des Clubs der Selfpublisher.Es fühlt sich jedes Jahr seltsam an, sich mitten im Sommer mit einer Weihnachtsgeschichte zu beschäftigen. Gleichzeitig ist die Druckfahne immer der Augenblick, in dem ein Projekt real wird (realer als die Unterzeichnung eines Vertrags, ehrlich).Wie bisher ist die Veröffentlichung zwar erst im September, aber ich freue mich schon darauf, das fertige Buch in den Händen zu halten.Bis dahin versuche ich weiterhin, den Sommer zu genießen, FB fertigzuschreiben und keine fünf neuen Projekte anzufangen. Letzteres wird vermutlich die größte Herausforderung. Nun noch eine Frage in die Runde: Interessieren euch solche Schreibupdates eigentlich?Gefühlt rät jede zweite Person aus der Schreib- und Marketingecke dazu, regelmäßig über laufende Projekte zu berichten, um Interesse aufzubauen. Ich bin mir nur nie ganz sicher, ob das wirklich jemanden interessiert.Ich selbst bin bei solchen Updates immer etwas zwiegespalten. Einerseits gehören sie irgendwie dazu. Andererseits habe ich schnell das Gefühl, zu nerven, wenn ich zu oft über unfertige Projekte rede (und davon habe ich wirklich viele).Deshalb die ehrliche Frage: Lest ihr solche Updates gern oder überspringt ihr sie eher?Ich nehme beides nicht persönlich. Die Zeit kann ich auch gut ins Schreiben investieren oder in die nächste Gießrunde. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Blog-Wegweiser: Mit welchem Blogpost willst du starten? Neu hier? Dann lass uns das abkürzen: Statt dich durchzuklicken, bekommst du mit diesem Blog-Wegweiser den perfekten Zugang zu meinem Blog. Wähle einfach aus, was dich am meisten interessiert, kein "Herzlich willkommen Gedöns", kein "Scroll dich warm", nur Geschichten (GLYN-Universum, Unterhaltungsromane), Austausch (Mitlesen, Kommentieren, Vernetzen) oder Best-Of (gern gelesene Beiträge).Wenn du nur 30 Sekunden hast: Zu den Geschichten: GLYN, Trolle, Alpakas und mehr Zum Austausch: Kommentieren, Vernetzen, Mitlesen Zum Best-of: Die beliebtesten Beiträge auf einem Blick Letztes Update:20. März 2026 Ich bin wegen der Geschichten hier Du bist wegen der Geschichten hier? Perfekt. Hier findest du Urban Fantasy mit Magie und Mystery, humorvolle Unterhaltungsromane mit Alpakas und Roadtrips und dazwischen immer wieder Kurzgeschichten in Anthologien. Ob du in die GLYN-Welt eintauchen willst oder lieber einen Troll beim Cocktail mixen begleitest: Hier sind deine Einstiege. Direkt zum GLYN-Universum Anthologien Meine Veröffentlichungen Dein Blog-Wegweiser für Blogposts zu den Büchern GLYN: ReihenübersichtUrban Fantasy mit Krimi-Vibe: Neu im GLYN-Universum: Scherben und WeglichtLow Fantasy mit Troll: Magie, Missgeschicke & Met: So geht's weiter mit dem TrollUnterhaltungsroman: Alpaka 66 | Rückwärts nach vornKurz reinlesen: Tiergeschichten-Anthologie für den Tierschutz: "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen"Bei mir bekommst du Geschichten mit Charakteren, die nicht glattgebügelt durch den Plot kommen, sondern mit ihren Ecken und Kanten durchaus aus den Leben gegriffen sind. Je nach Einstieg erwartet dich Urban Fantasy mit Mystery- und Ermittlungsgefühl oder humorvolle Unterhaltung, die den Alltag einmal kurz an der Garderobe abgibt. Such dir den Ton, der heute zu deinem Lesemodus passt. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Ich blogge auch und liebe den Austausch! Du bist nicht nur zum stillen Mitlesen hier, sondern magst dieses seltene Internet-Phänomen namens "Gespräch"? Perfekt. Ich nehme regelmäßig an Community-Aktionen teil (#WMDEDGT, Bloggerschnack aus dem Bloghexen-Forum, weitere Blogparaden) und lese jeden Kommentar – inklusive der verlinkten Seiten. Wenn du dich vernetzen willst: Hier sind die kommentarfreundlichsten Beiträge und eine Vorlage, falls dir die Worte fehlen. Kommentarfreundliche Beiträge Du willst kommentieren, aber weißt nicht, was du sagen sollst? Hier sind Beiträge, bei denen dir die Antwort leichtfallen wird:Magie, Missgeschicke & Met: So geht's weiter mit dem TrollDie Magie im GLYN-Universum – Magische Blogparade[Bloggerschnack 1/2025] Neue Leser! Mehr Interaktion! Was sonst? Community-Aktionen, bei denen ich von Zeit zu Zeit mitmache Ich nehme regelmäßig an Blogaktionen und Community-Formaten teil (z. B. Jahresrückblog, die Monatsfragen des Bloghexen-Forums oder andere Bloggeraktionen). Wenn du sowas magst: Vielleicht stolpern wir dort ohnehin übereinander – und falls nicht, ist hier ein guter Einstieg.Mein Jahresrückblick 2025: Zwischen Ideenrausch, Projekten und Realität#WMDEDGT​ | Am 5. Januar 2026 zum ersten Mal dabei![Bloggerschnack 6/2025] Zum Blog-Start: Meine Tipps für Neulinge![Bloggerschnack 6/2024] Bloggen als Autorin: Hobby oder Arbeit?  Sag kurz Hallo – hier ist die Abkürzung (Kommentarvorlage) Wenn du dich vernetzen willst, aber nicht weißt, was du in einem Kommentar schreiben sollst (kenn ich!) …Hier ist Copy & Paste ausdrücklich erlaubt. Blogname: … Worum geht’s bei dir (1 Satz): … Aktuelles Lieblingsgenre / Buch: … Wie bist du hier gelandet? Link | Über einen Kommentar | Aktionen | anderes: … Und jetzt Hand aufs Herz: Bist du eher Team Ich kommentiere sofort oder Team Ich lese erst drei Beiträge und tue dann so, als wäre ich schon immer da? Ich will die besten Beiträge lesen! Du willst erstmal schauen, ob wir hier zusammenpassen, ohne dich durch zwanzig Menüpunkte zu klicken? Verständlich. Hier kommen mein Best-of-Beiträge, die sich bewährt haben und dir im Idealfall direkt etwas mitgeben. Best-of – Starte hier, wenn du Zeit sparen willst: Top 5 der letzten 30 Tage #WMDEDGT​ | 5. Juli – Ich nehme euch auf meinen Tag mit (204)Bücher auf den Kindle laden – wie funktioniert das? [Einfache Anleitung] (186)Kindle Create verstehen: E-Book erstellen mit Bild & Stil (28)FrankenBuch 2026: Mit Büchern im Gepäck nach Nürnberg (21)Autorenupdate Juni 2026: FrankenBuch, Projekt FB und semiproduktive Gartensaison (20) Top 5 of all time Bücher auf den Kindle laden – wie funktioniert das? [Einfache Anleitung] (1413)Kindle Create verstehen: E-Book erstellen mit Bild & Stil (254)Was ist eine Anthologie? (236)24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee (215)Buchdeals: Reichweite für dein E-Book ohne eigenen Newsletter (213)Wenn du noch mehr über mich erfahren willst, schau auf meiner Über-mich-Seite vorbei oder stöbere direkt weiter im Blog!Und jetzt?Du hast drei Wege kennengelernt – welcher passt heute zu dir? Klick dich rein, lies dich fest, und wenn dir gefällt, was du siehst: Sag Hallo in den Kommentaren oder folge mir im Fediverse (@blog@catrina-seiler.de).Ich freu mich auf dich! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Buchdeals: Reichweite für dein E-Book ohne eigenen Newsletter Wenn man ein Buch veröffentlicht, stellt sich irgendwann die Marketing-Frage: Wie erreiche ich verlässlich Leser:innen ohne mich im Social-Media-Hamsterrad zu verheddern? Kurzer Exkurs: Instagram & Co. werden oft als das Nonplusultra des Buchmarketings beworben, aber die Realität sieht doch etwas anders aus. Reichweite schwankt, Posts versanden und ohnehin ist der Algorithmus ja sowieso nur gegen einen: Man kennt es. Darum lohnt der Blick auf stabile Kanäle wie Newsletter und auf Plattformen, auf denen Lesende frisches Lesefutter finden können. Eine davon: Buchdeals.Gerade als Debütautor:in – oder, hust hust, mit ein paar Veröffentlichungen, aber ohne eigene große Liste oder einer eher überschaubaren Zahl an Amazonfollowern (hier empfehle ich einen Blick in den 2. Teil meiner Blogreihe Unterstützung von Autoren) – fehlt oft die Newsletter-Power. Buchdeals überbrückt diese Lücke: Du buchst eine Promotion, reduzierst dein E-Book spürbar, und dein Deal landet zielgruppengenau im Postfach aktiver Buchkäufer:innen. So erreichst du Menschen, die lesen und daher kaufen wollen. Kurz und knapp: Buchdeals Buchdeals ist eine Plattform, die kostenlose und stark reduzierte E-Books täglich an über 100.000 Abonnent:innen per Newsletter, Website und App ausspielt. Autor:innen und Verlage können bezahlte Promotions buchen, wenn Titel qualitativ hochwertig sind und mindestens 50 % reduziert oder gratis angeboten werden. Direkt zum Partnerlink Für wen lohnt sich Buchdeals? Kurz: für Titel, die mit klarer Zielgruppe schnell Reichweite brauchen. Debüts gewinnen damit erste Sichtbarkeit und Rezensionen ohne eigene große Liste.Reihen können doppelt profitieren: Ein stark reduzierter erster Band zieht Folgekäufe (Read-through) nach sich. Backlist-Titel lassen sich mit Preisaktionen (egal, ob von sich aus oder im Rahmen eines Kindle Deals) wieder in Erinnerung und ins Ranking schieben, gegebenenfalls lässt sich (auf der KU-Plattform) auch die Zahl der gelesenen Seiten wieder steigern.Erfahrungsgemäß performen Genre-Titel mit eindeutiger Schublade (z. B. Romance, Thriller, Cozy Crime und Fantasy) besonders gut, weil der Newsletter genau dort filtert, wo Leser:innen aktiv suchen. Weniger sinnvoll scheint mir Buchdeals (leider) bei sehr nischigen Titeln ohne klare Genre-Zuordnung oder wenn man so eine Pitch- und Marketing-Niete wie ich ist. Voraussetzungen & Qualität Buchdeals nimmt nur Titel auf, die kostenlos oder mindestens 50 % reduziert sind. Ein starkes Cover und ein "catchy" Klappentext erhöhen Annahmechance und Conversion. Das E-Book sollte sauber formatiert sein und insgesamt professionell auftreten. Ein E-Book kann mehrmals beworben werden. Achte zudem auf Mindestumfänge: Belletristik: ca. 120 Seiten Nonfiction: ca. 80 Seiten Kochbücher: ca. 50 Seiten Kinderbücher: ca. 20 Seiten Wichtig! Bei den Nonfiction/Sachbüchern gibt es einige zusätzliche Regeln, was beworben werden darf – diese Informationen findest du auf der Homepage von Buchdeals. Buchdeals-Newsletter mit dem E-Book-Deal zu „GLYN: Silberstaub und Feuerklinge“ Kosten & Pakete Die Kosten hängen bei Buchdeals von Leistung und den gewählten Kategorien ab, in denen das Buch beworben werden soll. Pro Buch kann man bis zu zwei Kategorien auswählen, in denen es beworben wird, und berechnet wird die hochpreisigere Kategorie. Dabei sind die Sachbuchkategorien teurer (74,90 Euro), die Fiction-Kategorien kosten aktuell 37,90 Euro (Stand Oktober 2025).Folgende Kategorien gibt es:Jugendliteratur, Krimis, Thriller, Liebesromane, Science Fiction, Historische Romane, Gesundheit, Körper und Geist, Fantasy, Belletristik, Humor, Sachbuch, Ernährung, Biographie, Horror, Bestseller, Geschichte und Politik, Kinderliteratur, Frauenliteratur, Bestseller auf Englisch, AbenteuerDaneben gibt es einige Zusatzoptionen (die natürlich extra kosten):Highlight Deal: Deal zusätzlich auf der Seite buchdeals.de/ebooksBuch des Tages App Push: Das reduzierte oder kostenlose E-Book wird in der Buchdeals-App beworbenSocial Media: Der Deal wird zusätzlich auf Facebook und Instagram beworbenNewsletter Banner: Das E-Book wird in jedem Newsletter zusätzlich als Banner beworbenLesen.net Promotion: Das E-Book auf der Partnerseite von Buchdeals – Lesen.net – beworben Stornos Stornos sind möglich und bis zu 10 Tage vor dem Deal kostenfrei. Buchdeals vs. Alternativen Überblick der Optionen mit Zielgruppe, Vorteilen und Grenzen. Option Für wen Vorteile Grenzen Buchdeals Debüts, Reihen-Band 1, Backlist Schnell, kaufnahe Zielgruppe, kuratierte Ausspielung Preisreduktion nötig; Timing wichtig Eigen-Newsletter Bestehende Community, Stammleser:innen Hohe Bindung, geringe Kosten, direktes Feedback Listenaufbau dauert; Reichweite limitiert Social & Ads Breitere Zielgruppe, Tests/Skalierung Schnelle Reichweite, feines Targeting Streuverluste, Pflegeaufwand, Budget nötig Meine Erfahrungen mit Buchdeals Ich habe Buchdeals mehrfach genutzt – zuerst begleitend zu Kindle-Deals, einmal zum Release (Scherben und Weglicht 1) und einmal als Kostenlos-Aktion (Stand: 23. Oktober 2025). Fazit: Die Reichweite ist stark, die Attribution etwas offen. Ich sehe am Ende die Klicksumme, aber nicht, wie viele davon wirklich in Käufe münden; denn bei parallelen Kindle-Deals wirbt Amazon zusätzlich, was die Zuordnung erschwert und natürlich kann es immer noch sein, dass ein, zwei Leute tatsächlich über die zeitgleichen Postings auf Social Media darauf aufmerksam wurden. Der reine Release-Deal war bei mir (leider) ein Ausreißer nach unten – allerdings lehrreich für Timing und "Blurb".Der größte Pluspunkt ist und bleibt: Diese Reichweite werde ich mit meinem Newsletter allein oder auch auf Social Media nie erzielen. Aus dem Grund werde ich selbst Buchdeals immer wieder nutzen, denn für Sichtbarkeit war es jedes Mal die richtige Entscheidung. Mit Buchdeals kann man seine Bücher und seinen Autorennamen bekannter machen, auch bei Lesern, die man womöglich sonst nie erreicht hätte. Und falls du Buchdeals selbst testen willst, habe ich einen Startvorteil für dich. Partnerprogramm Für Neuanmeldungen gibt’s mit dem Gutscheincode CATRINAS25 25€ Rabatt auf die erste Buchung. Einfach Autor:innenkonto anlegen, deinen Deal wählen und den Code im Checkout eintragen. Hier starten → https://www.buchdeals.de/autoren/  Transparenz: Mit dem Partnercode erhalte ich eine kleine Provision für meine nächste Buchung. Und Buchdeals für Leser:innen? Ja! Du kannst dir einen kostenlosen Newsletter aus deinen Lieblingsgenres zusammenstellen und bekommst täglich E-Book-Deals direkt ins Postfach. Sonntags gibt es einen Neuerscheinungs-Newsletter. Abgesehen von den Kategorien kannst du auch angeben, auf welche Shops sich die Angebote erstrecken sollen. Zusätzlich kannst du auf Website stöbern. Neben großen Verlagen sind auch viele Indie-Titel dabei, was ideal ist, um abseits des Mainstreams Neues zu entdecken.  Kennst du Buchdeals bereits als Autor:in oder Leser:in? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Bücher auf den Kindle laden – wie funktioniert das? [Einfache Anleitung] Bücher auf den Kindle laden gehört für mich zum Schreiballtag: Abends schicke ich mir die aktuelle Fassung meines Manuskripts an die Kindle-App auf dem Handy, damit ich sie gemütlich auf dem Sofa (oder im Bett) querlesen kann. Dort sehe ich den Text losgelöst vom fixen Rahmen der Schreibsoftware und entdecke Fehler besser, die ich mir als Anmerkungen für den nächsten Arbeitstag notiere. Streng genommen ist das noch nicht mein Kindle, den ich mir meistens für die finale Version aufhebe – aber viele Funktionen in der App und am Gerät sind gleich und der Weg der Dateien ist derselbe. Genau diesen Weg schauen wir uns in diesem Artikel an, damit deine Bücher zuverlässig auf Reader (und App) landen. Vielleicht nutzt du deinen Kindle bisher nur für gekaufte E-Books oder fragst dich, wie du eigene Texte, PDFs oder E-Books aus anderen Quellen darauf bekommst oder ob du mit ihm deine eigenen Workflows optimieren kannst. In dieser Anleitung zeige ich dir die wichtigsten Wege, wie du Bücher und Dokumente auf Kindle und Kindle-App überträgst, welche Dateiformate unterstützt werden und woran es liegen könnte, wenn eine Datei nicht auffindbar ist.Am Ende findest du außerdem eine FAQ mit schnellen Antworten auf typische Fragen rund um die akzeptierten Formate und die sogenannte Kindle-E-Mail-Adresse.Im Überblick findest du hier die wichtigsten Methoden, wie Bücher auf deinem Kindle landen:Aus dem Kindle-Shop kaufen und synchronisierenKostenlose E-Books im Shop ladenEigene Dateien per An Kindle senden übertragenDateien per USB-Kabel kopieren Eine Orientierungshilfe vorweg: In grau hinterlegten Kästen findest du typische Fragen aus Suchmaschinen – wenn dich also genau so eine Frage hergeführt hat, bist du im passenden Abschnitt gelandet. Das Wichtigste in Kürze Bücher auf den Kindle laden ist im Grunde ein einfacher Vorgang: E-Book im Kindle-Shop auswählen, für Kindle kaufen und den Reader anschließend synchronisieren. Gekaufte und kostenlose Kindle-E-Books landen automatisch in deiner Cloud-Bibliothek, von der du sie in der Bibliotheksansicht deines Geräts mit einem Tipp auf das Cover herunterlädst. Eigene Dateien wie Manuskripte, ePubs oder PDFs schickst du über An Kindle senden an deine persönliche Kindle-E-Mail-Adresse oder teilst sie direkt aus einer App mit der Kindle-App. Wenn du lieber oldschool arbeitest, kannst du den Kindle wie einen USB-Stick per USB-Datenkabel an den Computer hängen und Dateien in den Ordner "documents" kopieren. Unterwegs eignet sich die Kindle-App auf Handy oder Tablet, um Texte probezulesen; die Inhalte und Lesestände werden anschließend mit deinem eigentlichen Kindle synchronisiert. Taucht ein Buch partout nicht auf, helfen meist WLAN prüfen, manuell synchronisieren, die Ansicht auf Alle umstellen und kontrollieren, ob du auf Kindle und im Browser mit demselben Amazon-Konto angemeldet bist. Kindle-Basics: Wie deine Bücher auf dem Gerät landen Bevor wir Schritt für Schritt durchgehen, wie du Bücher auf den Kindle lädst, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Grundprinzip: Dein Kindle (oder die Kindle-App) ist immer mit deinem Amazon-Konto verknüpft. Alles, was du kaufst, ausleihst oder an dich selbst schickst, landet zuerst in dieser Konto-Bibliothek in der Cloud – und wird von dort auf deine Geräte verteilt.Für dich heißt das:Es gibt einen Unterschied zwischen in deiner Kindle-Bibliothek und wirklich auf dem Gerät gespeichert. In der Bibliotheksansicht kannst du über Filter oder die Ansichtsoptionen einstellen, was du siehst. Bei den Filtern gibt es folgende Möglichkeiten:Keine Auswahl: Alles, was zu deinem Konto gehört (gekauft, geliehen, selbst geschickt).Status "Heruntergeladen": Nur die Titel, die tatsächlich auf diesem Gerät gespeichert sind und auch offline funktionieren.Status "Ungelesen": Titel, die du noch nicht angerührt hast.Status "Gelesen": Titel, die du bereits gelesen hast. Oft ist das Problem beim Bücher-auf-den-Kindle-laden daher gar kein Technikdrama, sondern schlicht: Das Buch ist in der Cloud vorhanden, wurde aber noch nicht auf dieses konkrete Gerät heruntergeladen.Neben den Filtern gibt es noch die Ansichtsoptionen "Alle" und "Sammlungen" – letzteres ist für die Benutzer interessant, die ihre Bücher gern sortieren. Welcher Kindle eignet sich für mich? Diese Frage lässt sich vermutlich nicht pauschal beantworten und/oder wäre einen eigenen Blogpost wert.Ich selbst besitze einen Kindle Paperwhite, der für meine Zwecke – eben hauptsächlich die finale Durchsicht eines neuen Projekts – mehr als geeignet ist (und mich jedes Mal mit seiner Akkulaufzeit überrascht). Welche Arten von Inhalten gibt es für den Kindle? Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten von Inhalten für deinen Kindle:Gekaufte Kindle-E-BooksDas sind die klassischen Bei Amazon gekauft-Titel, allerdings in Form einer Lese-Lizenz (was bei anderen Anbietern genauso ist). Sie hängen an deinem Amazon-Konto und können auf mehreren Geräten gleichzeitig gelesen werden, solange sie mit demselben Konto verknüpft sind.Kostenlose E-BooksFunktionieren wie gekaufte E-Books, kosten nur nichts. Auch sie landen in deiner Kindle-Bibliothek und können auf Kindle & App heruntergeladen werden.Ausgeliehene Inhalte (Prime Reading, Kindle Unlimited & Co.)Diese Titel gehören dir nur, solange das Abo läuft bzw. du sie ausgeliehen hast. Sie erscheinen genauso in deiner Bibliothek, können aber wieder verschwinden, wenn das Abo endet oder du sie zurückgibst.Eigene Dokumente / ePubs / PDFsDas sind selbst geschriebene Texte, Manuskripte, fremde E-Books aus anderen Shops, PDFs, Artikel … Diese Dateien musst du aktiv an deinen Kindle schicken – zum Beispiel per An Kindle senden oder per USB-Kabel. Sie tauchen dann ebenfalls in deiner Bibliothek auf.Wie gut sich diese Inhalte auf dem Kindle lesen lassen, hängt vom verwendeten Dateiformat ab: Manche Formate versteht der Kindle perfekt, andere werden im Hintergrund konvertiert und sind deshalb nicht immer so gut lesbar. Bücher aus dem Kindle-Shop auf den Reader holen Der klassische Weg, Bücher auf den Kindle zu laden, führt über den Kindle-Shop. Ob du ein E-Book kaufst, kostenlos mitnimmst (zum Beispiel im Rahmen einer Kostenlos-Aktion), als Geschenk bekommst oder über ein Abo ausleihst – am Ende läuft alles über dein Amazon-Konto und landet in deiner Kindle-Bibliothek.  So kaufst du (oder schnappst dir) ein E-Book für deinen Kindle Du kannst Kindle-E-Books auf drei Wegen holen:direkt auf dem Kindle-Gerätüber die Amazon-Webseite im Browserüber die Kindle-App auf Handy oder TabletDer Ablauf ist im Prinzip immer derselbe:Titel im Kindle-Shop auswählen.Sicherstellen, dass du die Kindle-E-Book-Version erwischst, nicht das Taschenbuch.Bei Jetzt kaufen oder Jetzt mit 1-Click kaufen das Zielgerät prüfen (Dropdown mit deinem Kindle-Namen bzw. an [Name des Geräts] senden).Kauf abschließen – bei kostenlosen E-Books steht dort oft einfach "Jetzt kaufen – 0,00 €".Ob das E-Book 0 Euro kostet, mit Guthaben bezahlt oder dir als Geschenk gutgeschrieben wurde, ist dabei herzlich egal: Es ist ein ganz normales Buch, das zu deinem Konto gehört. Wo du deine Kindle-Bücher findest & wie sie aufs Gerät kommen Sobald du ein E-Book gekauft oder eingesackt hast, landet es in deiner Kindle-Bibliothek. Dort kannst du es auf jedes mit deinem Konto verbundene Gerät holen. Dazu gibt es verschiedene Methoden.Auf dem Kindle: Entweder taucht es von allein bereits auf der Startseite auf (bei mir ist das meistens der Fall, es sei denn … bei Synchronisieren weiterlesen) oder du gehst zur Bibliotheksansicht.Oben zwischen Alle und Sammlungen wechseln.In Alle siehst du auch Bücher, die noch nicht auf dem Gerät gespeichert sind (sofern keine Filter eingestellt sind). Tippe auf das Cover, um sie herunterzuladen. Du siehst es trotzdem nicht? Probiere, ob ein Filter aktiv (z. B. Heruntergeladen) aktiv ist. Auf der Amazon-Webseite: In deinem Konto zu "Inhalte & Geräte" gehen.Das gewünschte Buch auswählen.An Gerät senden oder Liefern an auswählen und deinen Kindle / deine App wählen. Sonderfall: Synchronisieren: Wenn du gerade erst gekauft hast und das Buch noch nicht auftaucht, auf dem Kindle den "Sync"-/"Synchronisieren"-Button drücken (oder im Menü "Synchronisieren und Inhalte suchen" auswählen).Voraussetzung: WLAN ist aktiviert und der Kindle ist mit deinem Amazon-Konto verbunden. Ausgeliehene E-Books: Prime Reading & Kindle Unlimited Neben klassischen Käufen gibt es noch die Abo-Varianten.Prime ReadingWenn du Amazon Prime hast, kannst du eine begrenzte Anzahl E-Books (sind immer wieder verschiedene Titel möglich) gleichzeitig ausleihen. Diese Titel sind an das laufende Prime-Abo gebunden: Kündigst du Prime oder gibst das Buch zurück, verschwindet es wieder aus deiner Bibliothek.Kindle Unlimited (KU)Bei Kindle Unlimited handelt es sich um separates Abo mit einer größeren Auswahl an ausleihbaren E-Books als im Prime Reading. Auch hier gilt: Solange das Abo läuft und das Buch ausgeliehen ist, kannst du es lesen, danach nicht mehr. Und ja, ich sage es, obwohl es nicht Thema dieses Blogposts ist: Für viele Autor:innen ist KU ungemein praktisch, weil ihre Bücher dort häufiger entdeckt, angeschnuppert und über die gelesenen Seiten trotzdem vergütet werden.Der technische Ablauf, wie diese Bücher auf den Kindle oder in die App kommen, ist genauso wie bei gekauften E-Books. Eigene Dateien & E-Books ohne Amazon auf den Kindle laden Wo es interessant wird – zumindest für mich als Autorin – ist überall dort, wo ich meinen Kindle nicht nur als Shop-Anhängsel, sondern als Arbeitswerkzeug nutze. Ich schicke mir Entwürfe, Leseproben, E-Books und PDFs von anderen Autoren auf die Kindle-App oder den Reader, lese sie wie normale Bücher und markiere oder kommentiere Stellen. Die gute Nachricht: Auch wenn Kauf und Verwaltung über Amazon laufen – du kannst sehr wohl Bücher auf deinen Kindle laden, ohne sie im Kindle-Shop gekauft zu haben. Ist man mit einem Kindle an Amazon gebunden? Die richtige Antwort ist: Jein. Ja, was Käufe und Ausleihen auf Amazon angeht, bist du an ein Amazon-Konto gebunden (sollte ja auch irgendwie logisch sein). Ohne Konto kein Kindle-Shop, kein Prime-Reading und kein Kindle Unlimited. Anders sieht es mit eigenen Dateien aus. Du kannst Texte, PDFs und auch E-Books aus anderen Quellen auf deinen Kindle schieben, solange sie im passenden Format vorliegen. Du brauchst Amazon zwar als technische Basis, aber du musst nicht jedes einzelne Buch dort kaufen. Du kannst deinen Kindle sehr gut auch als Lesegerät für eigene Dokumente und fremde E-Books (bitte nicht von Piraterie-Webseiten, aber das sollte selbstverständlich sein) verwenden. Die wichtigsten Wege dafür sind: per "An Kindle senden" (E-Mail, App, ggf. Browser-Tools) per USB-Kabel direkt vom Computer über Artikel- und Webseitensendung, wenn du Texte aus dem Netz sammeln willst   Die erste und die zweite Methode werde ich dir dabei nun vorstellen. Dokumente per "An Kindle senden" verschicken Meine bevorzugte Methode, um Bücher auf den Kindle zu laden, läuft über die Funktion "An Kindle senden" (oder englisch: "Send to Kindle"). Damit kannst du:Manuskripte, Word-Dateien und andere TextePDFsviele gängige E-Book- und Dokumentformatean deine persönliche Kindle-Adresse schicken. Die Datei landet dann wie ein normales Buch in deiner Bibliothek und kann auf Reader und App heruntergeladen werden. Hier bist du richtig, wenn … … du dir eine dieser Fragen stellst:Wie schicke ich Bücher an meinen Kindle?Wie sende ich ein Buch an meinen Kindle?Wie kann ich ein PDF an meinen Kindle senden?Je nach Setup hast du mehrere Möglichkeiten:Per E-MailJeder Kindle bzw. jede App hat eine eigene Kindle-E-Mail-Adresse. Wenn du eine Datei als Anhang an diese Adresse schickst, verarbeitet Amazon sie automatisch und legt sie in deiner Bibliothek ab.Über die Kindle-/Amazon-AppsAuf dem Handy kannst du viele Dateien direkt über die "Teilen"-Funktion an die Kindle-App weitergeben. Auf dem Rechner gibt es je nach System Programme oder Dialoge ("An Kindle senden"), mit denen du Dateien ohne manuelles Mailen verschickst.Über Browser-ToolsZusätzlich gibt es Browser-Erweiterungen, die Webseiten an den Kindle senden – da ich sie selbst nicht nutze, fokussiere ich mich hier auf E-Mail und App.Die genauen Dateitypen und Formate, die über "An Kindle senden" akzeptiert werden, fasse ich später im Kapitel zu "Welche Dateiformate unterstützt der Kindle?" zusammen. Ganz wichtig: Wie finde ich meine Kindle-E-Mail-Adresse? Die Kindle-E-Mail-Adresse brauchst du, wenn du Dateien direkt als Anhang schicken willst. Es gibt zwei Wege, sie zu finden – einen direkt auf dem Gerät, einen im Amazon-Konto. Variante 1: Auf dem Kindle-Gerät Öffne das MenüGehe zu EinstellungenWähle den Bereich Mein Konto / Dein Konto oder einen ähnlich benannten PunktDort findest du einen Abschnitt wie "Send-to-Kindle-E-Mail" oder "Kindle-E-Mail-Adresse"Notiere dir die Adresse oder ändere sie auf etwas leichter zu Merkendes, falls gewünscht Variante 2: Im Amazon-Konto Melde dich im Browser bei Amazon mit dem Konto an, das auch auf deinem Kindle hinterlegt ist Gehe zu "Inhalte & Geräte" (oft im Menü "Konto & Listen" zu finden) Wechsle auf den Reiter "Einstellungen" oder Einstellungen für persönliche Dokumente" Unter "Persönliche Dokumente" / "Send-to-Kindle-E-Mail-Einstellungen" siehst du eine Liste deiner Geräte und Apps Neben jedem Gerät steht die zugehörige Kindle-E-Mail-Adresse. Hier kannst du sie bei Bedarf auch umbenennen Wichtig: Du kannst zusätzlich festlegen, von welchen E-Mail-Adressen aus überhaupt Dokumente an dein Konto gesendet werden dürfen. Damit verhinderst du, dass irgendwer Wildfremdes dir Dateien auf den Kindle spammt. Auch solltest du hier überprüfen, ob du irgendwelche Einschränkungen gesetzt hast, wenn deine gesendeten Dateien nicht auf deinem Kindle/in deiner App auftauchen. Amazon schickt zwar eine Nachricht an den Absender einer Datei, wenn die Mailadresse eine Datei aufgrund dieser Regeln nicht akzeptiert, aber ich hatte es schon mehrmals, dass ich im Mailprogramm einfach die falsche Absenderadresse genommen habe. Hier bist du richtig, wenn … … du dir eine dieser Fragen stellst:Wie kann ich Dateien auf mein Kindle übertragen?Wie kann ich Dateien ohne Internet auf meinen Kindle übertragen?In welchem Ordner liegen die E-Books auf dem Kindle? Dateien per USB übertragen Wenn du lieber ganz klassisch arbeitest, kannst du deinen Kindle wie einen USB-Stick behandeln.Kindle per USB anschließenVerbinde den Kindle mit einem USB-Kabel mit deinem Computer. Nach ein paar Sekunden sollte er als Laufwerk auftauchen.Wichtig dabei: Das Kabel muss ein Daten-, kein reines Ladekabel sein, sonst erkennt der PC den Kindle nicht und der Kindle geht nicht in den USB-Modus (ich habe für diesen Beitrag auch drei verschiedene Kabel ausprobiert, bis es endlich funktioniert hat und mir meinen Ärger abgeholt, weil ich das Ladekabel vom Mann geklaut habe – ich bevorzuge halt doch Send-to-Kindle ;) )Ordnerstruktur öffnenÖffne den Kindle im Dateimanager. Je nach Modell siehst du Ordner wie "documents", "books" oder ähnliche.In der Regel gehören E-Books und Dokumente in den "documents"-Ordner.Dateien kopierenZiehe die gewünschten Dateien (z. B. ePub, mobi, PDF) in diesen Ordner. Du kannst dir zusätzliche Unterordner anlegen, wenn du magst; der Kindle selbst sortiert später nach Titel/Autor.Sicher entfernenWirf den Kindle über das Betriebssystem sauber aus ("Auswerfen") und trenne dann erst das Kabel. Danach sollten die neuen Titel in deiner Bibliothek auftauchen.  Der Vorteil dieser Methode ist zweifelsfrei, dass du nicht auf Internet angewiesen bist und viele Dateien in einem Rutsch verschieben kannst. Der Nachteil: Es gibt keine automatische Konvertierung oder Aufbereitung, das heißt, manche Formate sehen genau so chaotisch aus wie im Original. Alle diese Wege – E-Mail und App und USB – sorgen am Ende für dasselbe: Deine eigenen Inhalte landen als lesbare, durchsuchbare Bücher neben deinen regulären E-Books in der Kindle-Bibliothek. Für mich ist genau das der Punkt, an dem der Kindle vom reinen Konsumgerät zum Werkzeug im Schreib- und Lesealltag wird. Häufige Probleme beim Bücher auf den Kindle laden Wenn du diesen Abschnitt gefunden hast, suchst du vermutlich gerade nach Antworten wie "Warum kann ich kein Buch auf meinen Kindle laden?". Hier sind ein paar Tipps, wie du mit der Fehlersuche beginnen kannst. Checkliste: Wenn ein Buch nicht auf dem Kindle auftaucht WLAN und Flugmodus prüfenIst dein Kindle mit einem WLAN verbunden und ist der Flugmodus ausgeschaltet? Ohne aktive Verbindung kann dein Gerät keine neuen Bücher herunterladen.Kindle manuell synchronisierenÖffne das Menü und wähle "Synchronisieren". So zwingst du den Kindle, nach neuen Büchern in deiner Kindle-Bibliothek zu suchen.Ansicht "Alle" statt "Heruntergeladen" wählenIn der Bibliothek kannst du zwischen Alle und Heruntergeladen umschalten. In Alle siehst du auch Bücher, die noch nicht auf das Gerät heruntergeladen wurden. Tippe auf das Cover, um den Download zu starten.Amazon-Konto kontrollierenPrüfe, ob dein Kindle mit demselben Amazon-Konto angemeldet ist, mit dem du das Buch gekauft oder ausgeliehen hast. Ein zweites Konto in der Familie ist eine der häufigsten Ursachen, wenn Bücher „verschwunden“ wirken.Kauf- oder Leihstatus prüfenMelde dich im Browser bei Amazon an und gehe zu "Inhalte & Geräte". Schau nach, ob der Kauf abgeschlossen ist oder ob es Probleme mit der Zahlung gab. Bei Prime Reading / Kindle Unlimited prüfen, ob der Titel noch ausgeliehen ist.Zielgerät bei der Bestellung überprüfenBei der Bestellung kannst du ein Zielgerät auswählen ("Liefern an …"). Wenn du mehrere Geräte oder Apps hast, kann das Buch an das falsche Gerät geschickt worden sein. In "Inhalte & Geräte" kannst du das E-Book nachträglich an deinen aktuellen Kindle senden.Kindle neu startenWenn alles andere stimmt, hilft oft ein einfacher Neustart. Schalte den Kindle komplett aus und wieder ein und versuche danach erneut zu synchronisieren.Mit diesen Tipps lässt sich ein Großteil der Fälle lösen, in denen ein Buch einfach nicht auf dem Kindle auftaucht und zwar unabhängig davon, ob du sie gekauft, kostenlos geladen oder ausgeliehen hast. Welche Dateiformate unterstützt der Kindle? Wo wir bei eigenen Dateien und fremden E-Books sind, kommt zwangsläufig die Formatfrage: Was versteht der Kindle eigentlich – und wie gut? Die kurze Antwort: Mehr, als er früher konnte. Die längere Antwort: Es gibt ein paar Dinge, die man bedenken muss, und mobi ist inzwischen nicht mehr die erste Wahl, obwohl sich der Begriff hartnäckig hält.Man kann grob zwei Kategorien unterscheiden:Kindle-eigene FormateDas sind Formate, in denen Amazon selbst E-Books ausliefert, z. B.AZW, AZW3KFX (neueres, leistungsfähigeres Format, das du als Nutzer:in selten direkt siehst)Für dich heißt das: Alles, was du im Kindle-Shop kaufst, kommt bereits in einem passenden Format auf deinem Gerät an. Du musst dich nicht um Endungen kümmern.Dokumente & E-Books, die du selbst mitbringstDas sind Dateien, die du per "An Kindle senden", App oder USB überträgst:EPUB (inzwischen die sinnvollste Wahl für Reflow-E-Books)MOBI (alt, wird aber immer weniger verwendet)PDFDOC / DOCX, RTF, TextdateienHier entscheidet dein Weg (E-Mail, App, USB) darüber, ob Amazon im Hintergrund noch eine Konvertierung vornimmt oder die Datei "roh" auf den Reader geschoben wird. Update 2026: DRM-freie Kindle-E-Books als EPUB/PDF bei Amazon herunterladen Ab dem 20. Januar 2026 gibt es eine zusätzliche Option für alle, die im Kindle-Shop E-Books kaufen: Wenn ein Titel ohne Kopierschutz (DRM-frei) veröffentlicht wurde und der/die Autor:in/Verlag das in den KDP-Einstellungen bestätigt hat, kannst du dir zu diesem Kindle-E-Book direkt bei Amazon eine EPUB- oder PDF-Datei herunterladen. Die Downloads findest du nicht auf dem Kindle selbst, sondern in deinem Amazon-Konto unter Meine Inhalte und Geräte. Dort erscheint – falls freigeschaltet – neben dem Buch ein zusätzlicher Download-Button für EPUB und/oder PDF.   Wichtig:  Die Option gilt nur für Kund:innen, die das E-Book gekauft haben.   Geliehene Titel aus Prime Reading oder Kindle Unlimited lassen sich nicht als EPUB/PDF herunterladen, selbst wenn das Buch DRM-frei ist. Ob diese Download-Möglichkeit bei einem bestimmten E-Book vorhanden ist, hängt von der Entscheidung der Autorin bzw. des Verlags ab – sie muss im KDP-Dashboard aktiv eingeschaltet werden. Für dich als Leserin bedeutet das: Bei vielen DRM-freien Kindle-E-Books kannst du künftig nicht nur auf dem Kindle lesen, sondern dir zusätzlich eine offizielle EPUB- oder PDF-Datei sichern, die sich auch auf anderen Readern und in anderen Lese-Apps verwenden lässt – ganz ohne Bastelaktionen mit Konvertierungssoftware. EPUB, MOBI & Co.: Was ist heute sinnvoll? Früher war die Standardantwort Mach eine MOBI-Datei für den Kindle, doch das hat sich zwischenzeitlich geändert.EPUBEPUB ist das gängige Standardformat im E-Book-Bereich (vor allem außerhalb von Amazon).Lange Zeit war EPUB auf dem Kindle nur über Umwege nutzbar, inzwischen kann Send-to-Kindle mit EPUB umgehen und die Dateien in ein Kindle-internes Format verwandeln.Für dich als Autorin/Leserin bedeutet das: Wenn du zwischen Tolino & Co. und Kindle jonglierst oder aus anderen Shops E-Books hast, ist EPUB oft die angenehmste Ausgangsbasis.MOBIMOBI wird vom Kindle weiterhin angezeigt, ist aber technisch in die Jahre gekommen und unterstützt neue Anforderungen (Barrierefreiheit) nichtFür neue Projekte oder eigene E-Books ist MOBI heute nicht mehr die erste Wahl, vor allem, wenn du sie via Send-to-Kindle verschickst.Wenn du alte MOBI-Dateien hast: Kein Grund zur Panik, die kannst du in der Regel weiter nutzen. Für alles Neue lohnt sich aber eher EPUB bzw. direkt eine von Amazon erzeugte Kindle-Datei (z. B. aus Kindle Create).DOC/DOCX, RTF & Co.Diese Formate eignen sich gut, wenn du mal eben ein Manuskript oder Rohtext zum Probe-Querlesen auf den Kindle schicken willst.Send-to-Kindle konvertiert die Datei, das Ergebnis ist selten so sauber wie ein richtig gesetztes E-Book, aber zum Markieren und Lesen reicht es völlig. PDF – lesbar, aber nicht immer sinnvoll PDF ist ein Spezialfall. Gut daran ist, dass das Layout einer Seite erhalten bleibt, was praktisch für Dokumente, Handouts oder Notenblätter ist. Allerdings handelt es sich bei PDF um ein seitenorientiertes Layout. E-Reader hingegen sind auf "fließenden" Text ausgelegt, der sich anpasst, wenn man etwa die Schriftart vergrößert. Kurz gesagt:Für Text-E-Books ist PDF meistens nicht die beste Idee.Für formale Dokumente, Tabellen und Layout-Kram kann es sinnvoll sein – solange du weißt, dass die Lesbarkeit darunter leidet. FAQ (Kurzantworten) Wie kann ich ein Buch auf Kindle laden? Im Kindle-Shop das E-Book auswählen, Für Kindle kaufen klicken, dein Gerät als Ziel wählen und den Kindle anschließend synchronisieren – fertig. Für eigene Dateien (Manuskript, PDF & Co.) nimmst du An Kindle senden oder ein USB-Datenkabel, dann landet das Ganze als persönliches Dokument auf deinem Reader. Wie finde ich meine Kindle-E-Mail-Adresse? Entweder direkt auf dem Gerät unter den Einstellungen → Mein Konto / Dein Konto, dort steht etwas wie deinname@kindle.com. Oder im Browser bei Amazon unter „Inhalte & Geräte“ → Einstellungen → Persönliche Dokumente nachschauen – dort findest du alle Send-to-Kindle-Adressen deiner Geräte schön aufgelistet. Kann ich auf Kindle auch andere E-Books laden? Ja, solange Format und Kopierschutz mitspielen. E-Books ohne DRM kannst du meist als EPUB oder PDF über „An Kindle senden“ oder per USB-Datenkabel auf den Kindle schieben. Was in einem anderen Shop mit hartem DRM gekauft wurde, bleibt oft leider in dessen Ökosystem hängen – das ist kein persönlicher Affront deines Kindles, sondern Absicht. Welche Dateiformate unterstützt der Kindle? Für Send to Kindle darf deine Datei (=  Email) bis zu 50 MB groß sein und in einem dieser Formate vorliegen:PDF, DOC, DOCX, TXT, RTF, HTM, HTML, PNG, GIF, JPG, JPEG, BMP oder EPUB.Alles, was so bei dir ankommt, wird von Amazon bei Bedarf in ein internes Kindle-Format umgewandelt. Kann ich Kindle-Bücher auf mehreren Geräten gleichzeitig lesen? Ja. Solange alle Geräte (Kindle, Handy oder Tablet mit Kindle-App) mit demselben Amazon-Konto angemeldet sind, kannst du deine Kindle-Bücher auf mehreren Geräten parallel nutzen. Der Lesestand wird in der Regel synchronisiert – dein Buch weiß also, wo du beim Kindle-Lesen auf dem Sofa eingeschlafen bist, und macht (auf Nachfrage und bei Internetzugang) in der Bahn auf dem Handy an derselben Stelle weiter. Kann ich meine Kindle-E-Books als EPUB oder PDF herunterladen? Ab dem 20. Januar 2026: Ja – aber nur, wenn das E-Book DRM-frei ist und der/die Autor:in/Verlag die Option freigeschaltet hat. In diesem Fall kannst du in deinem Amazon-Konto unter Meine Inhalte und Geräte zu deinem gekauften Kindle-E-Book eine EPUB- oder PDF-Datei herunterladen.Für geliehene Titel (Kindle Unlimited, Prime Reading) gibt es diese Download-Möglichkeit nicht. Infografik: NotebookLMQuellen:New eBook Download Options for Readers Coming in 2026 (KDPCommunity.com) #### Buchmesse LibeRatisbona 2024 Am 15. Juni 2024 um 10 Uhr war es soweit: Die Buchmesse LibeRatisbona hat ihre Pforten zum zweiten Mal geöffnet. Und dieses Mal war ich nicht nur als Besucherin zugegen – wenn schon einmal eine Buchmesse in erreichbarer Nähe ist –, sondern dank meiner Selfpublishing-Kollegin Matilda Best auch als Ausstellerin. Eines vorweg: Dieser Messebericht umfasst lediglich den Samstag, da es mir leider nur möglich war, einen Messetag mitzunehmen. Vorbereitungen Eigentlich dachte ich, dass ich genug Zeit habe, um alles perfekt vorzubereiten und bestens gewappnet zu sein. Ich habe rechtzeitig die Leseprobenheftchen für GLYN: Silberstaub und Feuerklinge finalisiert (mein erstes vollständiges Buchsatzprojekt) und der Probedruck war auch klasse, sie kamen auch rechtzeitig an, alles bestens. Für GLYN: Scherben und Weglicht 1 hat es nicht mehr gereicht – da hadere ich auch ein wenig, wie ich es konzeptuell mache, da es ja eine Dilogie ist, und mein Traum vom deppensicheren Leseprobentemplate für die GLYN-Reihe ist noch nicht erfüllt. Aber ich sitze dran, sobald das Lektorat von GLYN: Scherben und Weglicht 2 durch ist, geht es da weiter! Wesentlich wichtiger war es, bis zu diesem Termin die Taschenbücher für GLYN: Scherben und Weglicht 1 finalisiert zu haben. Das hat tatsächlich ein wenig länger gedauert, da ich mich a) bei den Maßen verguckt hatte und dem Coverdesigner falsche Werte gegeben habe und b) der Buchsatz ebenfalls Probleme gemacht hat wegen zu wenig Innenabstand. Allerdings kam ich zusammen mit Antje auf eine gute Lösung, mit der nicht alles neu gemacht werden musste und nach einem Abend Arbeit war das Problem behoben. Obendrauf kamen 2 Probedrucke, wegen dummer Flüchtigkeitsfehler meinerseits, dass ich bald schon gezweifelt habe, ob das wirklich klappt. Der letzte mögliche Failpunkt war dann der Versand – und da gabs tatsächlich auch wieder einige Ausfälle wegen der grausamen Verpackung (aber so hatte ich wenigstens ein Ansichtsexemplar, um das es nicht weh tut). Aber: Bücher ebenfalls vollständig und für's Feilbieten bereit! Wird schon keinen Riesenansturm auf Scherben und Weglicht geben, das ist egal, wenn es nur 6 Exemplare sind ... Buchmesse LibeRatisbona 2024 Es ist immer eine gute Frage, was man alles und in welchen Mengen mitnimmt sowie was man für Erwartungen hat. Ich hatte mit der Buchpassion in Erfurt ja bereits einen groben Eindruck von Buchmessen erhalten und ja, es ist vielleicht meinen Pessimismus geschuldet, aber für die LibeRatisbona 2024 hatte ich mir ein niedrigeres Verkaufsziel gesetzt als das, was ich in Erfurt verkauft habe. Es war vermutlich so ein Bauchgefühl – es gab keine Vorbestellungen und die Rahmenbedingungen führten bei mir auch eher zu "schlechten Prognosen" (interner Marktanalysist, schwer ruhig zu stellen). Aber egal, ich werde auf jeden Fall Matilda wiedersehen! Entgegen meiner ersten Planung hat mich auch ein Teil der Familie begleitet – das war gut, um ein paar Packesel zu haben, da es doch mehr zu Schleppen war, als ich anfänglich gedacht habe (Habe ich echt an so vielen Büchern schon mitgewirkt?)Für die Messezeit haben sie sich dann eine andere Beschäftigung gesucht. Leider hatte der Botanische Garten Regensburg zu, aber sie haben das Höllbachtal besucht. Sieht das auf dem Bild nicht unglaublich nach einem schlafenden Troll aus? Höllbachtal bei Regensburg Vom Aufbau und Warten Nach einer durchaus aufregenden Hinfahrt (kaputtes Radlager) kamen wir pünktlich am Marinaforum an, wo schon reges Treiben herrschte. Wir haben meine Sachen ausgeladen und dann habe ich auf Matilda gewartet und mich währenddessen schon etwas umgeschaut – und Bilder gemacht. Denn: Wie es sich zeigen wird, habe ich später keine Bilder mehr gemacht. Das ist etwas schade, da die Bilder so einen etwas mauen Eindruck vermitteln, aber bei Öffnung waren die Tische wirklich ansehnlich dekoriert und ich habe viele Ideen für meinen nächsten Messebesuch gesammelt. Nachdem Matilda angekommen ist, haben wir angefangen, unseren Tisch zu dekorieren. Immerhin hatte sie die Tischdecken dabei – ein Must-Buy für mich noch, ich bezweifle, dass Weihnachtstischdecken so richtig zu meinen Büchern passen würden ;)Es war erst sehr eng, aber nach einem Gespräch mit der Organisatorin der Messe durften wir die ganze Reihe etwas nach vorn ziehen, um hinter den Tischen mehr Platz zu haben. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Platz man für RollUps, Stühle und die ganzen Kisten und Tüten braucht. Buchmesse LibeRatisbona 2024: Warten auf den Ansturm (KS) Buchmesse LibeRatisbona 2024: Für den Messefotografen posieren (FS) Besten Dank an Karin Schweiger und Frank Schultes (saftschubser77) für die Zusendung der Fotos! Es geht los Um 10 Uhr ging es dann los. Die ersten Besucher kamen, ganz im Gegensatz zu meinen Marktschreierambitionen, was ich Matilda (und mir) bereits prophezeit hatte. Ich bin keine große Verkäuferin, leider – in der Hinsicht hoffe ich, dass ich einiges von dem, was ich an dem Tag bei Matilda gesehen habe, bei meinen nächsten Messen umsetzen kann. Mein erstes verkauftes Buch war dann tatsächlich auch eine Überraschung. Es war nämlich die Weihnachtsanthologie vom Club der Selfpublisher, von denen ich auch einige Exemplare dabei hatte. Vielleicht gab es auch einfach zu viele Fantasy-Bücher auf der Messe, was den Lesern eine gute Auswahl geboten hat, teils sogar mit Sammelkriterien wie farbigem Buchschnitt oder unzähligen Goodies obendrauf. Hatte ich schon erwähnt, dass ich einen Teil meiner Goodies zu Hause vergessen habe? Ja, natürlich habe ich das – die Planung muss definitiv besser werden. Das Interesse an GLYN war insgesamt verhalten. Ich habe auch am Abend die Scan-Zahlen der QR-Codes überprüft. Durchwachsen, durchaus schade – ich hatte die QR-Code-Schilder entworfen, da die E-Books günstiger als die Taschenbücher sind (und man weniger zu schleppen hat), aber das ist vermutlich wieder so ein Problem der Zielgruppe. Auf Buchmessen sind meines Erachtens nach oft diejenigen Leser vertreten, die vor allem dem Tsundoku frönen ;) Wenig überraschend war Alpaka 66 am Ende des Tages mein Verkaufshit. Buchmesse LibeRatisbona 2024 – Impressionen Meet & Greet Besonders gefreut habe ich mich, einige bekannte Gesichter wiedergesehen zu haben. Allen voran natürlich Matilda, aber auch Michael Knabe (er ist immer total verwirrt, wenn ich ihn einfach anspreche und er mich gar nicht einordnen kann – wieso klappt das eigentlich bei potenziellen Käufern nicht?) oder Melissa David, die ich über die Magische Blogparade kennengelernt habe und deren Postkartenständer jetzt mein Must-Buy-Gimmick für die nächste Messe ist. Eine Überraschung war auch der Besuch von Lilian Dexter/daswappentier an unserem Stand! Wer weiß, vielleicht geht das Alpaka-Abenteuer irgendwann weiter (Leises Keckern aus den Untiefen der digitalen Ablage ... weiter planen!) ;) Fazit Letztlich hatte ich wohl recht – der Riesenansturm auf mein Herzensbuch Scherben und Weglicht ist ausgeblieben, aber kurz nach der Messe habe ich die erste Taschenbuchbestellung von Scherben und Weglicht 1 erhalten. Mit meinen Verkäufen bin ich zufrieden, eine Planerfüllung von etwa 83 Prozent. Insgesamt waren die Besucherzahlen eher überschaubar, leider nicht nur am ersten Tag – die erste Messe war deutlich besser besucht gewesen (auch kleiner angelegt, zugegebenermaßen). Das ist natürlich sehr schade, vor allem für die Aussteller und Veranstalter gewesen, aber ich denke, wenn die Messe sich weiter etabliert, vor allem regelmäßig stattfindet, wird das besser werden – mit Messen und ihrer Bekanntheit verhält es sich meiner Meinung nach wie beim Buchschreiben. Man muss am Ball bleiben. Als Autor aus der Nähe werde ich die Buchmesse LibeRatisbona sicher im Auge behalten und sie ist – ungeachtet des immer noch offenen Termins für 2025 – schon eingeplant in meiner Planung für das kommende Jahr. Habt ihr schon einmal eine Buchmesse besucht? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Buchmessen-Checkliste: Was muss mit und warum? Ich habe (endlich) meine Buchmessen-Checkliste überarbeitet. Nicht, weil ich inzwischen genau weiß, wie man eine Buchmesse perfekt vorbereitet. Das wäre schön, ist aber nicht passiert. Eine Checkliste garantiert keine perfekte Messe. Sie sorgt nicht dafür, dass der Tisch plötzlich größer ist, dass alle Bücher gleich gut laufen oder dass man am Ende des Tages noch genau weiß, wem man welches Buch verkauft hat. Aber sie hilft ein wenig …Denn sie kann etwas anderes. Sie kann dafür sorgen, dass man sich vorher die besseren Fragen stellt, also nicht nur, was muss mit, sondern auch wann man es braucht? Oder: Wo wird es liegen? Wie viel davon ist sinnvoll? Und wieso nimmt man es überhaupt mit? Das klingt erst einmal nach mehr Arbeit. Das ist es vielleicht auch, aber es ist definitiv die Arbeit wert.Es lohnt sich, vorher zu überlegen, ob man wirklich zwanzig Lesezeichen, acht Bücherstapel, drei Sorten Goodies und Deko auf einen Tisch bekommt, als später vor Ort festzustellen, dass das Standkonzept offenbar von jemandem geplant wurde, der Tische nur aus der Theorie kennt. Die aktualisierte Buchmessen-Checkliste ist deshalb keine Zauberformel. Sie ist eher ein Versuch, das Messechaos einzufangen, bevor es mit Bücherkisten, Ladekabeln und zu vielen "Ach, das mache ich noch schnell"-Gedanken wie ein Komet einschlägt. Als Besucher:in ist eine Buchmesse einfacher Als Besucher:in ist eine Buchmesse vergleichsweise unkompliziert. Die Packliste bleibt überschaubar: Ticket, Handy, Wasser, bequeme Schuhe, vielleicht eine Powerbank und genug Platz in der Tasche für Bücher, die nicht geplant waren. Mit eigenem Stand sieht die Sache anders aus. Plötzlich geht es nicht mehr nur ums Ankommen, Schauen und Bücherkaufen, sondern auch um Aufbau, Verkauf, Gespräche, Technik, Deko, Lagerung und die Frage, wie man das eigene Buch möglichst verständlich erklärt, ohne jedes Mal bei Adam, Eva und dem kompletten Weltenbau anzufangen. Dann reicht eine "Was nehme ich zur Buchmesse mit?"-Liste nicht mehr, dann braucht man vorab bereits eine gewisse Planung. Was muss mit? Das ist die offensichtlichste Frage und trotzdem ist sie nicht so einfach, wie sie aussieht, auch wenn es Spaß macht, einfach einen Haken vor den entsprechenden Punkt zu setzen.Es bedeutet nämlich nicht, alles einzupacken, was irgendwie mit Büchern zu tun hat. Denn so landen am Ende Bücher, Goodies, Aufsteller, Deko, Leseproben, Karten, Sticker, Stifte und vielleicht noch ein Einhorn in der Kiste, falls es farblich passt.Die bessere Frage lautet: Was braucht es für genau diese Messe? Eine große Buchmesse verlangt eine andere Vorbereitung als eine kleine regionale Veranstaltung. Ein eigener Stand braucht mehr Material als einer, den man sich mit jemand anders teilt – und dann sollte man sich eventuell noch ein wenig absprechen. Wer allein am Stand ist, muss außerdem anders planen als jemand, der Unterstützung dabei hat.Auf der Checkliste stehen deshalb nicht nur Bücher und Goodies, sondern auch Dinge wie Tischdecke, Aufbauplanung, Buchaufsteller, Präsentationsmaterial, Kassensystem, Hilfsmittel und Verpflegung. Dazu kommen Kontakte, Kommunikation und die Nachbereitung nach der Messe. Das sind alles Punkte, die auf den ersten Blick unwichtig wirken, aber im Nachhinein oft kosten können. Wann muss was vorbereitet werden? Nicht alles auf einer Buchmessen-Checkliste gehört in denselben Moment. Um Bücher, gedruckte Goodies, Preisschilder, QR-Codes, Kassensystem, Tischdecke oder eventuelle Vorgaben zu B1-Zertifikaten sollte man sich nicht erst am Abend vorher kümmern. Vor allem bei Büchern und Goodies lohnt sich genug Vorlauf, denn in den seltensten Fällen druckt man das mal eben am heimischen Drucker aus – und falls doch, streikt der Drucker vermutlich aus Prinzip.Ich habe schon mitbekommen, wie Kolleg:innen kurz vor knapp im Quadrat gesprungen sind, weil entweder die Lieferung von Amazon mit 75% Mängelexemplaren ankam oder die neuen Lesezeichen verkehrtherum bedruckt sind. Wo soll alles am Stand liegen? Ein oft unterschätzter Punkt. Eingepackt bedeutet nicht automatisch griffbereit. Ein Signierstift, der irgendwo in einer Handtasche unter dem Tisch liegt, ist in dem Moment, in dem jemand ein Buch signiert haben möchte, nur bedingt hilfreich. Darum hilft es, den Stand in Bereiche zu denken: Was soll sichtbar sein? Was muss griffbereit liegen? Und wo steht das Getränk, ohne zu einer Gefahr zu werden? Buchmesse LibeRatisbona 2024 - Überschaubare Bibliografie, überschaubarer Tisch Seitenzauber 2026 – Größere Bibliografie, leichte Platzprobleme Wie viel ist wirklich sinnvoll? Lieber zu viel als zu wenig klingt vernünftig, bis man am Ende alles wieder einpacken muss. Gerade bei Büchern und Goodies lohnt sich die Frage, welche Titel zur Messe passen, welche Materialien tatsächlich eine Aufgabe haben und was bei den Besucher:innen ankommt. Nicht alles, was hübsch ist, muss mit. Manchmal bedeutet bessere Planung nicht mehr Auswahl, sondern weniger Zeug, das im Weg liegt und später vielleicht mitgenommen werden muss. Wieso nehme ich das überhaupt mit? Diese Frage räumt erstaunlich gut auf. Tischdecke? Macht den Stand ruhiger und versteckt die Transportkisten. Buchaufsteller? Machen Bücher sichtbarer, ohne dass sich die potenziellen neuen Leser:innen über den Tisch beugen müssen. Preisschilder? Nehmen eine Hemmschwelle weg.Eine Buchmessen-Checkliste sollte allerdings nicht heimlich zur Einkaufsliste werden. Für fast jeden Punkt findet sich irgendein Zubehör, das kurz so wirkt, als würde es ein Problem lösen: schönere Kisten, bessere Aufsteller, ein Letterboard und noch ein bisschen Glitzerdeko.Manchmal ist die sinnvollere Entscheidung nicht, noch etwas zu besorgen, sondern etwas wegzulassen. Ich sage nur: Dekoefeu. Klang beim Kauf nach irischer Atmosphäre, einfach passend für GLYN, und wurde auf den bisherigen Messen ungefähr 0,0-mal gebraucht. Damit steht Dekoefeu bei mir für alles, was theoretisch schön ist, praktisch aber keine Aufgabe hat, und er ist der Grund, wieso ich bis heute keines dieser schicken Letterboards habe, die man ja auch so oft auf Messen sieht. Was passiert nach der Messe? Nach der Messe möchte man meistens nur noch alles abstellen und nicht mehr über Kisten nachdenken. Trotzdem ist genau dann der richtige Moment, Einnahmen, Ausgaben, verkaufte Bücher, beliebte Goodies, offene Kontakte und fehlende Dinge zu notieren. Ein paar Tage später bleibt sonst oft nur noch "war schön, aber anstrengend" übrig, was zwar stimmt, der nächsten Messe aber wenig hilft (der Steuer übrigens auch nicht). Buchmessen-Checkliste: PDF und jetzt neu – als Markdown Die aktualisierte Buchmessen-Checkliste gibt es deshalb nicht nur als PDF zum Ausdrucken, sondern auch als Markdown-Datei. Das PDF ist praktisch, wenn man beim Packen und Vorbereiten etwas in der Hand haben und abhaken möchte. Die Markdown-Version ist dagegen für alle gedacht, die digital planen, die Liste für jede Messe kopieren und nach der Veranstaltung ergänzen wollen.Gerade wenn man mit Obsidian oder einer anderen Notiz-App arbeitet, lässt sich aus der Checkliste ein kleines Arbeitsdokument machen: eine Version für die nächste Messe, ergänzt um eigene Notizen, Standinfos, Buchauswahl, offene Aufgaben und spätere Erkenntnisse.Da ich weiß, dass viele Autor:innen erstaunlich visuell arbeiten, noch ein kleiner Hinweis zu den Tabellen in der Markdown-Datei: Markdown ist ein sehr reduziertes Format. Ohne zusätzliches CSS lässt sich nicht zuverlässig festlegen, dass Tabellen immer über die komplette Seitenbreite laufen. Falls die Tabellen in eurer App also etwas schmal wirken, liegt das nicht daran, dass ich euch zum Schreiben in Briefmarkengröße zwingen möchte. Füllt sie am besten einfach mit euren Ideen, denn je mehr drinsteht, desto größer werden sie ;) Buchmessen-Checkliste herunterladen  Wenn du selbst als Autor:in auf einer Buchmesse oder einer kleineren Literaturveranstaltung ausstellst, kannst du dir die aktualisierte Buchmessen-Checkliste hier herunterladen: Buchmessen-Checkliste für Autorinnen (.pdf) Buchmessen-Checkliste für Autorinnen (.md) Weitere Beiträge zur Messeplanung Die Buchmessen-Checkliste ist nur ein Teil meiner bisherigen Messeerfahrungen. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du hier die älteren Beiträge, in denen die Checkliste ursprünglich verlinkt war – und ein paar Ergänzungen aus der Praxis: Messetipps für Autoren Teil 1 – über die grundsätzliche Vorbereitung, Erwartungen und Dinge, die man als Aussteller vorab bedenken sollte.Messetipps Teil 2 mit Matilda Best – ein Interview mit weiteren Erfahrungen rund um Buchmessen und Messestände.Seitenzauber Buchmesse 2026 Recap – der Beitrag, nach dem ich noch einmal gemerkt habe, dass Checkliste haben und Checkliste konsequent nutzen zwei verschiedene Dinge sind.WmdedgT vom 5. Juli – falls dich interessiert, warum es die Checkliste jetzt auch als Markdown-Datei gibt und was Obsidian damit zu tun hat. Häufige Fragen Was ist neu an der Buchmesse Checkliste v2.0? Die Checkliste wurde für die Version 2.0 nicht komplett neu erfunden, sondern leicht überarbeitet und an ein paar Stellen ergänzt. Der Grundgedanke bleibt gleich: Sie soll vor der Messe daran erinnern, was schnell vergessen wird – und danach helfen, die wichtigsten Notizen nicht direkt wieder zu verdrängen. Für wen ist die Buchmesse Checkliste gedacht? Sie richtet sich vor allem an Autor:innen mit eigenem Stand auf Buchmessen, kann aber auch für kleine Verlage, Selfpublisher:innen oder Standgemeinschaften hilfreich sein. Gibt es die Checkliste auch digital? Neben der PDF-Version gibt es jetzt auch eine Markdown-Datei (.md), die sich zum Beispiel in Obsidian nutzen und nach eigenen Vorstellungen anpassen lässt. Die Checkliste wurde für die Version 2.0 nicht komplett neu erfunden, sondern leicht überarbeitet und an ein paar Stellen ergänzt. Der Grundgedanke bleibt gleich: Sie soll vor der Messe daran erinnern, was schnell vergessen wird – und danach helfen, die wichtigsten Notizen nicht direkt wieder zu verdrängen.Sie richtet sich vor allem an Autor:innen mit eigenem Stand auf Buchmessen, kann aber auch für kleine Verlage, Selfpublisher:innen oder Standgemeinschaften hilfreich sein.Neben der PDF-Version gibt es jetzt auch eine Markdown-Datei (.md), die sich zum Beispiel in Obsidian nutzen und nach eigenen Vorstellungen anpassen lässt.Am Ende ist die Buchmessen-Checkliste also keine Garantie dafür, dass bei der nächsten Messe alles glattläuft. Irgendetwas ist schließlich immer: ein Tisch ist kleiner als gedacht oder ein Gegenstand fehlt genau dann, wenn man ihn braucht. Aber wenn die Liste dabei hilft, vorher einmal mehr zu überlegen, was wirklich mitmuss und was nur Dekoefeu ist, hat sie ihren Zweck erfüllt.Und falls trotzdem etwas fehlt, landet es eben auf Version 2.1. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Cozy Fantasy "Troll": Mein aktueller Schreibstand & ein Blick hinter die Kulissen Ein Troll, eine Schänke und jede Menge magische Malheure: Mein aktuelles Schreibprojekt hat zwar (noch) keinen endgültigen Titel, aber definitiv schon einen festen Platz auf meiner To-do-Liste. Trotz des üblichen Zeitmangels ist der erste Entwurf nun fertig, und ich dachte mir: Warum nicht mal ein kleines Update geben? Für alle, die Alpaka 66 oder GLYN mochten oder einfach Cozy Fantasy mit Humor, Magie und Chaos mögen, könnte dieser neue Cozy Fantasy Roman genau das Richtige sein. Worum geht es eigentlich bei diesem Projekt? Inhalt Troll ist Cozy Fantasy mit Augenzwinkern – es geht um starke Cocktails, schiefgelaufene Magie und Figuren, die sich gegenseitig herrlich auf die Nerven gehen und dabei (hoffentlich) direkt ins Leser:innenherz stolpern. Im Mittelpunkt steht – wie der Arbeitstitel schon andeutet – ein Troll, der seine Brücke gegen eine Schänke (ja, mit Ä!) eintauscht und sich dort nach und nach ins Chaos mixt: Denn plötzlich verwandeln sich seine Gäste nicht mehr zurück. Und das ist erst der Anfang.Wer Alpaka 66 oder GLYN mochte, wird sich hier vermutlich schnell zuhause fühlen: Es gibt sarkastische Kommentare, kleine Katastrophe, größere Katastrophen und vor allem ist es in sich abgeschlossen, um in all dem Chaos nicht den roten Faden zu verlieren (was nicht heißt, dass es kein Potenzial für einen nächsten Band hätte – oder Band Null). Lust auf einen Blitzkrallen-Schaufler? Aktueller Stand Troll hat offiziell am 25. Oktober 2024 das Licht meiner Festplatte erblickt – und am 31. Mai 2025 habe ich den ersten Entwurf abgeschlossen. Eigentlich hatte ich gehofft, zur Seitenzauber schon mit dem fertigen Buch am Stand zu stehen … tja, das hat nicht geklappt. Da hat das Reallife seine Finger im Spiel gehabt – und selbst die motivierenden Co-Working-Sessions mit Melisande waren irgendwann nur noch Trostpflaster statt Zeit-Booster. Was hat mich an der Idee gepackt? Ich wollte mal raus aus den klassischen Protagonistenrollen – weg von den strahlenden Held:innen oder Antiheld:innen, rebellischen Magierlehrlingen oder auserwählten Teenagern. Stattdessen habe ich mich für einen Troll entschieden. Eigenwillig, nicht gerade eloquent, eben definitiv kein typischer Sympathieträger (wobei manche das auch von Effie oder Cara sagen) und gerade deshalb so spannend.Mich hat die Idee gereizt, eine Geschichte aus der Sicht eines nicht-menschlichen Charakters zu erzählen. Jemand, der die Welt anders wahrnimmt, andere Werte hat und andere Maßstäbe anlegt, was manchmal durchaus schwierig zu schreiben ist. Natürlich hätte ich, wie Melisande vorgeschlagen hat (und was sicher auch interessant ist), eine Geschichte von einem der Feenhöfe aus dem GLYN-Universum erzählen können. Aber mal ehrlich: Manchmal braucht man auch etwas Neues. So wurde es ein Troll und je mehr ich dabei in seinen Kopf eingetaucht bin, desto klarer wurde mir: Vielleicht steckt in einem Troll mehr Menschlichkeit, als wir ihm auf den ersten Blick zutrauen würden.Was ich mit Troll gern ermöglichen möchte? Ein bisschen Eskapismus mit sarkastischem Beigeschmack, eine Geschichte über Außenseiter, Missverständnisse und das Chaos, das entstehen kann, wenn man einfach einen zauberhaften Cocktail genießen will. Figurenliebe oder -frust? Tatsächlich? Keine große Figurenverliebtheit. Ich kann überschwängliche Ausrufe à la "O mein Gott, ich liebe XYZ so sehr!" nicht nachvollziehen. Natürlich mag ich meine Charaktere – sonst würde ich ja kaum ihre Geschichten schreiben –, aber es ist eher ein pragmatisches Miteinander statt eine leidenschaftliche Romanze. Aber wie auch in meinen anderen Projekten habe ich ein Faible für die, die nicht auf den Mund gefallen sind. Die machen mir beim Schreiben am meisten Spaß und ich glaube, das merkt man auch. Was mir auch oft auffällt: Wenn ich sie mal wieder in irgendeine absurde, gefährliche oder emotional unangenehme Situation schreibe, fehlt mir offenbar das Mitgefühl-Gen. Während andere Autor:innen ihre Figuren fast entschuldigend durch die Hölle schicken, denke ich eher: Tja, dramaturgisch so erforderlich. Problematisch wird's nur, wenn im Lektorat dann wieder Show, don't tell auftaucht oder Melisande meint, da fehlt es an Em… Em… Emotion Welche Herausforderungen gab es beim Schreiben? Was mich beim Schreiben von Troll tatsächlich am meisten herausgefordert hat: den Perspektivwechsel zu einem begrenzt denkenden Charakter. Wer meine Bücher kennt, weiß, dass meine Figuren meist ziemlich klar denken, reflektieren, Pläne schmieden oder sich wenigstens mit einer gewissen Selbstironie durchwursteln. Der Troll? Nicht so sehr.Er sieht die Welt mit einer gewissen Einfachheit. Genau das macht es knifflig. Ich musste mich oft zurückhalten und durfte seine Gedankengänge nicht zu clever abschließen. Das war anstrengend, hat mich phasenweise durchaus ausgebremst, aber auch spannend und hat mich daran erinnert, wie viel Charme in kleinen Beobachtungen liegt. Außerdem – das ist allerdings schon bei GLYN so – muss nicht jede Figur den vollen Überblick haben, um eine Geschichte zu tragen.Was erstaunlich gut lief: das Ausarbeiten und Weiterentwickeln der Grundidee. Troll hat sich beim Schreiben sehr verändert, es sind neue Aspekte dazugekommen, neue Figuren haben sich eingemischt, und manches lief ganz anders als geplant. Ob alle losen Enden am Schluss zusammenlaufen? Ich hoffe es, aber falls nicht: Das ist dann eben der Charme der Cocktailmagie. Was weniger gut lief, war – Überraschung – die Zeitplanung. Manchmal gewinnt eben der Alltag, und statt Plot Twist gab’s erst mal Wäscheberge, Kindergeburtstage oder auch eine Buchmesse. Auch gab es Passagen, die mir deutlich schwerer gefallen sind, vor allem gegen Ende – ich glaube, der Troll und seine Helfer standen drei Wochen nur in der Gegend herum und haben ein Rad angeschaut! Doch letztlich zählt nur eines: Der erste Entwurf steht.  Wie geht es nun weiter? Der erste Entwurf ist jetzt bei Melisande zum Zerlegen und wenn ich ihre Vorschläge eingearbeitet (oder abgelehnt ;)) habe, geht's ins Korrektorat, denn für dieses Projekt ist (wieder einmal) Selfpublishing vorgesehen. Trotz des aktuell kleinen Booms bei der Cozy Fantasy/Cottage Core rechne ich mir damit wenig Chancen bei einem Verlag aus. Außerdem möchte ich es natürlich gern 2025 herausbringen, um meinen unglaublichen Streak von einer Veröffentlichung pro Jahr zu halten. Was mache ich derweil? Vermutlich werde ich ein wenig über das Cover, das Melisande ebenfalls begonnen hat, nachdenken, eventuell an einer weiteren Kurzgeschichtenausschreibung teilnehmen und ein neues Projekt planen. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Jetzt bin ich neugierig: Zu welchen Fabelwesen gibt es deiner Meinung nach viel zu wenig Geschichten? Muss es immer der sexy Vampir, der rebellische Magier oder die unnahbare Fee sein oder hättest du auch mal Lust auf einen grantigen Troll, eine kratzbürstige Harpyie oder ein missverstandenes Untier im Ruhestand?  Schreibs mir gern in den Kommentaren – ich freue mich auf deine Ideen und Lieblingswesen! #### Das Taschenbuch zu „GLYN: Scherben und Weglicht 2“ ist da! Endlich ist es so weit: GLYN: Scherben und Weglicht 2 erscheint als Taschenbuch – und ich freue mich riesig, es euch nun auch in gedruckter Form präsentieren zu können! Nachdem das E-Book bereits im November 2024 veröffentlicht wurde und viele von euch sich gleich hineingestürzt haben, kommt nun endlich der Print für's Bücherregal, zum Anstreichen, Riechen, Blättern und Immer-wieder-Anfassen.Falls ihr Teil 1 noch nicht kennt: Hier geht’s zum Blogpost zum Taschenbuch zu Scherben und Weglicht 1 – denn bei Scherben und Weglicht handelt es sich um eine Dilogie, Teil 2 schließt nahtlos an Teil 1 an. Worum geht es? Ein Mord.Ein Hotel voller Magie und Geheimnisse.Eine ungewisse Zukunft. »Das bedeutet, dass wir es mit einem Beseeler zu tun haben.«Effie hat es geschafft: Rory Kinnon lässt ihn an den Mordermittlungen teilhaben. Doch Vertrauen muss man sich erst verdienen, was sich als gewöhnlicher Mensch in einem Hotel voller Hexen und Hexer als äußerst schwierig erweist. Je tiefer Effie in die Geheimnisse des Hotels eintaucht, desto mehr Fragen tun sich auf. Schon bald muss er erkennen, dass in Feersthorpe Hall nichts ist, wie es scheint. Selbst die Magie, die ihn zunächst abschreckt, übt eine immer größere Faszination auf Effie aus. Wird er sich treu bleiben, oder wiegen die magischen Verlockungen schwerer? Eckdaten zum Taschenbuch ASIN: B0F2DPW6KLErscheinungsdatum: 11. April  2025Sprache: ‎ DeutschTaschenbuch: 422 SeitenISBN-13: ‎ 979-8313335537Abmessungen: ‎ 13.49 x 3.48 x 20.5 cm Ein paar Einblicke hinter die Kulissen Scherben und Weglicht ist für mich in vielerlei Hinsicht ein Herzensprojekt – und wie jede Autorin mit Herzenssachen möchte man eigentlich nur das Beste vom Besten. Allerdings hatte ich es bereits mehrmals erwähnt. Nach Silberstaub und Feuerklinge, bei der ich mir beinahe jeden Schnickschnack geleistet habe (Farbschnitt und Overlay-Pages außen vor ;)), heißt es für mich jetzt auch kosteneffizienter arbeiten. Da kommen wir wieder zum Thema #miteinander.  Effie… Effizienz! Buchsatz Denn: Während ich einen Text probegelesen habe, hat Melisande den Buchsatz übernommen – in Affinity Publisher, was in etwa wie InDesign ist … nur eben nicht ganz, aber vor allem eines: Nicht so teuer. Die meisten Einschränkungen dieses Programmes sind uns bereits bekannt, was aber bei diesem Buchprojekt kein Ausschlussgrund war. Und ja, sagen wir so: Es war trotzdem abenteuerlich. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, und ich hoffe, Melisande nimmt mir meine Kommentare in ihrem Text nicht krumm ;)  Leseprobenheftchen Zeitgleich haben wir uns auch mit dem Problem der Leseprobe beschäftigt. Wie oben bereits erwähnt  – oder in diversen Blogpost zum Thema Scherben und Weglicht bereits durchgesickert sein sollte –, handelt es sich bei der Geschichte um eine Dilogie. Für Messen möchte ich gern Leseprobenheftchen anbieten – für Silberstaub und Feuerklinge war das auch kein Problem.Aber wie handhabe ich das mit der Dilogie?Erschwerend wirkt sich bei dieser Entscheidung nämlich der Aufbau der GLYN-Romane aus. Alle Schreibcoaches, Lektoren etc. pp. werden jetzt aufschreien, denn die Romane starten allesamt mit einem Kapitel aus einem anderen POV.  Was nutzen zwei Leseprobeheftchen für eine Dilogie, in denen jeweils aus einem anderen POV erzählt wird? Absolut nichts und ja, mir ist bewusst, dass das aus Verkaufssicht (Stichwort: Amazon Blick ins Buch) vermutlich auch eine wenig durchdachte Idee war. Aber ich liebe es, andere POVs einzubringen OHNE dabei den Stalkingmodus des Protagonisten zu aktivieren oder ihn in ewige Erzählungen/Diskussionen zu schicken.Für GLYN steht dieses Konzept aber jetzt und aus diesem Grund beginnt das Leseprobenheftchen mit dem ersten Kapitel aus der Sicht des Protagonisten (was Kapitel 2 entspricht). Weiterhin gibt es nur ein Leseprobenheftchen (blaues Cover) für beide Teile, da ich es mir nicht habe nehmen lassen, einen kleinen Gag beim ersten Kapitel aus Effies Sicht einzubauen :) Große Coverliebe Und ein weiterer Fakt, der vermutlich kaum einen interessiert: Dieses Cover ist mein liebstes! Zumindest bisher. Wer weiß, welche Farbkombinationen noch kommen. Mit den Grüntönen passt es auf jeden Fall perfekt zur Stimmung des Buches – ein wenig düster, ein wenig hoffnungsvoll und voller Magie. Oder zu Holunder und Araceae? Fragt sich noch wer, wovon redet die? Ihr dürft es gerne herausfinden! Wo bekommt ihr GLYN: Scherben und Weglicht 2? Natürlich könnt ihr das Buch über Amazon bestellen – aber:Wenn ihr möchtet, könnt ihr das Taschenbuch auch direkt bei mir bestellen. Schreibt mir dafür einfach eine Nachricht oder nutzt das Kontaktformular auf meiner Website. Ich signiere euch gern ein Exemplar – mit oder ohne Widmung – und lege vielleicht auch ein paar kleine Extras bei 😊 Treffen wir uns zur Seitenzauber in Ingolstadt? Für alle, die mich auf der Seitenzauber Buchmesse in Ingolstadt besuchen: Ich bringe „Scherben und Weglicht 2“ als Taschenbuch natürlich mit (genau wie den ersten Teil, den man natürlich vorher gelesen haben sollte)!Wenn ihr vor Ort eines kaufen oder ein vorbestelltes Exemplar abholen möchtet, sagt mir einfach vorher Bescheid – dann lege ich es euch zurück. Ich freue mich riesig, euch dort zu sehen und über GLYN, Schreibkram oder Weltenbau zu plaudern! Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Wie geht's weiter? Mit „Scherben und Weglicht 2“ ist die Dilogie abgeschlossen – aber ich habe bereits viele neue Idee, die in meinen Fingerspitzen kitzeln und die Geschichten im GLYN-Universum gehen mir definitiv nicht aus (zum Beispiel war für die nächste Anthologie des Clubs der Selfpublisher auch die Überlegung im Raum, einmal Weihnachten aus Feensicht zu schreiben – das habe ich lieber in die Ideenkiste gesteckt 🤫). Das nächste Projekt wird allerdings nicht im GLYN-Universum spielen, ich kann euch aber versprechen: Es wird magisch, atmosphärisch und anders.Mehr dazu verrate ich bald. #### Die Magie im GLYN-Universum – Magische Blogparade Wasser, Erde, Feuer, Luft. Vor langer Zeit lebten alle vier Nationen zusammen in Harmonie. – wer kennt diese Worte nicht? So beginnt die Serie "Avatar – Der Herr der Elemente", in der es den sogenannten Bändigern möglich ist, eines der vier Elemente zu kontrollieren. Und wer hat diese Serie nicht gern geschaut? Hat sich nicht jeder Magier, der etwas auf sich hält, bei Dragon Age: Origins am liebsten bei den "urtümlichen" Zaubern ausgetobt? Doch in diesem Blogpost soll es nicht um Avatar oder Zauberschulen im Computerspiel gehen, sondern um die Magie im GLYN-Universum. Einleitung Ich habe Avatar – Der Herr der Elemente erst spät kennengelernt. Natürlich wusste ich, dass es da diese Serie gibt, in der es um den letzten Luftbändiger und einen fliegenden Bison geht. Aber: Als Avatar und ich noch jung waren, habe ich diese Sendung nie gesehen. Erst als das Thema Schreiben in Richtung eigene Fantasy-Universen ging, habe ich angefangen, mir über Magie Gedanken zu machen. Sollte es sie geben? Wer sollte sie beherrschen? Wie sollte sie funktionieren? Ich habe also damit begonnen, sowohl Geschichten (Buch, Film & Serie) als auch Computerspiele unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten und wow – damit kann man sich wirklich lang und ausgiebig beschäftigen. Ein paar Stichwörter, die vielen vermutlich bekannt vorkommen, sind Soft oder Hard Magic System, Elementarmagie, Naturgeister oder Kosten bzw. Quelle. Das kommt dir bekannt vor? Wenn du mehr über Magiearten wissen willst, empfehle ich dir den Blogpost zu den Arten der Magie in der Fantasy von Yvonne Orrego. Dort stellt sie eine andere – und sogar für mich neuen, zumindest unter den verwendeten Bezeichnungen – Einordnungsmöglichkeit für Magie vor. Natürlich steht dem Wissen, das unabdingbar für ein gutes und vor allem kongruentes Worldbuilding ist, stets eine kleine Marktanalyse gegenüber. Was gibt es schon? Was kann ich machen, damit die Magie im GLYN-Universum sich von anderen unterscheidet? Was wird ihr Alleinstellungsmerkmal? Das Konzept der Vier-Elemente wird ja wirklich oft verwendet, und ja – Erste Gedanken zur Magie im GLYN-Universum Mich ermüdet es mittlerweile, wenn ich etwa von heißblütigen Feuermagiern oder kühlen Eishexen lese. Aus diesem Ennui heraus entstand übrigens die Kombination der zickigen (aufbrausenden) Cara und dem unterkühlten Regan und ihren passenden Magien. Ein wenig Klischee? Aber immer doch – das ist ja genau das, dessen sich (viele) Charaktere im GLYN-Universum durchaus selbst bewusst sind; die Frage ist ja doch, was man daraus macht.Letztlich wollte ich für die Magie im GLYN-Universum aber vor allem ein System entwickeln, bei dem man das Gefühl hat, dass es das tatsächlich geben könnte – vielleicht für Außenstehende als verschrobener Irrglauben, Voodoo oder Kartenspielertricks abgetan, aber in jeder Ausprägung doch wohl möglich und mit einem Preis, den nicht jeder zu zahlen bereit ist. Ursprung der Magie Eine der wichtigsten Frage (neben der Frage, wie ich eben möglichst nicht wie der nächste Harry Potter- oder Avatar-Abklatsch daherkomme) war, woher die Magie im GLYN-Universum kommt. In manchen Welten ist es eine göttliche Gabe, die man sich durch Opfer oder Gebete verdienen oder verstärken kann. Eine Variante dessen hatte ich tatsächlich in meinem früheren Fantasyprojekt genommen, die ich bis heute sehr gern mag und bei einem anderen Projekt in der Form sicher wieder aufgreife. Spoiler: Wie bei GLYN gab es auch damals sechs Magierichtungen. Irgendwie scheint die Zahl Sechs meine magische Zahl für Magiesysteme zu sein. Das naheliegendste ist der Gang über das Blut, d. h. Vererbung; es gibt besonders begabte Menschen. Eigentlich eine nette Idee, die in vielen Varianten sich durch die Literatur zieht und nicht nur auf Magie beschränkt ist. Letztlich habe ich vermutlich das Rad nicht neu erfunden, als ich mich dazu entschieden habe, sogar ein anderes Volk als Magiequelle auszuwählen: Feen. Die Magie liegt bei ihnen in jeder Faser ihres Körpers (Knochen, Fleisch, Blut, Haar und Feenstaub) und wird vererbt. Mit diesem Hintergrund entstehen unzählige Konflikte, die im GLYN-Universum tatsächlich im Subtext oder in den Biografien der einzelnen Personen zu finden sind und die die Geschichte auf eine Art bereichern, die ich mir – als ich mit der Arbeit an der Idee begonnen habe – nicht im Geringsten so vorgestellt habe. Ich habe es aber gern aufgegriffen und mit weiteren Personen, Ideen und Zusammenhängen vertieft. Doch wie wirkt man Magie? »Die erste Lektion ist, dass es bei uns kein effektgeladenes Zauberstabgefuchtel oder Schmöker mit uralten Zaubersprüchen gibt. Diese Magie ist leise, manchmal so unmerklich, dass man sie nicht erkennt. Vor allem aber bestimmt Magie unser Leben nicht. Die meisten führen ein normales Leben, in dem Magie keine Rolle spielt, denn dazu ist sie viel zu kostbar.« Die Magie im GLYN-Universum ist beschränkt. Jedes magiewirkende Wesen (egal, ob Mensch oder Fee) verfügt über eine sogenannte Affinität, ein Zaubertemperament – ungeachtet dessen, ob es von Geburt an zur Magie fähig ist oder auf ein Magadonum angewiesen ist. So kommt es zum Beispiel vor, dass impulsive (oder zickige) Charaktere eine Affinität zu Pyrokinese besitzen. Bei Feen (oder Halbblütern jeden Grades) kommt noch ein Impuls hinzu, sie sind in der Lage, durch Training weitere Ausprägungen ihrer Magierichtung zu erlernen. Doch das genügt vielen Feen (oder auch Menschen) nicht, weshalb findige Leute die sogenannten Tamcræfts entwickelten. Dabei handelt es sich im Grunde um eine Form von Instantmagie, die es jedem erlaubt, mit Übung und dem entsprechenden Tamcræft andere Magie zu wirken. Eine weitere Tatsache bezüglich Magie ist, dass sich Magieformen in Familien (also bei Leuten von gleichem Blut) häufen können. Magie im GLYN-Universum: Meine Vorliebe für die Zahl Sechs Im GLYN-Universum wird eine Magierichtung "Six" genannt. Das Sixiem ist die Gesamtheit der Sixe und lässt sich als Kreis darstellen. Die Feen und Fear unterteilen die einzelnen Magierichtungen weiter nach Varianten. In früherer Zeit war es oftmals eine Sache von Jahren, die eigene Magie (ohne Hilfe) herauszufinden. Bei den Fear war zu diesem Zweck lange Zeit eine Konstruktion – gefertigt von Teon Carpenter – im Einsatz, mit der ein (bisher unbekannter) Fear die Magierichtung junger Fear feststellen konnte. Mittlerweile ist diese Konstruktion überholt und sowohl Fear als auch die normalen Hexer setzen auf andere, weitaus weniger dramatisch angehauchte Methoden. Erster Six: Zauberweber Symbolbild Zauberweber »Oder ein Zauberweber mit einem Zauberkreis, das ist … so ähnlich wie eine Fluchtafel, nur über«, ich rührte mit dem Zeigefinger durch die Luft, »ein Gebiet.« Zauberweber sind in der Lage, Schutz- oder Bannzauber oder auch "Findezauber" zu weben. Dafür werden oft mit Sigille – charakteristisch für den Ersteller – verzierte Steine oder andere Gegenstände verwendet. Diese Magieform findet man relativ häufig und so mancher ist enttäuscht, dass er ein so geringes Zaubertemperament besitzt. Zweiter Six: Kinetiker Symbolbild Kinetiker »[…] Die eindrucksvollen Zauber finden sich bei den Kinetikern – Wasser, Eis oder Feuer.« Feuer-, Wasser- oder auch Luftmagie (Herr der Elemente lässt grüßen, nicht?) findet man im GLYN-Universum bei den Kinetikern. Doch es beschränkt sich nicht nur auf die bekannten Elemente aus der Vier-Elemente-Theorie, sondern es existieren auch Chlorokinese (Pflanzen), Elektrokinese und Telekinese. Teleportation ist eine Variante der Telekinese, die nahe den Wandlern angesiedelt ist. Dritter Six: Wandler Symbolbild Wandler »Die Verwandlung in einen Menschen ist also nicht so schwer?«»Richtig. Eigentlich ist es die einfachste Form der Selbstverwandlung – nach kosmetischen Korrekturen wie Akne, Narben oder einer krummen Nase.« Die Wandler sind die Feen, Hexen und Hexer, die in der Lage sind, Dinge oder Wesen zu verwandeln. Das können erwähnte einfache kosmetische Korrekturen sein oder durchaus etwas anderes. Auch für das feeische Tinfay benötigt man Wandelmagie; egal ob angeboren oder geborgt. Vierter Six: Beseeler Symbolbild Beseeler »Bei der sogenannten Beseelung wird einem Gegenstand mithilfe von Feenstaub für eine kurze Zeit ein Eigenleben gegeben, mit dem dieser Körper ähnlich einem lebendigen Wesen handeln kann.« Eine sehr seltene Magierichtung, was durchaus an den Möglichkeiten liegt, die ihr offenstehen. Eine lebendige Säge? Wildgewordene Ketten? Außerdem sind die Beseeler diejenigen, die Tote wieder auferstehen lassen können. Gewissermaßen. Fünfter Six: Imaginisten Symbolbild Imaginist »Sie kann aus Gedanken Bilder erschaffen.« Imaginisten sind diejenigen, deren Magie darauf abzielt, die Gedanken anderer zu lesen (gegebenenfalls auch zu visualisieren) oder andere etwas glauben lassen können – so gibt es Imaginisten, die dich glauben lassen können, in einem geschlossenen Raum zu sitzen, andere lassen dich gegen verschlossene Türen laufen oder solche, die geisterhafte Abbilder von Erinnerungen erzeugen können. Sechster Six: Puppenspieler Symbolbild Puppenspieler Sie war das Paradebeispiel einer Hexe, die jemandes Geist brechen konnte, und ich ahnte, dass ihresgleichen zu den gefährlichsten Hexen und Hexern zählten. Während Imaginisten mit der Gedankenwelt von Menschen oder Feen spielen können, sind Puppenspieler in der Lage, diesen ihren Willen aufzuzwingen, ohne dass man es mitbekommt. Eine bekannte Puppenspielerin ist Patricia "Trish" (Maeve) Elay. Du willst mehr über die einzelnen Sixe erfahren oder wissen, wie sich die Magie auswirken kann? Bei solchen Fragen empfehle ich dir einen Blick in mein wachsendes Lexikon zu GLYN. Wusstest du eigentlich …? Wenn du ein GLYN-Taschenbuch bei mir direkt bestellst, erhältst du die Blaupause zur fearischen Sixiem-Konstruktion von Teon Carpenter als Postkarten-Goodie dazu. Damit bringst du die einzelnen Sixe nicht mehr durcheinander – ich schwöre es beim heiligen Ohrknöchelchen! Wie ist nun die Magie im GLYN-Universum? Vielfalt zu hohem Preis. Das ist die Magie des GLYN-Universums. In seinem Mittelpunkt stehen allerdings nicht die sechs Magieformen und ihre Beherrschung, sondern vor allem die Balance zwischen Macht und der Verantwortung, die man als Magiewirker trägt. Wie hoch ist der Preis, den du für Magie zahlen würdest? Über welche Magie würdest du in dieser magischen Welt gebieten? Mehr Magie? Weitere Teilnehmer der Magischen Blogparade Wie man an diesem kurzen Abriss schon merkt, ist Magie ein äußerst vielfältiges Thema, das so unterschiedlich umgesetzt wird, wie Fantasybücher vielfältig sind. Doch die Magie endet nicht mit diesem Blogpost, denn nicht nur ich habe mir nach dem Aufruf zur Magischen Blogparade Gedanken gemacht, wie ich euch auf die Magie im GLYN-Universum neugierig machen kann. Auch andere talentierte Autoren und Autorinnen präsentieren in dieser Blogparade die einzigartigen Magiesysteme ihrer Geschichten. Schaut unbedingt bei ihnen vorbei, um eine Vielfalt an zauberhaften und einzigartigen Welten zu entdecken!   – Die Reihenfolge ist beliebig – Katharina Bensch – Die Magie in Projekt Zero Katharina Bensch listet Fragen auf, mit denen ihr das Magiesystem eurer eigenen Romane erstellt. Sie erzählt, welche Probleme bei ihrem Projekt Zero aufgetaucht sind und wie sie diese gelöst hat. Melissa David – Die Magie in die Chroniken von Usha: Von Urgöttern, Menschen, Drachenkriegern und Magiern Inhaltlich geht es darum, wie die Magier erschaffen wurden, woher sie stammen, welche Arten von Magiern es gibt und wie die Magie im alltäglichen Leben in Usha benutzt wird und was es mit der Kettenmagie (die Art, wie Magier Verträge schließen) auf sich hat. Yvonne Orrego – Die Magie in Yvonne Orregos Büchern Die Fantasy-Bücher von Yvonne Orrego bieten dir eine einzigartige Mischung aus Realität und Magie. Es gibt Zaubersprüche, magische Pflanzen, Zaubertränke, fantastische Tiere, magische Artefakte und vieles mehr in einer modernen, zeitgenössischen Welt. Mit ihren Fantasy-Geschichten erlebst du Abenteuer voller Magie und Geheimnisse, die dich noch lange begleiten werden. Viviann Bluemoon – Magie in "Stella Magicae" Magische Sphären und Elementmagie findet ihr in Viviann Bluemoons Saga "Stella Magicae". Sie entführt die Leser in eine Welt voller Sternenmagie, einer uralten Kraft, deren Quelle niemand kennt. Lest selber, welche Besonderheiten die Sternenmagie mit sich bringt, und welche Kräfte sie ihren Nutzern verleiht. Heike Pflüger – Magie in meinen Geschichten - Ein Überblick In ihrem Artikel gibt sie dir einen Einblick wie sie Magie oder magische Elemente in ihre Geschichten webt. Dabei denkt sie Magie von "unten", von den Figuren aus. Hanna Abend – Magische Blogparade: Magie in der ewigen Bibliothek Stell dir vor es gibt eine magische Welt hinter deinem Bücherregal. Eine Welt, in der Bücher leben und Ideen umherspazieren. Erfahre mehr über die Magie der ewigen Bibliothek und mit welchen Werkzeugen die Bibliothekare sie sich zu nutzen machen. Susan Ottiger – Die Magie in Neira – wieso diese naturmagische Fantasywelt auch ein bisschen Wirklichkeit ist Bereise mit mir in diesem Blogbeitrag im Sattel die naturmagische Welt von Neira. Ein kleines Geheimnis verrate ich jetzt schon: Die Magie in Neira bringt die Natur in der Dunkelheit zum Leuchten. Komme gerne mit und erfahre, was es damit auf sich hat … Aaron Weigel – Die (dunkle Magie) in „Wächter der Morgenröte" Aaron stellt euch in seinem Beitrag die (dunkle) Magie in „Wächter der Morgenröte" vor. Und? Wie denkst du über die Magie im GLYN-Universum?Ist Magie in deinen Augen etwas, das das Leben erleichtert oder eher verschlechtert? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Bildquellen: Die Symbolbilder für die Magie im GLYN-Universum wurden mit Midjourney generiert.Die Zitate stammen aus GLYN: Silberstaub und Feuerklinge und GLYN: Scherben und Weglicht 1. #### Eine Woche GLYN: Silberstaub und Feuerklinge Sieben Tage sind seit dem 31. Oktober 2022 vergangen und seit diesem Tag ist mein Debüt im Selfpublishing, der Urban Fantasy/Portalfantasy-Roman "GLYN: Silberstaub und Feuerklinge", veröffentlicht. Mittlerweile haben die ersten Leute das Buch – mit über 600 angegebenen Seiten immerhin durchaus seitenreich – bereits beendet. Wie bei Alpaka 66 haben mich in den letzten Tagen einige Fragen beschäftigt, die von ganz unterschiedlichen Charaktereigenschaften herrühren. Natürlich waren da die berühmten Selbstzweifel, vor denen wohl kaum ein:e Autor:in gefeit ist und die manche:r vielleicht einfach nur verschweigt: Wie werden die Leser auf die Geschichte von Regan und Cara reagieren? So verhalten wie die Bewerbungen bei Verlagen damit gelaufen sind? Wird überhaupt wer die Geschichte lesen? Die Antwort auf die Frage gab dann der pragmatische Teil meiner Selbst: Du hast es in Kindle Unlimited verfügbar gemacht. Es wird jemand lesen. Irgendwer wird die richtigen Suchbegriffe benutzen. Selbst schuld, wenn's weh tut. Das statistikverliebte Spielkind in mir ist auf jeden Fall begeistert vom KDP Dashboard, das neben einem wartenden Exposé die momentan größte Ablenkung von jeglicher Social-Media-Aktivität ist. Erste Rezensionen Habe ich es vielleicht auch selbst beschworen? Ein wenig. Etwas Marketing muss ja sein, und so gab es bereits wenige Tage nach dem Release erste Rezensionen von fleißigen Bookstagrammerinnen (ohne Gendern in diesem Fall) für das erste Buch aus dem GLYN-Universum. So schreibt @laura_liebt_lesen, dass die Geschichte von Cara, Regan und Conny mit so viel Scharfzüngigkeit, Bissigkeit und Sarkasmus geschrieben ist, dass sie oft einfach drauf loslachen musste. Auf Lovelybooks schreibt eine Rezensentin, dass GLYN auch eine Riesenportion Humor, vor allem in Form von Ironie und Sarkasmus, also die beste Art Humor, liefert. Eine besonders ausführliche Rezension zu GLYN: Silberstaub und Feuerklinge findet sich auch auf dem Blog von Svenja Bartsch, die mich sehr gefreut hat – nicht nur wegen der der positiven Worte, sondern weil es tatsächlich noch Buchblogger gibt, die einen richtigen Buchblog führen und man so Werke nicht nur in Onlineshops, auf Verlags- oder Vertriebsseiten oder in Social Media findet. Geschickt führt sie uns in eine Welt ein, von der wir bisher keine Ahnung hatten und das so rasant, dass man selbst als Leser anfangs nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Erst nach und nach beginnt man die einzelnen Wesen und deren Eigenschaften und Magien zu verstehen. S. Bartsch: Rezension zu Glyn – Silberstaub und Feuerklinge Ein paar Einzelgedanken zu GLYN: Silberstaub und Feuerklinge Wieso gibt es kein Glossar? Was man als Autor:in von Fantasy-Romanen bisweilen öfter hört (oder empfohlen bekommt, wenn man es eben nicht tut), ist, ob man nicht ein Glossar hinzufügen möchte. Und ja – ich habe mit dieser Anmerkung gerechnet. Es liegt ja auf der Hand: Ein eigenes Magiesystem, unterschiedliche Begriffe für das Gleiche aus den verschiedenen Welten und was zum Teufel ist eigentlich ein Elterngeschwisterkind? Ein integriertes Glossar ist jedoch nicht geplant, was v. a. mit meiner persönlichen Lesepräferenz zusammenhängt: Ich entdecke Zusammenhänge gern selbst. Außerdem hoffe ich – wie auch bereits in mehreren Rezensionen festgestellt wurde –, dass sich mögliche Unklarheiten einfach im Lauf des Buches klären; meine Standardantwort an Testleserin/Lektorin/Korrektorin von GLYN: Silberstaub und Feuerklinge ist da immer "Kommt später" gewesen. Wann dieses später ist, behalte ich mir gern vor 😜Dennoch gibt es ein paar Ideen, einiges in glossarähnlicher Form aufzuarbeiten. Ist das Kunst oder geht das einfacher? Was mich bei den Rezensionen aber besonders gefreut hat: Die unterschiedliche Sprach- und Gedankengestaltung der PoV-Charaktere Regan und Cara wurde erkannt. Das ist nämlich etwas, was mir bei der Arbeit an GLYN: Silberstaub und Feuerklinge besonders wichtig war: Man sollte an der Wortwahl und Ausdrucksweise erkennen, wer in diesem Kapitel im Mittelpunkt den/die Leser:in am Geschehen teilhaben lässt und nicht über einen nach der Kapitelüberschrift hingeklatschten Namen oder eine bestimmte Kapitelzierde. Das war bisweilen eine ziemliche Gratwanderung, aber ich denke, es ist trotzdem ziemlich gut gelungen. Wem die Unterscheidung trotzdem schwergefallen ist oder schwerfällt, der kann sich auf das Taschenbuch freuen. Neben den bereits bekannten Kapitelzierden sind die Seiten mit Zierden versehen, die einen Hinweis auf den POV-Charakter geben. Ein kleines Zugeständnis, vielleicht ein Spoiler? Wer weiß. Apropos Kapitelzierden – hat jemand sich die eigentlich einmal genauer angeschaut?Was würdet ihr gern zu GLYN: Silberstaub und Feuerklinge erfahren? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen! Amazon Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Elementor & ActivityPub: Reaktionen im Blogpost anzeigen Es gibt diese Sorte Problem, die sich anfühlt wie ein schlechter Witz: Der WordPress-Blog ist erfolgreich ins Fediverse (z. B. Mastodon) via ActivityPub eingebunden (Gute Anleitung bei Martha). Freundliche Menschen liken und teilen Beiträge als Beleg, dass es funktioniert. Im Backend erscheinen die Reaktionen sogar – aber auf der Website wirkt es trotzdem so, als hätte niemand reagiert. Konkret geht es also darum, bei der Kombination Elementor + ActivityPub Reaktionen (Likes und Reposts ) im dazugehörigen Post sichtbar zu machen.Und ja: Ich habe mir diese ganze Fediverse-Sache nicht aus reiner Technikromantik ans Bein gebunden, aus dem Alter bin ich (leider?) raus. Als Autorin ist man bei allem, was nach "neue Leser erreichen" riecht, erstaunlich experimentierfreudig – selbst dann, wenn man sich eigentlich vorgenommen hat, am nächsten Buch zu schreiben. Das Fediverse klang für mich nach so einem Ort: weniger Algorithmus-Getue und potenziell mehr Menschen, die tatsächlich gern lesen und nicht nur doomscrollen. Also: ausprobieren, verknüpfen, schauen, ob aus "Oh, interessant" irgendwann "Wo kann ich mehr davon lesen?" wird.Umso frustrierender, wenn der Beweis dann ausgerechnet auf der eigenen Website unsichtbar bleibt. Denn wenn schon Likes da sind, sollen sie auch dort sichtbar sein, wo neue Besucher möglicherweise landen: unter dem Blogpost.Und genau das war mein Problem: Wie kann ich mit Elementor und ActivityPub die Reaktionen anzeigen? Also die Likes und Boosts im Fediverse unter dem Beitrag anzeigen? Eigentlich bringt das ActivityPub-Plugin dafür eine Lösung mit: Den Block „Fediverse-Reaktionen“, der Likes und Teilen/Reposts anzeigen kann. Das Problem: Fediverse-Reaktionen sind im Elementor-Theme unsichtbarIn meinem Setup bringt er mir das offenbar nichts, denn ich nutze Elementor und ein Child-Theme zu HelloElementor (ich weiß bis heute übrigens nicht, warum mein Blog irgendwann still und heimlich von OceanWP auf HelloElementor gewechselt ist – ich vermute, ich habe mich beim Template-Testen einmal zu enthusiastisch ausgetobt). Die erste Recherche ergab: Wer Elementor nutzt und ActivityPub für Mastodon/Fediverse-Reaktionen einsetzt, stößt oft auf dasselbe Problem: Die Reaktionen sind im Backend da, aber im Template unsichtbar.Nach etwas Einlesen habe ich mich für einen Workaround entschieden, der am einfachsten und updatefreundlichsten klang: Ich stecke den Fediverse-Block in eine Widget Area (Sidebar) laufen und gebe diese Widget Area anschließend über das Seitenleiste/Sidebar-Widget aus.Eckdaten:selbstgehostetes WordPressActivityPub-Plugin ist aktiv (Plugin-Homepage)Elementor Theme-Dateien sind editierbar Schritt 1: Widget Area im Childtheme registrieren Damit WordPress überhaupt weiß, dass es diese neue Widget-Fläche gibt, musste ich sie in der functions.php meines (Child-)Themes registrieren. Diese Bearbeitungsmöglichkeit findet man unter Design → Theme-Datei-Editor.Zwei Hinweise aus der Praxis: Man kann den Theme-Datei-Editor nutzen, aber oft ist er deaktiviert bzw. die Rechte für das Bearbeiten von Dateien sind nicht gesetzt. Alternativ geht es auch über FTP/Hosting-Dateimanager (Herunterladen, editieren, wieder hochladen). Und ja, ein Child-Theme empfiehlt sich sehr, denn manchmal kommen Theme-Updates rein, die alle Änderungen plattbügeln ;)  add_action( 'widgets_init', function () { register_sidebar( array( 'name' => 'Fediverse Reactions', 'id' => 'fediverse-reactions', 'before_widget' => '', 'after_widget' => '', ) ); } ); Ich weiß, dass in dem Codeschnipsel kein &gt; stehen sollte. Im Editor sehe ich auch das richtige Zeichen. Allerdings hat Elementor da offenbar einen Bug – und niemand scheint sich um eine Lösung zu bemühen. Leider. Also: &gt; entspricht >Was bedeuten diese Werte?widgets_initist der WordPress-Startpunkt für Widgets/Sidebarsnameist der Name, den man später im Backend siehtidist die interne Kennungbefore_widget/after_widgetumschließt den Inhalt später mit einem Wrapper. Das ist sinnvoll, falls man die Anzeige später per CSS noch hübscher machen will (Abstände etc. pp.) Schritt 2: Fediverse-Reactions-Block in diese Widget Area setzen Jetzt kommt der Trick:Im Backend zu Design → Widgets wechselnDort erscheint die neue Widget Area Fediverse ReactionsHineinklicken und den Block Fediverse-Reaktionen hinzufügenWahlweise kann man noch den Folgen-Button hinzufügenSpeichernWieso das geht?Seit WordPress die Widgets blockbasiert gemacht hat, kann man hier ganz normal Blöcke einsetzen und genau das wird bei dieser Methode ausgenutzt Elementor ActivityPub Reaktionen anzeigen - Die Widgetarea gestalten Schritt 3: Elementor + ActivityPub Reaktionen im Template anzeigen (über Sidebar-Widget) Damit die Reaktionen dort erscheinen, wo man sie haben will: Den Post (meist Single Post Template*) öffnen oder einen neuen erstellen Das Elementor-Widget Seitenleiste an die Stelle, an der die Reaktionen erscheinen sollen, ziehen Als Sidebar/Widget Area Fediverse Reactions wählen Speichern/Aktualisieren Fertig.Damit hat man den Fediverse-Reactions-Output dort im Layout, wo man ihn braucht – ohne Shortcodes, ohne Hacks im PHP und ohne das Elementor-Setup aufzugeben. Natürlich gibt es noch andere Wege, wie man es schaffen kann, aber so war es ziemlich einfach und (hoffentlich) pflegeleicht.* Ein kleiner Servicehinweis: Ich habe für meine Blogposts inzwischen ein "Blogpost-Gerüst"-Template, das ich vor dem Schreiben eines Blogposts lade. Ein Teil dessen ist ein Shortcode auf ein anderes Template namens "Kommentare", das nur die Kommentar-Sektion beinhaltet. So modular aufgebaut muss ich nicht mehr alles umstellen, wenn sich wieder einmal etwas ändern sollte.Und jetzt hoffe ich einfach, dass sich das Fediverse langfristig lohnt: dass aus Likes irgendwann Leser werden – für meinen Blog, meine Bücher oder im besten Fall beides ;) Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### FrankenBuch 2026: Mit Büchern im Gepäck nach Nürnberg Wer eine Buchmesse in Nürnberg besuchen möchte, hat mit der FrankenBuch am 26. September 2026 eine perfekte Gelegenheit dazu. Ich bin als Ausstellerin auf der FrankenBuch 2026  mit vielen Büchern im Gepäck und der Hoffnung auf etwas mehr Platz im Regal dabei.Die regionale Buchmesse findet von 11 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek Zentrum Nürnberg statt und wird von mehreren literarischen Gruppen und Verbänden aus der Region veranstaltet bzw. unterstützt. Vor Ort werden sich Autor:innen, Verlage und andere Buchmenschen aus Franken mit ihren Büchern und Dienstleistungen präsentieren. Logo der FrankenBuch 2026 - Bild: Stadt Nürnberg Wieso die Frankenbuch 2026? Die Anmeldung zur FrankenBuch war eher eine pragmatische Entscheidung: Ich wollte einen Plan B in der Hinterhand haben, falls die Seitenzauber nicht so gut läuft wie beim ersten Mal. Ich habe ja immer noch die Idee, meine Regale etwas zu leeren (lustigerweise sind es dank Vom Fels zum Fass und Rückwärts nach vorn aktuell wieder mehr Bücher hier – falls du also gern ein signiertes Taschenbuch hättest, meld dich gern!).Wie die FrankenBuch für mich laufen wird, kann ich natürlich nicht vorhersagen. Wenn ich raten müsste, würde ich allerdings nicht unbedingt auf meine Fantasybücher als Verkaufsschlager tippen. Regionale Buchmessen haben oft ein sehr gemischtes Publikum, und was am Ende gut ankommt, lässt sich schwer abschätzen. Vielleicht wandern die Feen in die Taschen der Besucher:innen, vielleicht das Alpaka? Im September bin ich schlauer. Was ich zur FrankenBuch 2026 mitbringe Ich werde zur zweiten Buchmesse in Nürnberg eine Auswahl meiner Bücher dabeihaben, voraussichtlich unter anderem:GLYN: Silberstaub und FeuerklingeGLYN: Scherben und Weglicht 1+2Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den AbsprungAlpaka 66Rückwärts nach vornDamit ist sowohl Urban Fantasy aus dem GLYN-Universum dabei als auch humorvolle Unterhaltung. Zusätzlich werde ich noch ein paar wenige Exemplare der Anthologien aus dem Carpathia-Verlag Aqua obscura sowie Ignis lucidus dabei haben und allen, die vielleicht noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk sind, lege ich die 24 Kurzgeschichten-Anthologien nahe.Kleiner Servicehinweis: Wenn ihr euch das Buch vorbestellt, habe ich es ziemlich sicher dabei.Ihr könnt vor Ort in die Bücher reinschauen, Fragen stellen, euch ein Buch signieren lassen oder einfach kurz Hallo sagen. Die wichtigsten Infos FrankenBuch 2026Samstag, 26. September 202611 bis 18 UhrStadtbibliothek Zentrum NürnbergGewerbemuseumsplatz 490403 NürnbergWeitere Informationen zur Veranstaltung findet ihr auf der offiziellen Seite der Stadtbibliothek Nürnberg.Ich freue mich, wenn ihr vorbeischaut. Und mein Buchlager vermutlich auch ;) Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### GLYN, Troll & Roadtrip-Roman – Letztes Schreibupdate für 2025! In den letzten Wochen ist hinter den Kulissen viel passiert: eine Kostenlosaktion für GLYN: Silberstaub und Feuerklinge, erste Ergebnisse für den Troll, ein Excel-Sheet für meine Kennzahlen und ein Plan für mein Roadtrip-Projekt RR. In diesem Beitrag erzähle ich, wie es dazu kam, was gut lief, was ich abgelehnt habe und welches Buch ihr Anfang 2026 von mir erwarten könnt. Kostenlosaktion & Buchdeals Lange habe ich mich dagegen gesträubt, mein erstes Selfpublishing-Buch zu verschenken, denn bei GLYN: Silberstaub und Feuerklinge habe ich mir – abgesehen von den in manchen Kreisen mittlerweile beinahe obligatorisch gewordenen Farbschnitt – einige Kirschchen gegönnt, von denen ich zwischenzeitlich aus wirtschaftlichen Gründen absehe. Dazu zählen etwas die Illustrationen in der Taschenbuch-Variante und die Kapitelzierden, was natürlich alles gekostet hat.Dann kamen ein paar eher unschöne Amazon-Monate dazu. Das System spielte verrückt, die Sichtbarkeit ging in den Keller, es sah ein wenig so aus, als wäre jedes meiner Bücher in die Kategorie „Wir tun einfach mal so, als gäbe es dieses Buch nicht“ verschoben worden. Also habe ich mich gefragt, was ich dagegen unternehmen kann. Allein mit Keywordanpassungen war es leider nicht getan, auf den nächsten Kindle Deal warte ich auch (schätze, die gibt es nur, wenn das Buch auch gut performt ;)) und auf Social Media verrenken bringt sowieso nichts. Was habe ich also für Alternativen, wenn ich keine Ads schalten will?Die Lösung: eine Kostenlosaktion von GLYN: Silberstaub und Feuerklinge – obwohl ich tatsächlich kein Fan davon bin, als Autorin Bücher zu verschenken.Der Zeitpunkt lag auf der Hand: rund um den Buchgeburtstag an Halloween und kurz vor dem Release von Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den Absprung. Und ja, ich habe den Erscheinungstermin nach dieser Entscheidung gewählt. Beworben habe ich das Ganze über Buchdeals, weil ich dafür nicht tagelang Content auf Social Media produzieren wollte. Dennoch musste etwas her, aber da brachte Melisande mich auf eine grobe Posting-Idee, damit der Deal nicht einfach kommentarlos in den Feed geklatscht wird, und bei Buchdeals war der Aktionstermin ebenfalls frühzeitig gebucht. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen*  ErgebnisseDie Ergebnisse waren wenig überraschend:Die Aktion hatte deutlich mehr Klicks als die bisherigen Deals.Gratis schlägt reduziert – wer hätte es gedacht? Was mir die Zahlen verraten habenDie Downloadzahlen haben mich im ersten Moment ehrlich gesagt erschreckt. Da sitzt man vor dem KDP-Dashboard und mit jedem F5 geht die Zahl hoch, während sich die Gedanken überschlagen: Liest eh keiner, geht nur ums Haben, E-Book-Piraterie oder – wer mich kennt, weiß, dass das mein liebster Gedanke ist – alles Freibiergesichter. Oder sollte man gute Miene machen? Immerhin war der 6. Platz in den Top100 (mit der Einschränkung: kostenlos) drin ;)Aber:Es kamen neue Amazon-Follower dazu (Danke, danke, danke!)Es gab tatsächlich Verkäufe der anderen GLYN-BücherDie gelesenen Seiten sind gestiegen Das bedeutet: Die Aktion war ein Risiko, aber kein 100% Schuss ins Leere. Ob alle, die GLYN: Silberstaub und Feuerklinge kostenlos mitgenommen haben, weiterlesen oder es überhaupt lesen? Keine Ahnung. Aber die Chance, dass ein paar davon GLYN-Fans werden, ist deutlich größer als vorher. Was der Troll damit zu tun hat Unterschiedliche Zielgruppen, gleiche Autorin Ganz uneigennützig war die Kostenlosaktion natürlich nicht, denn wie ich oben bereits geschrieben habe, wollte ich die Sichtbarkeit mit dieser Aktion für den Troll im Anmarsch ankurbeln. Das Problem dabei ist, dass GLYN und der Troll sich sehr unterscheiden. Bei GLYN handelt es sich um Urban / Portal Fantasy mit Feen und Hexen in (unter anderem) unserer Welt, während der Troll in einem eigenen Universum mit anderen mythischen Wesen spielt. Und wer Feen liebt, ist nicht automatisch ein Fan von Trollen – und andersrum. Inhaltlich passen die Reihen also nicht perfekt in eine Schublade.  Andererseits: Was hat ein Alpaka mit einer Fee gemeinsam?   Vom Fels zum Fass – Ein Troll wagt den Absprung, Cover Was ich gelernt habe … Wenn ich auf meine bisherigen Veröffentlichungen schaue, denke ich inzwischen, dass da einiges strategisch eher als kreativ als durchdacht zu bezeichnen ist. Bisher habe ich wirklich danach entschieden, was ich (als Nächstes) erzählen will und nicht danach, was sinnvoll für den Aufbau einer sogenannten Autorenmarke ist. Das ist nicht schlimm, aber es macht es schwer, eine gewisse Stammleserschaft aufzubauen und ist etwas, was ich natürlich für die Zukunft im Kopf behalte. Von daher darf 2025 (und die Marke Catrina Seiler) noch ein bisschen experimentell bleiben, aber ab dem kommenden Jahr werde ich bewusster planen, welche Geschichten ich wo und wie veröffentliche. Aber das ist Stoff für einen eigenen Blogpost … Aber: Wer gern Fantasy mit einem Augenzwinkern liest, ist beim Troll gut aufgehoben. Mein Zahlen-Experiment Beim Blog macht man es, als Autorin sollte man es auch machen – schon länger denke ich darüber nach, wie ich meinen Erfolg als Autorin definieren will. Davon, dass ich nicht die Bestsellerlisten mit dem Debüt stürme, habe ich mich ja lange verabschiedet und mir bewusst, dass es eher ein Marathon statt ein Sprint ist. Aber wie definiert man es dann? Anhand trockener Zahlen – oder Wahrheiten, muss man leider bei manchem sagen. Deshalb habe ich mir im November ein Excel-Sheet gebastelt, während alle anderen sich darum kümmern, ihre 50.000 Wöchter für den Nanowrimo (der übrigens so nicht mehr stattfindet) zu schreiben. In diesem Sheet möchte ich monatlich einige Zahlen (Gelesene Seiten, verkaufte Einheiten u. v. m.) eintragen, über die sich Erfolg definieren lässt, denn ja: Ich habe Lesern schöne Stunden bereitet ist kein messbares Ziel noch hat es irgendeine Aussagekraft für den Erfolg. Damit das alles natürlich auch irgendeine Zielsetzung hat, gibt es auch ein Tabellenblatt mit "Ziele für 2026", die ich erreichen möchte. Gut, das aktuelle Excelsheet ist für 2025 angelegt, aber ich muss ja schauen, wie ich mit diesen ganzen Formeln und Pivottabellen zurecht komme.Spätestens ab 2026 sollen mir diese Daten dann verraten, was wirklich etwas bringt und welche Aktionen sich lohnen (im Zweifelsfall ist das sowieso immer ein neues Buch). Was dabei noch offen ist, ist, wie ich es mit Verlagstiteln wie Alpaka 66 handhabe, da bei diesem Buch die Zahlen immer versetzt verfügbar sind, aber vielleicht nehme ich da einfach nur Direktverkäufe mit rein?  Projekt RR: Ein 'Nein' und ein neuer Plan Wie in meinem Blogpost zum Blogtoberfest bereits geschrieben, wollte ich 2025 die Richtung für mein Projekt RR klären. Das habe ich tatsächlich gemacht – vor der Buchmesse habe ich ein Exposé und eine Leseprobe zu meiner Betreuerin (wie das klingt) bei Piper geschickt. Prinzipiell fand sie die Idee auch charmant, aber – Genau dieses Aber betraf zentrale Punkte, die meinen Gedanken hinter dem Roman zerstören würden. Natürlich hätte ich es in einigen Überarbeitungsrunden auf die Vorstellung zurechtbiegen können, aber ich bin der Meinung, dass man so etwas einem Text immer ansieht – immerhin war die Geschichte zu dem Zeitpunkt bereits fertig geschrieben, und meine bisherigen Erfahrungen mit Ausschreibungen bestätigen das. In einem netten Telefonat sind wir dann so verblieben, dass ich Anfang 2026 ein Exposé und eine Leseprobe zu etwas Neuen vorlegen werde, was von Anfang an besser zum Programm passt und RR bleibt mein Projekt – nur eben auf einem anderen Veröffentlichungsweg.Und da bin ich auch schon beim nächsten Punkt … Ab ins Korrektorat! Vielleicht war es Bauchgefühl oder einfach nur die Erfahrung, aber bereits vor dem Abschicken des Exposés von RR hatte ich einen Slot bei Dominique Dohl (Korrektorat Rechtschreibretter) reserviert, als sie in ihrer Story freie Slots erwähnt hat. Ich folge ihr auf Instagram schon ewig, mache regelmäßig bei ihren Gewinnspielen mit (*husthusthust*), aber bisher hatten wir noch nie an einem großen Projekt zusammengearbeitet. Jetzt darf sie sich also meiner Grammatikfehler bei RR annehmen und der Startschuss Richtung Veröffentlichung (im Selfpublishing) ist gefallen. Mein neuer Roadtrip-Roman 2026: Katze, Zicken & jede Menge Umwege Wenn alles läuft wie geplant, gibt es Anfang 2026 den nächsten Roman von mir:ein unterhaltsamer Roadtrip-Roman zwischen Deutschland und Frankreichmit Wohnmobil, Katze und einer Zicke bzw. einem Zicklein,aber auch Themen wie Verantwortung und Verpflichtung Wenn ihr auf gelegentlich chaotische Charaktere, tierische Sidekicks und einen Schuss Fernweh steht, könnte RR euer Buch für 2026 werden. Und was mache ich bis dahin? Ideen sammeln für etwas ganz Neues Aktuell sammle ich jetzt Ideen für das "etwas Neues" – klar ist, dass es kein RR 2.0 auf Krampf wird (auch wenn die Idee bei Piper ja Anklang gefunden hat). Außerdem soll es etwas werden, was mir ähnlich leicht wie RR von der Hand geht und für den Verlag eine gewisse Vermarktbarkeit innehat. Was das Genre anbelangt, möchte ich beim Unterhaltungsroman bleiben. Natürlich darf etwas Liebe nicht fehlen. Roadtrip light? Ein tierischer Sidekick? Mal sehen. Wenn ihr Lust habt, nehme ich euch in einem späteren Beitrag gern mit in diesen Ideenprozess. Dauerbrenner: GLYN Was mit den ganzen Aktionen im November nun bisher total untergegangen ist, ist mein neues Kleinprojekt im GLYN-Universum (nennen wir es der Einfachheit halber einfach mal ETG). Während der Troll auf die Bühne gekommen ist, habe ich nämlich eine kürzere Geschichte im GLYN-Universum begonnen – mit mehr Hofintrigen (modern: Fae court), Gift und weniger Weltrettung. ETG ist als kleines Zwischenprojekt gedacht: ein Blick in eine andere Ecke des Universums, der sich auch ohne komplettes GLYN-Vorwissen lesen lassen soll, aber für Kenner:innen hie und da ein paar Easter-Eggs enthält.Noch ist das Ganze nicht sehr weit geschrieben, aber ich merke jetzt schon: Das war leichter dahergesagt als tatsächlich umgesetzt. Auch wenn ich großen Spaß daran habe, Figuren aus Scherben und Weglicht in einem anderen Licht zu zeigen, ist es stellenweise doch etwas ganz anderes. Und diese vielen neuen Namen … uiuiui.Vielleicht hätte ich doch eher die drei, vier Kapitel, die im Lektorat von Scherben und Weglicht 1 weggefallen sind, als Bonus herausbringen sollen. Aber das kann ja noch werden ;) Seitenzauber 2026: Wir sehen uns in Ingolstadt Apropos 2026: Wie ihr wisst, bin ich bei der Seitenzauber Buchmesse 2026 in Ingolstadt dabei. Die vorläufige Saalplanung steht mittlerweile, meine Tischnummer ist die 114 – direkt neben Melisande (115). Das ist zwar mitten im Festsaal (Introvertiertenpuls lässt grüßen), aber ich hoffe, dass dort trotzdem viele neugierige Leser:innen unsere Bücher entdecken.Der Vorverkauf für die Seitenzauber 2026 startet bereits am 1. Dezember 2025. Es wird wieder Tages- und Nachmittagstickets geben. Wichtig: Sind die Tagestickets im Vorverkauf ausverkauft, gibt es an der Tageskasse keine zusätzlichen mehr. Kaufen könnt ihr die Tickets ausschließlich über die Seitenzauber-Homepage – und wie im letzten Jahr sind es wieder richtig schöne, analoge Papiertickets, keine Online-Tickets (bereits im letzten Jahr gab es da Betrugsversuche, eieiei …). Wenn du also Lust hast, uns auf der Seitenzauber zu besuchen, schnapp dir rechtzeitig ein Ticket (ist auch ein fantastisches Weihnachtsgeschenk für Vielleser) und streich dir den Termin fett im Kalender an. Zusammengefasst Kurz zusammengefasst:GLYN: Silberstaub und Feuerklinge hat seine Gratis-Runde gedreht und vielleicht neue Leser:innen gefunden.Der Troll ist veröffentlicht und profitiert hoffentlich von der zusätzlichen Sichtbarkeit.Mein Excel-Sheet wartet darauf, ab 2026 mit Daten gefüttert zu werden.RR ist im Korrektorat.ETG wird weitergeschrieben.Im Hintergrund entsteht ein neues Projekt, um es den Verlag vorzulegen. Wenn ihr kein Update verpassen wollt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, meinem Blog via RSS oder mir auf Amazon und/oder Instagram zu folgen.Autorenprofil auf AmazonAutorenprofil auf Instagram Aktuelles zu meinen Buchprojekten Wann erscheint der Roadtrip-Roman? Geplant ist ein Release Anfang 2026. Sobald es ein konkretes Datum gibt, erfahrt ihr es hier auf dem Blog, wie so oft vermutlich gleich mit einem Cover und dem Klappentext. Muss ich GLYN gelesen haben, um den Troll zu verstehen? Nein. Das GLYN-Universum  und der Troll (oder: Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den Absprung, wie er richtig heißt) spielen zwar beide in Fantasy-Settings, sind aber eigenständige Geschichten mit unterschiedlichen Figuren und Tonlagen. Warum verschenkst du Bücher, wenn du eigentlich nicht viel davon hältst? Weil Sichtbarkeit im Selfpublishing (leider) ein harter Kampf ist. Gezielte Kostenlosaktionen können helfen, neue Leser:innen zu erreichen, wenn sie gut geplant und begrenzt sind. Wie kann ich dich unterstützen? Mit Käufen, Rezensionen, Folgen und Empfehlungen – aber vor allem, indem du meine Bücher liest und darüber sprichst. Einige Ideen, wie du mich (oder auch andere Autoren) unterstützen kannst, findest du in meiner Blogpostreihe Unterstützung von Autor:innen (Teil 1 | Teil 2). Falls du Buchblogger:in bist und gern eines meiner SP-Bücher rezensieren möchtest, empfehle ich dir einen Blick auf diese Seite: Informationen für Presse, Blogger & Buchhandlungen Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### GLYN: Scherben und Weglicht 2 – Das Finale der Dilogie Endlich ist es soweit! Der zweite Teil meiner Urban Fantasy-Dilogie, GLYN: Scherben und Weglicht 2, ist ab heute erhältlich und bringt die Geschichte um Effie Stone, der als Nachtportier in einem Zauberer-Hotel anheuert und sich unvermittelt in Mordermittlungen wiederfindet, zu einem Abschluss. Was bisher geschah Effie ist inmitten eines magischen Albtraums gelandet – als Nichthexer auf einer Insel voller Hexen und Hexer. Da er das Geld dringend braucht, spielt er das Spiel mit. Als jedoch der Hotelbesitzer ermordet wird, spitzt sich die Lage für ihn zu und er sieht sich schon als Hauptverdächtigen und will – um den Verdacht von sich abzulenken – sich an den Ermittlungen beteiligen. Doch Magie ist gefährlicher als er gedacht hätte, was Effie schmerzvoll erfahren muss, als er von der störrischen Fee Sive angegriffen wird, die nicht nur im Bezug auf den Mord eigene Interessen verfolgt. Mehr zu Scherben und Weglicht 1 findest du auf der Unterseite zum GLYN-Universum oder in diesem Blogpost. Klappentext zu Scherben und Weglicht 2 »Das bedeutet, dass wir es mit einem Beseeler zu tun haben.«Effie hat es geschafft: Rory Kinnon lässt ihn an den Mordermittlungen teilhaben. Doch Vertrauen muss man sich erst verdienen, was sich als gewöhnlicher Mensch in einem Hotel voller Hexen und Hexer als äußerst schwierig erweist. Je tiefer Effie in die Geheimnisse des Hotels eintaucht, desto mehr Fragen tun sich auf. Schon bald muss er erkennen, dass in Feersthorpe Hall nichts ist, wie es scheint. Selbst die Magie, die ihn zunächst abschreckt, übt eine immer größere Faszination auf Effie aus. Wird er sich treu bleiben, oder wiegen die magischen Verlockungen schwerer? Warum solltest du jetzt Scherben und Weglicht 2 lesen? Das Finale führt dich tiefer in die Geheimnisse der Insel und ihrer Bewohner ein und enthüllt, was Magie wirklich kostet. Spannung, Rätsel und unvorhersehbare Wendungen – das erwartet dich in diesem letzten Teil! Wenn du wissen willst, wie Effies Geschichte endet und ob er sich der Magie hingibt oder widersteht, dann solltest du keine Zeit verlieren. Wo bekomme ich Scherben und Weglicht 2? Die Scherben und Weglicht-Fortsetzung ist wie immer auf Amazon als E-Book erhältlich: Hier findest du den zweiten Teil von Effies Abenteuer auf Highgate! In den ersten Wochen gibt es sogar noch den supertollen Einführungspreis von 1,99 Euro, gern auch im Bundle mit dem ersten Teil, der ebenfalls reduziert ist. Wie jedes Buch aus dem GLYN-Universum ist es aber auch im Kindle-Unlimited-Abo enthalten und ich freue mich über jeden Leser, der diese Möglichkeit nutzt. Die Fans von physischen Büchern muss ich leider auf das kommende Jahr vertrösten: Das Taschenbuch gibt es spätestens zum ersten Messeauftritt (zu diesem Thema kommt die Wochen auch ein Blogpost, daher: im Auge behalten). Wie geht es jetzt weiter? Für mich bedeutet dieser Release sehr viel. Effies Geschichte war mein Einstieg in das GLYN-Universum. Aus dem anfänglichen Plan, einen kleinen Einteiler zu schreiben, ist so viel mehr geworden mit einem Spin-Off (eigentlich kann man bei GLYN: Silberstaub und Feuerklinge nicht davon reden, aber … psscht!) und einer ganzen Welt, die es nicht nur für die Leser zu entdecken gibt. Dennoch werde ich mich in den kommenden Wochen einem anderen Projekt widmen. Welchem, ist noch nicht sicher – ich habe zu einigen Ideen Exposés erstellt und mit Kolleginnen darüber geredet, aber es fällt mir wirklich schwer, mich vom GLYN-Universum zu lösen, denn die Ideen zu SdB und FuH stehen und sind sehr verlockend mit neuen Irrungen, Enthüllungen, mehr Geheimnissen und vor allem mehr Magie. Vielleicht kriegt GLYN endlich den Academia-Touch, den es bräuchte, um neue Zielgruppen anzusprechen ;) Tauche jetzt in das GLYN-Universum ein und erlebe eine Welt voller Magie, Rätsel und Herausforderungen. In Scherben und Weglicht steht Effie Stone vor der Entscheidung seines Lebens – ein schmaler Grat zwischen Wahrheit, Zauberei und ungeahnten Gefahren. Welche Mächte lauern im Schatten, und kann Effie ihnen entkommen? Erfahre selbst, was diese Geschichte so einzigartig macht. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### GLYN: Silberstaub und Feuerklinge Spannende Urban Fantasy über ein ungewöhnliches Bündnis, undurchsichtige Ränkeschmiede und Liebe. Am 12. Oktober war es endlich so weit. Ich habe das Cover zu meinem Urban Fantasy-Roman "GLYN: Silberstaub und Feuerklinge" auf Instagram in einem sogenannten Cover-Flashmob mit viel Unterstützung von Buchbloggern und anderen Autoren veröffentlicht. Es war ein großer Erfolg. Zusammen mit Bookstagram haben wir den Feed mit dem prächtigen Cover meines Selfpublishing-Debüts geflutet und viele Nachrichten haben mich erreicht. An dieser Stelle möchte ich noch einmal allen danken und jeder, der es verpasst hat, ist herzlich eingeladen, sich auf Instagram unter den Hashtags #glynuniversum und #glynsilberstaubundfeuerklinge die Beiträge anzusehen oder selbst einen Post zu verfassen. Doch die Veröffentlichung des Covers war nur der erste Schritt in die große, weite Buchwelt. Schon am nächsten Tag habe ich mich eingehend mit dem KDP Dashboard beschäftigt, um euch die Möglichkeit zu geben, das Buch vorzubestellen. Ganz neue Welten tun sich da auf, aber dank der lieben Selfpublisher-Kollegen, die ich bei der Arbeit an der Schlüsselmomente-Anthologie kennengelernt habe, fand ich mich relativ schnell zurecht. Die größte Hürde war tatsächlich, den Button zur Vorbestellungsfreigabe zu drücken – habe ich alles richtig angegeben? Werde ich es tatsächlich schaffen, die E-Book-Datei rechtzeitig hochzuladen. Irgendwie fühlt sich alles ganz anders an als bei Alpaka 66.Letztlich habe ich mich (endlich) getraut und nun ist es exklusiv bei Amazon zur Vorbestellung freigegeben. Ich würde mich sehr freuen, wenn es rege vorbestellt wird oder von euch zur Bestellung der 31. Oktober 2022 vorgemerkt wird. Was ist eigentlich GLYN? Bei GLYN handelt es sich um unterhaltsame und spannende Urban/Portal Fantasy, die in manchen Eckdaten als interessante Verquickung verschiedener Legenden aus dem keltischen Sagenbereich und einer fantastievollen Interpretation ebenjener angelegt ist. Urban Fantasy? Portal Fantasy? Urban Fantasy ist ein Subgenre der Fantasy, bei der sich imaginäre und unwirkliche Elemente (Feen, Magie …) in einer zeitgenössischen städtischen (eben urbanen) Umgebung finden. Bekannte Beispiele sind die Flüsse von London-Reihe von Ben Aaronovitch, die Liebe geht durch alle Zeiten-Reihe von Kerstin Gier oder auch Twilight von Stephenie Meyer.Bei Portal Fantasy-Geschichten spielt der Wechsel zwischen verschiedenen Welten eine tragende Rolle. Als Beispiele lassen sich die Chroniken von Narnia von Clive Staples Lewis nennen. Beide Einordnungen treffen auf GLYN: Silberstaub und Feuerklinge zu. Auch eine Einordnung als Liebesroman ist möglich (modern auch Romantasy genannt). Wieso sollte ich GLYN: Silberstaub und Feuerklinge lesen? Wenn du auf spannende Geheimnisse, authentische Charaktere, spritzige Dialoge mit vielen Popkulturreferenzen und alles gespickt mit allerlei Missverständnissen zwischen verschiedenen Kulturen stehst, solltest du unbedingt einen Blick auf GLYN: Silberstaub und Feuerklinge werfen. Denn in welchem Buch erfährt man schon, ob Feen unter Laktoseintoleranz leiden und ob sie einen Flugschein machen müssen? »Gibt es noch andere Möglichkeiten? Schlägereien unter adligen Feen? Betrunken gegen einen Baum geflogen? Müsst ihr eigentlich einen Flugschein machen?« GLYN: Silberstaub und Feuerklinge, Kapitel 41 – Alltathír Wieso erscheint das Taschenbuch zu GLYN: Silberstaub und Feuerklinge erst später? Eine Frage, die mich immer wieder erreicht hat, ist, wieso das Taschenbuch nicht zeitgleich mit dem E-Book erscheint. Lassen wir den marketingtechnischen Selbstmord außen vor: Der 31. Oktober 2022 ist der Wunschtermin von mir gewesen. Genau an diesem Tag eines anderen Jahres – an Halloween, zu Samhain, auf einer lausigen Party – beginnt nämlich die Geschichte in GLYN: Silberstaub und Feuerklinge. In weiser Voraussicht (und der Kenntnis meines Terminkalenders) habe ich dieses Datum aber nicht als absolut fixen Erscheinungstermin an potenzielle Leser und die engagierten Dienstleister – Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Coverdesign – kommuniziert. Wenn etwas aus anderen Gründen später fertig wird … dann wird es so sein. Umso mehr freue ich mich, dass der Erscheinungstag mit dem E-Book gehalten wird, während am Buchsatz für das Taschenbuch noch gefeilt wird. Ist GLYN: Silberstaub und Feuerklinge ein Einzelband oder ein Teil einer Reihe? Eine weitere Frage, die mir bereits öfters gestellt worden ist, ist, ob es sich bei GLYN: Silberstaub und Feuerklinge um einen Einzelband oder einen Teil einer Reihe (Dilogie, Trilogie …) handelt. Die Antwort ist einfach – oder nicht einfach? Es handelt sich um eine abgeschlossene Geschichte in einem größeren Rahmen. Du und GLYN: Silberstaub und Feuerklinge Jetzt bist du dran! Klingt GLYN: Silberstaub und Feuerklinge nach einem Roman für dich?Ja? Dann mach mir eine Freude und bestelle das Buch vor. Oder hast du es schon bestellt und willst noch mehr zu GLYN erfahren? Melde dich doch noch für meinen Newsletter an – dort gibt es nach wie vor ein kleines Goodie zu GLYN abzustauben. Und? Gibt es noch etwas, was du gern wissen würdest? Schreib es mir doch in die Kommentare! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Goodies zu Büchern | Alpaka 66 Lesezeichen, Charakterkarten oder Buchkerzen – wenn man das erste Mal die Welt von Bookstagram (die Summe aller Leser:innen bzw. Rezensent:innen sowie Autor:innen auf Instagram) betritt, wird man unweigerlich mit Goodies zu Büchern konfrontiert. Diese werden von immer mehr Autor:innen und auch Verlagen verwendet, um das Medium Buch attraktiver zu gestalten und von Buchblogger:innen gern in Szene gesetzt. Was sind „Goodies“? Unter einem Goodie versteht man Beigaben zu einem bestimmten Buch. Diese können durchaus aufwändig gestaltet sein, wie etwas Buchkerzen, Textilien (T-Shirts oder Beutel) oder Resin-Lesezeichen. Aber auch Drucke wie Postkarten mit Zitaten oder Charakterillustrationen oder Papier-Lesezeichen gelten als Buchgoodie. Oft werden das Buch (teils als Schmuckausgabe mit Farbschnitt oder anderem Schnickschnack) und Goodies als sogenannte "Buchbox" zu einem etwas höheren Preis verkauft. Brauche ich das wirklich? Als ich auf Bookstagram aktiver wurde, habe ich mich anfangs durchaus gewundert: Als ehemalige Vielleserin im stillen Kämmerlein und ohne Internet war mir das Bohei, was mit Lesezeichen, Charakterillustrationen und vor allem Buchkerzen (Echt jetzt?) veranstaltet wurde, einfach zuviel. Für mich fehlte der – Achtung, jetzt kommt's – Mehrwert. Das Buch steht doch nach dem Lesen ohnehin im Regal und … oh, natürlich! Bei einem Shelfie (Buchregalfoto - Kunstwort aus engl. 'shelf' und 'selfie') machen sich ein paar glitzernde Buchkerzen neben der neusten Funko Pop!-Figur sicher gut … Aber wenn alle Goodies zu Büchern haben … Weit nach dem Release von Alpaka 66 habe ich mich irgendwann doch auf die Suche nach einer Illustrator:in/Designer:in gemacht. Von ihr wollte ich mir zunächst ein Lesezeichen und eine Charakterillustration erstellen lassen. Schließlich wurde ich bei Ronja Forleo fündig. Sie hat ein Lesezeichen, die Illustration und ein paar lustige Alpakasticker gezaubert, die es nun zu jedem Buchkauf bei mir dazu gibt. Buchkerzen – meine persönliche Nemesis … oder der Beweis, dass ich ein handwerklicher Trottel bin?Tatsächlich habe ich mich an passenden Duftkerzen zu Alpaka 66 versucht. Nicht Alpakapups, wie ich gern sage, sondern tatsächlich mit Bezug zum Buch. Es war eine durchaus interessante Beschäftigung, aber in die Großproduktion von Buchkerzen (oder Kerzen allgemein) werde ich wohl nicht einsteigen. Mehr dazu könnt ihr in meinem Blogpost zu Alpaka 66 bereits lesen. Gedruckte Goodies zu Büchern - Alpaka 66 Mein liebstes Goodie zu Alpaka 66 Bei einer Autorenkollegin habe ich ein Goodie gesehen, das zwar wenig Mehrwert (dazu später mehr) für die Leser:innen bringt, aber das definitiv mein Favorit ist: Eine individualisierte Briefmarke. Das ist ein besonderer Service bei der Deutschen Post. Im Zug einer Postkartenaktion auf Instagram habe ich das mit der Charakterillustration ausprobiert. Rechtlich muss man hier wegen Copyright aufpassen (ggf. den Verlag fragen). In meinem Fall wurde sogar von der Post explizit deswegen nachgehakt. Da ich das Cover-Alpaka allerdings gezeichnet habe, konnte ich es verwenden. Mein Fazit zu Goodies zu Büchern Mittlerweile ist wieder einige Zeit vergangen. Inzwischen habe ich mit GLYN: Silberstaub und Feuerklinge mein zweites Buch im Selfpublishing herausgebracht. Eine Bekannte von Instagram hat mir dafür eine schöne Szenenillustration erstellt, die ich in eine Postkarte verwandelt habe. Diese Postkarten (lediglich mit Erscheinungsjahr) habe ich an befreundete Autor:innen geschickt (damit diese sie Paketen beilegen können). Sie diente auch als "Anmeldungsgoodie" für den Newsletter. Eine zweite Postkarte mit Cover, Klappentext und QR-Code auf meine Webseite diente ebenfalls hpts. als Buchboxenbeilage. Im Zuge der gewählten Veröffentlichungsart über Amazon KDP (für das E-Book) ergaben sich natürlich andere Marketingmöglichkeiten. Für diese habe ich von Ronja wieder einige Illustrationen anfertigen lassen. Ihr könnt sie auf meinem Instagramaccount, auf meinen Pinterestboards oder auf der Seite von GLYN: Silberstaub und Feuerklinge auf Amazon bewundern. Diese sind jedoch großenteils nicht als "Buchgoodie" erhältlich, auch wenn es theoretisch möglich wäre. In einem zweiten Blogpost zum Thema "Goodies zu Büchern" werde ich diese noch vorstellen. Ein Sonderfall – der bei meinen bisherigen Veröffentlichungen bisher keine Rolle gespielt hat – lasse ich allerdings "Landkarten" zukommen. In Büchern oder E-Books selbst finde ich Karten immer nervig, denn wenn ich nachschauen würde, müsste ich blättern. Hier wäre ein externes Medium sehr schön (bei meiner Herr der Ringe-Gesamtausgabe ist es so), allerdings wäre es kein richtiges Goodie mehr, denn eine Landkarte hat meist ein anderes Format als ein Lesezeichen. Aber Postkarte? Kein Problem. Es ist, wie es ist … Nach wie vor sehe ich Goodies zu Büchern eher kritisch und glaube (immer noch) nicht an einen wahren Mehrwert für beide Seiten. Als Autorin komme ich nicht um Marketing herum. Doch mir – mit meiner geringen Datenbasis – stellt sich einfach die Frage: Schaffen Buchkerzen, Lesezeichen und Co. wirklich ein Bedürfnis beim Leser, dass ihn zum Kauf bewegt? Oder ist dies nur ein Mittel zur Positionierung in der Bookstagramwelt – damit das Buch nicht nur steril präsentiert wird, während die tatsächlichen Kaufkriterien weiterhin Leseprobe, Klappentext und vor allem Cover sind? Meinen Erfahrungen nach steht der Aufwand für die üblichen Buchgoodies – sowohl zeitlich als auch finanziell – in keiner vernünftigen Relation zum Nutzen. Verstärkt wird das, wenn ich es aus meiner zugegebenermaßen pragmatischen Lesersicht einmal betrachte: Wofür braucht ein:e Leser:in eigentlich 1000 Lesezeichen?Was macht man mit den Charakterillustrationen, nachdem sie für ein oder zwei (!) Fotos schön in Szene gesetzt wurden? Auf dem Regal würde alles sicher nur verstauben und all das beim Wochenputz säubern? Kein Spaß.In die Schublade stecken? Ich muss zugeben, dass das bei mir der Fall ist, denn in meinem Buchregal herrscht keine Ordnung (mehr).Auf Kleinanzeigen verkaufen? Ist auch schon vorgekommen. Ich vermute, in den meisten Fällen werden sie irgendwann in einem Sehnsuchtsanfall von Minimalismus und Achtsamkeit weggeworfen und in Anbetracht des geringen Nutzens ist es einfach unnötiger Müll (plus die Auswirkungen auf die Umwelt). Natürlich stellt sich in diesem Zug die Frage, ob es Goodies gibt, die tatsächlich sinnvoll sind. Manch einer schlägt jetzt vielleicht ein Notizbuch oder Stifte vor, aber ich denke da vor allem an meine Sammlung hübscher Paperblanks und Kladden, die sich im Lauf der Jahrzehnte angesammelt hat (geschenkt oder selbst gekauft). Und die Stifte? Die, die ich bisher bekommen habe, hatten eher eine überschaubare Halbwertszeit. Hmm ... Wie wäre es mit Briefmarken? ;) Fazit: keine Goodies zu Büchern mehr? Nichtsdestotrotz gibt es nach wie vor bei Buchkäufen über mich eine gute Ladung an Buchgoodies – immerhin sind sie schon gedruckt. Nachdrucke? Wird sich zeigen. Ihr erhaltet sowohl Goodies zu meinen Werken als auch von Veröffentlichungen von befreundeten Autor:innen. Einige findet ihr in der nebenstehenden Tabelle. Kennt ihr eines dieser Bücher schon? Halloween in Unterwald Maria Winter Elementz I Jenny Rubus Hopfensommer Caroline Krieger Wie steht ihr als Leser zu Goodies zu Büchern? Findet ihr sie nützlich, interessant oder nutzlos? Was war das beste/sinnvollste/coolste Goodie, das ihr je erhalten habt? Vielen Dank an C. Krieger für das Shelfie! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Herzlich willkommen – der 1. Blogpost Liebe Leser und Leserinnen, herzlich willkommen auf meinen Blog und ganz besonders zu diesem ersten Beitrag. Eigentlich ist ein Blog kein neues Medium für mich. Vor einigen Jahren – bevor die Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) in Kraft getreten ist – führte ich, hauptsächlich für Familie und Bekannte, bereits einen Privatblog über meine Hobbies und mein Leben. Mittlerweile hat sich vieles verändert, eines ist aber geblieben: Sonderlich spannend ist mein Leben immer noch nicht. Einen ganzen Blog damit füllen? Vermutlich nicht sehr interessant. Aber wie sieht es mit der Autorin Catrina Seiler aus? Als ich 2020 die Zusage von Piper Digital für meinen Debütroman Alpaka 66 erhielt, war mir klar, dass für meine Tätigkeit als künstlerisch schaffende Person eine eigene Webseite unabdingbar sein würde.Die erschlagende Werbung für Weiterbildungsangebote von Marketing- und Social Media-Gurus hatten mir das mehr als deutlich gemacht. So habe ich mir die Domain www.catrina-seiler.de gesichert. Bei dem Entwurf der vorherigen Homepage habe ich, obwohl ich berufsbedingt einen technischen Hintergrund habe, bereits sehr geflucht; immerhin fehlten mir ein paar Jahre Wordpress-Know-How. Schließlich stand zum Erscheinungstag von Alpaka 66 die erste Version dieses Webauftritts. Herzlich willkommen im Internet Eine gewisse Planlosigkeit will ich nicht leugnen und ich gebe zu: Ich hatte mir wirklich wenig Gedanken gemacht und das, obwohl ich natürlich von den Best Practices für einen Internetauftritt weiß. Jetzt kommt das große Aber: So aufregend der Release von Alpaka 66 auch war, – das eigene Buch im Buchhandel! – bin ich doch nicht nur Autorin. Trotz aller Freude über dieses wundervolle Ereignis des ersten veröffentlichten Buches, gab es noch anderes, das wichtiger war, und auch immer wichtiger sein wird: Meine Familie. Alpaka 66 Seit dem Erscheinen von Alpaka 66 ist über ein Jahr vergangen. Vieles ist geschehen – zwar nicht nach außen hin, aber doch so, dass eine Überarbeitung der Webseite anstand. Ich muss gestehen, sie in diesem Jahr nicht weniger stiefmütterlich als zu ihrem Start behandelt zu haben. Social Media, vor allem Instagram und neuerdings TikTok – quasi kurzlebiges und schnell konsumierbares Internetgut –, gewinnen immer mehr Zulauf. Andere, alte Formate wie (rein) persönliche Blogs treten mehr und mehr in den Hintergrund. Vor allem jüngere Leser:innen scheinen sich kaum noch dafür zu interessieren. Oder ist noch jemand von euch auf Facebook aktiv? Zweifel Lohnt sich das überhaupt noch? Ich weiß es nicht. Trotzdem will ich meiner Autorenhomepage einen höheren Stellenwert einräumen. An dieser Stelle möchte ich die Leser:innen erreichen, die wie ich lieber gehaltvollere Texte (ein hehres Ziel, nicht?) lesen. Mich persönlich stört die unsägliche Entwicklung in Sachen Social Media. Ich halte nicht viel davon, Inhalte in fünfzehn Sekunden eines Reels zu konsumieren und dann zum nächsten Video zu hetzen. Aktuell ist für mich vieles noch ein No-go. Im Gegensatz zu manch anderen habe ich zwar noch nicht das Handtuch geworfen oder mich ergeben, aber mich auf die Suche nach anderen Möglichkeiten zur Darstellung im Internet gemacht. Nach einigen Kämpfen mit der verwendeten Software und vielen Konfrontationen mit der eigenen Ideenlosigkeit kann ich dich nun auf meiner erneuerten Autorenhomepage herzlich willkommen heißen. Willkommen neues Design mit Logo & Farbe Meine Webseite präsentiert sich nun mit meinem eigenen Logo und in den dazugehörigen Farben (Blau, Gold und Creme). Das Logo wurde von Ronja Forleo, die auch für die Ausführung von manch anderem Projekt von mir verantwortlich ist, entworfen. Wie ich es am liebsten habe, ist es sehr schlicht gehalten; bewusst wurde auf genretypische Elemente verzichtet, sondern mit der Feder auf die Tätigkeit als Autorin verwiesen. Meine Motivation, diese Website aufleben zu lassen, ist hoch, doch eines steht fest: Vor allem im Bereich des Blogs lebt diese Webseite von deiner Interaktion, und ich hoffe, auf dieses Herzlich Willkommen liest du noch viele andere meiner Blogartikel. Welche Inhalte erwarten euch? Natürlich findest du nach wie vor alle Informationen zu meinen bisher erschienen Büchern und wo du sie bestellen kannst. Im Bezug auf das GLYN-Universum, das ich mein Herzensprojekt nenne, möchte ich hier von Zeit zu Zeit auf der entsprechenden Unterseite Hintergrundinformationen (sogenannte Lore) präsentieren. Manches findet sich zugegebenermaßen bereits auf Instagram. Der unleugbare Vorteil einer Webseite aber ist, dass sich Inhalte (übersichtlich) sortieren, gruppieren und vor allem durchsuchen lassen. Genauso stelle ich die Anthologien vor, in denen ich mit einer Kurzgeschichte vertreten bin. Dort könnt ihr meine Texte in kleinen Häppchen genießen, wenn ihr noch nicht bereit für ein ganzes Buch seid. Scherz beiseite. Ich bin sehr stolz, auch in 2022 in einer Anthologie aufgenommen worden zu sein. Dazu plane ich einen Blogpost, sobald es so weit ist. Dieser Blog jedoch, ist nur für dich, meine Leserin oder meinen LeserGendern?Und natürlich auch jene, die sich unter Leser:innen angesprochen fühlen. Das ist etwas Neues, denn auf diesem Blog möchte ich dir die Gelegenheit geben, mich als Autorin besser kennen zu lernen. Das wird sicherlich interessant – für beide Seiten. Immerhin ist die Absicht hinter diesem Blog eine ganz andere als in jedem meiner vorherigen Blogs. Hier begegne ich dir als Autorin und nicht als pflanzen- und tiernärrische Möchtegernbloggerin. Da stellt sich schon die erste Frage: Wer bin ich als Autorin? Vom Bloggen und dem berühmten Mehrwert Viele dieser Gedanken führen mich (noch) in eine Sackgasse. Im Gegensatz zu anderen Autor:innen bin ich nicht der Typ, der altbekannte Schreibtipps zum hundertdrölfzigsten Mal niederschreiben will. Ich will (oder kann) dir auch nicht erklären, wie du in fünf einfachen Schritten zum Bucherfolg kommst. Was ich auch immer ein wenig zwiespältig sehe: Bücher bis zum Exitus vorzustellen. Dabei werden Charaktere, Schauplätze, gern auch alles in Moodboards oder in eigens angefertigten Illustrationen, und vielleicht noch die verwendeten Tropes (inkl. ausschweifender Erklärung) gepostet. Natürlich sehe ich, wie gut solche Inhalte teilweise ankommen und oft steckt sehr viel Herzblut dahinter. Aber jedes Mal frage ich mich, ob das nicht auch der gesellschaftlichen Entwicklung geschuldet ist. Alles muss schnell und einfach zu konsumieren sein: Eine Liste mit fünf Punkten lässt sich schneller durchlesen als ein Buch mit 600-700 Seiten. Aber wecken solche Inhalte überhaupt das Interesse am Buch oder schießt man sich als Autor nicht selbst ins Bein? Du siehst: Es wird für mich vermutlich nicht einfach werden, diesen Bereich der Homepage mit Leben zu füllen. Aber allein dieser Beitrag hat mir schon einige Ideen für Posts nach diesem "Herzlich willkommen in der Planlosigkeit" geliefert. Vielleicht wird es ja doch etwas? Willkommen in den sozialen Netzwerken Selbstverständlich bin ich in einigen sozialen Netzwerken vertreten. Du bist auch herzlich willkommen, mir dort zu folgen, wenn Du möchtest. Instagram Facebook: Autorenseite Twitter Youtube Einen Newsletter biete ich auf dieser Webseite ebenfalls an. Maximal einmal pro Monat erhältst du bei diesem eine Mail von mir mit Informationen zu Projekten, Preisaktionen, Leseproben und exklusive Gewinnspiele. Für die ersten 30 Abonnenten biete ich sogar ein kleines Goodie an. Schau doch mal vorbei! Möchtest du sonst noch etwas zu dem Blog, meiner Person oder einem Thema erfahren? Dann scheue dich nicht, mir zu schreiben! Ich freue mich über jede Anregung, Anmerkungen und jede Interaktion hier, auf meinen Social Media-Kanälen oder auch per E-Mail (Kontaktformular). Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. 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Also nicht gerade um das harmloseste Thema, das man sich für eine Sammlung phantastischer Geschichten aussuchen kann. Wärme, Licht, Hoffnung, klar, aber eben auch Zerstörung, Verlust und Dinge, die man vielleicht lieber nicht geweckt hätte. Worum geht es in Ignis lucidus? Die Ignis lucidus-Anthologie versammelt phantastische Geschichten, in denen Feuer eine zentrale Rolle spielt. Mal dürfte es eher unheimlich werden, mal düster, mal vielleicht auch ein bisschen schräg, aber bei so vielen tollen Autor:innen ganz sicher nicht langweilig.Ich mag an solchen Themenanthologien besonders, dass ein Motiv so viele verschiedene Richtungen einschlagen kann. Feuer ist schließlich nie nur gemütlicher Kaminabend. Es kann schützen, warnen, locken oder alles sehr viel schlimmer machen. Manchmal auch alles gleichzeitig. Das ist literarisch natürlich ziemlich dankbares Material und ja, auch für Autor:innen. Und mein Beitrag? Meine Kurzgeschichte trägt den Titel Was Feuer verspricht, was Feuer verzehrt und ja, das war das, wofür ich am längsten gebraucht habe bei dieser Ausschreibung. Ich habe sogar den Fehler (anders kann man das kaum nennen), den Mann um Rat zu fragen und bekam dann gleich was von Versmaßen und dem Mittelalter um die Ohren gehauen. Dabei wollte ich nur einen gut klingenden Titel für meine Geschichte …In meiner Geschichte geht es um die beiden Wilderer Aidan und Kane, die in einer kalten Winternacht Holz aus dem Teufelsriss verbrennen und damit etwas befreien, das lange Zeit auf seine Erlösung gewartet hat.Das ist, wie man sich denken kann, keine besonders gute Idee.Die Geschichte ist winterlich, düster und ein bisschen unheilvoll geraten, eben genau die Art Erzählung, bei der man schon früh ahnt, dass hier niemand einfach nur ein Feuer anzündet und anschließend gemütlich nach Hause geht. Mich hat an der Idee vor allem dieser Gegensatz gereizt: klirrende Kälte auf der einen Seite, Feuer auf der anderen und dazwischen zwei Männer, die wahrscheinlich nicht ganz verstanden haben, worauf sie sich eingelassen haben. Aidan etwas mehr als Kane ;)Wer Geschichten mag, in denen alte Dinge besser begraben geblieben wären, könnte hier also ganz gut aufgehoben sein. Ignis lucidus: Nicht jedes Feuer bringt Licht ins Dunkel Weitere Autor:innen und der Verlag Neben meiner Geschichte sind in Ignis lucidus viele weitere phantastische Erzählungen versammelt. Gerade das macht Anthologien für mich immer spannend: Man bekommt ganz unterschiedliche Stimmen, Stimmungen und Ideen in einem Buch, aber unter einem gemeinsamen Thema. Und ich freue mich besonders, dass ich diesmal zum ersten Mal gemeinsam mit Melisande in einer Anthologie vertreten bin.Weitere Autor:innen:Juna Bendix, Gianna Bernstein, Tamara Breite, Eva Brune, Friederieke Butzheinen, Tobias Derkits, Anke Elsner, Kerstin Fläschel, Sabine Frambach, Josephine R. Green, Camilla Grüner, Carolin Hattendorf, Franziska Hesse, Susanne Horn, Felix M. Hummel, Philip Krömer, Tobias Lagemann, Lyakon, Maya Malou, Thomas Melerowicz, Melisande D. Menze, Jelena Moesus, Adrian van Schwamen, Catrina Seiler (moi!), Felix Theodor, Florian Waldner und Marilena Westermann Neugierig geworden? Wenn du Anthologien magst, düstere Phantastik gern liest oder einfach wissen willst, was genau im Teufelsriss besser nicht verbrannt worden wäre, dann schau dir Ignis lucidus gern einmal näher an. Beim Verlag entdecken Bei Amazon kaufen*  Ich freue mich jedenfalls sehr, dass Was Feuer verspricht, was Feuer verzehrt Teil dieses Buchs ist und bin gespannt, wie die Anthologie ankommen wird. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Jahresrückblick 2023 – Ich glaub, ich steh im Wald "Fang‘ nie an aufzuhören, hör‘ nie auf anzufangen" – Dieser Spruch von Marcus Tullius Cicero bringt auf den Punkt, wie sich das Jahr 2023 in meinem Schaffen als Autorin oder auch bei persönlichen Themen widerspiegelt. Es gab Gutes, es gab Schlechtes in diesem Jahr, ich habe nicht aufgegeben, ich habe weitergemacht, und vieles lief tatsächlich nur im Hintergrund ab. Von alldem könnt ihr in nun in meinem Jahresrückblick 2023 lesen. Mein Jahresrückblick 2023 Wortakrobatik mit Wäschekörben und Kochgeschirr Das Kernthema für jeden Autor ist vermutlich das schaffende Schreiben. Im ersten Moment, als ich diesen Blogpost begonnen habe, war da erst einmal nichts. Was hatte ich schon erreicht? Noch zu präsent waren im Gedanken die vier Novemberwochen, in denen sich die Autoren und Autorinnen um mich herum gegenseitig mit ihren Wordcounts hochgepusht haben, während meiner mit jeder Minute am Text geringer wurde. Und da sind wir schon beim Thema: Wie stellt man ein erfolgreiches Schreibjahr eigentlich fest? Schreiben nach Zahlen? Nicht bei mir Eines gleich zu Beginn: Mein Schreibjahr 2023 war wie immer sehr durchwachsen – rein vom Bauchgefühl, vom physischen Output, und sicher auch durch die oben erwähnten Erfolgszahlen anderer Autoren beeinflusst. Ich führe kein Buch über meine Schreibsessions, egal ob es um Wörter, Zeichen oder auch Minuten geht. Ich überarbeite abends in den Minuten vor dem Schlafengehen und am Morgen die zehn Minuten vor dem HomeOffice oder zwischen dem Hochtragen und Einräumen frisch gewaschener Kleidung. Geschriebene Wörter zähle ich seit einem einschneidenden Erlebnis in einem NaNoWriMo nicht mehr. Die einzige Ausnahme sind hierbei Challenges oder Anthologiebeiträge. Doch lieber die Zeit messen? Als chronisch "Zeitlose"? Haha! Nach wie vor fehlt mir Produktivzeit, um all meine angedachten Projekte gut voranzubringen, ich sage nur "zwischen den Wäschekörben". Dennoch war 2023 ein durchaus erfolgreiches Jahr. Immerhin habe ich ein neues Buch herausgebracht – inklusive Lektorat und einer Runde Coverdesign. In den letzten Wochen des Jahres habe ich mit der Überarbeitung des zweiten Teils begonnen, um ihn Anfang des Jahres ins Lektorat geben zu können. Dabei geht es nicht nur um Überarbeitung und Eliminierung beliebter catrinascher Fehler, sondern tatsächlich auch um neue Textstellen. Dabei hoffe ich, einige meiner neuen Learnings bereits dort einbringen zu können, auch wenn der Text stellenweise tatsächlich aus der Anfangszeit von GLYN ist. So im Nachhinein sind einige Sachen dabei, bei denen ich mich heute frage: Wieso nur? Es sind nicht mal Plot oder Charakter, sondern hauptsächlich stilistische Probleme. Bei manchen werde ich auch das Gefühl nicht los, dass ich da anderen nacheifern wollte oder ich (vielleicht gutgemeinten?) Tipps erlegen bin. Neue "Schreibbuddies" In meinem Blogpost zum Thema Unterstützung von Autoren (Teil 1) hatte ich bereits einmal angesprochen, dass Autoren sich immer mehr vernetzen, vor allem über Social Media. Wer neu in diese "Bubble" kommt, ist schnell überwältigt von der schieren Masse an Gleichgesinnten, dem geballten Wissen und dem gegenseitigen Support. Für jedes Problem gibt es einen Spezialisten, der helfen kann, man fühlt sich allem gewappnet, aber bei ausbleibendem Erfolg werden schnell Ursachen ausgemacht (besonders beliebt: der Algorithmus). Mindestens genauso schnell tauchen die mitfühlenden auf-die-Schulter-Klopfer auf, denen es (natürlich) genauso geht, und am Ende lesen sich solche Geschichten eigentlich wie ein platter Liebesroman ohne echten Konflikt. Ich muss gestehen: Mich nervt das. Für den Eigenschutz – und Eigennutz – habe ich das Schreiben für manche Woche zurückgestellt und mich mit anderen Themen beschäftigt, von denen ihr später lesen werdet. Was das Schreiben anbelangt, habe ich mich gefragt, was ich eigentlich erreichen will. Wie ich für mich Erfolg definiere, nicht für den Otto Normalverbraucher und (leider) auch noch nicht für den Steuerberater. Das sind sicher nicht irgendwelche Wordcounts, was bringen mir denn 50.000 geschriebene Wörter, wenn aus diesen Worten nichts entsteht? Dann habe ich Inspirationen gesucht oder besser: Vorbilder. Für einiges hatte ich bereits in 2022 den passenden Grundstein gelegt. So erreichte ich mit Silberstaub und Feuerklinge die gesetzten Meilensteine , die dieses Mal über das eigene Buch in den Händen halten (Danke, Alpaka 66!) hinausgingen, relativ bald. Aber natürlich sollte es weitergehen – darauf ausruhen kann ich mich nicht. Lustigerweise brachte mich schließlich eine Eskalation mit inspirierenden Autoren und Autorinnen zusammen. Ich bin heute noch dankbar dafür, Teil dieser Gruppe zu sein, die teils augenöffnend, teils sehr bestätigend eigener Gedanken zur Buchwelt, war, und ich freue mich immer wieder, an den Erfahrungen der anderen teilzuhaben. Aufgrund meiner knappen Zeit konnte ich viele Anregungen noch gar nicht ausprobieren und/oder umsetzen, aber im Gegensatz zu meinem jüngeren ICH habe ich diesen Anspruch, etwas sofort haben zu müssen, nicht mehr. Jahresrückblick 2023 - Thema Schreiben Autorenkarriere 2023: Manuskripteinsendungen Als 2022 mit Silberstaub und Feuerklinge mein erstes Buch fernab eines Verlags erschienen ist, stand für mich schnell fest, dass Selfpublishing in Zukunft der bevorzugte Veröffentlichungsweg sein wird. Einzig eine Manuskripteinreichung für den Hexenmeister stand in 2023 aus, die ich aber tatsächlich von mir aus abgesagt habe, und bei diversen Pitchaktionen auf Social Media kam (zum Glück?) nichts rum. Veröffentlichungen – was war gut, was nicht so toll? Meine Veröffentlichungserfolge Wesentlich interessanter als das, was nicht sein wird, ist das, was tatsächlich in 2023 geschehen ist. Wie geplant und gehoffft bin ich in der diesjährigen Anthologie vom @derclubderselfpublisher vertreten. Meine Geschichte heißt "Apartment 14" und ich stelle sie in meinem Blogpost zum Release näher vor – was mich hierbei mega gefreut hat: Kurz nach dem Erscheinen des Buches erhielt ich eine private Nachricht von einer mir bisher unbekannten Leserin, ob es davon noch mehr gibt. Achievement Interesse an mehr unlocked. Am 1. Oktober veröffentlichte ich – später, als ich es vorgehabt hatte – den ersten Teil von GLYN: Scherben und Weglicht. Die Geschichte um Effie Stone (dessen Name nicht nur bei anderen Charakteren für Irritationen sorgt) begleitet mich seit 2017, in einigen Grundbildern sogar länger. Ich bin unendlich glücklich, dass jeder nun mit Effie die Welt der Hexen und Hexer kennenlernen kann. Aber bisher waren das leider noch nicht so viele Leser – Achtung, ein wenig Autorenmimimi: Der Release ist im Vergleich zu Silberstaub und Feuerklinge eher suboptimal gelaufen. Zum einen war kurz darauf (18.–22. Oktober 2023) die Buchmesse in Frankfurt. Zum anderen gab es einige Probleme mit der Aktualisierung der Ränge auf Amazon. Schade, aber passiert – Effies Zeit wird kommen! GLYN: Scherben und Weglicht 1 Nicht so optimal: Wo bleibt das Taschenbuch von Scherben und Weglicht? Allerdings ist, nach wie vor, nur das E-Book auf Amazon verfügbar. Denn was in diesem Jahr leider nicht so gut gelaufen ist – das zieht sich wirklich durch jedes Thema –, ist die verfügbare Zeit. Im Gegensatz zu Silberstaub und Feuerklinge will ich den Buchsatz bei Scherben und Weglicht selbst machen. Rein vom Thema, vom How-To und dem Programm (dazu später mehr), sollte es kein Problem sein. Allerdings fehlt mir einfach die Zeit: Gefühlt jeden Tag werden die To-Do-Listen länger. Vor allem am Jahresende kommt einfach alles zusammen.Von daher hoffe ich, dass alle, die auf das Taschenbuch warten, Geduld haben. Ich habe angefangen, aber Buchsatz ist kein Thema für die zehn Minuten, die ich Ruhe finde. Rund um die Homepage Als ich diese Homepage aufgesetzt habe, geschah das mehr aus einem "Das braucht man als Autor eben"-Gefühl heraus als aus tatsächlichem Interesse. Die DSGVO, die lange vor dem Start meiner Autorenkarriere an den Start ging, hatte meinem privaten Blog ein Ende gemacht, und mir fehlte ein gutes Thema, um mich damit auseinanderzusetzen. Für einen rein privaten Blog so ein Aufwand? Nicht nötig. Ungeplant im Fokus 2023 rutschte die Autorenwebseite dennoch stärker in den Fokus. Wie kam das?Im Laufe des Jahres hat sich meine Sicht auf die digitale Welt und vor allem die sozialen Medien gewandelt. Dies hat mehrere Gründe. Einerseits verkümmern die sozialen Medien in meinen Augen mehr und mehr zu einer Werbefläche von Werbenden, die darüber kaum bis gar nicht mehr ihre Zielgruppe ansprechen, sondern ihre Kollegen. Das ist nicht grundsätzlich schlecht – für manche ist es ein guter Ansatz, sich über sogenannten Mehrwert für Kollegen zu positionieren. Ich empfinde es für den Aufwand eben als nicht sonderlich effektiv, geschweige denn, dass ich mich eher weniger als Mahnmal, Verstärker oder stupider Marktschreier positionieren möchte. Andererseits verlieren diese Plattformen immer mehr den "sozialen" Faktor. Bookstagram, die Buch-Bubble, ist für mich mehr denn je eine Seifenblasenscheinwelt. Es gab einen fließenden Übergang von den "Aesthetic coffee cup book"-Photos engagierter Buchblogger zu einer irritierenden Fokussierung auf Bookgoodies und Farbschnitte und schließlich ausufernde Leidenspost über fehlende Reichweite trotz der schönen Fotos und guten CTAs, die man sich ja angewöhnt hat, da Interaktion gut für den Algorithmus ist. Nun ja – Teufelskreis, wenn bei jedem nur noch die nackten Zahlen im Zentrum stehen? Auch ist jedes Aufbäumen in den sozialen Medien kaum als nachhaltig anzusehen. Die zugrundeliegenden Plattformen können jederzeit abgeschaltet werden oder sich weiter verändern, dass sie schließlich uninteressant werden. Twitter … X, anyone? Oder sind schon alle bei Threads? Ein Netzwerk aufbauen? Kein Problem.Blogger finden? Bedingt.Leser erreichen? Kaum möglich.Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken? Nein! Mein eigenes kleines Reich Die Webseite hingegen liegt in der eigenen Hand. Neben der Möglichkeit, Affiliate-Programme oder VG-Wort-Pixel einzubinden, bietet sie meiner Zielgruppe der Leser und Leserinnen auch eine gute Auffindbarkeit losgelöst von anderen Plattformen. Dies lässt sich u. a. über SEO und mithilfe passender Blogbeiträge zu einem Thema steuern. Natürlich gibt es Leute, die sagen, dass man so kein Netzwerk aufbaut und keine Blogger erreicht. Zum Teil mag das stimmen – wenn man von etwas nichts weiß, dann findet man es auch nicht, oder wenn man Social Media als den einzigen Spielplatz von Bloggern sieht. Eigentlich schon ironisch, dass das Medium Blog bei vielen so aus dem Fokus geraten ist, wenn sie sich doch Blogger schimpfen? Aber das liegt meines Erachtens am gesellschaftlichen Wandel, der sinkenden Aufmerksamkeitsspanne – oh, ein Schmetterling! – und ja, auch die immer härter werdenden Datenschutzregeln, über die man immer mehr den Überblick verliert, spielen da wohl mit hinein. Die Leute lieben es, wenn es einfach ist, schnell geht und alles ihnen direkt serviert wird. Aber das ist ein anderes Thema. Im Fall des Blogs hoffe ich auf die Mischung von aktivem Zugehen (Messen, auch Social Media, den Mechanismen der Blogosphäre – Verlinkungen sind das Zauberwort!) und der passiven Webseite. Eine gute Webseite mit ansprechenden Inhalten ist die Visitenkarte beim Netzwerken und erste Anlaufstelle; und es ist sicher nichts, das von Heute auf Morgen geschehen wird. Der Gedanke des (richtigen) Netzwerkens gab auch den Impuls, mich der Aktion Jahresrückblog 2023 von Judith Peters (Sympatexter) anzuschließen und diesen Jahresrückblick 2023 zu posten. Sich selbst verbessern: Weiterbildung - Udemy und anderes Obwohl ich eigentlich kaum Zeit für alle Sachen habe, die ich gern machen würde, habe ich in diesem Jahr auch andere Formen der Weiterbildung ausprobiert oder zumindest begonnen. Immerhin soll man immer versuchen, sich zu verbessern und vielleicht etwas Neues kennenlernen; persönliche Weiterentwicklung wird ja heutzutage sehr groß geschrieben. Lange habe ich hin und her überlegt, immerhin löst sich das Zeitproblem nicht auf, wenn man es unter einem anderen Motto angehen will. Schließlich habe ich mich aber doch bei Udemy angemeldet und mir einen Kurs zum Thema Affinity Publisher gegönnt. Gegen Ende des Jahres (Stichwort: Black Week) kamen noch zwei weitere Kurse dazu. Die meiste Zeit habe ich allerdings in Vorträge und Webinare zum Thema SEO, Buchmarketing sowie Schreibkurse in Kleingruppen investiert. Teilweise waren es sehr interessante und lehrreiche Kurse oder Vorträge, anderes war wie erwartet. Natürlich verspreche ich mir von kostenlosen Angeboten keine tiefschürfenden Erkenntnisse, aber bei vielen Coaches hatte ich oft das Gefühl, dass das tatsächliche Alleinstellungsmerkmal fehlt, um das Angebot (zumindest bei mir) überzeugend herüberzubringen. Oder die entsprechenden Referenzen. Aber sei's drum – Repetition ist für mich eine passende Lernmethode, von daher werde ich mir vermutlich auch in 2024 wieder einige kostenlose Webinare anhören. Vielleicht gibt es ja doch mal etwas bahnbrechend Neues kennenzulernen. Mein Jahr 2023 in Zahlen Statistiken – ich liebe sie ja. Leider habe ich es versäumt, meiner Webseite frühzeitig (= zum Start) ein Statistikplugin zu gönnen, weshalb diese Zahlen fehlen. Andererseits würden sie ohnehin wenig aussagen oder noch mehr SEO- und Webseitenspezialisten anlocken, die mir ihre Dienstleistungen (oder schlimmer: Coachings) verkaufen wollen. 1 veröffentlichtes Buch 1 Anthologienbeitrag 7 Blogposts 1439 Instagram-Follower 156 Facebook-Fans 165 Threads-Follower 6 Pinterest-Follower mind. 3 Tassen Kaffee/Tag Was 2023 sonst noch los war Catrina on the Road | Erste Buchmesse Am 25. Februar habe ich mit der LibeRatisbona meine erste Buchmesse besucht. Eigentlich hatte ich ja angedacht, als Ausstellerin dorthin zu gehen, wenn schon einmal eine Messe in der Nähe ist, aber: krank, krank, dauerkrank. Wer Kinder im Kindergartenalter hat, kann das sicher nachvollziehen. Schließlich hat es leider nur zu einer Stippvisite als Besucherin gereicht, aber dort habe ich einige Autoren kennengelernt, die ich bis daher nur von Instagram und aus Foren kannte wie etwa Til Jørgson, Matilda Best oder Michael Knabe. Auch einige liebe Bookstagrammer habe ich getroffen, so etwas Jadranka und Monika. UUUND ich durfte in ein "Freundebuch" schreiben ;) BuchPassion Erfurt 1. Juli 2023 Aber: Manchmal muss man einfach etwas wagen. Buchmessenluft hatte ich damit schon einmal geschnuppert, die vermutete allergische Reaktion auf Menschenmassen hielt sich auch in Grenzen. Gegen Mitte des Jahres suchte Maria Winter nach einer Tischpartnerin für die BuchPassion Erfurt am 1. Juli. Nach ein wenig Hin- und Herüberlegen habe ich mich gemeldet und rasch ein RollUp bei Ronja Forleo in Auftrag gegeben. Schließlich bin ich ohne Plan, nur einer Handvoll Goodies, aber mit ungeplanten Mitfahrern dorthin gefahren. Mein erstes Mal als Ausstellerin auf einer Buchmesse. Es war eine interessante Erfahrung, die Nervenzusammenbruchanzahl blieb erstaunlich niedrig, und mehr Bücher als erwartet haben hoffentlich begeisterte Leser gefunden. Sollte man sich als Autorin eigentlich Gedanken machen, wenn die bessere Hälfte nahezu fassungslos ist, dass tatsächlich jemand ein Buch gekauft hat? Ich habe sogar eine – oder zwei? – von den Buchkerzen, die ich für Alpaka 66 hergestellt habe, an die Frau gebracht, und das Beste (Tollste? Geilste?): Ich habe Melisande kennengelernt! Sie hat tatsächlich den weiten Weg nach Erfurt auf sich genommen, um für seelischen Beistand und vor allem Marketing zu sorgen. Das kann sie nämlich definitiv besser als ich ;) Es war auf jeden Fall ein toller Tag und wir haben es voll versäumt, ein gemeinsames Foto zu machen. Das muss definitiv nachgeholt werden, vielleicht lerne ich bis dahin auch zu lächeln. Vielleicht 2024? Buchpassion Erfurt 1. Juli 2023 BuchPassion Erfurt - Unser Tisch (ich sollte meine Produktivität erhöhen) Eine neue Sprache Gegen Ende des Jahres habe ich außerdem angefangen, eine neue Sprache zu lernen. Das ist eigentlich nichts Neues für mich – in meinem Brotjob als Programmiererin habe ich schon einige neue Sprachen (an-)lernen dürfen. Aber dieses Mal handelt es sich um: Italienisch. Dazu habe ich mir die App DuoLingo heruntergeladen. Ich weiß nicht einmal so genau, wieso. Vielleicht habe ich oft genug die Screenshots von anderen gesehen, die ihre Erfolge in Social Media gepostet haben. Oder mein Unterbewusstsein hat sich eine neue Form der Prokrastination ausgedacht, mit der es mich vom Schreiben abhalten will. Wieso nicht einmal Sport? Da wäre auch etwas Selbstoptimierung notwendig! Dennoch bin ich gespannt. Bisher läuft es ziemlich gut, aber ich bin erst in der zweiten Lektion. Außerdem halte ich erfahrungsgemäß bei solchen Dingen nicht lange durch. Wieso italienisch? Einen triftigen Grund gibt es nicht (es ist kein Urlaub o. Ä. geplant), da war nur der Gedanke, dass mir meine Lateinvorkenntnisse hoffentlich helfen. Vielleicht verhilft es Cupid aus dem GLYN-Universum auch zu mehr Sprachgewalt (in seiner Sprache), allerdings bezweifle ich etwas, dass es eine Lektion "Schimpfen und Beleidigen auf Italienisch" bei DuoLingo gibt. Duolingo-Dezemberchallenge (Jahresrückblick 2023) Jahresrückblick 2023 – Und was ist für 2024 geplant? Das war also mein Jahresrückblick 2023. Am Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten, mir Themen für diesen Blogpost zu überlegen, ich stand buchstäblich da und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Im Lauf der Tage (ich habe erst am 14. Dezember angefangen) ist doch einiges zusammengekommen und ich war erstaunt, dass 2023 trotz der gefühlten Unproduktivität und Ereignislosigkeit so viel geschehen ist. Wie man zwischen den Zeilen hoffentlich herauslesen kann, wird es in 2024 auf diesem Blog weitergehen. Die nächsten Beiträge sind bereits am Start – am 5. Januar 2024 stelle ich euch mein Motto und meine Pläne für das kommende Jahr vor! Und bei euch?Beschäftigt ihr euch am Ende des Jahres damit, was geschehen ist oder was ihr für das nächste Jahr plant? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Jólabókaflóðið – Das isländische Lesefieber zu Weihnachten Heute öffnet sich mein Türchen im Adventskalender des Bloghexen-Forums, bei dem es jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember einen Blogpost mit einem weihnachtlichen oder winterlichen Thema gibt. Und da Weihnachten für mich auch etwas mit Geschichten und Büchern zu tun hat, möchte ich euch in diesem Beitrag von einer besonderen Weihnachtstradition erzählen: Jólabókaflóðið – die Weihnachtsbuchflut aus Island.Vielleicht liegt es an diesem einen Weihnachtsroman, den ich damals für eine Ausschreibung des Carlsen-Verlags begonnen habe – eine Geschichte rund um den Christkindlesmarkt, die seit Jahren halbfertig in meiner Schublade wohnt und mich jedes Adventslicht ein bisschen vorwurfsvoll anblinzelt (sehr weit gediegen). Oder an dem zweiten Romanprojekt – ebenfalls für eine Ausschreibung für eine Winter Romance –, der wie ein literarischer Adventskalender aufgebaut sein sollte, es aber auch nicht in die nähere Auswahl geschafft hat. Und dann wäre da noch die Weihnachtskatze, die mich nicht loslässt und an die mich Melisande auch laufend erinnert. Für 24 Kurzgeschichten zum Advent: Tassengeflüster habe ich ihr bereits eine eigene Kurzgeschichte geschenkt, und eigentlich hätte sie endlich ihre Hauptrolle verdient, aber die liebe Zeit. Dennoch faszinieren mich seit der Recherche für dieses Buch Islands weihnachtliche Bräuche, da sie so anders als die deutschen (oder amerikanischen) sind.Einer davon passt perfekt sogar zu diesem Adventskalender: Jólabókaflóðið, die isländische Weihnachtsbuchflut. Was steckt hinter Jólabókaflóðið? Dazu möchte ich zunächst eine kleine Szene aus meinem oben erwähnten Weihnachtsroman um die isländische Weihnachtskatze zeigen, in der es der Protagonistin Mina (ein Au-Pair in Island) erklärt wird.»Sagt dir Jólabókaflóðið etwas?«»Jóla… Weihnachts–… Buch?«»Weihnachtsbuchflut«, übersetzte Rayk.Das klang ja interessant. Mein Wutmonster zog sich zurück. Vor allem tönte es nach einem Thema, das absolut nichts mit Küssen zu tun hatte. »Und was soll das sein?«»Ihr Ursprung findet sich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs«, sagte Rayk.Ich wollte schon zu einer genervten Unterbrechung ansetzen, als er den Finger erhob. Empört – verbot er mir tatsächlich den Mund? – starrte ich auf seinen Zeigefinger.»Nachdem Island seine Unabhängigkeit von Dänemark erklärt hatte, besetzte England Island, später folgten die Amerikaner«, fuhr Rayk in einem Tonfall fort, der perfekt zu einer verschnarchten Geschichtsstunde passte.»Einar wartet auf seine Gute-Nacht-Geschichte«, erinnerte ich.»Mein Bruder wird sich etwas gedulden müssen.« Rayk schmunzelte. »Papier war damals einer der wenigen Rohstoffe, der nicht rationiert wurde, und so schenkten sich die Isländer zu Weihnachten vor allem Bücher.« Jólakötturinn - Julcat - Yule cat Jólabókaflóðið – wie Mina so schön feststellt, bedeutet das Wort einfach Weihnachtsbuchflut und genau das ist es auch. In Island schenken sich Familien am 24. Dezember traditionell Bücher. Aber nicht einfach als hübsches Päckchen für später, sondern mit der klaren Absicht: Noch am selben Abend wird darin geschmökert, eingekuschelt in Decken und mit heißem Kakao in der Tasse. Rund um Jólabókaflóðið Der Bókatíðindi-KatalogSeit 1944 erscheint in Island jedes Jahr Mitte November während der Buchmesse in Reykjavik der Bókatíðindi – ein landesweiter und kostenloser Katalog mit allen Neuerscheinungen für Jung und Alt. Für viele Isländer:innen markiert er den offiziellen Start der Buch- und Weihnachtssaison.Island als Lese-NationIsland gehört weltweit zu den Ländern mit den meisten Buchveröffentlichungen pro Kopf. Statistisch schreibt dort etwa jede:r Zehnte einmal im Leben ein Buch – kein Wunder bei einer Tradition, die Lesen so selbstverständlich in die Feiertage integriert wie bei uns Plätzchen und Punsch.Lesen am Heiligabend – Teil des FestesWas mir besonders gefällt: In Island ist es völlig normal, sich an Heiligabend nach dem Essen mit einem Buch zurückzuziehen. Das gilt nicht als unhöflich, sondern als Teil des Feierns. Lesen wird dort als gemeinsamer Brauch empfunden. Wusstest du schon? ♦ Island veröffentlicht jährlich über 1.000 Bücher bei nur ca. 380.000 Einwohnern♦ Jólabókaflóðið bedeutet Weihnachtsbuchflut♦ Lesen am 24. Dezember gilt als gesellschaftlich anerkanntes Ritual♦ Der Weihnachtsbuchkatalog landet in jedem Haushalt♦ Viele Kinder hoffen eher auf Bücher (und Socken ;)) als auf Spielzeug  Mein persönliches Jólabókaflóðið Ich liebe die Vorstellung, Weihnachten mit einem Buch in der Hand zu feiern und ich bekomme auch heute noch ab und an Bücher zu Weihnachten. Allerdings hat das stark nachgelassen, da ich – vor allem aus Platzgründen – vermehrt digital lese. Vermutlich verstecken sich deswegen auch in meiner Schublade die oben genannten Weihnachtsromane (ich weiß nicht einmal, ob das alle sind) und nein, das liegt nicht nur daran, dass man als Autorin einfach das Weihnachtsgeschäft auch nutzen will. Denn obwohl GLYN vor weihnachtlicher Kulisse diesen Blogpost ziert, fehlt mir bisher ein richtig weihnachtlicher Roman :) Dennoch frage ich mich manchmal, ob ich nicht endlich einen dieser Romane hervorholen sollte. Die Geschichten liegen da, gut verstaut zwischen anderen Ideen, Notizen und vielen Zweifeln. Im Fall der Weihnachtskatze ein paar logische Schwierigkeiten und vor allem meine Unlust, mich mit diesen unzähligen Akzentzeichen zu beschäftigen. Ich muss vermutlich niemanden sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich das Wort Jólabókaflóðið in diesem Blogpost verwende, ich es von einer anderen Stelle kopiert habe, oder?Bei den anderen Romanen ist es das übliche Problem Markt vs. persönliche Vorlieben, das ich zwar in den Griff kriegen will, aber nicht bei der Überarbeitung von Romanen sehe – sondern bei neuen Projekte gar nicht mehr hineinlaufen will. Und desweiteren habe ich, wie ich in meinem letzten Blogpost bereits geschrieben habe, viele andere Baustellen, die zuerst meiner Aufmerksamkeit bedürfen. Worum geht es bei dieser Aktion? Die Mitglieder aus dem Bloghexen-Forum haben einen gemeinsamen Blog-Adventskalender erstellt.Auf allen teilnehmenden Blogs findet Ihr vom 1. bis 24. Dezember spannende, kreative und festliche Beiträge rund um Weihnachten bzw. den Winter. Jeder Blogger und jede Bloggerin hat sich Gedanken gemacht, wie er/sie euch die Weihnachts- bzw. die Winterzeit versüßen kann. Sei es mit einem Rezept, einem do it yourself, einem Gewinnspiel, Gedanken oder Geschichten. Genieße die Vielseitigkeit, die unsere Blogosphäre zu bieten hat. Isländische Adventskalender Übrigens – kleine Serviceinfo aus der Recherche: Isländische Adventskalender haben traditionell 13 Türchen, nicht 24, weil nicht ein Weihnachtsmann, sondern 13 Weihnachtsgesellen/-trolle (Jólasveinar) die Geschenke bringen, und zwar vom 12. bis zum 24. Dezember, wobei jeder Tag einen anderen Gesellen repräsentiert. Diese dreizehn Trolle spielen auch eine (große) Rolle in meiner Geschichte um die Weihnachtskatze. Vielleicht sollte ich es doch mal in Angriff nehmen ;) Bloghexen Adventszauber 2025 12. Dezember 2025 Edelineshealthythings – Edeline 14. Dezember 2025 Der chaotische Lifestyle Blog – Saphirija Zum Weiterschmökern: Die Navigation rechts oder links führt dich zum nächsten oder vorherigen Türchen im Adventskalender.Du suchst eine Übersicht? Hier geht es zur Landing-Page des Projekts! Übrigens … Bereits im vergangenen Jahr haben die Bloghexen eine Blogtour zum Thema Weihnachten veranstaltet, bei der ich ebenfalls teilgenommen habe. Mein damaliger Beitrag (Weihnachtliche Bücher – Weihnachtsfeier bei den großartigen Bloghexen) beinhaltet eine Liste von weihnachtlichen Büchern von Kollegen und Kolleginnen. Also ideal für Jólabókaflóðið ;) Jetzt reinlesen! Und jetzt seid ihr dran … Welches Buch habt ihr zuletzt zu Weihnachten bekommen?Ich bin gespannt auf eure Antworten! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Kindle Create verstehen: E-Book erstellen mit Bild & Stil Eigentlich wollte ich nur ein Bild bei Kindle Create einfügen. Meine Freundin Melisande hatte mich gebeten, ihr bei der Formatierung ihres ersten Cozy-Fantasy-Romans Der verbotene Frühling zu helfen, weil Kindle Create bei ihr hartnäckig "Das eingefügte Bild ist ungültig oder beschädigt" meldete. Bei mir funktionierte es. Zunächst. Später, beim Einfügen des besagten Bildes, plötzlich auch nicht mehr. Die Lösung war weder magisch noch sonderlich kompliziert – aber sie hat lange genug auf sich warten lassen, um diesen Blogpost zu rechtfertigen. Vielleicht erspart dir dieses kleine Kindle Create Tutorial ja ein paar Nerven. Warum Kindle Create? – Umstieg von Papyrus Autor Bisher habe ich meine E-Books mit Papyrus Autor erstellt – vom Manuskript bis zum finalen Export. Für den Feinschliff nutzte ich anschließend Sigil, um gezielt im HTML-Quellcode zu arbeiten. Das war nicht nur effektiv, sondern auch lehrreich: Wer einmal selbst <div>, <span> und die Eigenheiten von CSS im E-Book-Format gesehen hat, versteht das Medium deutlich besser.Trotzdem spiele ich schon länger mit dem Gedanken, meine nächste Veröffentlichung mit Kindle Create umzusetzen. Der Grund: Amazon ist (natürlich) ein eigener Kosmos – und das spürt man besonders bei der E-Book-Auslieferung. Manche Probleme, die in extern erstellten EPUBs auftreten, lassen sich einfach nicht zuverlässig vorhersagen. Kindle Create hingegen erzeugt das KPF-Format, das direkt auf die Kindle-Plattform abgestimmt ist.Diese Überlegung wurde nun deutlich konkreter: Seit dem 28. Juni 2025 ist die EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit digitaler Produkte in Kraft (Stichwort: European Accessibility Act). In diesem Zuge setzt Amazon nun auf EPUB3, das unter anderem bessere Unterstützung für Screenreader und Navigation bietet.Papyrus Autor unterstützt EPUB3 aktuell (noch) nicht – und aus Erfahrung weiß ich: Softwareentwicklung braucht Zeit. Während Papyrus sicherlich nachzieht (allein schon wegen der Anwender, die bei anderen Anbietern ihre E-Books hochladen wollen), richte ich meinen Blick nun pragmatisch auf Kindle Create. Für Amazon-eigene Anforderungen bietet es im Moment schlicht die wenigsten Reibungsverluste.Info:Zwischenzeitlich – und noch vor Erscheinen dieses Posts, der schon länger in der Queue ist (eben seit Melisandes Release sich angekündigt hat) – habe ich allerdings auch Erfahrungen mit der kompletten E-Bookerstellung mit Kindle Create gesammelt, da ich angefangen habe, meine mit Papyrus erstellten E-Books des GLYN-Universums umzuformatieren. GLYN: Silberstaub und Feuerklinge hat hierbei den Anfang gemacht (wie man auch im Postheader oder dem Bild bei "Bilder, Cover & Co.: Was du beim Einfügen beachten musst" sieht). Wie unterscheidet es sich optisch? Letztlich ist keine freie Schriftart mehr für die Kapitelüberschriften eingebunden, die schnieke Auszeichnung der ersten Zeile ist verloren und zwei Abschnitte, für die sich vermutlich eh niemand interessiert, habe ich herausgenommen (Klappentext + Über die Autorin). Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Erste Schritte: So arbeitest du mit Kindle Create Vorbereitung des Manuskripts Bevor du Kindle Create überhaupt öffnest, lohnt sich ein kurzer Boxenstopp: Dein Manuskript sollte in einem Zustand sein, mit dem Kindle Create vernünftig arbeiten kann – denn je sauberer die Ausgangsdatei, desto weniger Ärger hast du später im Layout. Kindle Create akzeptiert aktuell nur .doc(x)-Dateien, also Word-Dokumente. Kein PDF, kein Markdown. Falls du mit einem anderen Programm arbeitest, exportiere dein Manuskript am besten zuerst nach .docx – wie etwa von Papyrus – und öffne es einmal in Word oder LibreOffice, um die Formatierung zu prüfen. Was Kindle Create gut erkennt: Überschriften als "Überschrift 1" (engl. "Heading 1")Aus diesen Überschriften werden automatisch Kapitel. Absätze mit durchgehenden AbsatzmarkenDas heißt: kein manueller Zeilenumbruch! Kursive und fette TextstellenDie übernimmt Kindle Create wohl ziemlich zuverlässig. Normale Schriftfarben und -größenKeine bunten Spielereien. Was du vermeiden solltest: Manuelle Leerzeilen für AbstandSo etwas sollte über Formatvorlagen gelöst werden. Tabellen, Textboxen, SpaltenlayoutsLeider. Aber: Wir sind eben nicht im Printbuch. Fußnoten und EndnotenDie funktionieren nur mit Einschränkungen. Abbildungen, die „freischwebend“ oder über dem Text liegenSo etwas solltest du lieber mit "Mit Text in Zeile" einfügen.InhaltsverzeichnisseKannst du über Kindle Create einfügen. Ein letzter Check lohnt sich: Sind deine Kapitel wirklich alle als "Überschrift 1" formatiert? Sind unnötige Stilspielereien entfernt? Dann kann es losgehen – und Kindle Create wird dich mit deutlich weniger Arbeit belohnen. Kindle Create: Projekt anlegen Das Anlegen eines neuen Projekts ist wirklich unkompliziert – vor allem, wenn dein Manuskript gut vorbereitet ist. Über Datei > Neues Projekt wählst du zunächst aus, welche Art von Buch du erstellen möchtest. Für Romane, Kurzgeschichten oder andere erzählende Texte eignet sich die Option Mitfließend am besten. Damit passt sich der Text später flexibel an die verschiedenen Displaygrößen der E-Reader an – genau das, was Leser:innen erwarten. Daneben bietet Kindle Create noch weitere Formatvorlagen an, z. B. für Comics, Print Replica und Kinderbücher. Diese Formate sind eher auf festes Layout und bildbasierte Inhalte ausgelegt – mit etwas anderem Handling beim Import und der Positionierung von Elementen. Da ich selbst bisher ausschließlich klassische Fließtexte erstellt habe, kann ich zu diesen Varianten aktuell nichts aus eigener Erfahrung sagen. Für belletristische Projekte reicht das "Mitfließend"-Format aber vollkommen aus.  Kindle Create - Startscreen Im nächsten Schritt gibst du grundlegende Informationen ein:BuchtitelName der Autorin / des AutorsSprache des Dokuments (z. B. Deutsch, Englisch, etc.)Die zu importierende Datei – idealerweise ein gut strukturiertes .docx-Dokument   Mit einem Klick auf Importieren startet Kindle Create die Konvertierung und analysiert dein Dokument. Dabei bekommt man bereits einen kleinen Eindruck, was die Software alles kann: automatische Kapitelerkennung, Strukturvorschläge, Stilvorschau.Sobald der Import abgeschlossen ist, klickst du auf Fortfahren – und landest in der eigentlichen Bearbeitungsoberfläche. Wenn dein Dokument sauber formatiert ist (siehe "Vorbereitung des Manuskripts"), schlägt dir Kindle Create die erkannten Kapitelüberschriften direkt vor. Du kannst nun auswählen, welche davon tatsächlich ins Inhaltsverzeichnis aufgenommen werden sollen.Achtung, kleiner Stolperstein:Kindle Create unterteilt dein Buch standardmäßig in drei große Bereiche:Titelei (alles vor dem eigentlichen Text: z. B. Impressum, Widmung, Vorwort)Text (dein Hauptteil)Schlussteil (z. B. Danksagung, Leseprobe, Autorenvita)   Nach dem Import landet oft alles erst einmal im Bereich Text – das wirkt im ersten Moment etwas verwirrend. Aber keine Sorge: Du kannst die Abschnitte nachträglich verschieben oder umwandeln. Per Rechtsklick auf die jeweilige Seite kannst du sie z. B. in „Vorwort“, „Standardseite (Titelei)“ oder „Nachwort“ konvertieren. So bringst du Ordnung in die Struktur – und das E-Book sieht später so aus, wie du es dir vorgestellt hast.TippAchte darauf, dass du für die Titelei keine automatischen Kapitelüberschriften verwendest, damit sie nicht versehentlich im Inhaltsverzeichnis landen. Feinschliff beim Format Ist dein Text einmal in Kindle Create importiert, kannst du ihn anpassen, aber nur innerhalb gewisser Grenzen. Die Software bietet dir verschiedene Stilpakete (Themes) an, die festlegen, wie Kapitelüberschriften, Zitate oder Szenentrenner aussehen. Innerhalb dieser Vorlagen kannst du kleinere Anpassungen machen: z. B. fett, kursiv, Blocksatz oder Zentrierung – aber nicht viel mehr.Genau hier kommt ein Punkt, über den viele Schreibprogrammnutzer stolpern: Du kannst keine eigene Schriftart definieren.Das ist kein Bug – das ist Konzept. Kindle Create erzeugt in erster Linie E-Books für Kindle-Geräte, und diese haben nur ein kleines Set an Schriftarten fest auf dem Reader installiert. Alle gestalterischen Träumereien, die in Print funktionieren, prallen hier schlicht (erst einmal) an der Hardware ab. Jaaaaaa, es gibt Tricks, aber auf der anderen Seite gibt es auch Schriftlizenzverträge, Abmahnanwälte und die Frage, ob man die gewählte Schriftart überhaupt kommerziell einbetten darf.Und noch wichtiger: Einer der großen Vorteile von E-Books ist ja gerade, dass Leser:innen die Schriftart und -größe selbst wählen können. Wer mit Sehschwäche liest, nutzt vielleicht OpenDyslexic oder stellt die Schrift besonders groß. Das Layout soll sich anpassen, nicht aufdrängen.Dass viele Autor:innen trotzdem daran festhalten wollen, ihre "Lieblingsschriftart" durchzusetzen, sehe ich immer wieder und ehrlich gesagt: Ich verstehe es nicht. Beim Printlayout? Klar. Aber im E-Book ist es ungefähr so sinnvoll wie Parfümsticker auf der Schmuckaufgabe: nett gemeint, kommt aber beim Leser nicht an.Kurz gesagt: Konzentrier dich beim Feinschliff lieber auf klare Strukturen und saubere Auszeichnungen. Bilder, Cover & Co.: Was du beim Einfügen beachten musst Wie in der Einleitung angedeutet, war das Einfügen eines einzigen Bildes in Melisandes Projekt der Auslöser für eine halbe Stunde Trial-and-Error. Ich habe mich durch alle potenziellen Fehlerquellen, die im Internet genannt wurden, gearbeitet wie ich es von der Arbeit gewohnt bin: Auflösung geprüft, Farbraum umgestellt, Dateiformate durchprobiert, die DPI angepasst und die Dateien in zig Varianten neu exportiert. Alles, nur um am Ende festzustellen: Ich hätte mir den ganzen Aufwand sparen können. Der Fehler saß nicht im Bild, sondern im Pfad, wo die Datei abgespeichert war. Ein Umlaut im Ordnernamen reichte aus, um Kindle Create aus dem Tritt zu bringen. Kindle Create: Nach dem Anlegen eines Projekts lässt sich eine Kapitelzierde einfügen Falls bei dir das Problem nicht an einem Umlaut o. ä. im Pfadnamen liegt, sind hier die wichtigsten Bildanforderungen von Kindle Create:Format: Nur .jpg / .jpeg oder .png werden zuverlässig unterstützt. Andere Formate wie .gif oder .bmp funktionieren nicht.Farbraum: Bilder müssen im RGB-Modus vorliegen – CMYK-Bilder (z. B. aus dem Printdesign) verursachen Fehler.DPI-Auflösung: 72 dpi ist die sicherste Wahl. Höhere Werte (z. B. 300 dpi) führen nicht selten zu Problemen beim Einfügen und machen die Datei unnötig groß.Größe: Für Kapitelzierden reicht eine Auflösung von ca. 1000 px Breite.Pfad & Dateiname: Keine Umlaute, Leerzeichen oder Sonderzeichen im Ordner- oder Dateinamen!  Bilder und Barrierefreiheit – Änderungen mit EPUB3 Seit Ende Juni 2025 gilt der European Accessibility Act, und Amazon hat im Zuge dessen auf das barrierefreie EPUB3-Format umgestellt. Die neuen Versionen von Kindle Create generieren beim Export automatisch eine kompatible Datei, aber du solltest darauf achten, informative Bilder mit einer Beschreibung (Alt-Text) zu versehen. Was ist ein informatives Bild? Das ist ein Bild, das nicht nur einen Dekozweck erfüllt – wie etwa eine Kapitelzierde –, sondern eine Landkarte, ein Symbol oder eine Tabelle. Für solche Bilder empfiehlt sich ein kurzer, prägnanter Beschreibungstext, den Screenreader über das in HTML hinterlegte Tag erkennen können. Für rein dekorative Bilder – etwa Kapitelzierden – reicht es, den Haken bei Dieses Bild bei der Sprachausgabe ausschließen zu setzen. Und was ist mit dem Cover? Kurz gesagt: Das musst (und solltest) du nicht in Kindle Create einfügen. Amazon verlangt das Cover separat – durch den Upload einer eigenen Bilddatei (JPEG, TIFF oder PNG) während des Veröffentlichungsprozesses auf KDP.Kindle Create kümmert sich ausschließlich um das Innenleben deines E-Books. Wenn du dort ein Cover einfügst, kann es im fertigen Buch entweder doppelt erscheinen (was du nicht willst, egal, wie schön es ist – glaub mir!) oder einfach ignoriert werden. Deshalb: Lass es weg und lade das Cover gezielt beim KDP-Upload hoch. So bist du auf der sicheren Seite. Fazit: Wann sich Kindle Create lohnt (und wann nicht) Kindle Create lohnt sich, wenn du ein E-Book veröffentlichen möchtest und dich nicht tief in die technischen Details von EPUB-Struktur, CSS oder HTML hineinknien willst. Das Tool nimmt dir vieles ab – vom Kapitelverzeichnis bis zur automatischen Formatierung – und sorgt dafür, dass dein Buch auf Kindle-Geräten ordentlich aussieht.Besonders geeignet ist Kindle Create, wenn: du dein Manuskript in Word geschrieben hast und keine komplexe Formatierung brauchst,du dich auf den Inhalt konzentrieren willst statt auf Layouts und Code,du keine Fußnoten, Tabellen, interaktiven Elemente oder ausgefallene Layouts brauchst,dein Fokus auf dem Amazon-Marktplatz liegt,du dir keine Gedanken um EPUB3-Kompatibilität und Barrierefreiheit machen willst – weil das Tool das bereits für dich erledigt (zumindest steht zu vermuten, dass Amazon da dahinter ist).    Wann lohnt es sich nicht? Trotz seiner Einfachheit hat Kindle Create klare Grenzen. Es ist ein Spezialwerkzeug von Amazon für ihre eigene Plattform. Daher ist es weniger gut geeignet ist es, wenn: du dein E-Book auch für andere Plattformen wie Tolino, Apple Books oder Kobo veröffentlichen willst (Stichwort: Cover),du komplexe typografische Kontrolle oder eigene Layout-Ideen umsetzen willst,du ein interaktives E-Book, ein Sachbuch mit vielen Bildern, Tabellen, Fußnoten oder Querverweisen planst oderdu bereits ein gut funktionierendes Workflow-System mit z. B. Papyrus Autor + Vellum/Sigil oder Scrivener + Calibre hast und damit zufrieden bist.     Fazit:Kindle Create ist kein Alleskönner, aber ein verlässlicher Helfer für alle, die ein E-Book für Kindle veröffentlichen wollen. Wenn du Amazon als Hauptplattform nutzt und dein Fokus auf Inhalt, nicht Design liegt, ist es eine gute Wahl. Wer dagegen mehr machen will – im Layout oder bei der Plattformvielfalt – wird früher oder später an die Grenzen stoßen (und ich hoffe einfach, dass es irgendwann eine Möglichkeit gibt, der ersten Zeile im ersten Absatz eines Kapitels eine eigene Formatierung zu geben – ich stehe auf Kapitälchen!). #### Kreative Romanidee finden: Vom Alpaka zum Roadtrip Alpaka 66 ist ein humorvoller Roman über einen Typen, ein Alpaka in der Dusche und einen Roadtrip durch den Bayerischen Wald – das ist (meist) mein Teaser, wenn es darum geht, das Buch irgendwem anzupreisen. Aber wie ist es überhaupt zu dieser Geschichte gekommen? Das erzähle ich hier und wenn du selbst eine Romanidee finden willst, bekommst du hier auch einen kleinen Schreibtipp mit auf den Weg.In diesem Blogpost erzähle ich dir ein wenig von der näheren Entstehungsgeschichte meines Romandebüts: von der Ausschreibung und über mein Vorgehen, wie ich von einem einzigen Keyword zu einer Idee gekommen bin, über das Brainstorming bis hin zu Nicki, der Trekkinggruppe und der Entscheidung für den Bayerischen Wald als Roadtrip-Kulisse. Grob angerissen habe ich dieses Thema bereits in meinem ersten Blogpost zu Alpaka 66, hier möchte ich den Fokus aber auf dem Ideenfindungsprozess legen. Die Piper-XXL-Challenge Bevor es irgendeine Figur, irgendeinen Roadtrip oder eine Dusche gab, existierte eine ziemlich demotivierte Autorin, die bei Wettbewerb um Wettbewerb nicht weitergekommen war. Dann kam eine Ausschreibung vom Piper Verlag auf Facebook in einer mittlerweile aufgelösten Gruppe. Die Piper XXL-Challenge stellte drei verschiedenen Themen zur Auswahl, von denen mich das Fantasy-Thema sofort angesprochen hat. Die anderen beiden? Das eine war vollkommen raus (Escape Room), das andere war: Alpaka. Nur dieses eine Wort. Ausgerechnet Alpakas?Alpaka ist als Stichwort extrem dankbar: man hat sofort Bilder im Kopf und sehr klar besetzte Assoziationen. Gleichzeitig weckt dieser Begriff Bilder, bei denen man sehr schnell in bekannten Bahnen landet und ja, die Tatsache, dass es sich bei Piper um einen sogenannten Publikumsverlag handelt, tat wohl ihr Übriges dazu. Da es möglich war, mehrere Einsendungen zu tätigen, habe ich mir vorgenommen, zunächst das Alpaka-Thema schnell durchzuarbeiten (kann ja nicht so schwer sein) und mich danach ausgiebig dem Fantasy-Thema zu widmen. Immerhin sehe ich mich vorrangig als Fantasy-Autorin. Und so kam es, wie es kam … Alpakas in Romanen? Es ist leider, wie es ist – wenn man die Worte Alpaka und Roman hört, landet man sehr schnell bei: süßer Hof irgendwo im Grünen (evtl. mit Finanzproblemen),weibliche Protagonistin,männliche Love Interest (gern mit Bad-Boy-Note) und vor allemviel Natur, viel Tiercontent, viel potenzielles Herzklopfen zwischen Stall, Weide und Sonnenuntergang! Genau diese Assoziation war auch mein erster Gedanke beim Brainstorming und – Spoiler incoming – so in etwa steht es in der Danksagung auch. Aber: Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass ich genau das nicht schreiben wollte, weshalb ich mir letztlich gesagt habe: Okay, Alpaka. Aber bitte nicht Alpakahof-Roman nach Schablone. Von der typischen Liebesroman-Idee zur Frage: Wo trifft man auf Alpakas? Der Schlüsselmoment war dann eine ziemlich simple Frage: Wenn die Liebe-auf-dem-Alpakahof-Idee raus ist – wo könnte ein Alpaka auftauchen, wo es nun wirklich nichts verloren hat? Statt der passenden Umgebung für das Alpaka suchte ich nun bewusst nach dem Gegenteil. Nicht nach dem idyllischen Stall, sondern nach einer alltäglichen Situation, in die dieses Tier überhaupt nicht hineinpasst (also auch nicht der Zoo oder die Anden). In diesem Gedankenspiel tauchte irgendwann das Bild auf, das Alpaka 66 bis heute prägt: Ein ganz normales Badezimmer, jemand, der sich einfach nur fertig machen will, und ein Alpaka in der Dusche. Dieses Bild hat sofort etwas in mir ausgelöst. Es war gleichzeitig absurd und konkret, und es blieb hartnäckig. In dem Moment war klar: Das ist mehr als nur ein Gag. Dieses eine Bild will Antworten haben, und genau da fing es an, sich zu einer richtigen Geschichte zu entwickeln. Mini-Schreibtipp: Die Fragenkaskade Falls du selbst schreibst (oder damit liebäugelst): Genau dieser Fragenblock war für mich der Gamechanger. Im Grunde ist es eine Technik, mit der du Romanideen, die nicht nach 08/15 klingen, entwickeln kannst. Das Vorgehen dabei ist ziemlich simpel:Benenn das Klischee, das du vermeiden möchtestSo ehrlich wie möglich. In meinem Fall: Liebesroman auf dem Alpakahof mit weiblicher Protagonistin, Typ mit Badboy-Note, Hof in Schieflage, Sonnenuntergang inklusive.Stell eine Gegenfrage.Sehr allgemein gehalten wäre das Beispiel: Wenn der Alpakahof raus ist – was bleibt dann übrig?Du kannst allerdings auch konkreter vorgehen: Wo könnte [X] auftauchen, wo er/sie/es nichts verloren hat?Lass eine kleine Kette aus „Was wäre, wenn …?“-Fragen folgen.Jede Frage schiebt die Idee einen Schritt weiter weg vom Offensichtlichen:Was wäre, wenn [X] in einer völlig unpassenden Umgebung auftaucht?Was wäre, wenn niemand erklären kann, wie er/sie/es dorthin gekommen ist?Was wäre, wenn genau diese Situation jemanden dazu bringt, sich zu bewegen?Hör dort auf, wo ein Bild einrastet.Bei mir war das der Moment:Ein ganz normales Bad. Jemand, der sich einfach nur fertig machen will. Und ein Alpaka, das in der Dusche steht.Ab da ist der Punkt erreicht, an dem die Fragen nicht mehr nur theoretisch sind, sondern sich für konkrete Szenen anbieten. Aus Ich brauche etwas zum Thema Alpaka wurde: Ich habe eine Figur, eine Situation und einen Konflikt, von denen ich erzählen will.Klischee klar benennen Gegenfrage stellen Was wäre, wenn …? – Kaskade Weitermachen, bis ein Bild entsteht Eine Figur, eine Situation und ein erster Konflikt Romanidee finden mit "Was wäre wenn…?"-Fragen An dieser Stelle war die Fragenkaskade im Grunde durchgespielt. Aus dem einen Wort Alpaka und der Frage "Wo könnte ein Alpaka auftauchen, wo es nichts verloren hat?" waren drei Dinge entstanden, die für mich zu einer Romanidee genügen:ein Bild, das sich nicht mehr wegdenken lässt (Alpaka in der Dusche),eine Figur, für die dieses Bild zum Problem wird,und eine Frage, die Spannung erzeugt: Was macht das mit dieser Person?Die "Was wäre, wenn…?"-Fragen liefern dabei nicht schon den fertigen Plot, sondern erst einmal diese Bausteine. In meinem Fall:Setting: keine idyllische Weide, sondern eine ganz normale Wohnung mit Bad.Konflikt: ein Tier, das alle Routinen sprengt und sich nicht ignorieren lässt.Versprechen der Geschichte: Jemand, der eigentlich nur in Ruhe duschen will, muss sich plötzlich mit einem Alpaka und damit auch mit seinem eigenen Leben auseinandersetzen.Genau so funktioniert für mich das Finden einer Romanidee (unter anderem): Nicht, indem von Anfang an der komplette Handlungsverlauf feststeht, sondern indem ich so lange mit "Was wäre, wenn…?" spiele, bis ich Bild, Figur und Grundkonflikt habe. Alles Weitere – Roadtrip, Bayerischer Wald, Trekkinggruppe – baut sich dann auf dieser Kernidee auf. Und an diesem Punkt konnte Nicki überhaupt erst die Bühne betreten. Nicki und Nummer 66 - Illustration von Ronja Forleo Nicki: Der Typ mit dem Alpaka im Bad Wenn ein Alpaka in der Dusche steht, brauchst du jemanden, der es dort entdeckt.Ursprünglich begann ich meine Planung mit der klassischen Konstellation einer Protagonistin mit einem Typ (vielleicht Bad-Boy), aber dass am Ende ein Protagonist das Alpaka entdeckt, ist wohl schlicht meiner Vorliebe für diese Art von Hauptperson geschuldet (jahrelang habe ich Fanfictions mit diesem Typus geschrieben … es ist halt einfach irgendwie drin …)Natürlich war es mit einem gewissen Risiko verbunden – das Stichwort lautet dabei Zielgruppe. Frauen lesen lieber Protagonistinnen. Wenn man sich auf dem Markt so umschaut, sind die meisten … von meiner Warte aus anders. Tja, aber was soll ich nun tun? Ich muss ehrlich zugeben: Protagonistinnen, die nicht "zickig" sind, sind tatsächlich meine schreiberische Achillesferse und mit weiteren Romanen (oder Kurzgeschichten) hoffe ich mich, davon mehr und mehr zu entfernen (Melisande ist da eine gute Hilfe), aber für Alpaka 66 bin ich dann einfach auf Risiko gegangen und habe es bei Nicki Brandl belassen. Nicki-wer? Die richtigen Figuren für deine Idee Es gibt ja für so ziemlich alles im Schreiben irgendwelche Tutorials, PDFs, Lehrbücher und Checklisten. So auch zur Figurenerschaffung: "50 Fragen an deinen Protagonisten", "Was ist seine größte Angst?", "Welche Haarfarbe hatte die Großtante dritten Grades?" – ich könnte problemlos einen eigenen Blogpost nur darüber machen, wie man theoretisch an Charakterentwicklung herangehen kann.Bei Nicki bin ich ziemlich pragmatisch vorgegangen: Ich wollte jemanden, der nicht der geborene Abenteurer ist, der sich nach der Trennung von seiner Freundin (die ihn für einen Typen mit Pferd sitzengelassen hat) in ein "passt schon irgendwie"-Leben fallen lässt, obwohl es ganz offensichtlich nicht passt. Jemand, dessen heimlicher Masterplan es ist, diese Ex zurückzugewinnen. Einer, der nach der Trennung zu viel gesoffen hat, der manchmal sehr kurzsichtig denkt und in genau dieser Mischung aus Trotz, Verzweiflung und Rest-Hoffnung ein Alpaka als Gewinn verlangt, weil das in seinem Kopf in dem Moment eine tolle Idee ist.All das sind Bausteine, die man mit jeder beliebigen Charakter-Checkliste noch viel weiter ausdifferenzieren könnte – Vorlieben, Hobbys, Lieblingsessen, was auch immer –, aber für diese Idee war mir vor allem wichtig, dass er der Typ Mensch ist, den ein nasses Alpaka in der Dusche maximal aus der Bahn wirft. Was für mich dagegen fast komplett unwichtig ist: das Aussehen. Das plane ich meistens nur dann konkreter, wenn es familiäre Verstrickungen gibt und ich zum Beispiel wissen muss, welche Augen- oder Haarfarbe irgendwo vererbt werden könnte. Von der Dusche in den Bayerischen Wald: Warum ein Roadtrip? Die nächste Frage lag dann ziemlich auf der Hand: Was macht man mit einem Alpaka, wenn man es aus der Dusche geholt hat?Natürlich hätte Nicki den logischen Weg gehen können – Tierheim anrufen, Polizei verständigen, ins Auto steigen, irgendwo abgeben, fertig. Über genau diese Optionen denkt er im Buch ja auch nach. Aber erzählerisch wäre das ungefähr so spannend gewesen wie ein tropfender Wasserhahn: realistisch, aber nach zwanzig Seiten Ende im Gelände. Ich wollte Bewegung, Gelegenheiten für skurrile Begegnungen, ein Setting, das bodenständig ist, aber genug Sehnsuchtsmomente für den Leser hat, und am Ende ein Happy End. Zumindest für das Alpaka ;) Ein Roadtrip war dafür ideal. Für den Schreibprozess hat das gleich mehrere Vorteile: Jede Etappe ist eine kleine Bühne.Neue Orte bringen automatisch neue Konflikte und Figuren mit sich. Bleibt die Frage: Wohin mit den beiden? Und wie?Dass der arme Nicki nun neben keinem Pferd auch kein Auto besitzt, stand damit auch fest.Ich brauchte jetzt also einen Ort, an dem man Menschen begegnen kann; der also für Menschen interessant ist und gleichzeitig zu einem schönen Ende für das Alpaka führt. Je mehr ich zum Thema Alpaka recherchierte, desto häufiger bot mir die Suche Alpakawanderungen und Trekkingtouren an. In diesem Moment hat sich alles zu einem Bild zusammengefügt: Hier konnte das Alpaka sein Happy End finden und Nicki seine Begegnungen haben. Ich brauchte also eine Alpakawanderung. Landschaftlich reizvoll durfte es gern auch sein, ein bisschen abgelegen schadet nie. Die Wahl fiel schließlich auf den Bayerischen Wald. Eine Trekkinggruppe, viele Macken: Wie aus dem Bild eine kleine Welt wurde Wie wohl die meisten Autor:innen würde ich mich sehr gern als die Eine sehen, die völlig anders schreibt als alle anderen und deshalb unbedingt gelesen werden muss. Am liebsten würde ich behaupten, in meinen Büchern kämen so gut wie keine bekannten Klischees vor. Die Realität ist: So einfach ist das nicht. In Klischeefallen tappt man schneller, als einem lieb ist (und bei manchen muss man inzwischen wirklich sehr gut aufpassen).Für Alpaka 66 wollte ich eine kleine, bunte Gruppe von Menschen für die Alpakawanderung im Bayerischen Wald, die alle ihr eigenes Päckchen mitbringen:Leute, die Alpakas abgöttisch liebenLeute, die dachten, sie hätten hier einfach nur ein nettes Wochenendprogramm gebuchtLeute, die sich selbst überraschenWeil ich aber gern mit einem Augenzwinkern schreibe, habe ich mich bei der Gestaltung der Trekkinggruppe früh entschieden, bestimmte Klischees nicht krampfhaft zu vermeiden, sondern sie zielgerichtet einzuladen und dann bewusst zu überzeichnen. Die Gruppe besteht also aus Figuren, die auf den ersten Blick ein bisschen wie bekannte Typen wirken dürfen, um dann nach und nach ihre Hintergründe zu offenbaren. So wurde aus dem einen Bild eine kleine, in sich funktionierende Welt, in der jede Figur aus ihren eigenen Gründen mitläuft und nicht nur Staffage am Rand des Weges ist.An der Stelle vielleicht kurz zur Ehrenrettung des Klischees: Ich haue den Begriff in diesem Blogpost zwar ziemlich oft raus, aber Klischees sind nicht automatisch etwas Schlechtes. Sie sind erst einmal gemeinsame Bilder und Erwartungen, auf die viele Leser:innen anspringen wie eine Art Abkürzung, mit der alle schnell wissen, worum es grob geht. Problematisch wird ein Klischee nur dann, wenn es das Einzige bleibt und die Geschichte nichts Eigenes mehr hinzufügt. Für mich ist ein Klischee eher die erste Skizze: ein Ausgangspunkt, den ich dann verdrehe, überzeichne oder bewusst breche. Und ja, natürlich hat auch eine Alpakawanderung im Bayerischen Wald ihre typischen Motive – die Frage ist nur, was man zusätzlich noch hineinschreibt. Wenn hinter dem Alpaka in der Dusche mehr steckt als ein Witz Auf den ersten Blick wirkt Alpaka 66 vielleicht wie ein reiner Gute-Laune-Roman: absurde Ausgangssituation, viel Chaos, und ein Typ mit einem Alpaka auf einem Roadtrip. Aber für mich gehört zu jeder Idee, die trägt, immer auch eine Ebene darunter: eine Frage oder Botschaft, die über den Gag hinausgeht.Im Fall von Alpaka 66 sind das vor allem:die Frage, wie lange man in einem Leben bleibt, das eigentlich nicht mehr passtdie Angst vor dem ersten Schritt raus aus der Komfortzonedie Erfahrung, dass Veränderung manchmal mit einer scheinbar zufälligen, lächerlich wirkenden Situation beginntDass Alpaka 66 aus einer Challenge-Idee entstanden ist, passt dazu ganz gut: Auch da gab es nur ein Thema und die Entscheidung, ob ich daraus eine Alpakahof-Lovestory nach Muster mache oder eine Geschichte, die sich nach meiner Art zu erzählen anfühlt.Ich wollte kein schwergewichtiges Drama schreiben, aber eben auch keinen Klamauk, bei dem am Ende nichts hängen bleibt. Nicki macht Witze, weil das seine Art ist, mit allem klarzukommen. Die Situationen sind oft humorvoll, die Gefühle dahinter sind es nicht: Dieses "Ich müsste eigentlich, aber …"-Gefühl dürfte jeder kennen. Genau dort liegt für mich der Punkt, an dem aus einer schrägen Ausgangsidee eine Romanidee wird, die mehr kann, als nur für zwei Stunden zu unterhalten. Von einem Wort zum fertigen Buch: Was ich aus Alpaka 66 mitgenommen habe Zwischen dem Post zur Piper-XXL-Challenge und dem Moment, in dem Alpaka 66 als echtes Buch in meinem Briefkasten lag, gab es unter anderem: Brainstorming-Listen voller Alpaka-Klischees, Routen-Skizzen für den Roadtrip,  sehr viele offene Browsertabs mit Alpaka-Informationen – und, Überraschung –: jede Menge Schreibarbeit.Dennoch habe ich einiges aus diesem Projekt mitgenommen:Ausschreibungen und Challenges sind ein gutes Sprungbrett –  aber am Ende sollte daraus eine neue, eigene Geschichte entstehen und nicht nur die x-te Variante einer bekannten Idee.Absurde Bilder im Kopf sind nicht automatisch zu albern, um einen Roman zu tragen. Man muss sie nur ernst genug nehmen, um die richtigen Fragen dahinter zu stellen.Je schräger der Ausgangspunkt, desto ehrlicher darf die Emotion darunter sein. Aus der Arbeit an Alpaka 66 hat sich dabei nebenbei ein brauchbarer Entwicklungsprozess ergeben – von der ersten Idee über die Fragenkaskade bis zur Figur –, der mir bei den Romanen danach gute Dienste geleistet hat und in großen Teilen immer noch Teil meines Schaffenprozesses ist (auch wenn sich manches mittlerweile anders nennt und/oder ein wenig anders abläuft).  Mockup für Alpaka 66 bestehend aus Handy und Paperback Alpaka 66 erzählt die Geschichte von Nicki, der sich nach einer gescheiterten Beziehung und seiner Neigung zu kurzsichtigen Entscheidungen plötzlich einem Alpaka in seiner Dusche gegenübersieht. Auf dem Weg zur Heimat des Tieres landet er bei einer Trekkinggruppe im Bayerischen Wald mit jeder Menge peinlicher Momente und ein paar ziemlich ehrlichen Fragen an sich selbst.Wenn du Lust auf einen humorvollen Roadtrip-Roman mit schrägen Begegnungen und einem eher widerwilligen Helden hast, könnte Alpaka 66 etwas für dich sein. Weitere Infos, Bestellmöglichkeiten und den Buchtrailer findest du hier: Alpaka 66 jetzt entdecken Und jetzt bin ich neugierig: Bist du eher zum Lesen hier oder bastelst du selbst an einer Romanidee? Erzähl mir gern in den Kommentaren,ob du schon einmal mit einem einzigen schrägen Bild eine Idee für einen Roman gefunden hast,ob du Alpakas eher mit Kuschelfaktor, Klischee oder Chaos verbindest undwelche "Was wäre, wenn…?"-Frage bei dir gerade ansteht. Ich freue mich über deine Gedanken! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Magic between the Pages: Meine Kurzgeschichte in der BoD-Anthologie 2026! Magic between the Pages ist eine neue Fantasy-Anthologie von BoD, die am 18. März 2026 – passend zur Leipziger Buchmesse – erscheint. In dem Buch finden sich 18 fantastische Kurzgeschichten, die aus über 500 Einsendungen ausgewählt wurden. Und ich habe das große Glück, mit meiner Geschichte dabei zu sein. Von Vorsätzen ... Eigentlich begann alles mit einem Vorsatz: Diesmal mache ich wirklich mit.Der Wettbewerb Magic between the Pages war nicht der erste seiner Art bei BoD. Schon zuvor hatte es ähnliche Ausschreibungen gegeben – etwa Love between the Pages oder Crime between the Pages.Bei Love hatte ich sogar eine Idee, aber nie umgesetzt (Faulheit, ich stehe dazu), Crime habe ich komplett verpasst bzw. es erst mitbekommen, als im Papyrus-Forum die Rede davon war. Deshalb war mir klar: Dieses Mal muss ich etwas einreichen, allein schon, um mal wieder etwas außerhalb der eigenen Komfortzone zu versuchen und wer weiß, ob es die Chance noch einmal gibt; mir persönlich fallen kaum noch mögliche Genres ein, die man between the pages packen könnte (Science-Fiction? Horror?).Also habe ich – wie so oft – relativ kurz vor Schluss mir eine Geschichte ausgedacht, geschrieben und abgeschickt. Große Erwartungen hatte ich allerdings nicht. In den letzten Jahren bin ich ein wenig ernüchtert, was meine Fähigkeit angeht, besonders marktkonform zu schreiben (GLYN, anyone?) und nun ja – bei der Ausschreibung gab es ja auch "Zugpferd-Autorinnen", die eine ungefähre Idee (zumindest mir?) geben, was erwartet wird.Umso überraschter war ich, als im Dezember eine Mail von BoD in meinem Postfach landete: Meine Kurzgeschichte hatte es tatsächlich in die Anthologie geschafft. Aus über 500 Einsendungen ist meine Mederis ausgewählt worden und ich bin neben insgesamt 17 anderen Autoren in Magic between the Pages vertreten! Was ist eigentlich eine Anthologie? Wenn du dich fragst, was genau eine Anthologie eigentlich ist, habe ich dazu bereits einen ausführlichen Blogartikel geschrieben. Darin erkläre ich kurz und verständlich, was Anthologien sind, wie sie entstehen und warum sie für viele Autor:innen Chancen sind. Was ist eine Anthologie? Meine Geschichte: Hexen, Rache und ein Dorf voller Geheimnisse Wie könnte es anders sein: In meiner Geschichte geht es um Hexen.Genauer gesagt um den Hexenjäger Tarin, der den Tod seines Meisters rächen will. Seine Suche führt ihn in ein abgelegenes Dorf, in dem eine Hexe schon seit Ewigkeiten ihr Unwesen treiben soll. Doch als er dort ankommt, stößt er auf erstaunlich wenig Interesse daran, diese Hexe zur Rechenschaft zu ziehen. Niemand scheint wirklich helfen zu wollen. Zumindest niemand Offensichtliches. Schließlich bekommt der Hexenjäger Hilfe, mit der er ganz sicher nicht gerechnet hat. Du willst mehr mit Hexen lesen? Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Warum mir diese Geschichte so viel Spaß gemacht hat Ich muss gestehen: Ich habe ein kleines Faible für bestimmte Figurenkonstellationen. Zum Beispiel für leicht überforderte männliche Charaktere, die auf stärkere, selbstbewusstere Frauenfiguren treffen. Genau diese Dynamik steckt auch in meiner Geschichte Mederis – Die Frau mit dem falschen Alter.Beim Schreiben hatte ich irgendwann sogar kurz den Gedanken: Eigentlich ist diese Idee zu schade für eine Kurzgeschichte. Aber ich habe ihn schnell verworfen, meine Projektschublade ist ohnehin schon gut gefüllt. Also habe ich die Geschichte trotzdem abgeschickt. Aber: Einen Namen – eher eine Bezeichnung –  aus der Geschichte werde ich mir vermutlich irgendwann selbst wieder klauen für mein etwas größeres Projekt, das seit einigen Monaten in der Planungsphase ist. Wer weiß, vielleicht spielt es ja sogar im gleichen Universum wie Mederis? Klappentext Worte sind mehr als nur Zeichen auf Papier. Viel mehr als das: Sie können Portale öffnen, Schicksale verändern und Magie freisetzen. Wenn man nur ganz fest daran glaubt …Diese Anthologie versammelt 18 fantastische Geschichten über den Zauber der Worte, über Welten hinter den Seiten und über Figuren, die entdecken, dass manche Bücher lebendiger sind, als sie dachten. Jede Erzählung stammt aus einer anderen Feder, doch sie alle vereint eines: die Magie der Bücher. Begleite die Protagonist*innen an Orte, an denen Magie in den Wänden surrt, in verstaubte Buchhandlungen, deren Bücher Geheimisse flüstern, und in einen Zauberbuchladen, in dem selbst Satzzeichen deinen Verstand austricksen.Bist du bereit für Abenteuer mit magischen Wesen und zu erleben, wie aus geschriebenen Worten Wirklichkeit wird?Alle Erlöse dieser Anthologie fließen in die wichtige Arbeit von Stiftung Lesen, einer Organisation zur Leseförderung. Bei Amazon entdecken* Weitere Autor:innen Julia C. Silber, Leia Rose, Becca S. Hale, E. A. Krypthos, Anne Wilsch, Anne Neuschwander, Gabriella Queen, Isabel Aust, Luzi Morgenstern, Tessa Liebig, Valérie D'Arcy, Luise Eggers, Mira Valentin, Thorben Galinski, Rhea Winter, Liv Modes und Alina Melzl Magic between the Pages – Anthologie von BoD Die Anthologie Magic between the Pages erscheint am 18. März 2026 und enthält 18 fantastische Kurzgeschichten, die aus über 500 Einsendungen ausgewählt wurden. Sie ist über alle gängigen Bestellwege als limitierte Farbschnittedition (so lange Vorrat reicht) und als normales Paperback erhältlich. Das Besondere an dem Projekt: Alle Erlöse gehen an die Stiftung Lesen, die sich für Leseförderung einsetzt.Allein deshalb lohnt sich ein Blick in das Buch, und natürlich, weil darin mein Hexenjäger unterwegs ist. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. 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November 2025 vor und ich sitze an einem Blogpost zu meinem Fantasy Roman für 2025.Seit dem letzten Post ist einiges passiert: Ich habe den ersten Entwurf noch einmal überarbeitet und an Mara geschickt, die die unselige Aufgabe bekommen hat, meine ganzen Grammatikfehler (Dativ!) auszumerzen. Außerdem habe ich mir den Kopf über offene Fragen zerbrochen (und entschieden, sie vorerst gekonnt zu ignorieren), mit Melisande über das Cover diskutiert … und ja, in Lauf dieser ganzen Aktionen hat der Troll endlich einen Namen bekommen!Falls du den ersten Blogpost noch nicht kennst: Dort ging’s um die Grundidee meines neuen Cozy Fantasy-Romans inklusive Magie, grantigem Schänkenbesitzer und sehr vielen ungeplanten Entwicklungen. Du findest ihn hier verlinkt – aber keine Sorge, du kannst auch direkt weiterlesen.Denn heute wird es ernst. Oder zumindest offiziell: Mein Trollprojekt heißt:Vom Fels zum Fass – Ein Troll wagt den AbsprungEin bisschen absurd? Vielleicht. Aus marketingtechnischer Sicht ungeschickt. Natürlich. Aber etwas anderes war bei meiner Vorliebe für seltsame Titel ja nicht zu erwarten. Ich warte immer noch auf die Frage, was ein Weglicht eigentlich sein soll, und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, einfach auf mein Glossar zu GLYN verweisen zu können. Aber gut, das Thema sind heute nicht meine Feen, sondern der Troll … Ein Troll bekommt ein GesichtGestaltet wurde das Cover von Melisande Menze. Der Weg dorthin war (leider) kein Selbstläufer: Die erste Fassung war reich an Motiven – eindrucksvoll, aber zu voll.Nach ein paar Runden und  einigen abschreckenden Beispielen anderer Cozy Fantasy-Cover haben wir uns entschieden, das radikal zu reduzieren: weniger Elemente, mehr Ruhe und klarere Hierarchie.Ja, dabei sind Details auf der Strecke geblieben und vielleicht trifft es nicht ganz das, was sonst als Cozy läuft, aber Fokus war mir mit meiner Vorliebe für "Ding-Cover"schon immer recht wichtig. Oder wieso prangt auf dem Alpaka-Buch ein großes Alpaka? Vom Fels zum Fass – Ein Troll wagt den Absprung, Cover  Worum geht’s? Der Klappentext zum neuen Cozy Fantasy RomanEin Troll am Tresen – was soll da schon schiefgehen?Das Leben als Brückentroll hat Tork hinter sich gelassen: Er eröffnet mit seinem Freund Thymm die Donnerschänke. Die magischen Cocktails sind der Renner, bis den Gästen plötzlich Wurzeln aus den Füßen sprießen, Flügel in Flammen stehen und ein Minotaur das Mobiliar zerlegt.Zwischen Chaos, Intrigen und uralter Magie, die Stadt und Natur aus dem Gleichgewicht bringt, muss Tork beweisen, dass er mehr ist als ein Brückentroll mit dicker Haut. Denn manchmal rettet nicht die Faust den Tag, sondern Herz, Humor und ein perfekt gezapftes Bier. Tippfaul, aber fantasievoll – ein Ä mit Charakter Normalerweise halte ich mich bei Schreibweisen ja eher zurück – viele Fantasyautor:innen lieben es, sich mit Accent aigu, Apostrophen und klangvollen Vokalaneinanderreihungen so richtig auszutoben. Bei mir siegt meist die Faulheit beim Tippen. Das habe ich besonders bei meinem Aqua obscura-Projekt gemerkt, bei dem ich irgendwann richtig genervt von den ganzen Akzenten war (und auf welchen Buchstaben lagen sie noch einmal gleich?). Funfact: Beim Lektorat von der Gezeitenfeste waren tatsächlich die Wörter mit diesen Akzenten die Mehrheit der Anmerkungen. Aber für Troll durfte die Duden-Trickkiste der alternativen Schreibweisen mal so richtig klappern. So wurde aus der schnöden Donnerschenke kurzerhand die Donnerschänke (ja, mit Ä) und der Minotaurus hat sein -us verloren, einfach weil er es kann. Außer bei der Zaubertrankzutat Minotaurusessenz, weil: Ausnahmen bestätigen die Regel. Kleiner Servicehinweis an die Autorenkolleg:innen: Teilt euren Lektor:innen oder Korrektor:innen solche Entscheidungen mit.Stimmung gefällig? 2 Mini-Snippets aus der Donnerschänke»Weiterhin gibt es diesen Bericht über einen Haufen Unrat, der den Weg zum Donnertor blockierte. So kam heute Morgen der Unratwagen Nummer drei nicht durch. Eine ordentliche Abfuhr liegt wohl nicht weniger in Ihrem Interesse wie in meinem, denn ich leite das Amt für Mülltrennung und interdimensionale Anomalien, und Ihnen als Schankwirt«, er tippte erneut seine Brille an und schob sie den krummen Nasenrücken hinauf, »sollte eine funktionierende Restgutkontrolle ebenso am Herzen liegen.«Vom Fels zum Fass – Ein Troll wagt den Absprung, Kapitel 3 »In der vergangenen Nacht ist es zu einem Zwischenfall in der Donnerschänke gekommen.«»Und das ist« – sie zeichnete einen Kreis in die Luft – »etwas Neues?«»Bei allen Leylinien!«, entfuhr es Thymm genervt, und er packte Tork an der Schulter. Kurz versuchte er, Tork nach hinten zu ziehen, aber sein fester Griff nutzte ihm nichts – Tork blieb stehen. »Du musst doch nicht bei der Weltenkollision anfangen, Tork!«»Das wäre sicher interessanter zu hören«, sagte de Sanguyn.Vom Fels zum Fass – Ein Troll wagt den Absprung, Kapitel 20 Ist das was für dich? Wem mein Cozy Fantasy Troll gefallen könnteDu magst Geschichten mit Magie, Chaos und Figuren, die nicht immer wissen, was sie da eigentlich tun – aber das Herz am rechten Fleck haben? Dann könnte Vom Fels zum Fass – Ein Troll wagt den Absprung genau dein nächstes Wohlfühlbuch sein.Wenn du bei Alpaka 66 geschmunzelt, bei GLYN die sarkastischen Dialoge geliebt oder generell ein Faible für ungewöhnliche Perspektiven hast (Stichwort: Troll mit Kneipenlizenz), bist du hier goldrichtig. Auch Fans von Magie & Milchschaum oder Small Town Fantasy mit Seele dürften sich bei meinen brummigen, aber liebenswerten und manchmal etwas zickigen Charakteren gut aufgehoben fühlen.Es ist keine epische Weltrettung, aber vielleicht rettet es dir den Abend. Und wenn nicht: Dann schieb's einfach auf den Cocktail! Quiz: Welcher Cocktail passt zu dir?Nimm den ersten Buchstaben deines Vornamens, den ersten Buchstaben deines Nachnamens und deinen Geburtsmonat und finde deinen ganz persönlichen Verwandlungsdrink! Vorname – erster Buchstabe: – Wählen – A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Nachname – erster Buchstabe: – Wählen – A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Geburtsmonat: – Wählen – Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Zeig mir meinen Cocktail! Wie geht’s weiter? Ein kleiner AusblickDas Korrektorat ist tatsächlich schon eingepflegt und es steht eigentlich nur der Buchsatz und der finale Umschlag für das Taschenbuch aus – sobald das durch ist, kann ich mit einem Leseprobenheftchen für die Messesaison 2026 loslegen. Da bin ich ein wenig zwiegespalten: Einerseits freue ich mich darauf, andererseits graut's mir davor. Lustigerweise aber nicht wegen dem Gefrickel, sondern dem initialen Aufbau der Datei, da fehlt mir einfach die Routine. Bis dahin kümmere ich mich um Kleinigkeiten, die ein Buchprojekt begleiten: Teaserbilder, ein paar Social-Media-Aktionen – sogar hinter diesem Posting verbirgt sich eine Social-Media-Aktion, wer mir auf Instagram nämlich folgt (oder von dort hierher gekommen ist?), hat hoffentlich den dortigen Cover-Reveal mitbekommen ;)Wenn du den Release von meinem Cozy Fantasy-Roman Vom Fels zum Fass – Ein Troll wagt den Absprung am 8. November 2025 auf keinen Fall verpassen willst, ist der einfachste Weg, mir einfach auf Amazon zu folgen. Dort wirst du automatisch benachrichtigt, sobald das Buch erhältlich ist und dann heißt es: Nur der Troll, du und vielleicht ein Blitzkrallenschaufler. Über diesen Link gelangst du zu meinem Amazon-Profil. #### Mein Jahresrückblick 2025: Zwischen Ideenrausch, Projekten und Realität Willkommen zu meinem Jahresrückblick 2025-Beitrag: ein Jahresrückblick zwischen Troll, GLYN und den Bestrebungen, nicht zwischen den Mühlrädern Social-Media und Reallife zerdrückt zu werden. Mit ein paar Highlights, hie und da einem Learning und ein paar ehrlichen Feststellungen. Was wurde eigentlich aus … … meinen hochtrabenden Plänen für 2025, die ich hier (besonders) für diesen Blog verkündet habe? Tja – der Jahresrückblick ist vermutlich der beste Ort, um einmal zu überprüfen, was davon wirklich passiert ist und was sich nur engagiert angehört hat. Und ich sage es gleich vorneweg: Ich war dieses Jahr ziemlich zwiegespalten. Da ist auf der einen Seite mein Autorinnenleben, das nach Raum, Energie und vor allem Konzentration schreit – ein Buch schreibt sich nicht mal eben so. Auf der anderen Seite ist da der Wunsch, mit diesem Blog nicht nur auch noch irgendetwas zu machen, sondern wirklich etwas zu erreichen. Beides ist großartig. Beides ist ein Zeitfresser. Und dann kommen natürlich noch Brotjob und Familie dazu, also diese Kleinigkeiten, die sich hartnäckig weigern, sich selbst zu erledigen.Aber sei's drum …Mit der Weiterentwicklung der Website/des Blogs bin ich weitergekommen – auch wenn Elementor es immer wieder schafft, meine Produktivität zu steigern und gleichzeitig zu reizen (dazu später mehr beim Punkt Fediverse). Und auch beim Googleranking scheint sich etwas getan zu haben, es hat sich definitiv gelohnt, sich mehr mit RankMath auseinanderzusetzen: Die Positionierung wirkt stabiler und die Richtung stimmt, aber von den großartigen Blogbesucherzahlen anderer bin ich noch weit entfernt. Meine Themen und Highlights in 2025 Was ist in meinem Autorinnenleben passiert? Nachdem ich mir schon 2024 vorgenommen hatte, beim Schreiben eine andere Strategie zu fahren, war 2025 aus Autorinnensicht das Jahr, in dem ich das auch praktisch ausprobiert habe: Der Troll als erster Testlauf – der, das muss ich vermutlich zugeben, nicht so aufgegangen ist, wie erhofft –, und der Roadtrip-Roman als Übung für die neu gelernten Techniken. Beide Projekte sind dabei innerhalb dieses Jahres von vagen Ideen zu Texten gewachsen, und mit ein bisschen mehr freier Zeit wären sie vermutlich sogar beide schon 2025 komplett zu verwirklichen gewesen.Insgesamt sind auch viele neue Ideen in meine Schublade (bzw. mein Ideendokument) gewandert, von denen ich hoffentlich ein oder zwei auch irgendwann in Angriff nehmen kann. Neue Veröffentlichung: Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den Absprung Der Troll war 2025 für mich vor allem ein Projekt, das gezeigt hat, wie viel möglich ist, wenn man mit Plan arbeitet – ohne gleichzeitig den Anspruch mitzuschleppen, einen Bestseller landen zu müssen. Ich habe insgesamt deutlich mehr geplant als  früher und habe neben dem Buch sogar schon ein bis zwei Fortsetzungsideen in der Schublade. Schreiben und Korrektur liefen dadurch spürbar schneller, weil die Richtung klar war und die Schritte aufeinander aufgebaut haben. Der einzige Haken: Die Zielgruppe deckt sich nicht mit GLYN oder gar dem Alpaka. Blöd, aber kann ich nicht ändern.Alle Blogposts zu Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den AbsprungGLYN, Troll & Roadtrip-Roman – Letztes Schreibupdate für 2025!Magie, Missgeschicke & Met: So geht's weiter mit dem TrollCozy Fantasy "Troll": Mein aktueller Schreibstand & ein Blick hinter die Kulissen Großprojekt GLYN Bei GLYN war 2025 ein Jahr mit gemischten Gefühlen und ein paar echten Lichtblicken. Die Kostenlos-Aktion für Silberstaub und Feuerklinge war einerseits … sagen wir: erschreckend (weil sie sehr deutlich zeigt, wie viele Abgreifer es doch gibt), andererseits hatte sie immerhin spürbare Auswirkungen – also kein kompletter Schuss ins Leere und ich hoffe nach wie vor, dass ein paar echte Leser:innen dabei sind.Zwischenzeitlich sah es außerdem so aus, als müsste ETG als nächstes "zu-schreibendes-Buch" nach vorn rutschen, aber dann gab es ein paar Planänderungen. Im Nachhinein bin ich darüber gar nicht so unglücklich. Das Problem mit den vielen Namen habe ich nämlich immer noch und ich frage mich zunehmend, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine Geschichte zu präsentieren, die tiefer in die Feenwelt einsteigt, wenn niemand "mehr Feenpolitik bitte“ ruft. Klingt nach dem von Social Media bekannten Autorenmimi, ist aber letztlich einfach eine wirtschaftliche Frage.Gegen Jahresende erholten sich auch die Zahlen bei KDP ein wenig: Es hat sogar jemand Scherben und Weglicht 1+2 bei Kindle Unlimited entdeckt. Das hat mich immens gefreut, weil Effies Geschichte – so sehr ich das Wort Herzensprojekt eigentlich nicht mag – irgendwie genau das ist. Vielleicht stolpern ja noch ein paar Leser:innen darüber, die Fantasy suchen, die nicht komplett genrekonform geschniegelt daherkommt. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Kosten vs. Verkaufszahlen, gelesene Seiten … Über Zahlen reden Autor:innen ja eher selten – vermutlich, weil sie oft nicht so glamourös sind, wie man es sich wünschen würde. Bei mir war das 2025 leider ähnlich: Ich habe meine gesetzten Ziele zwar erreicht, aber die waren auch eher niedrig angesetzt, und selbst ein besserer November konnte nicht mehr viel retten (zumal es im Dezember direkt wieder bergab ging). Immerhin konnte ich die Kosten dank Melisandes Einsatz deutlich niedriger halten, als es sonst möglich gewesen wäre – was am Ende vermutlich überhaupt erst dafür sorgt, dass das Ganze nicht nur nach Leidenschaft, sondern auch nach Mathematik aussieht. Hoffen wir, dass das Finanzamt das ähnlich pragmatisch bewertet.Für 2026 setze ich darauf, dass es mit der Veröffentlichung von RR im Q1 besser wird. Klar, da steckt wieder das Risiko drin, dass ein paar Leute abspringen, weil RR eine andere Zielgruppe anspricht als GLYN – dafür liegt es aber näher an Alpaka 66. Ganz ehrlich? Kann ich mit leben. Nicht nur Autorin, sondern auch Bloggerin Ab ins Fediverse Dass man meinen Blog im Fediverse findet, ist tatsächlich eine ziemlich neue Sache, nachdem ich bei Martha eine deppensicher klingende Anleitung gefunden habe. Mein erster Mastodon-Versuch vor ein paar Jahren war so ein klassischer Fall von angefangen und aufgegeben. Zu verwirrend. Es klang aber ziemlich reizvoll, den Blog dort einfach einzuhängen und die Posts tauchen dann auf – es wäre nicht einfach nur ein weiteres „Twitter, aber anders“, das ich auch noch selbst bespielen muss (als ob man nicht mit Threads sowieso schon halb dazu gedrängt wird). Mit der Anleitung habe ich es dann noch einmal probiert. Es gab ein paar Zickereien mit Elementor, aber inzwischen scheint es zu laufen. Und das Beste: Likes und Reposts werden bei den neueren Beiträgen schon angezeigt. Bei den älteren ist es noch ein bisschen wilder, weil da teilweise noch Posts im alten Block-Style herumliegen – aber hey: irgendwo muss man ja anfangen. Wer meinem Blog dort folgen mag: @blog@catrina-seiler.de – einfach auf eurer Mastodon/Fediverse-Instanz danach suchen. Meine Lieblingsbeiträge 2025 habe ich mich beim Bloggen bewusst ein Stück aus meiner Komfortzone bewegt: weg von reinen Autorinnen-Updates und hin zu Artikeln, die auch funktionieren sollten, wenn man weder meine Bücher kennt noch sich für meine To-do-Listen interessiert. Damit habe ich ja lange Zeit gehadert, da vieles schon zigfach im Internet niedergeschrieben ist. Dabei sind allerdings einige Artikel entstanden, die mir richtig gut gefallen. Den Besuchern von den Suchmaschinen bieten sie hoffentlich einen gewissen Mehrwert oder genau die Information, die sie gesucht haben. Auf Rezensionen von Büchern anderer Autoren müsst ihr vermutlich weiterhin verzichten, da sich die die Zahl meiner gelesenen Bücher weiterhin an einer Hand abzählen lässt und meine 12 für 2024 nach wie vor abgearbeitet werden müssten. Persönliches Die Nerveule und ich – Lernen mit Duolingo Seit Ende 2023 bin ich nun schon dabei, mit Duolingo Italienisch zu lernen – und ja: Der Streak wird heldenhaft verteidigt. Es macht mir wirklich Spaß, auch wenn es manchmal nervt, wenn Duo wieder auf Dramaqueen macht und so tut, als hinge das Schicksal der Welt an genau dieser einen Lektion (Eigentlich ist das ja eher die Aufgabe von Melisandes Hauptcharakteren).Zwischendurch bin ich übrigens fremdgegangen: Ich habe Irisch angefangen. Und Mathe. Nicht aus plötzlicher Liebe zu Zahlen, sondern, nun ja, rein aus sportlichem Ehrgeiz – Punkte sind schließlich Punkte. Mit Musik kam ich gar nicht klar, was mich nicht wirklich verwundert, ich war schon immer unmusikalisch.Was mein eigenes Ziel (Italienisch lernen) anbelangt, muss ich sagen, dass ich Aufschriften auf Shampoos mittlerweile recht gut verstehe, die Sätze in den Lektionen bereiten mir auch keine Probleme, aber bis ich den ersten Harry Potter auf Italienisch lesen werde, werden wohl noch zwei bis drei Jahre ins Land ziehen. Wie man seine Zeit verbringt – Baldurs Gate 3 Baldur’s Gate 3 habe ich seit dem Release 2023, und es ist eines dieser Spiele, das ich tatsächlich nicht nur angespielt habe, sondern eher regelmäßig aufsuche (was wiederum absolut nicht heißt, dass ich es je durchgespielt habe!).Storytelling, Charaktere, diese ganzen Entscheidungen und ihre Konsequenzen – ich finde das so faszinierend, dass ich beinahe jedes Mal (meist kurz vor Akt 2) einen neuen Charakter baue und von vorn anfange. Natürlich mit der festen Absicht, diesmal alles komplett anders zu machen. Es endet dann erstaunlich oft damit, dass ich doch wieder ähnliche Entscheidungen treffe – nun ja, dumm gelaufen. Aber hey: Fortschritt ist Fortschritt. Immerhin trauere ich Alfira inzwischen nicht mehr ganz so dramatisch nach und irgendwann schaffe ich es bestimmt, mich auf die Seite der Kobolde zu stellen. Weitere Erlebnisse und schöne Momente in 2025 Kurzbesuch Aurachtal Alpakas Der Jüngste durfte eine Alpaka-Wanderung machen – mal sehen, wann ich das mal schaffe. Ernte 2025 2025 gab es im Garten auch mal andersfarbige Radieschen Burgruine Leofels Besuch der Burgruine Leofels Schwabacher Weihnachtsmarkt Ich glaube, es war mein erster Besuch – obwohl ich schon so lange hier lebe (im Hintergrund die Buchhandlung Kreutzer) Tomaten 2025 Dieses Jahr deutlich weniger als die Jahre zuvor (und es lief auch nicht so gut wie die Jahre zuvor) Feigenernte 2025 2025 durfte ich sogar ein paar erste Feigen ernten Donaudurchbruch Ein weiterer Tagesausflug. Das Essen war klasse. Apfelernte 2025 war auch gut. … nur ein paar Tage zu spät (viel Gekrabbel am Boden) Nürnberger Christkindlesmarkt 2025 war ich nach vielen Jahren mal wieder auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt Bergkirchweih Erlangen: Ein letztes Mal mit dem Europarad fahren, bevor es nach Italien geht Ausflug in die Wedenbachschlucht 2025 haben wir viele Ausflüge unternommen. Besuch im Leipziger Zoo (sehr empfehlenswert) Mein 2025-Fazit Unterm Strich war 2025 eher durchwachsen – kein Jahr der großen Siegertreppchen-Momente. Aber es war ein Jahr, in dem mich gerade die kleinen Erfolge besonders gefreut haben. Das sind vor allem jene Dinge, die außerhalb meiner üblichen Bubble liegen: die Aufnahme in die Aqua obscura-Anthologie beim Carpathia Verlag und in die BoD-Anthologie Magic between the pages. Das fühlt sich nach frischem Wind an und zeigt deutlich: Manchmal muss man einfach Neues wagen und sich trauen. Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben? Die wichtigste Lektion aus 2025 ist eigentlich keine neue (dazu war das Jahr ja zu unspektakulär), aber sie hat sich dieses Jahr deutlich bestätigt: Auf Social Media ist vieles vor allem Oberfläche. Man bekommt in der Regel nur das zu sehen, von dem der Ersteller glaubt, dass es Reaktionen auslöst – entweder Erfolge, die nach "Hast du gut gemacht" rufen, oder Frust, der endlich mal ausgesprochen werden muss (Aha?), damit andere "Das geht mir genauso" darunter schreiben. Am Ende ist das oft weniger Austausch als ein Kreislauf aus Bestätigungssuche für das eigene Ego und Reichweitengenerierung. Wofür bin ich 2025 besonders dankbar? 2025 bin ich meist für etwas unspektakuläre Dinge dankbar, die im Alltag eigentlich die größte Rolle spielen, und die man meist erst dann zu würdigen weiß, wenn sie nicht mehr selbstverständlich sind. Familie: Dass wir zusammen durch das Jahr gekommen sind und alle gesund geblieben sind. Atempausen: Dass es endlich mal wieder so etwas wie Urlaub gab – auch wenn es nur ein Tag war. Aber immerhin. Autorinnenleben: Dass meine Bücher 2025 neue Leser:innen erreicht haben. Freundschaften: Ganz besonders Melisande – als Freundin und als Mensch, der nicht nur mitfiebert (und mitjammert), sondern auch praktisch mit anpackt. Persönliche Entwicklung: Dass ich mir immer öfter die Frage „Was bringt mir das?“ statt „Was muss ich eigentlich noch alles?“ stelle. Mein 2025 in Zahlen Die harte Wahrheit – oder das, worüber sich Menschen am liebsten vergleichen. Zumindest bei den Autor:innen nimmt es manchmal seltsame Formen an, wenn man sich so umschaut. Erst wird mit Wordcounts jongliert, dann wird’s olympisch ("Wie viele Wörter hast du heute geschafft?"), und am Ende gewinnt manchmal der, der bei der Überarbeitung die meisten Wörter wieder rausgeworfen hat. Nun ja.Ich packe Zahlen hier trotzdem rein – nicht zum Angeben (dafür wäre es auch das falsche Jahr), sondern zur Einordnung und ja, auch zum Schmunzeln. Bei den Social Media-Zahlen habe ich rein informell dazu geschrieben, wie die Differenz zu meinem letzten Jahresrückblog 2023 ist. Eigentlich hatte ich das im ersten Draft gar nicht vorgesehen, weil ich meine Social-Media-Aktivitäten 2024/2025 stark zurückgefahren habe und – abgesehen von Pinterest – dort auch weiterhin bewusst weniger Zeit investieren will. Es wirkt also ein bisschen schräg, die Zahlen dann doch zu zeigen, aber ich fand’s interessant: Bei Instagram könnte ich mich vermutlich in die Reihe der jammernden Autoren, die keine Reichweite haben, einreihen.Was mich stark verwundert, ist der Anstieg bei Threads, allerdings denke ich, dass das hauptsächlich Leute sind, die bei "Könntest du kennen" einfach auf Folgen geklickt haben – faktisch ist Threads bei mir tot.  AutorinWörter geschrieben/überarbeitet (geschätzt reicht): 160.000Buchveröffentlichungen (eigenständig): 1Anthologiebeiträge: 3Buchmessen/Events: 1Amazonfollower: 84 (Warum ist das wichtig? – Link zum Blogpost)Mindestens 4 Tassen Kaffee/TagRund um den BlogBlogartikel veröffentlicht: 27(echte) Kommentare auf dem Blog: 58Pingbacks (extern): 5Impressionen GSC: 55.000Domain Authority: Oh no! Looks like we don’t have enough data for this site. (nach moz.com) 9 – Low Authority (nach semrush.com) Social MediaPinterest-Follower: 8 (+2)Instagram-Follower: 1368 (-71)Facebook-Fans (Autoren-Seite): 169 (+9)Threads-Follower: 379 (+214) Mein Ausblick für 2026 Was möchte ich im Jahr 2026 erreichen? In meinem letzten Schreibupdate für 2025 hatte ich einiges bereits angekündigt, daher sind viele Punkte selbsterklärend. Den Rest halte ich kurz. Vielleicht ringe ich mich 2026 auch endlich dazu durch, mehr Bilder mit mir zuzulassen – das ist mir beim Durchstöbern des Handys nach Fotos für diesen Beitrag nämlich aufgefallen, dass es kaum Bilder mit mir gibt (und wenn, dann ist die Familie mit drauf). Das ist auch so eine Kopfsache von mir. Hmm … 1. Buchmesse Seitenzauber 2026 in Ingolstadt 2. Eine (eigenständige) Buchveröffentlichung 3. Weiterbildung Ich hatte mir bereits 2025 fest vorgenommen, meinen Udemy-Account endlich mal so zu nutzen, wie er gedacht ist: nicht als digitales "Irgendwann-mach-ich-das"-Museum, sondern als Tool, mit dem ich die Kurse auch wirklich durchziehe. Und das sind nicht mal nur Autor:innen-Themen, sondern durchaus auch berufliche Weiterbildungen – teilweise spannende Sachen, bei denen ich jedes Mal denke: "Das würde mir so viel bringen, wenn ich es jetzt einfach konsequent mache."Und als wäre auf Udemy nicht schon ausreichend zu finden, legt Canva inzwischen auch nach: Dort gibt es inzwischen auch Schulungsmaterial und jedes Mal, wenn ich darüber stolpere, denke ich: "Ah ja, das wäre praktisch. Und sinnvoll."Damit das nicht wieder in der Kategorie "klingt toll, passiert aber erst im nächsten Leben" landet, habe ich mir für 2026 sehr unromantisch, aber (hoffentlich) realistisch vorgenommen: wenigstens 1–2 Schulungen wirklich zu machen. Nicht kaufen und für später horten, sondern tatsächlich abschließen. 4. Fitness Was leider in den letzten Jahren sehr gelitten hat, ist die eigene Fitness. Außerdem sind es ein paar Kilo zu viel, die wieder runter müssen. Daher werde ich mir einen Ergometer holen. Vielleicht klappt es ja besser im Haus mit Fitness (wo mich keiner sterben sieht ;) ) – allerdings habe ich mir auch irgendwann eine Yoga-Matte gegönnt, die nur herumliegt. 5. Eigene Kennzahlen erfüllen 6. Türrahmen streichen Mein Autorenjahr 2025 im Rückblick Mein Motto für 2026 Mein Motto für 2026 ist ziemlich simpel: Weniger Overhead. Klarer Fokus. Mehr Output.  Weniger Overhead: weniger Nebenkriegsschauplätze, d. h. nicht unbedingt jedes neue Tool  ausprobieren, weniger "das müsste man auch mal" und vor allem weniger Perfektionismus vorschieben. Klarer Fokus bedeutet: Ich entscheide bewusster, was in diesem Jahr wirklich Priorität hat (und was eben warten muss), statt alles parallel abzuarbeiten wollen und am Ende überall nur halbfertig zu sein. Mehr Output: Das sollte klar sein – ich möchte in 2026 mehr sichtbare Fortschritte erreichen, am besten in Form von veröffentlichten Texten (die im besten Fall auch Tantiemen bringen ;) ) Zum Schluss möchte ich einfach DANKE sagen: an alle, die 2025 hier mitgelesen, kommentiert, verlinkt oder meine Bücher entdeckt haben. Jede gelesene Seite freut mich. Das klingt immer so klein, aber es ist für mich der Unterschied zwischen "ich schreibe ins Leere" und "da sitzt irgendwo jemand und hat gerade ein paar Stunden mit meinen Worten verbracht". Und genauso dankbar bin ich für die schönen Begegnungen mit Leser:innen und Autor:innenkolleg:innen – gerade bei der Seitenzauber Buchmesse 2025. Diese Gespräche und das direkte Feedback waren für mich ein echter Motivationsschub. Danke für eure Zeit, eure Neugier und eure Unterstützung. Wir lesen uns in 2026.   Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Mein Motto 2024: Alles kann, nichts muss, außer – Der Januar ist der Monat der berühmten Jahrespläne-Postings. Da werden Vorsätze gemacht (Abnehmen, anyone?), Bucketlisten erstellt oder große Ankündigungen für die Veränderungen im kommenden Jahr veröffentlicht. All das ist nicht so meines – zumindest bisher. In diesem Jahr möchte ich tatsächlich einmal die Pläne für das Jahr in einem Blogbeitrag niederschreiben und unter ein Motto stellen. Druck möchte ich mir allerdings nicht machen, denn die Erfahrung zeigt, unter Druck passieren die meisten Fehler. Außerdem bleibt etwas sehr Wichtiges auf der Strecke: Freude. Mein Motto 2024 lautet daher: Alles kann, nichts muss, außer – Warum ist das mein Motto 2024? Kurzer Rückblick auf 2023 Ich bin eine sehr vorsichtige Planerin. Da sich bereits abgezeichnet hat, dass sich 2023 privat einiges ändern wird, hatte ich mir für dieses Jahr nicht viel vorgenommen: Eine Veröffentlichung, evtl. eine Kurzgeschichte für eine Anthologie, das nächste Buch überarbeiten, ein Buch fertigschreiben, mehr Marketing und noch mehr Wissen aneignen! 24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee* GLYN: Scherben und Weglicht 1* Mit den Veröffentlichungen hat es geklappt. Am 9. September erschien die Anthologie "24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee", in der ich mit der Kurzgeschichte "Apartment 14" vertreten bin. Am 1. Oktober folgte Veröffentlichung von "GLYN: Scherben und Weglicht I", dem zweiten Buch aus dem GLYN-Universum. Einiges blieb allerdings auf der Strecke.Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, den Hexenmeister, den einige gern lesen würden, zu vollenden. Immerhin hatte ein Kleinverlag Interesse bekundet. Krankheits- und zeitbedingt verzögerte sich einiges und die Arbeit am Text fiel schwer. Leider musste ich auch erkennen, dass bei diesem älteren Projekt mit all den neuen Erkenntnissen (dazu später mehr) viel Arbeit auf mich wartet (Stichwörter: Charakterdesign, strafferer Spannungsbogen). Schließlich habe ich dem Verlag abgesagt. Etwas, das in diesem Jahr auch mehr als suboptimal lief, war die Umsetzung meines Newsletters. In meinem Blogbeitrag zu 2023 hatte ich ihn bezeichnenderweise schon auf 2024 terminiert – beinahe prophetisch. Vielleicht sollte ich es mal mit Lotto probieren? Allerdings muss ich hier entgegenhalten, dass es für 2023 wenig zu erzählen gab. Wissensaufbau Im vergangenen Jahr habe ich in meiner knappen Freizeit neben Familie und Schreiben auch Online-Kurse zum Thema Marketing, Social Media und KDP, aber auch zu Schreibtechniken und Textarbeit, besucht. Viele Onlinekurse sehe ich nach wie vor als zweischneidiges Schwert und empfehle, eine gesunde Skepsis zu wahren. Referenzen ist hier das Stichwort, das man stets im Hinterkopf haben sollte. Bei den Kursen gab es solche und solche (wie erwartet), doch einige haben mich in meiner Entwicklung als Autorin weiter gebracht. Neben viel Hintergrundwissen, das mich in der Entscheidung, mehr auf Selfpublishing zu setzen, weiter bestärkt hat, ging es um verschiedene Zielsetzungen beim Schreiben, Schreibtypen oder auch Überarbeitungstechniken und nützliche Tools. Außerdem habe ich neue Kniffe kennengelernt, mit denen man Geschichten aufbauen kann, um den Leser (noch mehr ;)) zu fesseln. Um meinen eigenen Hinweis noch einmal zu erwähnen: Die Referenzen sprechen für sich, weshalb ich diese in 2024 gern in einem neuen Projekt anwenden und gezielt umsetzen möchte.Auch Autoren-Marketing war immer wieder ein Thema – und nein, nicht immer ging es dabei um Instagram und Facebook, sondern auch um KI wie ChatGPT und Midjourney. Social Media – Müdigkeit und Entwicklungen Wer mir auf Social Media folgt, wird es bemerkt haben: Von mir sind in den vergangenen Monaten kaum noch Postings gekommen, trotz des Releases von GLYN: Scherben und Weglicht I. Wie einige meiner Autorenkollegen bin ich einer gewissen Social Media-Müdigkeit verfallen. Allerdings fußt die nicht darauf, dass die Likes und Kommentare ausbleiben oder ich zu wenig (Achtung ;)) Sales mit den Postings generiere. Ich gebe auch nicht dem Algorithmus die Schuld. Es gibt nicht den einen Algorithmus, sondern es sind viele kleine Rädchen, die ineinandergreifen. Diese Rädchen müssen aber angetrieben werden. Und während einige sich in groß angekündigte Social Media-Pausen verabschieden, empfehlen andere "mehr posten, vor allem Reels", "viele Aktionen mitmachen" oder "viel kommentieren" und sehen das als Antriebsmittel für die Rädchen.Bis zu einem gewissen Grad mag das stimmen. Dennoch setzen an diesem Punkt meine Zweifel ein: Besucht wirklich wer die (fremden) Kommentatoren unter seinen Beiträgen? Ziehen Reels tatsächlich? Welche Nachhaltigkeit erreiche ich, wenn ich mich zwar an gewissen Hashtags beteilige, diese Hashtags aber nur in einer wie auch immer gearteten, aber vor allem weiterhin ich-zentrierten, Blase existieren? Das sind Gedanken, bei denen ich mir durchaus an die eigene Nase fassen kann, aber jeder kennt die Realität, die ich im Rückblick auf 2023 bereits erwähnt habe. Dennoch: Sowohl mit gewissen, durchaus zweifelhaften Trends (anders kann man manches nicht nennen), eigenen Beobachtungen als auch in der Diskussion mit anderen Autor:innen bestätigt sich, was mich beschäftigt hat. Alles in allem ist das für mich keine akzeptable Zukunft meiner Social Media-Nutzung. Dazu kommen die Entwicklungen der Plattformen selbst. Instagram und Facebook sind nicht länger kostenlos "werbefrei" (wobei sie das dank der Möglichkeit zu Ads schon lange nicht mehr sind). Zu X (ehemals Twitter), so wenig ich es genutzt habe, muss ich vermutlich nichts sagen. Aber es ist vermutlich bezeichnend. Die Rufe nach Alternativen werden sicher (noch) lauter, und es bleibt abzuwarten, was daraus wird. Mein Motto 2024 – was bedeutet das? Alle diese Überlegungen bringen mich zu dem Ergebnis, mir für das Jahr 2024 wenig Muss zuzumuten. Ich will keine Luftschlösser bauen. Ich möchte den Weg, der sich 2023 abgezeichnet hat, weitergehen: in kleinen Schritten. Ohne den Druck, der vor allem in den Sozialen Medien erzeugt wird, wenn man vermeintlich erfolgreichen Leuten im WWW begegnet. Erfahrungsgemäß – da kann ich mich leider nicht immer von ausnehmen – vergleicht man sich unnötigerweise, selbst wenn es eine falsche Annahme (oder schlimmer: eine Lüge) ist. Damit setzt man sich nur wiederum selbst unter Druck und gerät schließlich in eine Abwärtsspirale aus Frustration und Erschöpfung. By the way, will mir jemand einen Kaffee ausgeben? Auch in diesem Jahr ist das via Ko-Fi möglich ;) Auch soll mein Weg nicht fix sein: Wenn sich Möglichkeiten ergeben, möchte ich diese nutzen können und nicht für etwas, das möglicherweise gar nichts bringt, verpassen. Mein Motto für 2024: Keine Luftschlösser Das habe ich mir für 2024 vorgenommen Wenn ich im Dezember 2024 auf mein Jahr zurückblicke, möchte ich mit Hilfe meines Mottos folgende Ziele erreicht haben: Das wichtigste Ziel ist die Veröffentlichung des nächsten GLYN-Romanes "Scherben und Weglicht II". Das einzige MUSS. Darauf freue ich mich sehr. Immerhin handelt es sich bei der Geschichte um Effie um mein Herzensprojekt, und ich werde in den ersten Wochen des Jahres hart dafür arbeiten, dass es spätestens ein Termin im frühen Q4 wird. Ich möchte mindestens zwölf Blogartikel veröffentlichen. Auf zwei dürft ihr euch ganz besonders freuen: Den Releasebeitrag zu GLYN: Scherben und Weglicht II und den Jahresrückblick zu 2024. Mehr Verknüpfungen: Diese Blogartikel sollen auch als Futter für meine Social Media Accounts (Instagram und Facebook) dienen. Daraus sollen beide Seiten ihren Nutzen ziehen: Inhalt für Social Media und mehr Besucher für meine Webseite. Ich möchte in diesem Jahr zwölf Bücher lesen. Diese zwölf Bücher werde ich auf jeden Fall noch in diesem Monat in einem Blogpost vorstellen. Und wer weiß?Vielleicht kommt noch einiges dazu (immerhin lerne ich gerade Italienisch ;)) – denn mit meinem Motto 2024 heißt es: Alles kann, nichts muss, außer – Eure Gedanken Was ist mit euch?Habt ihr euch für 2024 interessante Dinge vorgenommen? Habt ihr ein Motto? Gibt es Themen, zu denen euch meine Gedanken oder Erfahrungen interessieren? Schreibt es gern in die Kommentare! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Mein Recap zur 2. Seitenzauber Buchmesse 2026 – oder: Wie klein sind eigentlich 120 × 75 cm? Mein Recap zur Seitenzauber Buchmesse 2026: Bücherkisten, Standchaos, schöne Begegnungen und natürlich die Frage, die nach so einer Messe immer im Raum steht: Hat es sich gelohnt? Ich war auch dieses Jahr wieder mit eigenem Stand dabei und nehme euch in meinem Rückblick mit nach Ingolstadt: zu Tischflächen, vergessenen Buchaufstellern, Verkaufserkenntnissen und der Frage, warum ich mich trotz allem schon für die Seitenzauber 2027 vorangemeldet habe.Lange stand im Raum, ob der Mann mitkommen kann oder nicht. Am Ende kam er mit, was sich beim Kistenschleppen als sehr gute Entscheidung erwies, beim Fotografieren nur bedingt, und auf die Verkaufszahlen hatte es – kleiner Spoiler – leider nicht den erhofften Erfolg. Die Kinder wurden währenddessen auf die Großeltern verteilt. Ob das für alle Beteiligten die beste Lösung war, lasse ich mal diplomatisch offen, aber wenigstens fühlte ich mich besser vorbereitet als bei meinen bisherigen Messen.Immerhin war es schon meine vierte Buchmesse als Ausstellerin – nach Erfurt, Regensburg und Ingolstadt im vergangenen Jahr. Diesmal hatte ich gleich zwei neue Bücher im Gepäck, was viele neue Leseproben bedeutete, neue Sticker und sogar ein neues Wägelchen für den Kistentransport. Man könnte also meinen: Jetzt läuft das alles routiniert. Aber weit gefehlt … 120 × 75cm sind weniger, als man denkt Mein Standplatz hatte eine Tischgröße von 120 × 75cm.Das wusste ich vorher. Ich hatte diesen Tisch ja selbst bestellt und bezahlt. Niemand hat mich heimlich an einen Puppenhaushalt-Tisch gesetzt und dann hämisch die Hände gerieben. Ich hatte die Maße gelesen, vermutlich sogar mehrfach, und entschieden, dass das reichen muss. Da passen Bücher drauf, Leseproben, Sticker, ein bisschen Deko und natürlich die Schale mit Süßigkeiten für die Kleinen.In meinem Kopf war dieser Tisch großzügig, aber in der Realität war er nach ungefähr drei Griffen in die Bücherkisten voll.Ich stand also davor, während Melisande neben mir schon eifrig (und definitiv talentierter) ihren genauso großen kleinen Tisch schmückte, und hatte die Erkenntnis: Entweder sind 120 × 75cm doch eher klein oder meine Bibliografie ist seit der letzten Messe stärker gewachsen, als mir bewusst war. Was eigentlich auch absurd ist, denn es waren nur zwei neue Bücher dabei. Außerdem hatte ich sogar eine Anthologie von vornherein daheim gelassen, weil sie bei den letzten Messen ohnehin kein Interesse geweckt hatte.Die Schale mit den Süßigkeiten musste jedenfalls weichen.Tut mir leid, Kinder. Es lag nicht an euch, sondern an der Tischfläche.Natürlich hatte ich auch eine Checkliste, immerhin habe ich sie mir nach den ersten Messeauftritten erstellt und sie für jedermann auf meinen Blog verfügbar gemacht. Natürlich hatte ich sie benutzt. Selbstverständlich habe ich trotzdem etwas vergessen. In diesem Jahr waren es die weißen Marker und die Buchaufsteller. Also ausgerechnet diese kleinen Dinger, die dafür sorgen, dass Bücher nicht einfach flach auf dem Tisch liegen und aussehen lassen, als hätten sie schon aufgeben, irgendwelche Herzen zu erwärmen. Ich muss nicht dazu sagen, dass ich zwar neue QR-Codes für meine E-Book-Varianten erstellt habe, aber die Preisschilder für Rückwärts nach vorn und Vom Fels zum Fass nicht daheim vorbereitet habe? Ja, muss ich nicht? Ja?!Gut. Zum Glück hatte Melisande direkt neben mir den Stand. Dieses Jahr nicht nur als moralische Unterstützung und Verkaufs-Rettungskraft, sondern mit eigenem Stand und den ersten zwei richtigen Büchern (also etwas anderes als Kinderbuch). Und weil sie offenbar besser auf die Messe vorbereitet war als ich, konnte sie mir wenigstens zwei Buchaufsteller und ihren Stift leihen.Ich denke trotzdem, dass ich ein Follow-up für meinen Messetipp-Blogpost beizeiten machen muss (Spoiler: Marker, Buchaufsteller, Klebeband in Tischdeckenfarbe und doppelseitiges Klebeband).Hinter uns stand außerdem Matilda Best, sodass sich die Ecke gleich vertraut anfühlte. Obwohl ich eigentlich auch eher Menschenmassen meide – ich verzichte darauf, euch jetzt zu erzählen, dass ich ja sooooo schrecklich introvertiert bin –, ist das tatsächlich ein Punkt, den ich an solchen Messen mag: Man trifft Menschen wieder, die man sonst vor allem online sieht. Namen, Profilbilder, Bücher, Beiträge und plötzlich stehen sie da wirklich. Schönster Stand? Ich war früh raus Den Wettbewerb für den schönsten Stand hatte ich übrigens schon vor dem eigentlichen Messetag innerlich abgehakt. Nicht aus falscher Bescheidenheit, sondern aus realistischer Selbsteinschätzung. Ich verstehe natürlich, warum es so einen Wettbewerb gibt: Für Aussteller:innen ist es ein Anreiz, sich Mühe zu geben, und immerhin gab es Vergünstigungen fürs kommende Jahr zu gewinnen. Trotzdem hat das für mich persönlich immer ein kleines Geschmäckle nach "Optik ist alles" und davon habe ich durch Social Media ehrlich gesagt inzwischen mehr als genug.Oder, realistischere Erklärung: Ich kann mit Klimbim einfach nicht besonders viel anfangen. Vielleicht bin ich auch talentfrei beim Dekorieren. Das höchste der Gefühle sind bei mir LED-Lichterketten und meine Mini-Alpakas. Mein Stand war eben funktional und wenn wir es beschönigt ausdrücken wollen: Er hatte Charakter. Leider konnte ich Melisande nicht überreden, meinen Efeu, den ich noch nie bei einem Stand verwendet habe, ein neues Zuhause zu geben. Dabei passt er echt super zu ihrem neusten Buch Seelenband wider Willen. Braucht jemand einen Plastik-Efeu? Die Sticker waren die heimlichen Stars Was tatsächlich richtig gut angekommen ist, waren die Sticker.Ich hatte für den Troll verschiedene Cocktailsticker dabei, für Rückwärts nach vorn die Katze und die Ziege (den Bus auch, aber ich hatte ein Platzproblem) und natürlich das Alpaka für Alpaka 66. Grundsätzlich mag ich solche kleinen Extras am Stand sehr, weil sie ein schöner Aufhänger sind. Man kommt leichter ins Gespräch, ohne direkt mit dem Buch wedeln. Ein Sticker ist da viel entspannter.Er sagt nicht: "Hier, lies bitte 400 Seiten über einen Typen, der ein Alpaka zurück auf seinen Heimathof führen möchte.", sondern eher: "Schau mal. Alpaka."Gleichzeitig bin ich bei solchen Giveaways immer ein bisschen zwiegespalten. Natürlich liegen die Sticker da, damit sie mitgenommen werden. Das ist ja der Sinn der Sache. Trotzdem gab es auch immer wieder Leute, die einfach wortlos zugegriffen haben, ohne Blickkontakt, ohne Nachfrage und ohne irgendeine Reaktion auf den Stand oder die Bücher (auf mich muss ja nicht einmal sein).Und ja, das ist jetzt kein Drama mit drei Akten. Aber ich merke dann schon, dass ich innerlich kurz hängen bleibe, weil ich nicht genau weiß, wie ich das finden soll. Einerseits: Dafür sind die Dinger da. Andererseits: Ein kleines "Darf ich?" oder "Danke" wäre schon nett, weil auf der anderen Seite des Standes eben jemand steht, der sich Gedanken gemacht, die Sachen bezahlt und den Stand aufgebaut hat.Vielleicht ist das auch wieder so ein Messeding, an das ich mich gewöhnen muss. Für manche Besucher:innen sind Giveaways einfach freie Mitnahmeartikel, während sie für mich als Gesprächsöffner gedacht sind – da bin ich wieder beim "introvertiert" oder wie man das nennen mag. Wenn das Gespräch komplett ausfällt, ist das irgendwie ein seltsames Gefühl.Die meisten Reaktionen waren aber wirklich schön. Gerade das Alpaka, die Ziege und die Katze haben natürlich funktioniert, auch wenn die neuen Sticker etwas groß geraten sind. Vielleicht brauche ich ja doch ein Maßband ;) Schöne Gespräche, liebe Menschen und trotzdem überfordert Die Messe selbst war schön. Ich hatte viele nette Gespräche und habe liebe Leute getroffen – unter anderem Franzy und Samira. Ich hoffe natürlich sehr, dass die beiden inzwischen mein Buch lesen ;)Solche Begegnungen sind für mich tatsächlich ein großer Grund, überhaupt auf Messen zu fahren. Natürlich geht es auch um Verkäufe. Wäre gelogen, wenn ich etwas anderes behaupten würde und irgendwie muss man dem Finanzamt ja zeigen, dass man es ernst meint. Aber es geht eben auch darum, sichtbar zu sein, bekannte Gesichter wiederzutreffen und Menschen kennenzulernen, die sich für Bücher interessieren, auch wenn am Ende nicht jedes Gespräch direkt in einem Kauf mündet.Trotzdem merke ich jedes Mal wieder: Mir fehlt Routine. Ich komme mir ziemlich oft lost vor. Andere wirken, als hätten sie irgendwo einen geheimen Messe-Modus freigeschaltet: ansprechen, erklären, verkaufen, signieren, kassieren, Smalltalk. Bei mir ist es eher: Ich stehe da, versuche zu lächeln und denke: Ich habe Bücher geschrieben. Reicht das als Information?Leider nicht.Melisande hat jedenfalls mehr als einmal versucht zu retten, was zu retten ist. Dafür bin ich dankbar. Wirklich. Aber ich und verkaufen? Schwierig. Ich kann über meine Bücher reden, wenn jemand fragt, zumindest bei manchen Fragen.Aber dieses aktive Verkaufen? Dieses "Komm näher, ich erzähle dir jetzt überzeugend, warum du genau dieses Buch brauchst"?Da ist noch Luft nach oben. Verkäufe: Schön war’s, aber besser hätte es laufen dürfen Die Verkäufe hätten letztlich besser sein können. Und ja, mein fehlendes Verkaufstalent hat daran vermutlich seinen Anteil. Aber ich habe im Nachgang von mehreren Autor:innen gelesen, dass es ihnen ähnlich ging.Mein Eindruck: Es waren einfach sehr viele Aussteller. Gleichzeitig gab es zwar viele Besucher:innen – über 1000 Tickets im Vorverkauf sind ja wirklich eine Hausnummer. Aber die Auswahl war riesig und ich glaube, viele Menschen schauen in der aktuellen Zeit genauer hin, wofür sie Geld ausgeben. Absolut verständlich. Bücher sind wunderbar, aber leider kein Grundnahrungsmittel.Wen es interessiert: Rückwärts nach vorn war mein Bestseller, mit deutlichem Abstand kam dann der Troll, dicht gefolgt von Alpaka 66. Das GLYN-Dilemma Kein GLYN? Ja, richtig gelesen.Und genau das ist für mich der Punkt, der am meisten nach der Messe schmerzt. Ja, ich sitze jetzt nicht in einer dunklen Ecke und flüstere "Warum wollt ihr meine Feen nicht?" in meine Kaffeetasse, aber schade finde ich es schon. Immerhin ist GLYN mein größtes Universum und das sind eben die Bücher, in die ich am meisten investiert habe (von allen).Dennoch merke ich es am Stand immer wieder: Ich bekomme GLYN nicht gut genug erklärt.Bei Alpaka 66 ist es einfach. Da steht ein Alpaka in der Dusche und der Duschenbesitzer will es wieder loswerden. Fertig. Mehr muss man für den Einstieg eigentlich nicht wissen – ein perfekter Hook? Zumindest ein ziemlich guter.Bei Rückwärts nach vorn kann ich mit Katze und Ziege winken, was offenbar auch funktioniert. Auch der Troll zieht offline deutlich besser als online.Aber GLYN?Da kommt schnell die Frage: "Was ist denn da der erste Band?", immerhin prangt auf Scherben und Weglicht eine dezente 1. Leider kann ich nicht einfach auf den Backstein Silberstaub und Feuerklinge zeigen und "Das hier." antworten, sondern setze automatisch zu einem: "Also chronologisch gesehen … aber eigentlich … wobei … und dann gibt es noch …"Genau da verliere ich die Leute vermutlich. Auf einer Messe möchte niemand erst einmal die Architektur meines Urban-Fantasy-Universums entschlüsseln, nur um herauszufinden, welches Buch man theoretisch zuerst lesen könnte.Dabei wäre die kurze Antwort vermutlich gar nicht so kompliziert:Wenn du große Urban Fantasy mit Feen, Magie und Intrigen willst: Fang mit Silberstaub und Feuerklinge an.Wenn du lieber einen Fantasykrimi mit Mordfall, Insel und einem Ex-Polizisten willst, der sich in magische Dinge hineinlügt: Fang mit Scherben und Weglicht an.Das klingt verdächtig einfach nach Zielgruppenansprache und dann erinnere ich mich wieder an die 1 (und 2) auf den Cover: Scherben und Weglicht ist ja kein Einzelband, sondern eine Dilogie. Also stehe ich wieder da und denke: Gut, super. Ich habe das Problem nicht gelöst, ich habe es nur zu einem anderen gemacht.Denn Scherben ist als Einstieg zwar schneller greifbar, aber sobald das Wort Dilogie fällt, sind viele sofort raus. Was, wenn die Geschichte nicht gefällt? Dann hat man vielleicht zwei Bücher daheim liegen, die man nicht lesen will. Und bei 16 Euro pro Buch denkt man zweimal darüber nach.Genau das ist mein GLYN-Dilemma am Stand: Es gibt einfach keinen Einstieg, der sich so glatt verkaufen lässt wie "Da steht plötzlich ein Alpaka in der Dusche."Falls jemand von euch eine gute Idee hat, wie man ein verzweigtes Urban-Fantasy-Universum mit verschiedenen Ausprägungen (Krimi vs. leichte Romantasy) am Messestand in drei Sätzen erklärt, ohne dass mein Gegenüber langsam diesen höflichen "Aha, interessant"-Blick bekommt: Ich nehme Vorschläge sehr gern entgegen. Zumindest die Leseproben wurden öfter mitgenommen. Apropos Backstein … Für die Käufer:innen gab es auch einen Wettbewerb: Wer hat den schwersten Einkauf? Leider hat niemand mein Argument mit 1,6 kg geballtem GLYN ausreichend überzeugend gefunden. Dabei finde ich, dass ein Universum, das gleichzeitig gelesen und als kleines Fitnessgerät verwendet werden kann, deutlich mehr Würdigung verdient hätte. Aber gut. Man kann nicht alles haben, nicht einmal mit schwergewichtigen Feen ;) Fotos, oder: Warum der Mann wirklich mitmusste Ein weiterer Grund, warum es ganz praktisch war, den Mann dabeizuhaben: die fotografische Dokumentation des Messetages.Das Learning der letzten Messe war nämlich, dass man erstaunlich wenig zum Fotografieren kommt, wenn man gleichzeitig am Stand steht. In der Theorie denkt man sich, dass man zwischendurch ein paar Fotos macht, praktisch ist der Tag schneller vorbei als man 'FOTO' sagen kann und man hat drei verwackelte Fotos von der Tischkante und eines vom eigenen Kaffee.Diesmal war also der Plan: Der Mann kommt mit und macht Fotos.Das hat auch tatsächlich funktioniert, zumindest besser, als wenn ich es selbst versucht hätte, allerdings auch immer noch nicht optimal – und das ist der Grund, wieso dieser Blogpost relativ lang auf sich warten ließ. So gibt es immerhin ein paar Eindrücke vom Stand, von der Messe und von mir hinter meinen Büchern, aber jedes Bild ungefähr viermal und jedes Mal ist was anderes darauf doof. Bis man das gesichtet hat … … und aus diesem Grund lest ihr eben diesen Platzhalter. Mittlerweile ist Juni und ich weiß nicht, ob ich die Zeit und Muse finde, die Bilder endlich zu sichten ;) Und nächstes Jahr? Trotz der ernüchternden Verkaufszahlen habe ich mich für die nächste Seitenzauber zumindest einmal vorangemeldet. Sie soll am 29.05.2027 stattfinden.Vom Fahren her ist Ingolstadt für mich einfach ideal. Andere Messen wie die LibeRatisbona wären zwar ähnlich gut erreichbar, aber zwei Tage Messe sind mit Familie noch einmal eine ganz andere Nummer. Da muss man nicht nur Bücher, Sticker und Aufsteller organisieren, sondern ein komplettes Betreuungskonzept. Jetzt heißt es also warten, ob ich wieder dabei sein darf. Und falls ja: Ich bringe Buchaufsteller mit. Vielleicht. Also, sie kommen jedenfalls prominent auf die Checkliste. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Messetipps für Autoren (Teil 1): Erfolgreich als Aussteller auf einer Buchmesse Die Teilnahme an einer Buchmesse als Autor ist aufregend, aber eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg. In diesem Beitrag berichte ich von meinen ersten Erfahrungen und teile wertvolle Messetipps für Autoren, die dir helfen, dich optimal vorzubereiten – inklusive erprobter Ratschläge meiner Kollegin Matilda Best, die du im zweiten Teil nachlesen kannst. So wird dein Messeauftritt nicht nur stressfrei, sondern auch ein voller Erfolg! Einige Gedanken vorweg Buchmessen sind längst nicht mehr nur auf die großen Events wie die in Frankfurt oder Leipzig beschränkt, die für viele Autoren – insbesondere für Self-Publisher oder jene ohne Verlagsanbindung – oft finanziell schwer erreichbar sind. Zum Glück hat sich die Landschaft in den letzten Jahren stark verändert, und es gibt eine Vielzahl kleinerer Buchmessen, die nicht nur erschwinglicher sind, sondern auch eine Plattform für weniger bekannte Autoren bieten. Veranstaltungen wie die BuchBerlin, die LibeRatisbona oder lokale Lesefestivals ermöglichen es, Kontakte zu knüpfen, Leser zu gewinnen und das eigene Buch direkt vor Ort zu präsentieren – ohne dass man ein riesiges Budget benötigt. Dazu sollte man noch erwähnen, dass die Ansichten über die Notwendigkeit von Buchmessen unter Autoren stark auseinander gehen. Für einige sind diese Events unverzichtbar, um sichtbar zu werden, sich zu vernetzen und in den direkten Kontakt mit Leser:innen zu kommen. Diese Autoren sehen Buchmessen als wichtigen Bestandteil ihrer Marketingstrategie. Andere wiederum genießen die Atmosphäre, sehen es aber eher als optionale Gelegenheit, um neue Freunde kennenzulernen oder sich mit Kollegen und Lesern zu treffen – eine Art kreativer Austausch, der Freude macht, aber nicht unbedingt notwendig ist. Schließlich gibt es auch jene, die Buchmessen als unnötigen Aufwand empfinden. Sie bevorzugen den digitalen Weg und sehen in den physischen Veranstaltungen keinen Mehrwert, da sie glauben, dass Reichweite und Sichtbarkeit auch über soziale Medien und Online-Plattformen erreicht werden können. Unabhängig davon, in welche Kategorie man sich selbst einordnet, bieten kleinere Buchmessen zweifelsohne eine attraktive Alternative zu den großen, überlaufenen Veranstaltungen. Sie bieten Raum für direkte Interaktion, sind oft persönlicher und schaffen eine Umgebung, in der auch weniger bekannte Autoren im Mittelpunkt stehen können. Auch für menschenscheue Zweifler – tatsächlich sehe ich mich eher in der dritten Kategorie, Minus Social Media ;) – bieten kleine Buchmessen die Möglichkeit, einmal Messeluft zu schnuppern und neue Blickwinkel kennenzulernen. Messetipps für Autoren: Wann mit Vorbereitungen anfangen? Mittlerweile (Stand Dezember 2024) war ich auf zwei Messen als Ausstellerin. Das erste Mal war am 1. Juli 2023 ziemlich kurzfristig die BuchPassion in Erfurt: Maria Winter ist die Standpartnerin abgesprungen und ich habe erst etwas überlegt, dann aber gesagt, ich mach's. Ohne Vorlauf. Beim zweiten Mal, die LibeRatisbona am 15. Juni 2024, war es kaum besser, aber war ich etwas vorbereiteter; immerhin wusste ich ungefähr, was man braucht und mit Matilda hatte ich eine fantastische Standpartnerin. Von daher der wichtigste Tipp von mir: Rechtzeitig mit der Planung beginnen. Und ja – genau aus diesem Grund gibt es diesen Blogpost, damit ich nicht vor den gleichen Schwierigkeiten stehe, wenn die erste Messe in 2025 näher rückt. Doch dazu mehr am Ende dieses Blogposts. BuchPassion Erfurt - Unser Tisch (ich sollte meine Produktivität erhöhen) Messetipps für Autoren: Rund um den Stand Standort Der wichtigste Faktor ist der Standort. Leider ist es ein Faktor, über den man wenig bis keine Kontrolle hat. Zwar gibt es auf großen Buchmessen und etwa Industriemessen die Möglichkeit, über das Kapital eine gewisse Kontrolle über den Standplatz zu erlangen, aber auf kleineren Buchmessen – auf denen in diesem Blogpost ja der Fokus liegt – besteht allenfalls die Möglichkeit, einen Wunsch zu äußern (etwa "am liebsten neben XYZ"). Ansonsten bleibt einem nur zu hoffen, dass man nicht einen Platz auf dem Weg zu den Toiletten oder dem Catering zugeordnet bekommt. Wieso? Manch einer mag denken, dass es dort viel Publikum geben wird (was sicher auch stimmt), aber in dem Moment, in dem jemand dorthin unterwegs ist, wird er sicher nicht bei einem Stand anhalten, um sich anquatschen zu lassen oder gar ein Buch anzuschauen. Optimale Gestaltung Wesentlich mehr Handhabe hat man als Autor bei der Gestaltung des Standes. Bei den meisten Autoren kommt hier zuerst die Tischdecke. Diese wählt man groß genug, um das Chaos unter dem Tisch zu verbergen, aber man sollte unbedingt darauf achten, dass die Tischdecke B1-zertifiziert ist. Was bedeutet B1? In diesem Fall ist es nicht etwa ein Feld beim Schiffe versenken, sondern eine schwer entflammbare Tischdecke (wer auf DIN-Normen steht: Prüfnorm DIN 4102). Diese werden oft dort gefordert, wo größere Menschenmengen zu erwarten sind. Auf eine Messe trifft dies zweifelsohne zu. Unbedingt solltet ihr auch abklären, ob es einen Stuhl gibt (ggf. zwei?) oder ob ihr eigene Stühle mitbringen solltet. Stundenlanges Stehen ist der Laune nicht gerade zuträglich ;) Platzierung von Materialien Nachdem man seine Fläche vorbereitet hat, kann man sich der Präsentation der Bücher widmen. Empfehlenswert ist dabei ein ansteigender Aufbau. Am vorderen Rand des Tisches, wo die Besucher zu erwarten sind, hält man es eher flach und legt dort Dinge zum Mitnehmen, die sogenannten Goodies, aus. Hier bieten sich Lesezeichen, Leseprobenheftchen oder Postkarten zu den Büchern oder dem Autor an. Etwa in der Mitte des Tisches beginnt dann die Präsentation der Bücher. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ich finde es immer besonders schön, wenn ein Buch mit Cover plakativ in Richtung der Besucher steht und auch als Ansichtsexemplar dient – viele möchten ja auch gern ins Buch schauen. Dazu habe ich mir transparente Buchstützen besorgt (zu finden bei Amazon), die stabil genug sind, um meine dicken Schmöker zu halten. Für den Abschluss habe ich bereits mehrere Möglichkeiten auf Messen gesehen (oder ausprobiert). Bei meiner ersten Messe war es nach hinten hin einfach offen. Das empfand ich eher als suboptimal, immerhin war es verschwendeter Platz – andererseits hatte ich zu dem Zeitpunkt nur zwei Bücher veröffentlicht, was eben im Vergleich zu anderen durchaus mager war und ich mich daher auf zwei Reihen beschränken konnte. Bei der zweiten Messe hatte ich aufgestockt: Ich habe mir zwei Holzkistchen (zu finden bei Amazon) gekauft, wie ich es bei anderen Autoren gesehen hatte. In diesen Kisten konnte ich Material wie Goodies, die es beim Kauf eines Buchs dazu gibt, einen guten Kugelschreiber – von Matilda, da ich meinen vergessen hatte ;) – oder meine Thermoskanne mit Kaffee ablegen und hatte sie dennoch griffbereit. Obendrauf eine Buchstütze mit GLYN: Silberstaub und Feuerklinge, einfach perfekt, auch um sich dahinter zu verstecken. Mit mehr Platz hätte ich vielleicht sogar noch die schnieke Kunstefeu-Girlande irgendwie hingemogelt, aber von typischen Feen mit Efeukränzen ums Haupt sind meine Feen ja weit entfernt. Ein Messetipp für Autoren, die gern nach preiswerten Alternativen suchen: Die Kartons, in denen man die Bücher mitbringt. Einfach mit einem Tuch überdecken und schon hat man eine Nische, um Dinge zu verstauen und kann obendrauf noch Sachen abstellen – vielleicht nicht gerade schwere Bücher ;) Wichtig: Roll-up-Banner Bei meiner ersten Messe in Erfurt war das Roll-up neben den Goodies und Aufstellern das Einzige, was ich für die Messe bei meiner Grafikdesignerin in Auftrag gegeben hatte. Beim Design habe ich davon abgesehen, zu sehr auf die Bücher einzugehen, die Autorenmarke sollte im Vordergrund stehen. Das hat keine Ego-Gründe gehabt, sondern ist eher pragmatischer Natur gewesen: Falls ich doch mal ein Übermaß an Zeit haben sollte und meine Kreativität könnte ins Schreiben fließen, bräuchte ich ein zweites, ein drittes … u. s. w. Roll-up. Das kostet einerseits wieder und andererseits benötigt es wieder Platz: Sowohl auf Messen als auch beim Einlagern für die 99,99% des Jahres, in denen man eben kein Aussteller auf einer Buchmesse ist. Aber wieso war mir ein Roll-up dann überhaupt wichtig? Ein Roll-up ist ein Eye-Catcher, selbst wenn es relativ schlicht gestaltet ist. Als Besucher sieht man ein Roll-up meist vor dem Stand selbst über den Köpfen der anderen Besucher aufblitzen. Außerdem ist ein Roll-up, sofern man keinen Platz an der Wand bekommen hat, ideal, um sich den Rücken freizuhalten und das "Standrevier" zu markieren. Unverzichtbar auf einer Buchmesse Goodies am Stand – was läuft gut, was gar nicht? Beliebte Giveaways Vermutlich klingt es ein wenig sauertöpfisch, aber einen richtigen Favoriten habe ich noch nicht bei den Giveaways ausmachen können. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass meine Messerfahrungen sich an einer Hand abzählen lassen und ich noch nicht so viele Goodies zur Auswahl habe. Gut angekommen sind auf jeden Fall Lesezeichen, Postkarten … und Süßigkeiten. Fehlgeschlagene Ideen Kerzen! Definitiv die selbstgebastelten Buchkerzen! Buchkerzen waren um 2021 der letzte Hit und ich habe – weil es ja jeder macht – tatsächlich für Alpaka 66 ebenfalls Kerzen angefertigt. Abgesehen davon, dass ich kein großes Talent dafür habe, habe ich immer noch genug Kerzen, um noch ein, zwei "Buchpakete" damit zu füllen – falls nicht doch Kerzenliebhaber an meinem Stand unbedingt eine echte Catrina'sche Buchkerze wollen. Es steht nämlich in den Sternen, ob ich mir die Arbeit noch mal mache ... oder den Kerzenbastelkram einfach auf Kleinanzeigen verhöker. Weil bringen sie etwas? Nein. Ich frage mich allerdings, was aus den passionierten Kerzengießern geworden ist, die mit Buchkerzen ihr Einkommen verbessern wollten? Energielevel beibehalten! Jetzt kommt der ultimative Messetipp für Autoren: Nimm dir etwas zum Trinken/Essen mit! Bei mir ist das Kaffee, bei anderen vielleicht Schwarzer Tee oder Energydrinks. Oder etwas Festes: Schokoladenriegel, Apfelringe, Kekse, irgendetwas … du wirst es brauchen! Einerseits kannst du so etwas Energie zurückgewinnen, andererseits hast du etwas zu Knabbern/Schlürfen, wenn es mal wieder etwas langweilig am Stand wird und du auf neue Kundschaft wartest. Denn diese Phasen gibt es immer wieder – der Anfang einer Buchmesse ist meist schleppend, gegen Mittag wird es ruhig und am Nachmittag sind die meisten Besucher auch bereits wieder weg. Kleidung Ein Thema, bei man tatsächlich unterschiedliche Stimmen findet, ist das passende Outfit für die Buchmesse. Da halte ich es ganz knapp: Die Kleidung sollte den beabsichtigten Zweck erfüllen. Wenn man seine Elfenromane gern im elfischen Hochzeitsgewand verkaufen will, ist das genauso legitim wie eine gut sitzende Jeans und ein einfaches Top, in dem man nicht zu sehr schwitzt (bzw. die Schweißflecken einfach nicht so sieht). Das Gleiche gilt übrigens auch für das Schuhwerk. Nach der Messe Nach der Messe gibt es zwei Dinge, die du mindestens tun solltest. Zum einen solltest du eine Gegenüberstellung deiner Ausgaben und Einnahmen machen, da du das auf jeden Fall für die Steuer brauchst. Zum anderen solltest du die Messe für dich aufbereiten: Was gut lief, was schlecht lief, was du beim nächsten Mal anders machen kannst. Ein weiterer Punkt, sofern das auf deiner Agenda stand: Dein Netzwerk pflegen. Heißt: Eingesammelte Visitenkarten sichten, neue Kontakte sortieren, auf Social Media folgen u. s. w.. Meine Geheimtipps für Autoren? Sie sind, was sie sind: Persönliche Erfahrungen Natürlich sind diese Messetipps für Autoren nicht der Wahrheit letzter Schuss, immerhin lassen sich meine Erfahrungen an einer Hand abzählen. Dennoch decken sie sich erstaunlich gut mit den Erfahrungen meiner Kollegin Matilda. Erster Messetipp für Autoren: Partnerschaft Suche dir einen Autorenkollegen, mit dem du dir den Stand teilst. Ja, es wird vielleicht enger, ja, vielleicht findet sich kein Platz für dein Glücksrad oder den Tischaufsteller mit dem Next-Bookboyfriend, aber wenn du mal auf Klo musst oder dir etwas vom überteuerten Imbiss holen willst, hast du jemanden, der dich vertreten kann. Außerdem kannst du in den langweiligen Phasen des Wartens Erfahrungen austauschen. Ja, sicher, du kannst auch deinen Partner oder eine liebe Freundin mitnehmen, aber ein weiterer Vorteil von einem Standpartner außerhalb des persönlichen Dunstkreises ist, dass du dir neben den Standplatz auch die Kosten teilen kannst. Das bringt mich schon zum zweiten Tipp. Zweiter Messetipp für Autoren: Erwartungen an der Realität orientieren Dennoch habe ich neben Tipps, rechtzeitig mit der Planung zu beginnen und nicht alleine am Stand zu stehen, einen weiteren Tipp: Gehe nicht mit allzu hohen Erwartungen an die Sache heran. Sofern du keine absolute Rampensau mit Marktschreierqualitäten und deine Familie bereits in der siebten Generation Staubsaugervertreter hervorgebracht hat, wirst du vermutlich am Abend mit einem Minus aus der Sache herausgehen. Und das sage ich, obwohl ich meine erste Messe mit einem Plus beendet habe und bei der zweiten Messe mir nur ein Buchverkauf für ein Plus gefehlt hat, denn dieses gute Ergebnis war (leider ;)) nicht meinen überragenden Verkäuferfähigkeiten zu verdanken. Aus dieser Eigeneinschätzung wundere mich nach Buchmessen immer über das Gejammer auf Social Media, dass es so schlecht lief und man draufgezahlt hat. Ja. Okay – Zahlen lügen nicht. Und woran liegt's? War es wirklich der schlechte Platz, die wenigen Besucher oder das fehlende Marketing vonseiten der Messeveranstalter? Mit welcher Erwartung wird an Buchmessen herangegangen? Dass man leergekauft ist am Ende des Tages und zig Dutzend neue Leser gewonnen hat? Ich sehe noch einen weiteren Faktor, der bei den Jammertiraden leider außen vor bleibt: die Art der Buchmesse. Damit meine ich jetzt nicht groß, klein, regional oder deutschlandweit, sondern vor allem, wo und wie sie entstanden ist. Viele der kleinen Buchmessen sind Kinder von Social Media. Das hauptsächliche Marketing erfolgt und erreicht dort die Leute. Das schließt Marketing über Instagram und Facebook hinaus nicht aus (!), aber dennoch wird vor allem in der Anfangszeit viel Publikum über Social Media generiert – und das kann sich meines Erachtens nach stark auf die Verkaufszahlen auswirken, denn wer ist auf Social Media unterwegs und folgt dort Buchmessen? Vor allem andere Autoren und Buchblogger. Ob diese – vor allem erstere – auf einer Buchmesse kaufen, ist doch fraglich (ich persönlich tendiere immer mehr zum E-Book-Kauf, da die Zahl der senkrechten Wände, vor die man ein Billy-Regal stellen kann, mittlerweile gegen 0 geht). Messetipps für Autoren: die Checkliste! Diese Checkliste hilft dir dabei, stressfrei und optimal vorbereitet auf deiner nächsten Buchmesse zu glänzen. Lade die Checkliste jetzt herunter und drucke sie aus! Download Buchmessen-Checkliste für Autorinnen (.pdf) #### Messetipps für Autoren (Teil 2): Interview mit Matilda Best Nachdem ich im vorherigen Beitrag nützliche Messetipps für deine erste Teilnahme an einer Buchmesse als Autor niedergeschrieben habe, folgt nun im zweiten Teil das Interview mit meiner Kollegin Matilda Best. Erprobte Tipps einer erfahrenen Messegängerin – lerne von anderen! Mit Matilda Best auf Messe 2024 war ich auf der LibeRatisbona Matildas Standpartnerin – für den einen Tag, den ich mir (mehr oder weniger) freischaufeln konnte. Dennoch habe ich an diesem einen Tag verdammt viel mitnehmen können, wie man seine Bücher gut verkaufen kann, wenn man sich nur ein, zwei Gedanken vorher macht. Genau aus diesen Beobachtungen und Gesprächen ist dann auch die Idee zu dieser Blogreihe gekommen, mit der ich auch einen weiteren Blick über den Tellerrand (des eigenen Schaffens) gewagt habe. Und irgendwann kann ich es hoffentlich auch (selbst) umsetzen. Matilda Best & ich – Warten auf neue Leser! Messetipps für Autoren: die Checkliste! Diese Checkliste hilft dir dabei, stressfrei und optimal vorbereitet auf deiner nächsten Buchmesse zu glänzen. Lade die Checkliste jetzt herunter und drucke sie aus! Download Buchmessen-Checkliste für Autorinnen (.pdf) Interview mit Matilda Best Die Zeit der Vorfreude Alles, was mit V O R … beginnt ist schön, sehr schön, superschön! Deshalb genieße diese Zeit der VORFREUDE so lange wie möglich. Fange also zwei bis vier Monate vorher an, dich gedanklich mit deinem Messeauftritt zu beschäftigen. Alles, was dir spontan einfällt, schreib mit ein, zwei Worten auf. Meistens sind es Kleinigkeiten oder Probleme, die man schnell vergisst. Kurz vor der Messe fallen sie dir plötzlich wieder ein und versetzen dich unnötig in Panik, zumindest in Zeitdruck. Die liebe Catrina fragt unter … Was ist unverzichtbar auf einer Buchmesse? Klare Antwort: Du, der Autor! In voller Größe, mit Charme, Outfit, und Ausstrahlung! (Letztere kann man trainieren, dadurch wird man sowieso etwas größer!) Bücher in einer Menge, die du nie verkaufen wirst, wären auch gut. Diese Menge der Bücher soll deine Größe unterstreichen. (Auch als Autorin). Außerdem kannst du sie als stapelbare „Unterlage“ verwenden und sparst dir Kisten oder Ähnliches. Buchaufsteller sind trotzdem erforderlich, mindestens zwei bis vier, je nach Tischgröße, und der Menge deiner Veröffentlichungen. Hast du nur ein Buch veröffentlicht, dann stapelst du mindestens zwei hohe Türme plus Aufsteller in bester „Imponier-Manier“. Zum Imponiergehabe gehört natürlich eine große, farblich auf deine Buchcover abgestimmte Tischdecke und ein (besser zwei) wunderschöne(s) Rollup(s), je nach Anzahl der Veröffentlichungen. Wenn du eine Schönheit bist oder schon bekannt als Autorin, kannst du dein Portrait vom Rollup herunterlächeln lassen und so die Menschenmassen zum Stehenbleiben “zwingen“. Ansonsten sind es die Cover auf deinen Rollups, die vorbei schlendernde Messebesucher/innen auf deine Bücher aufmerksam machen sollen. Bedenke, dass du meistens vor den Rollups sitzt oder stehst, somit das untere Drittel verdeckst. Das, was „leuchtet“, ist nur die obere Hälfte! Die Goodies am Stand? Außer Leseproben und Lesezeichen brauchst du eigentlich nichts. Andrerseits kannst du alles verteilen, was dir gefällt und kostengünstig ist. Dass Goodies gekauft werden, hab ich selten erlebt, kommt aber vor. Meine tollen Buchkerzen habe ich leider nie verkauft, sie stehen jedes Mal als Tischdeko herum und hoffen auf bessere Zeiten. Good to know – Ausstattung Der Standaufbau ist bei allen Messen ähnlich: Oft zu wenig Platz nach hinten, d. h. nur deine Rollups und zwei Stühle haben mit Müh und Not Platz hinter deinem Tisch. Deshalb ist es gut, wenn du früh, also vor deinem hinteren Nachbarn erscheinst und dein Revier markierst. Wenn er sich schon breit gemacht hat, musst du leider die Ellbogen ausfahren oder deinen Tisch und damit die gesamte Tischreihe etwas nach vorn verschieben. (Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen. Dazu benötigst du auch dezente Ellbogen oder/und andere, unterstützende seitliche Nachbarn). Ansonsten hat es sich bewährt, die leeren Kisten, Schachteln (oder Koffer), in denen du deine Bücher transportiert hast, unter dem Tisch zu deponieren). Deshalb sollte die Tischdecke vorn fast bis zum Boden reichen. Die Goodies, die jeder im Vorbeigehen mitnehmen „könnte“, sollten vorne auf dem Tisch platziert werden. Ich bin Gegnerin vom „Mitnehmen im Vorbeigehen“. Ich möchte mit den „Interessierten“ ein paar Worte wechseln und dann sagen: “Sie können gerne ein Lesezeichen oder eine Leseprobe mitnehmen!“ Deshalb stehen diese Goodies auch bei mir vorne. Bücher, in die Interessierte hineinblättern w(s)ollen, müssen auch gut sichtbar im Buchaufsteller ziemlich weit vorne stehen, also griffbereit. Süßigkeiten locken manchmal Naschkatzen an, die es unter Leser/innen auch gibt. Ich habe immer einen zweiten Stuhl dabei, falls nur einer zur Verfügung gestellt wird und man allein am Stand steht. (Keine Ahnung, warum. Ich benutze ihn als Ablage für dies und das.) Vor dir auf dem Tisch sollten zwei Kugelschreiber oder Füller liegen, deine Lesebrille zum Signieren und dein Handy (falls Käufer über PayPal zahlen wollen. Es empfiehlt sich den QR-Code mit Preis des Buches als Screenshot gespeichert zu haben.) Außerdem: Preisschilder vor jedem Buch, sind eigentlich Pflicht. Nette kleine Tüten für gekaufte Bücher plus Goodie sind liebevolle Kundenbetreuung. Quittungsblock hab ich noch nie gebraucht, aber größere Geldtasche mit Wechselgeld, unter dem Tisch in meiner Handtasche.   Matilda Bests GEHEIMTIPP für eine erfolgreiche Messe Lerne, die Interessierten (oder Nichtinteressierten), die sich deinem Tisch nähern, einzuschätzen. Die schauen oft zuerst aufs Rollup, dann auf die Bücher und /oder auf dich. In dieser Sekunde entscheide ich, ob ich sie anlächle und dann, wenn der Hauch des Zurücklächelns erfolgt, spreche ich sie kurz an. Ein Satz, der das Buch (Kurz-Pitch) betrifft, genügt. Natürlich muss der neugierig machen und kann variieren, je nach Typ des Interessenten. Wenn der Besucher weitergeht, hast du dir nicht viel „vergeben“, bleibt er stehen und fragt nach, erzählst du ihm etwas mehr vom Buch und vielleicht von dir. Wie sieht deine Messe-Verpflegung aus? Reden macht durstig, trockene Messeluft sogar ohne Reden auch, also Trinkflasche griffbereit unter dem Tisch haben. Müsliriegel oder Ähnliches empfiehlt sich, wenn man seinen Tisch so wenig und kurz wie möglich allein lassen will.   Das Outfit (und Schuhe, nicht zu vergessen) Wichtig und individuell gestaltbar. Auf jeden Fall soll man sich darin 8 Stunden, oft bei warmen Temperaturen, wohlfühlen. Bärenkostüme und Kopfbedeckungen sind nur für „hartgesottene“ Cosplayer empfehlenswert, weil sie Hingucker sind und neugierig machen.Du solltest sie aber schon „routiniert“ oder souverän tragen und möglichst einen „Namen“ haben. Für Anfänger genügt ein T-Shirt mit deinem Namen, Logo, Cover … oder ein Outfit in den Farben deines Covers. Flache, bequeme Schuhe, evtl. sogar Sandalen sind empfehlenswert, außer man ist enge High-Heels gewöhnt. Hinter dem Tisch achtet kein Mensch auf deine Schuhe, wenn du aber öfters herumflanierst, nimm High-Heels mit, in die du schnell vor dem Walk reinschlüpfen kannst. Sie stehen gut versteckt unter deinem Tisch mit der langen Tischdecke. Abschließende Gedanken Ich hoffe, ihr konntet einige Tipps und Denkansätze aus diesem kleinen Interview mitnehmen. Sicher sind nicht alle Tipps etwas für jedermann (Stichwort: High Heels ;) ), aber es ist doch immer interessant, wie andere an gewisse Themen – und die Präsentation auf Buchmessen ist sicher ein solches – herangehen. Dennoch solltet ihr nicht vergessen, dass alle diese Erfahrungen subjektiv sind. Vielleicht hat jemand anders mit etwas gute Erfahrungen gemacht, mit dem Matilda und ich nicht so viel Erfolg hatten, vielleicht funktionieren diese Tipps bei jemanden auch überhaupt nicht – das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen, denn es ist auch eine Sache des Charakters. Matilda und ich hatten jedenfalls Freude daran, diese kleine Blogreihe um dieses Interview für euch zu erweitern. Gefährlicher Flamenco: Haarscharf am Psycho-Krimi vorbei Gefährliche Tattoos: Krimi Wenn ihr mehr über Matilda erfahren möchtet, besucht unbedingt ihre Homepage – dort findet ihr weitere spannende Einblicke und aktuelle Projekte. Eine weitere gute Anlaufstelle ist ihr Instagram-Account. Und wenn ihr neugierig auf ihre Werke seid, lege ich euch besonders Gefährlicher Flamenco* und Gefährliche Tattoos* ans Herz. Diese Geschichten sind nicht nur interessante Krimigeschichten (beruhend auf wahren Fällen), sondern auch ein tolles Geschenk für alle Bücherfreunde! Und pssscht … auf Messen könnt ihr sie mit von Matilda handgemalten Farbschnitt erwerben ;) Vielen Dank fürs Lesen – ich hoffe, euch hat dieses Interview genauso begeistert wie mich. Schreibt mir gern in die Kommentare, was ihr besonders spannend fandet! #### Papyrus Autor EPUB3 für Tolino: So wandelst du dein E-Book mit Calibre um Neulich fragte eine Autorenkollegin in einem Discordkanal inzwischen ziemlich verzweifelt nach Hilfe, weil sie mit ihrem E-Book bei Tolino Media einfach nicht weiterkam. Das EPUB war erstellt, eigentlich sollte nur noch der Upload folgen. Stattdessen erhielt sie die Meldung, dass die Datei kein EPUB3 sei. So ein Fehler ist besonders unerquicklich, weil er erst mal nach großem technischen Drama klingt, obwohl die Lösung meist sehr einfach ist.Das Gute an solchen Momenten: Man merkt wieder, wie viel in den Selfpublisherkreisen über gegenseitige Hilfe läuft. Jemand hängt fest, fragt nach, andere werfen ihr Wissen in den Ring und plötzlich ist ein Problem, an dem man sich vorher wochenlang festgebissen hat, doch lösbar. In diesem Fall lag die Lösung zum Glück nicht darin, das E-Book komplett neu zu bauen, sondern an einer kleinen Stellschraube im Workflow. Und genau da kam mir der Gedanke: Das ist wahrscheinlich kein Einzelfall.Denn das Problem ist mir so auch nicht unbekannt, obwohl meine E-Books ausschließlich bei KDP sind. Wie bereits in meinem Blogpost zu Kindle Create erwähnt, gibt es das Problem im Papyrus Autor-Kosmos ebenfalls. Denn dort lässt sich zwar ein EPUB erstellen, aber beim Upload zeigt sich dann schnell das eigentliche Problem: Tolino Media will EPUB3, während Papyrus Autor nach wie vor (Stand April 2026) nur EPUB2 kann. Das ist der Punkt, an dem viele bereits verzweifeln.Die gute Nachricht: Man muss das Buch deshalb nicht neu bauen oder im Papyrus-Forum loszetern, dass dieses Feature längst überfällig ist. Mit Calibre lässt sich ein vorhandenes EPUB in vielen Fällen recht unkompliziert so umwandeln, dass Tolino Media es akzeptiert. In diesem Artikel zeige ich  Schritt für Schritt, wie man ein EPUB aus Papyrus für Tolino fit macht und worauf man achten sollte, damit aus dem Upload nicht direkt die nächste Baustelle wird. Kurzfassung für Eilige Wenn ein Papyrus-Autor-EPUB bei Tolino Media abgelehnt wird, liegt das oft daran, dass Papyrus Autor kein EPUB3 direkt exportiert. Die praktische Lösung besteht meist darin, das exportierte EPUB in Calibre in EPUB3 umzuwandeln und anschließend zu prüfen. In vielen Fällen muss das E-Book also nicht neu erstellt werden, sondern es ist nur ein zusätzlicher Schritt notwendig. Warum Tolino Media ein Papyrus-Autor-EPUB ablehnt An dieser Stelle ist wichtig, zwei Dinge auseinanderzuhalten, die leicht durcheinandergeraten: der tolino eReader und der Upload bei Tolino Media. Denn ein tolino eReader kann laut Tolino ganz problemlos EPUB, EPUB2 und EPUB3 lesen. Das heißt: Nur weil das Buch auf einem tolino-Gerät lesbar wäre, ist es noch nicht automatisch in dem Format, das Tolino Media beim Hochladen verlangt. Für die Veröffentlichung akzeptiert Tolino Media bei der Inhaltsdatei nämlich EPUB3 – alternativ auch .docx oder .odt. Was das für Papyrus Autor-Nutzer konkret bedeutet Für Papyrus-Nutzer bedeutet das vor allem: Man muss nicht gleich die gesamte Autorenkarriere infrage stellen, nur weil der Upload an dieser Stelle scheitert. Wenn das Buch in Papyrus sauber aufgebaut ist, das Inhaltsverzeichnis stimmt und das EPUB grundsätzlich ordentlich aussieht, dann liegt die Baustelle nicht mitten im Manuskript, sondern ganz am Ende des Workflows. Anders gesagt: Das Problem entsteht nicht beim Schreiben, sondern auf den letzten Metern vor der Veröffentlichung.Genau deshalb ist es sinnvoll, den Papyrus-Export nicht als fertigen Schlusspunkt zu betrachten, sondern als Zwischenstand. Für Tolino braucht das E-Book noch einen zusätzlichen Schritt, bevor es uploadbereit ist. Und hier kommt Calibre ins Spiel … Zur Homepage von Calibre Papyrus Autor EPUB3 mit Calibre erstellen Calibre-Benutzeroberfläche mit Optionen Der pragmatische Weg sieht so aus: Man exportiert das E-Book ganz normal aus Papyrus Autor als EPUB und zieht diese Datei anschließend in Calibre. Dort markiert man das Buch in der Bibliothek (wichtig!) und klickt auf den Pfeil bei Bücher konvertieren und wählt: Einzeln konvertieren.Im Konvertierungsfenster stellt man als Ausgabeformat wieder EPUB ein — schließlich willst du kein neues Dateiformat, sondern nur die richtige EPUB-Version. Danach wechselt man in den Bereich EPUB-Ausgabe und setzt die Version auf 3.An dieser Stelle muss man gar nicht wild an anderen Einstellungen herumzuschrauben. Wenn das exportierte EPUB grundsätzlich sauber ist, reicht oft genau diese eine Änderung aus, damit aus dem bisherigen Export eine EPUB3-Datei wird. Dann startet man die Konvertierung, wartet, bis Calibre fertig ist, und hat die neue Version direkt in der Calibre-Bibliothek liegen.Jetzt ist nur wichtig, dass man wirklich mit der neu erzeugten EPUB-Datei weiterarbeitet und nicht versehentlich das ursprüngliche Papyrus-EPUB hochlädt.Danach kommt der kurze, aber wichtige Kontrollblick. Tolino Media weist selbst darauf hin, dass eine Umwandlung von EPUB2 zu EPUB3 zwar oft funktioniert, anschließend aber trotzdem noch eine Prüfung auf Validität sinnvoll sein kann. Heißt übersetzt: Nur weil formal EPUB3 draufsteht, muss die Datei technisch noch nicht automatisch perfekt sein. Darum sollte man die neu erzeugte Datei einmal prüfen. EPUB prüfen: pagina EPUB Checker und Sigil Nach der Konvertierung ist es sinnvoll, die Datei einmal prüfen, bevor man sie bei Tolino Media hochlädt. Tolino Media empfiehlt dafür den pagina EPUB Checker. Dieses Programm zeigt wohl an, ob in der EPUB-Datei technische Fehler stecken, und nennt auch direkt die betroffene Datei, Zeile und Zeichenposition. So etwas ist sehr praktisch, da man dann nicht raten muss, wo das Problem liegt.Wenn der EPUB Checker einen Fehler ausspuckt, kommt das zweite Programm ins Spiel: Sigil.  Sigil ist ein kostenfreies Tool, um EPUB-Dateien zu öffnen und zu bearbeiten. Damit kann man die gemeldeten Stellen gezielt nachschauen und korrigieren. Geht es auch ohne diesen Umweg? Ja, grundsätzlich schon. Man muss das Manuskript nicht zwingend als fertige EPUB-Datei bei Tolino Media hochladen. Die Plattform akzeptiert auch .doc- und .odt-Dateien und übernimmt die Umwandlung selbst. Tolino Media beschreibt diesen Weg ausdrücklich als Möglichkeit für alle, die kein eigenes EPUB erstellen möchten oder sich den zusätzlichen technischen Zwischenschritt sparen wollen. Gerade bei eher textlastigen Büchern kann das ein durchaus praktikabler Weg sein und wenn man einfach nur sauber formatierte Kapitelüberschriften, Fließtext und ein unkompliziertes Manuskript hat, kann der direkte Upload als .doc oder .odt völlig ausreichen. Tolino Media weist auch darauf hin, dass der Konverter am besten mit eher schlichten, gut vorbereiteten Manuskripten funktioniert.Sobald der Export etwas mehr Eigenheiten mitbringt oder man das Ergebnis lieber selbst in der Hand behalten will, ist der kontrollierte Workflow Papyrus > EPUB > Calibre > Validierung oft die sauberere Lösung. Häufige Fragen zu Papyrus Autor EPUB3 und Tolino Kann Papyrus Autor EPUB3 exportieren? Nach aktuellem Stand exportiert Papyrus Autor weiterhin EPUB2, nicht nativ EPUB3 (Stand: April 2026). Genau deshalb taucht das Thema in der Papyrus-Community immer wieder auf, seit Plattformen wie Tolino Media bei Uploads auf EPUB3 bestehen. Für Papyrus-Nutzer:innen heißt das in der Praxis: Der Export aus Papyrus ist oft noch nicht der letzte Schritt, sondern eher die Grundlage für die weitere Bearbeitung in Calibre. Warum erkennt Tolino mein EPUB nicht als EPUB3? Das liegt oft nicht daran, dass die Datei gar kein EPUB wäre, sondern daran, dass Tolino Media für den Upload EPUB3 verlangt, während die Datei noch als EPUB2 vorliegt. Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Der tolino eReader selbst kann sowohl EPUB2 als auch EPUB3 lesen, aber der Upload bei Tolino Media hat andere Vorgaben. Deshalb kann eine Datei auf dem Reader lesbar sein und beim Hochladen trotzdem abgelehnt werden. Wie stelle ich in Calibre EPUB3 ein? In Calibre importierst du dein exportiertes EPUB, klickst auf Bücher konvertieren, wählst als Ausgabeformat wieder EPUB und setzt im Bereich EPUB-Ausgabe die Version auf 3. Reicht eine Konvertierung von EPUB2 zu EPUB3 aus? Oft ja, aber nicht immer. Die Umwandlung in Calibre ist in vielen Fällen bereits die Lösung, vor allem wenn das Ausgangs-EPUB sauber aufgebaut ist. Woran erkenne ich, ob mein EPUB valide ist? Gut erkennt man das mit einem Validator wie dem pagina EPUB Checker, den Tolino Media selbst empfiehlt, oder indem man es einfach ausprobiert ;) Weiterführende Links Die perfekte epub-Datei: Tipps für den Upload (Tolino Media) Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Plotten vs. Pantsen – Finde deinen idealen Schreibtyp (mit Selbsttest) "Plotten vs. Pantsen" – das klingt wie der Titel eines Fernsehduells, ist aber eine sehr beliebte Frage unter unter Autor:innen: Planst du akribisch oder lässt du deine Figuren machen, was sie wollen? In diesem Beitrag erfährst du, was hinter den beiden Ansätzen steckt und was der Reiz (und die Tücken) der jeweiligen Schreibmethode sind – inklusive Methoden, Tipps und einem kleinen Selbsttest.Echt jetzt? Ein Blogpost über Plotten vs. Pantsen? Lange habe ich gezögert, ob ich in meinem Blog überhaupt Schreibtipps geben sollte. Nicht, weil ich keine hätte – Melisande kann ein Lied davon singen –, sondern weil ich weiß, wie individuell Schreiben ist. Was für einen funktioniert, bringt den anderen komplett aus dem Takt.Aber irgendwann dachte ich mir: Warum nicht einfach mal ausprobieren? Genau deshalb starte ich jetzt mit einem Thema, das mich selbst schon durch so einige Phasen begleitet hat (und sogar beim Blog immer wieder im Hintergrund aktiv ist): Plotten vs. Pantsen. Denn: Ich war schon beides. Oder irgendwie dazwischen, denn im Laufe der Jahre hat sich mein Schreibvorgang einfach immer wieder verändert. Da gab es Versuche mit minutiöser Planung bis hin zu "Ich weiß nicht, wohin das führt, aber ich schreibe jetzt einfach los".Deshalb ist das hier kein Ratgeber mit erhobenem Zeigefinger, sondern ein Erfahrungsbericht mit Methoden, Ideen und hoffentlich etwas Mehrwert für meine Leser:innen. Aber nun heißt es erstmal "Plotten oder pantsen und warum die Antwort vielleicht einfach Ja lautet". Was bedeutet "Plotten"? Plotten bedeutet, die Handlung eines Romans im Voraus zu planen – also einen strukturierten Handlungsverlauf zu entwerfen, bevor das eigentliche Schreiben beginnt. Schon Aristoteles beschrieb in seiner Poetik (335 v. Chr.), dass jede Geschichte – hier bezog er sich auf Tragödien – eine erkennbare Struktur mit Anfang, Mitte und Ende braucht. Doch damit ist Plotten kein moderner Schreibtrend, der den neuzeitlichen Autoren endlich den Erfolg beschert, den sie haben sollten (oder wollen), sondern ist tief in der Erzähltradition verankert.Wer plottet, legt zentrale Ereignisse, Wendepunkte, Figurenentwicklungen und oft auch thematische Motive im Vorfeld fest – wie beim Zeichnen einer Landkarte vor einer langen Reise. Beliebte Modelle zur Orientierung sind etwa die Drei-Akt-Struktur, die Heldenreise oder die 3-9-27-Methode.VorteileDu weißt immer, was als Nächstes kommtLogiklücken oder Plotprobleme erkennst du frühÜberarbeitung fällt oft leichterHerausforderungenKann die Spontanität bremsenManche Geschichten entwickeln sich anders als geplantGefahr, sich im Plan zu verlieren, ohne wirklich zu schreiben Beliebte Plot-Methoden Zum Plotten gibt es verschiedene Werkzeuge und Modelle, die helfen, Struktur in eine Geschichte zu bringen.Drei-Akt-Struktur: Klassiker mit WirkungEinführung, Konflikt, Auflösung – das klingt verdächtig nach Deutschunterricht und literarischer Interpretation in der Oberstufe, oder? Genau genommen ist die Drei-Akt-Struktur eines der ältesten Erzählmodelle überhaupt, dabei aber simpel und erstaunlich wirkungsvoll. Sie bietet einen zuverlässigen Rahmen für fast jede Geschichte und hilft dabei, Spannung und Entwicklung sauber aufzubauen, ohne sich in zu vielen Schleifen zu verlieren. Die Heldenreise: Einmal raus, verändert zurück Die Heldenreise ist eines der bekanntesten Erzählmuster überhaupt – sie wird oft zitiert, vielfach variiert und ist dabei überraschend universell einsetzbar. In einem Satz lässt sich die Heldenreise so zusammenfassen: Eine Figur verlässt ihre vertraute Welt, stellt sich Herausforderungen, scheitert (gelegentlich spektakulär), wächst daran und kehrt verändert zurück. Joseph Campbell hat diese Struktur in seinem Werk Der Heros in tausend Gestalten aus Mythen und Legenden weltweit herausgearbeitet. Später wurde sie von verschiedenen Autor:innen adaptiert – etwa von Christopher Vogler oder von Blake Snyder.  Dort, wo die Heldenreise nach Campbell Struktur und Ordnung hat, gibt es noch die Reise der Heldin, die intuitiver vorgeht. Was im ersten Augenblick eher spirituell genutzt wird, findet sich gerade in Romanen mit einem Entwicklungsplot wieder: Die Suche nach einer neuen Identität und nicht der Aufbruch ins Abenteuer. Eine Autorin, die sich mit diesem Thema beschäftigt hat, ist Maureen Murdock.  Ideal für epische Fantasy, Coming-of-Age-Geschichten und alles, was Held:innen ein bisschen leiden und dann glänzen lässt. Buchtipp zum Thema Heldenreise Bei Amazon kaufen* Save the Cat!: Schreibbeat mit System„Save the Cat!“ ist ein 15-Punkte-Plot-System aus dem Drehbuchbereich – klar strukturiert, praxisnah und erstaunlich vielseitig. Entwickelt wurde es vom Autor und Drehbuchcoach Blake Snyder, der mit Entwürfen nach seinem eigenen System deutlich erfolgreicher war als mit seinen zwei veröffentlichten Filmen. Ein Coach, der wusste, wie’s geht – wenn auch nicht immer für sich selbst.Die Inspiration für den Titel dieses Konzepts hatte Blake Snyder übrigens von dem Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, wo der Hauptcharakter Ellen Ripley eine Katze namens Jones rettet (ich liebe diesen Film!).Das System legt den Fokus auf emotionales Storytelling und führt klar benannte Stationen ein, sogenannte Beats, die beim Schreiben Orientierung geben: von Opening Image über Fun and Games bis zu Dark Night of the Soul. Die Methode ist besonders bei Romanautor:innen beliebt, die eine gut nachvollziehbare Struktur suchen und dabei trotzdem Raum für Charakterentwicklung und Spannung brauchen.Die Schneeflocken-Methode: Von der Idee zur StrukturDie Schneeflocken-Methode wurde von Randy Ingermanson entwickelt und richtet sich an Autor:innen, die strukturiert und schrittweise arbeiten wollen. Der Ansatz beginnt mit einem simplen Ein-Satz-Pitch – quasi der Kern der Geschichte – und erweitert sich dann schrittweise zu einem vollständigen Romanplan.Im Verlauf entwickelt man aus diesem einen Satz einen Absatz mit fünf Sätzen, daraus eine einseitige Zusammenfassung, dann Figurenübersichten, Szenenlisten usw. – ähnlich wie bei einer Schneeflocke. Der große Vorteil: Man arbeitet sich Stück für Stück voran. Diese Methode eignet sich besonders für analytisch denkende Schreibende, die gerne mit Struktur arbeiten, aber nicht sofort alles im Detail planen müssen.Die 3-9-27-Methode: Klarer Rahmen für komplexe PlotsDie 3-9-27-Methode ist wie ein zuverlässiges Schreib-Navi: Sie gliedert den Roman in drei Akte, neun zentrale Stationen und 27 Kapitel oder Szenen. Der eigentliche Höhepunkt findet sich in Station 8 – also im dritten Akt – dort, wo der zentrale Konflikt seinen dramatischen Höhepunkt erreicht. Besonders hilfreich ist, dass jede Station einen einprägsamen Namen trägt, der sofort deutlich macht, worum es geht – etwa Tiefpunkt, Wendepunkt oder Showdown. Das macht es leicht, den roten Faden zu behalten – auch wenn man unterwegs mal vom Kurs abkommt oder eine kreative Abzweigung nimmt. Was ist "Pantsen"? "Pantsen" stammt vom englischen Ausdruck "writing by the seat of your pants" – also schreiben ohne Plan, dafür mit jeder Menge Bauchgefühl. Der Pantser in seiner extremen Ausprägung ist das genaue Gegenstück zum Plotter: Statt einer ausgearbeiteten Struktur genügt oft ein Funke – ein Satz, eine Figur oder ein vager Gedanke – und los geht’s. Ohne jegliche Vorplanung beginnt der Text sich zu entfalten, manchmal überraschend schnell. Die Inspiration kann frei fließen, spontane Einfälle finden jederzeit Platz und das Schreiben fühlt sich oft an wie ein Flow-Zustand. Fast so, als hätte einen die Muse geküsst. Vorteile Maximale kreative Freiheit Figuren entwickeln sich oft besonders lebendig Überraschungsmomente sorgen für Energie im Text Herausforderungen Erhöhtes Risiko für Logiklöcher Struktur und roter Faden müssen oft mühsam im Nachhinein eingearbeitet werden Schreibblockaden, wenn du dich "verläufst" Plotten vs. Pantsen – Welcher Schreibtyp bist du? Bist du ein Plotter? 🔲 Du hast schon einen detaillierten Plot, bevor das erste Kapitel geschrieben ist.🔲 Listen, Mindmaps und Exceltabellen machen dich richtig glücklich.🔲 Du hättest das Drehbuch zu deinem Roman locker nebenbei mitverfassen können.🔲 Du magst es, die Kontrolle zu behalten – am liebsten vom ersten bis zum letzten Twist.🔲 Komplexe Welten, Zeitsprünge oder Buchreihen? Kein Problem – Hauptsache, der Plan steht! Ergebnis:Wenn du hier innerlich fünfmal genickt hast, schlägt dein Herz wahrscheinlich fürs Plotten. Struktur gibt dir Sicherheit – und die hilft dir besonders bei komplexen Projekten, den Überblick zu behalten. Bist du ein Pantser? 🔲 Du fängst einfach an zu schreiben, der erste Satz entsteht oft spontan.🔲 Deine Figuren reden mit dir … und übernehmen manchmal komplett die Kontrolle.🔲 Wendungen passieren nicht, weil du sie geplant hast – sie fühlen sich einfach richtig an.🔲 Du entdeckst die Geschichte beim Schreiben und liebst genau das.🔲 Du hast keine Angst vor leeren Seiten: Sie sind wie ein weißes Blatt voller Möglichkeiten. Ergebnis:Wenn du hier mehr als einmal genickt hast, bist du vermutlich ein:e echte:r Pantser. Für dich ist das Schreiben ein Abenteuer – deine Geschichte entsteht mit Gefühl, Neugier und einer Prise Chaos. Struktur? Kann man ja zur Not im Lektorat nachholen 😉 Bist du ein Plantser? 🔲 Du hast schon einen detaillierten Plot, bevor das erste Kapitel geschrieben ist.🔲 Deine Plotpläne bestehen aus Notizzetteln, Sprachnachrichten und einem mysteriösen Google-Doc.🔲 Du planst gerade so viel, dass du beruhigt anfangen kannst – den Rest regelt die Inspiration.🔲 Deine Figuren entwickeln manchmal ein Eigenleben und du findest das okay, solange sie sich grob an den Plan halten.Ergebnis:Wenn du mehrfach genickt hast, bist du vermutlich ein:e klassische:r Plantser. Du magst den goldenen Mittelweg: genug Planung, um nicht panisch auf die Seite zu starren, aber auch genug Freiheit, damit deine Geschichte atmen kann. Klingt nach dir? Dann: Willkommen im Club der flexiblen Kreativen! Plotten vs. Pantsen – was passt zu dir? Es gibt keinen "richtigen" Weg, um ein Buch zu schreiben – nur den, der für einen funktioniert. Den besten Schreibtyp für sich findet man meistens nicht durchs Lesen von irgendwelchen Blogposts (wie diesen ;) ), sondern durchs Ausprobieren. Ich selbst habe über die Jahre viele Methoden ausprobiert – von der Schneeflockenmethode bis zur 3-9-27-Struktur – und mir aus allem das mitgenommen, was für mich funktioniert.Wie viele andere Autor:innen bewege ich mich mittlerweile irgendwo dazwischen: zwischen dem Wunsch nach Struktur und dem Reiz des Unerwarteten. Ich plane heute deutlich bewusster als früher – aber eben nicht so überpenibel wie in meiner Plothochphase, in der ich überhaupt nicht ins Umsetzen kam (Wunsch nach Perfektion, anyone?) Daher plane ich vor allem den Grobinhalt, wichtige Wendepunkte, Stellen und wiederkehrende Motive pro Kapitel oder Person.Trotzdem gibt es beim Schreiben immer wieder Ungeplantes: Szenen, die sich verselbstständigen oder Figuren, die plötzlich ganz andere Dinge tun, als ich geplant hatte. Diese spontanen Entwicklungen bereichern oft den Text – aber manchmal bringen sie zugegebenermaßen auch mein sorgfältig aufgebautes Gerüst ins Wanken. Es ist also nicht immer Plotten oder Pantsen. Diese Art zu Schreiben wird gern (man braucht ja für alles ein Wort) Plantsing genannt.Ähnliches gilt übrigens für meine Blogposts. Meistens mache ich mir vorab einige Gedanken, welche Punkte ich ansprechen will (grobe Gliederung), dann fange ich an, erste Gedanken unter diesen Überschriften zu sammeln, ehe ich ans ausformulieren gehe – und dann fällt mir noch das ein oder jenes, und schließlich wird der Blogpost doch länger als eigentlich geplant. Tipp: Probiere beides aus! Vielleicht plottest du deinen nächsten Roman kapitelweise, aber schreibst eine Kurzgeschichte mal ganz frei und schaust, wohin dich das führt! Fazit: Plotten vs. Pantsen – Kein Glaubenskrieg, sondern eine Typfrage Egal ob du Listen liebst oder lieber losfliegst – Hauptsache, du kommst voran. Finde den Schreibstil, der zu dir passt. Welcher Schreibtyp bist du – Plotter, Pantser oder Plantser?Erzähl es mir gern in den Kommentaren – ich bin gespannt auf deinen Weg #### Reihenfolge GLYN-Romane Mit der Erscheinung des zweiten GLYN-Romans "Scherben und Weglicht 1" am 1. Oktober 2023 stellt sich bei manchem vielleicht die Frage, in welcher Reihenfolge GLYN am besten gelesen wird, um nicht – wie sagt man bei uns so schön – wie der Ochs vor'm Berg zu stehen. Letzte Aktualisierung: 08. November 2023 Reihenfolge GLYN: Die Entstehung der Romane Entgegen der Veröffentlichungsreihenfolge steht die Entstehungszeit. Im Jahr 2017 habe ich mit der Arbeit an Scherben und Weglicht begonnen, das damals noch als Einteiler und vor allem Standalone konzipiert war. Relativ bald stellte sich jedoch heraus, dass das Universum mehr Geschichten bot, und als 2020 Impress zu einer Challenge mit dem Thema Feen aufrief, wollte ich die Chance nutzen. Scherben und Weglicht? Chancenlos, Fantasykrimis haben es nicht leicht auf dem Markt. Vielleicht ein kleiner Ableger mit (mehr) Romance? Die Arbeit an "Silberstaub und Feuerklinge" begann, das damals noch ganz anders hieß: Das Silber der Feenflügel. Es erreichte die Longlist, aber wurde nicht weiter in Betracht gezogen. Nach weiteren Absagen stand fest, dass GLYN im Selfpublishing erscheint. Nun stand natürlich die Frage im Raum, in welcher Reihenfolge die Bücher erscheinen sollen – ich hatte zwei halbfertige Romane. Bei einem davon handelte es sich um eine potenzielle Dilogie mit dem "ersten" Protagonisten, und einem riesigen Universum dahinter, bei dem sich allein bei Scherben und Weglicht schon Fortsetzungspotenzial abzeichnete, das andere der Ableger mit Protagonisten, deren – wie kann man es am besten sagen? – Schicksal einen (Zerr-)Spiegel des roten Fadens darstellt. Ich habe mich nach langem Hadern dazu entschieden, "Silberstaub und Feuerklinge" zuerst zu veröffentlichen, auch wenn ein großer (kleiner?) Twist aus "Scherben und Weglicht" damit hinfällig ist. Aber letztlich hat doch der Gedanke, endlich voranzukommen, endlich Erfahrungen im Selfpublishing zu sammeln, vor der Autoreneitelkeit gesiegt. Reihenfolge GLYN: Nach der Timeline Was ist nun aber die perfekte Reihenfolge, um ins GLYN-Universum einzusteigen? Wenn man darauf verzichten will, die Überraschung des ersten Protagonisten mitzuerleben, ist das natürlich die der Zeit und damit dem Verlauf der wichtigen Ereignissen. Nach Zeit lassen sich die Geschichten/Bücher am besten so lesen: Auf der Schwelle Zwei Dinge hat sich Thomas Cole nach dem Tod seiner Frau geschworen: Nie wieder jemanden von anderer Gesinnung in die Nähe des Monstrums lassen und nie wieder sein Herz zu verschenken. Dann gewinnt das neue Kindermädchen seiner Tochter erst sein Vertrauen und letztendlich auch seine Zuneigung. Als jedoch das Chaos über sie hereinbricht, erkennt er, dass Verbitterung und Einsamkeit ihn längst blind gemacht haben. Blogpost zum Release | Zu Amazon » Silberstaub und Feuerklinge Verdammter Feenprinz! Bescheuerte Magie! Und wieso mache ich das eigentlich?! Die ungläubige Cara wird mit Magie konfrontiert und muss sich eingestehen, dass diese wirklich existiert. Dabei sind der Feenprinz Regan und sein Charme bald ihre geringste Sorgen, denn ein Fluch trachtet nach ihrem Leben. Blogpost zum Release | Zu Amazon » Scherben und Weglicht 1 Neuer Job, neues Glück. Aber Nachtportier in einem Zauberer-Hotel? Für den magieungläubigen Ex-Polizisten Effie eine Herausforderung. Als der Hotelbesitzer magisch ermordet wird, beschließt Effie, auf eigene Faust zu ermitteln und entdeckt dabei nicht nur eine Fee, sondern auch viele Geheimnisse … Blogpost zum Release | Zu Amazon » Scherben und Weglicht 2 Erscheinungstermin vsl. 2024 (Diese Liste wird mit jeder Veröffentlichung erweitert werden) Und? Mit welchem Buch bist du ins GLYN-Universum eingestiegen? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Rückwärts nach vorn: Mein neuer Roadtrip-Roman 2026 mit Katze und Chaos Am 16. März erscheint mein neues Buch: Rückwärts nach vorn. Diesmal ist es kein Fantasyroman, keine Feen, keine Magie, sondern ein Roadtrip mit altem Wohnmobil, einer eigensinnigen Katze, ziemlich unterschiedlichen Vorstellungen vom Leben und der unangenehmen Erkenntnis, dass man seine Vergangenheit nicht immer einfach hinter sich lassen kann. Hinter den Kulissen Rückwärts nach vorn war ursprünglich als Zwischenprojekt gedacht. Also als die Art Buch, bei der man sich einredet: Ach, das mache ich mal eben zwischendurch, bis ich mich endlich dazu aufraffe, das nächste GLYN-Buch zu schreiben. Wie überraschend: Ganz so mal eben nebenbei war es dann natürlich nicht. Dafür war es ein Projekt, bei dem ich mehr geplant habe als bei manchem anderen Text davor. Also – noch mehr. Ich habe mir sehr genau überlegt, was ich eigentlich schreiben will, wie die Geschichte aufgebaut ist und welche Dinge ich diesmal bewusst anders oder besser machen möchte, um mögliche Leerläufe (manche Leute nennen es die berühmte Schreibblockade) zu vermeiden.Was soll ich sagen? Das hat sehr gut geklappt.Ich bin zwar doch um einige Kapitel von der anfangs geplanten Kapitelzahl abgewichen, aber das Buch war im Grunde schnell runtergerockt.Und was liegt da näher, als es auch mal dem Verlag vorzustellen? Es wäre sogar genommen worden – allerdings mit Änderungen. Genauer gesagt: mit der Vorgabe, die Geschichte komplett in Norddeutschland zu verorten. Das ist aus Verlagssicht auch nicht völlig aus der Luft gegriffen, aber für mich war klar, dass ich genau das nicht will. Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem man sich entscheiden muss, ob man etwas passend macht oder ob man das Buch so lässt, wie es eigentlich gemeint war. Ich habe mich in diesem Fall für Letzteres entschieden und für den Verlag ein anderes Projekt ausgearbeitet – mit der gleichen Herangehensweise (man muss ja verifizieren, dass es auch beim zweiten Mal funktioniert).Das Cover wurde wie beim Troll von Melisande entworfen und das war fast eine schwerere Geburt als der Text. Erst gab es von mir die Idee für ein ziemlich sauberes Motiv in zwei Farbnuancen – und ehrlich gesagt: Das sah schon ziemlich gut aus. Dann kam allerdings der etwas unromantische, aber wichtige Gedanke dazu, wie es auf die anvisierte Zielgruppe wohl wirkt und da … ja, da kamen dann die Zweifel. Hie und da eine dritte Meinung eingeholt, die die Zweifel bestätigte, und so hat sich Melisande hingesetzt und in ziemlich aufwändiger Kleinarbeit die Katze und die Ziege mit vielen Farben statt nur Schattierungen gemalt. Daraus entstand schließlich das Cover.Es passt auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so sehr zu dem, was man von mir erwartet, aber irgendwann muss man schließlich auch mal (unbequeme) Entscheidungen treffen und nicht bis zur Rente über Farbkonzepte diskutieren. Vielleicht gibt es das andere Cover ja irgendwann mal als Special-Edition? Um wen geht es in Rückwärts nach vorn? Im Mittelpunkt steht mit Jule eine Protagonistin, die ganz sicher nicht dafür geschrieben wurde, es allen recht zu machen. Sie hat ihren eigenen Willen und trifft nicht immer die bequemsten Entscheidungen. Genau solche Figuren interessieren mich aber. Diese glatt polierten Everybody-Darlings, die immer genau die richtige Mischung aus schlagfertig, liebenswert und möglichst konfliktfrei mitbringen, sind einfach nicht mein Ding. Gleichzeitig wollte ich aber auch keine dieser angeblich starken Heldinnen schreiben, die in Wahrheit vor allem anstrengend oder zum Fremdschämen inszeniert sind. Jule sollte kein Statement auf zwei Beinen sein, sondern ein Mensch mit Ecken und Kanten, Haltung und der Fähigkeit, anderen gelegentlich auf die Nerven zu gehen – was, seien wir ehrlich, deutlich lebensnäher ist. Und dann ist da natürlich noch Timo. Im Gegensatz zu Jule ist er deutlich gesetzter, ruhiger und wirkt erst einmal wie der vernünftigere Part dieser ganzen Unternehmung. Was nicht heißt, dass bei ihm alles vorhersehbar wäre. Er hat durchaus seine Eigenheiten – und einige davon nerven Jule durchaus. Dazu kommt seine Katze, die er überall mitnimmt, als wäre das die normalste Sache der Welt. Vom klassischen Emotional-Support-Tier merkt man bei ihr allerdings wenig. Sie ist vor allem einfach immer da, hat ihren eigenen Kopf und trägt nicht wirklich dazu bei, dass Jule sich in seiner Nähe wohlfühlen kann. Klappentext Eigentlich wollte Jule nur das alte Wohnmobil ihres Vaters verkaufen und endlich einen Schlussstrich ziehen. Doch schneller, als ihr lieb ist, sitzt sie mit Käufer Timo und seiner eigensinnigen Katze in dem klapprigen Bus und landet auf einem Roadtrip voller Katzenhaare, Dieselgeruch und Diskussionen über kulinarische Grundsatzfragen. Zwischen Umwegen und alten Geschichten merkt Jule, dass man manchmal genau dort ankommt, wo man nie hinwollte und es sich trotzdem verdammt richtig anfühlt. Rückwärts nach vorn - Kindle-Cover Rückwärts nach vorn erscheint am 16. März. Das Buch erscheint pünktlich vor der Leipziger Buchmesse (damit es auch wirklich gut untergeht, immerhin habe ich bisher null, nada, niente Marketing gemacht). Das Taschenbuch folgt in den kommenden Wochen – aktuell warte ich noch auf den ersten Probedruck und hoffe sehr, dass es diesmal nicht wieder in einer kleinen Serie ausartet. Wenn du also Lust auf einen Roadtrip-Roman mit Ecken, Umwegen, Katzenhaaren und Figuren hast, die nicht geschniegelt durchs Leben laufen, findest du das Buch hier:  Bei Amazon entdecken* Und jetzt bin ich tatsächlich neugierig: Wärst du bei so einem Trip eher Team Jule, Team Timo oder würdest du nach fünf Minuten nur noch die Katze am nächsten Rasthof aussetzen wollen? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Scherben und Weglicht – Neu im GLYN-Universum Gestern war es endlich so weit: Auf Social Media (Instagram/Facebook) habe ich mit einigen Unterstützern das Cover des nächsten Buchs aus dem GLYN-Universum in einem sogenannten Coverflashmob veröffentlicht. Das Buch heißt GLYN: Scherben und Weglicht I und das E-Book erscheint voraussichtlich am 1. Oktober 2023. Wie bei GLYN: Silberstaub und Feuerklinge veröffentliche ich in zwei Stufen: Das E-Book erscheint vorher und amazon-exklusiv. Mit dem Taschenbuch kann man Q1 2024 rechnen, da ich dieses Mal den Buchsatz selbst übernehme. Das E-Book ist bereits bei Amazon vorbestellbar. Was ist ein Coverflashmob? Ein Coverflashmob ist eine beliebte Marketingmaßnahme von Autoren zum Release eines neuen Buches. Dabei handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Aktion, bei der das Cover des neuen Buchs von allen Freunden/Bekannten sowie den Followern des Autors auf diversen Social Media Accounts veröffentlicht wird. Die geeignetste Plattformen ist dabei Instagram mit seiner Bildfokussierung, aber auch auf TikTok, Facebook und X lassen sich Bücher vorstellen. Eine Variante des Coverflashmobs sind solche, bei denen der Autor vorab eine Postkarte mit dem Cover drucken lässt. Diese schickt er dann den Leuten per Post zu. Bei einem Coverflashmob geht es dann darum, das Cover entsprechend zu teilen, um möglichst viele Leute zu erreichen und stets in der Hoffnung, viral zu gehen. Auch das Liken und Kommentieren spielt auf vielen Plattform eine Rolle, da aktive Interaktion mit Stories oder Beiträgen (v. a. auf Instagram) für mehr Sichtbarkeit, auch unter Leuten, die einem nicht folgen/für die man weniger interessant ist. Insgesamt erhofft man sich von dieser Aktion viele Interessenten für das Buch, die es wiederum auf eine (aktive) Wunschliste setzen oder sogar vorbestellen. Oftmals werden Coverflashmobs auch mit Gewinnspielen kombiniert. So verlosen viele Autoren unter den Teilnehmern eines Coverflashmobs etwa eine E-Book-Ausgabe. Das soll einen weiteren Anreiz schaffen, sich tatsächlich zu beteiligen. Worum geht es in Scherben und Weglicht? Scherben und Weglicht erzählt die Geschichte von Effie Stone. Dieser hat nach seiner Entlassung bei der Polizei keinen Job lange gehabt. Nach der Annahme eines weiteren neuen Jobs auf einer abgelegenen irischen Insel sieht er sich unvermittelt Hexen und Hexern gegenüber. So gut es eben geht, soll er sich für einen der ihren ausgeben. Wenig erfolgreich, zugegeben. Richtig gefährlich wird es für ihn, als der Hotelbesitzer ermordet wird und Effie sich plötzlich im Zentrum der Ermittlungen sieht. Klappentext Prangte mir ein verdammtes Schild auf der Stirn, auf dem ›Betrüger‹ stand?Nie hätte Effie Stone gedacht, dass der Posten als Nachtportier ihn auf eine abgeschiedene Insel voller Hexen und Hexer verschlägt. Das gute Gehalt, die Überzeugungskraft einer jungen Frau und vor allem seine Hilfsbereitschaft lassen ihm keine andere Wahl: Er muss sich als einer der ihren ausgeben – ohne jegliches Wissen über Magie.Als der Hotelbesitzer ermordet wird, befürchtet Effie zurecht, in den Fokus der Ermittlungen zu rücken, und beschließt, auf eigene Faust nachzuforschen. Dabei stößt er nicht nur auf eine winzige Fee und einen Konflikt zwischen den Parteien der magischen Welt, sondern entdeckt auch die unglaublichen Möglichkeiten der Hexerei. Aber was hat es mit der Magie eigentlich auf sich, und ist Effie bereit, ihr Opfer zu bringen? In welchem Verhältnis steht Scherben und Weglicht zu den bisherigen Veröffentlichungen im GLYN-Universum? In diesem Blogpost gehe ich auf die optimale (zeitliche) Lesereihenfolge der GLYN-Romane ein. Prinzipiell ist Scherben und Weglicht unabhängig von Silberstaub und Feuerklinge (und Auf der Schwelle) lesbar. Wie bereits beim Blogpost zu Silberstaub und Feuerklinge erwähnt, gibt es einen roten Faden durch die Bücher. Zeitlich lässt sich die Geschichte einige Jahre nach Silberstaub und Feuerklinge einordnen. Einige lose Fäden aus Silberstaub und Feuerklinge werden wieder aufgegriffen – vornehmlich in Form von erneuten Auftritten von gewissen Nebenfiguren. Seid ihr gespannt?Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Schreibupdate Februar 2026: RR, Probedruck-Marathon & Buchmesse-Countdown Im Februar stand ziemlich viel auf dem Zettel, was schlicht für die kommende Veröffentlichung erledigt werden musste und deshalb fällt dieses Schreibupdate Februar auch ein bisschen in die Kategorie Berichtsheft einer Autorin. Und ja: Leider waren das nicht alles neue Punkte, sondern ich habe eine ganze Ladung an To-Dos aus dem Januar mitgeschleppt. Ausschreibungen Wie ich im Januar beim #wmdedgt schon erwähnt hatte, habe ich für die Carpathia-Ausschreibung etwas eingereicht – neues gibt es da noch nicht. Ich habe die Gelegenheit aber genutzt und mal wieder meine eigene Einreichungs-Tabelle aktualisiert. Dabei habe ich festgestellt, dass da doch ein paar Sachen gefehlt haben. Überraschung, natürlich. Das ist jedes Mal ein bisschen seltsam, weil beim Durchgehen plötzlich alte Geschichten wieder auftauchen: Projekte, an die man ewig nicht gedacht hat, Texte, die man damals mit viel Hoffnung rausgeschickt hat und die man so längst wegsortiert hatte. Praktisch ist es trotzdem: einmal ordentlich nachgezogen, und ich habe wieder einen klaren Überblick und natürlich kam gleich wieder das alte Schreckgespenst "Wenn ich endlich mal Zeit hätte …".Danach kam direkt die nächste, diesmal etwas umfangreichere Ausschreibung – und ja, ich habe sie auch mitgenommen. Romantasy. (Mein natürliches Habitat. Ironie off.) Die Leseprobe lief dank guter Planung dann aber erstaunlich gut und ist mir deutlich besser von der Hand gegangen, als ich vorher befürchtet hatte. Ich bin tatsächlich gespannt, ob da am Ende was bei rumkommt – auch wenn ich innerlich schon mal vorsichtig auf "eher nicht" eingestellt bin.Nicht, weil ich den Text kleinreden will – für einen Sekundenbruchteil war ich versucht, gleich weiterzuschreiben –, sondern weil bei solchen Ausschreibungen oft mehr reinspielt als nur ein gutes Exposé und Manuskript: Timing, Programm, Vermarktungsschiene, Zielgruppen-Match und ob man als Person eben ins Gesamtpaket passt. Ich mache da mein Ding, aber ich bin mir bewusst, dass das nicht immer deckungsgleich ist mit dem, was gern gesucht wird. Außerdem haben mir 100% der Testleserinnen wieder einen Mangel an Romantik attestiert oder um es mit den Worten der Testleserin Nr. 2 zu sagen: Typisch du, aber man merkt noch nix von der Romance ;)Meh. Aber mal ehrlich: Wer braucht die schon ständig? ;)Und dann gibt es noch eine Sache, die nicht in der Luft hängt: Das Releasedatum von Magic between the Pages steht fest! Notiert euch den 18. März, pünktlich zur Leipziger Buchmesse, findet ihr es am Stand von Books on Demand. Ich bin selbst schon richtig gespannt auf das Buch: Der Buchsatz ist wunderschön. Es ist wirklich so einer, bei dem man beim Durchblättern etwas debil vor sich hin grinst und das Cover ist sowieso ein Traum.Nach der Ausschreibung habe ich dann noch eine Runde testgelesen – sagen wir: mit einem sehr dezenten Motivationsschubs von Melisande im Rücken. Sie weiß halt blöderweise, wie man meinen Ehrgeiz weckt. Aber ich habe es tatsächlich durchgezogen, auch wenn ich vermutlich nicht ganz die Zielgruppe bin. Alle, die Cozy Fantasy mögen, dürfen jedenfalls gespannt sein – da kommt in Q2 etwas, das genau in diese Wohlfühlrichtung zielt. Cover zu Magic between the pages (BoD-Anthologie) RR – Projektupdate Ich habe das Korrektorat eingepflegt und bin gerade beim erneuten Durchlesen, um den Text wirklich sauber für den Buchsatz zu finalisieren. Diese letzte Runde ist für mich immer die Mischung aus "Fast fertig!" und "Warum sehe ich JETZT erst diese Stelle?!", aber lieber jetzt glattziehen als später im Satz herumdoktern.Melisande sitzt weiterhin fleißig am Cover und es sieht richtig, richtig gut aus. Komplett anders als meine bisherigen Bücher und auch deutlich weg von meinem eigenen Entwurf, aber genau deshalb wirkt es so frisch. Und vor allem: einfach schön. Ich hoffe, es kommt bei den potenziellen Leser:innen (gut, vermutlich eher Leserinnen) dann genauso gut an und holt mich vielleicht etwas aus dem Loch, in dem sich meine Zahlen aktuell befinden.Das E-Book dürfte diesmal problemlos laufen, ich bin ziemlich sicher, dass es zur Seitenzauber als E-Book verfügbar ist. Beim Taschenbuch möchte ich mich gern selbst dran wagen – sobald wir einen Termin finden, an dem Melisande mir in Ruhe zeigt, wie ich schnell (und vor allem effektiv) in Affinity Publisher einsteigen kann. Das Taschenbuch zu "Vom Fels zum Fass" – endlich verfügbar! Dieses Taschenbuch war … sagen wir: ein etwas längerer Weg zur gedruckten Erleuchtung. Es hat vier Probedrucke gebraucht, bis Melisande und ich herausgefunden hatten, welche Kombination aus Layout und Position Amazons Schnittwillkür am ehesten überlebt. Anders kann man es nicht nennen: Jeder der vier Probedrucke hatte eine andere Rücken-/Buch-Tiefe, als hätte die Druckerei beschlossen, Überraschung zum Qualitätsmerkmal zu machen. Ich wusste ja, dass man da einiges hinnehmen muss (ist bei Tolino nicht anders), aber bei diesem Buch ist es mir eben extrem aufgefallen.Nebenbei sind noch ein paar weitere Learnings angefallen (die Sorte, die man nicht sucht, aber trotzdem bekommt). Mit Melisandes Hilfe werde ich daraus vielleicht mal einen eigenen Blogpost machen – damit wenigstens irgendwer außer meinem Papiermüll noch etwas davon hat.In den nächsten Wochen werde ich wohl auch meine Autorenexemplar-Bestellung auslösen und dann kann Vom Fels zum Fass auch bei mir direkt gekauft werden. Und natürlich wird es auf der Seitenzauber Buchmesse ebenfalls dabei sein! Neues Projekt: FB Projekt FB geht in die gleiche Richtung wie Alpaka 66 und RR. Ich sitze gerade am Exposé und an einer Leseprobe für den Verlag und komme damit erfreulich gut voran – schlicht weil es kein Fantasy ist, bei der man erst einmal viel Zeit ins Worldbuilding stecken muss, bevor jemand einen Kaffee trinken darf (und ja, der spielt wieder eine Rolle). Kaffeeaffine Hauptcharaktere sind so ein Ding von mir – sprachs, und trank den letzten Schluck ihres 3. Kaffees an diesem Tag. Die Vorbereitungen für die Seitenzauber Buchmesse laufen Neben all den größeren Aufgaben, die so eine Veröffentlichung zwangsläufig mit sich bringt, kommt natürlich auch noch der ganz normale Kleinkram obendrauf und der frisst erstaunlich zuverlässig Zeit.Zum Beispiel musste aus brandschutztechnischen Gründen ein neues Roll-up her. Kleiner Servicehinweis aus der Praxis: Denkt bei solchen Dingen unbedingt an die B1-Zertifizierung (Brandschutz). Und wenn ihr das über Dienstleister oder Druckereien machen lasst: Fragt aktiv danach, ob das Material entsprechend zertifiziert ist – so erspart ihr euch im Zweifel unnötiges Hinterherrennen, Ärgern und vor allem Kosten.Außerdem brauchten ein paar Goodies Nachschub. Und weil ich da langfristig unabhängiger werden will, war das nicht mal eben schnell, sondern eher ein kleines Projekt. Aber: Der erste Probedruck der Alpaka-Sticker ist da und ich werde in den nächsten Wochen deutlich aufrüsten, denn das Cover und die Story von RR schreien geradezu nach Sticker-Varianten (die Melisande hoffentlich auch gern erstellt). Ich finde Sticker als Goodie sowieso spannender als Lesezeichen: Sie eignen sich auch für Kinder, wobei die meistens konsequent auf die Gummibärchen an meinem Stand abfahren. Ja … apropos Gummibärchen: Kennt jemand von euch vegane Süßigkeiten, die es in kleinen Einzelpackungen gibt, die nicht direkt das Budget sprengen und im besten Fall auch mir schmecken (und da wirds schwierig)?Und noch ein Haken auf der Liste: Das Leseprobenheft zum Troll ist auch fertig. Davon wird es also ebenfalls Exemplare geben.Jetzt mal Hand aufs Herz: Welche Goodies mögt ihr denn am liebsten – Sticker, Lesezeichen, Postkarten, Leseprobenhefte? – oder seid ihr Team "Hauptsache Buch"? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Seitenzauber Buchmesse 2025 – Bücher, Freunde & etwas weniger Chaos daheim Am 10. Mai war ich auf der ersten Seitenzauber Buchmesse in Ingolstadt – mit einem eigenen Stand. Und ich kann mit Sicherheit sagen: Es war ein wunderbarer Tag voller Begegnungen, Geschichten und genau der richtigen Portion Wahnsinn. Vorbereitung: Zwischen Buchstapeln und Listen-Chaos Wer glaubt, Buchmessen seien nur an dem Tag, an dem sie stattfinden, stressig, hat sich vermutlich noch nie auf eine vorbereitet. Obwohl ich meine durchaus nützliche Checkliste für einen erfolgreichen Messebesuch habe, stellen sich bei der Vorbereitung immer wieder neue Fragen und die Monate davor bestanden bei mir aus einer Mischung aus:nervösem Buchzählen ("Wie viele Exemplare nehme ich von jedem Buch mit?"),dem Bangen, ob der Probedruck für die neue Leseprobe dieses Mal okay ist,Verpackungs-Tetris mit Kartons, Werbemitteln und Dekoration,und der immerwährenden Frage: Welche Deko passt eigentlich zu GLYN?Spoiler: Nichts. Oder zumindest nichts, was nicht gruselig ist ;) Zielsetzung: Bücher loswerden – im wahrsten Sinne des Wortes Klingt vielleicht unromantisch, aber eines meiner Hauptziele für die Buchmesse Ingolstadt war ganz klar: Den SuB (in diesem Fall: Stapel unverkaufter Bücher) abbauen.Ich liebe meine Bücher, keine Frage – aber ein Schrank und drei Kartons mit Büchern sind einfach zu viel für ein Haus, in dem neben mir noch andere Menschen und diverse Haustiere wohnen. Schon nach dem zweiten Buch war klar: Der direkte Verkauf über mich läuft eher schleppend, selbst wenn es noch Goodies wie Postkarten und Lesezeichen dazu und die Möglichkeit zur Signatur gibt. Leider. Also habe ich bei den Autorenbestellungen Stück für Stück kleinere Mengen geordert. Trotzdem: Wenn man seit 2021 bereits auf vier veröffentlichte Romane und fünf Anthologien, in denen man vertreten ist, hinabblicken kann, kommt eben doch einiges an Papier zusammen (nur diejenigen Bücher, die auch als Druck erhältlich sind).Da mir außerdem der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn bekannt ist und ich weiß, dass Buchmessen eigentlich nie etwas abwerfen, war mein Ziel damit nicht primär Gewinn erzielen, sondern:Leser:innen erreichen,idealerweise das Gefühl haben, ein bisschen Ordnung zurückzugewinnen,und vor allem einen tollen Tag haben!Und hey: Mission erfolgreich – ich bin mit deutlich weniger Büchern zurückgekommen und hatte einen tollen Tag.Aber davon erzähle ich euch gleich noch mehr. Über die Seitenzauber Buchmesse Die Seitenzauber Buchmesse wurde von Andrea und Frank ins Leben gerufen. Sie ist in Ingolstadt und wurde erstmals am Samstag, den 10. Mai 2025 mit über 70 Ausstellern veranstaltet und lockte einige hundert Besucher an. Save the date: Die 2. Seitenzauber Buchmesse soll am Samstag, den 2. Mai 2026 stattfinden. Seitenzauber Buchmesse: Tagesablauf & Begegnungen Für mich hat die Seitenzauber Buchmesse tatsächlich schon am Freitag Abend angefangen. Und nein, nicht, weil ich bereits am Vortag nach Ingolstadt gefahren bin, um den Stand schon einmal aufzubauen, wie es viele Kolleg:innen vorhatten/taten. So bin ich am frühen Abend zum Bahnhof in Nürnberg gefahren, um dort Melisande abzuholen, die mich am Stand tatkräftig – vor allem ansprechmutig – unterstützen wollte. Nachdem wir sie dort eingesammelt hatten (nichts wiedererkannt, hat sich in den zehn Jahren, die ich gefühlt nicht mehr in Nürnberg gewesen bin, einiges verändert), hieß es nach einem kleinen Abendessen noch letzte Ideen umsetzen und vor allem alles einpacken, da ich das in rund einer Woche, in der die Boxen schon herumstanden, nicht geschafft habe (Reallife eben).Am nächsten Morgen – so früh musste man ja nicht aufstehen, da es nur rund eine Stunde Autofahrt ist – ging es dann los und um kurz nach halb Acht waren wir am Kulturzentrum neun angekommen. Kurz ausgeladen, die Location angeschaut, die Bändchen geholt, das Auto im nahen Parkhaus geparkt und schon hieß es: Stand aufbauen. Seitenzauber Buchmesse – Saalplan vom 9. Mai 2025 Ich muss ja ehrlich zugeben, dass wir da schon etwas ernüchtert waren: Auf dem Saalplan hat der Saal auf mich etwas größer gewirkt, der Platz auf der Bühne hat auch leichtes Magengrummeln verursacht, weil es könnte ja sein, dass die Belüftung nicht so gut ist und wenn da wirklich so viele Leute kommen, wie es Tickets im Vorverkauf und an der Tageskasse noch gab … uiuiui. Aber ein Rückzieher war wohl nicht mehr drin.Auch gab es einige kurzfristige Änderungen. So war Matilda leider nicht mehr neben uns, da sie durch den Ausfall einer anderen Autorin einen anderen Tisch zugeteilt bekam, bei dem wir anfangs doch etwas gezweifelt haben, ob das die bessere Wahl ist, und am Anfang sah es auch so aus, als würden ganze Tische bei uns oben frei bleiben. Allerdings zog der Chronistenturm dann noch auf die freien Plätze und so waren auf der Bühne auch alle Plätze belegt. Unser Stand auf der Seitenzauber Kurze Zeit später war der Stand aufgebaut, was großenteils darauf zurückzuführen ist, dass ich bis auf die Wollalpakas, zwei letzte Buchkerzen und eine Packung LED-Lichterketten keine Deko habe – von der nutzlosen Efeu-Girlande einmal abgesehen, die bisher noch nie zum Einsatz kam und stattdessen auf jeder Messe mindestens 2 Plastikblätter lässt. Oder zählt eine Schüssel mit Gummibärchen?Falls sich jemand wundert: Ja, das Roll-up steht verkehrt herum – mit Blick auf die Halle hinunter fällt es vielleicht sofort jemanden auf, der gerade hineinkommt. In der Galerie findet ihr noch ein Bild, wie es von der anderen Seite aussieht. Stichwort: Buchzählen. Ja, die Frage stelle ich mir jedes Mal auf einer Messe (oder eben auch, wenn ich eine Autorenbestellung tätige). Letztlich habe ich mich dazu entschieden, von den Büchern erst einmal je zehn mitzunehmen – von den Büchern, von denen ich keine zehn habe, eben alle. Dennoch habe ich eine eiserne Reserve von – denke ich – 5 Büchern, die in einem separaten Karton im Auto geblieben sind, eingepackt. Gebraucht habe ich sie nicht, aber dazu später mehr … Unser Stand auf der Seitenzauber Buchmesse 2025 Der Vormittag auf der Seitenzauber Buchmesse 2025 Besucheransturm Kurz vor zehn Uhr wurde die Aufregung dann immer größer. Nach einer kurzen Ansprache von Andrea und Frank ging es um halb elf endlich los. Über den Flurfunk (oder muss man Gangfunk sagen?) hat man ja gehört, dass draußen eine ziemliche Schlange an interessierten Buchmenschen wartet. Die erste Stunde lief etwas zäh, aber von unserem Platz konnten wir sehr gut sehen, wie es langsam voller wurde, und es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Besucher:innen bei uns vorbeischauen würden. Und dann ging es irgendwann los – Melisande wechselte schneller in den Verkaufsmodus als ich "GLYN" sagen konnte, was vielleicht auch daran lag, dass ich vorgeschlagen habe, dass ich mir ein zweites Roll-up besorgen würde, wenn sie es schafft, alle Backsteine an die Leser:innen zu bringen, damit es in unserem Rücken nicht so grau aussehen muss. Aber gut …  Wenig überraschend war Alpaka 66 wieder der Eyecatcher für die Leser:innen, sodass der Turm mit den Alpaka-Büchern kurz nach dem Mittagessen bereits niedrig war. Bei GLYN war es schwieriger: Bei den meisten Interessent:innen war die erste Frage, wie die richtige Lesereihenfolge ist, was natürlich eine interessante Frage ist, wenn das Buch mit der offensichtlichen 1 in der Mitte steht. Aber Melisande konnte die Erklärung bald im Schlaf – oder Zucker-Delirium? – herunterrasseln, dass auch einige GLYN: Silberstaub und Feuerklinge sowie einige wenige GLYN: Scherben und Weglicht 1 neue Leser:innen fanden. Ich hoffe ja sehr, dass jeder Käufer vom ersten Teil mitbekommen hat, dass es noch einen zweiten Teil gibt ;) Verpflegung auf der Seitenzauber Buchmesse Andrea und Frank haben sich wirklich nicht lumpen lassen – auch beim Thema Verpflegung. Statt eines klassischen Caterings gab es neben einem Kiosk in der Halle (mit Kaffee & Kuchen) eine kleine Auswahl an Foodtrucks, die schon im Vorfeld vielversprechend klangen. Ich war auf jeden Fall neugierig und hatte fest vor, mich quer durchzuprobieren.Hatte.Denn wie das auf Buchmessen so ist: Es war zu viel los. Mit all den Gesprächen am Stand, bekannten Gesichter, neuen Begegnungen – die Zeit verflog, und der Magen grummelte still vor sich hin. Die großen Scheinchen, die sich im Laufe des Tages im Portemonnaie angesammelt hatten, wurden dann erst einmal im nahegelegenen Supermarkt in kleinere Scheinchen verwandelt – sprich: Es gab ein bisschen Knabberkram für zwischendurch, weil den Stand verlassen? Manche haben doch gern eine Signatur, vertrösten ist vielleicht nicht das Beste, also besser am Stand bleiben, wobei Melisande da Verständnis für hatte und die Gänge erledigt hat.Am Nachmittag haben wir es dann doch noch geschafft, die Laugenbrezelpizza von Holledauer Raut’n Gold zu probieren – und die war definitiv sehr lecker. Nächstes Mal nehme ich mir mehr Zeit zum Essen oder suche mir noch einen Helfer, der die Botendienste erledigen darf ;) Der Nachmittag & Verkaufsendspurt Am Nachmittag ging es nach einer Ansprache des Schirmherren klasse weiter, zeitweise war so viel los am Stand, dass man ein wenig den Überblick verloren hat und ich war wirklich froh, Melisande dabei zu haben. Für Alpaka 66 haben wir irgendwann ein Schild mit der Aufschrift Letztes Exemplar mit einem Tränchen im Augenwinkel geschrieben. Typischer Fall von Fehlkalkulation: Die Exemplare, die wir dabei hatten, waren aus einer Autorenbestellung Anfang des Jahres ("Puh, das alte Buch. Da nehme ich lieber nur 10, sonst habe ich noch weniger Platz im Schrank"), und genau von diesem Buch hätten wir noch mindestens drei weitere verkaufen können. Denn nicht nur Melisande hat gut verkauft (sie wurde auch des Öfteren für mich gehalten), auch die liebe Lilian Dexter (Alpaka-Fan der ersten Stunde) am Stand gegenüber (Münchner Schreiberlinge) hat Werbung dafür gemacht. Tatsächlich ist Melisande, nachdem Silberstaub und Feuerklinge auch knapper wurde, doch noch losgezogen, um ein paar Exemplare aus dem Auto zu holen – wirklich gebraucht wurden sie aber leider nicht mehr. Auch die Advents-Anthologien des Clubs der Selfpublisher sowie von Aqua obscura fanden einige interessierte Kurzgeschichten-Leser:innen.Nach 16 Uhr wurden die Besucher dann weniger und es ruhiger, ehe um Punkt 17 Uhr eine regelrechte Aufbruchstimmung eingesetzt hat. Die Heimfahrt ging dann recht zügig (wenngleich die Autobahn etwas voller war als am Morgen) und zur Feier des Tages durfte der daheimgebliebene Mann noch Essen holen. Lesungen Neben dem Trubel an den Ständen und den Foodtrucks gab es auch eine Vielzahl an Lesungen von Autor:innen, die über den Tag verteilt stattfanden – teils in einem Veranstaltungsraum, teils in einem alten Bus, der direkt vor der Halle parkte und eine ganz besondere Atmosphäre bot. Ich selbst habe keine Lesung gehalten (noch mehr reden? Niemals!), aber Matilda hat am späten Nachmittag im Bus gelesen. Ich hoffe sehr, dass sich trotz fortgeschrittener Uhrzeit noch ein paar interessierte Zuhörer:innen eingefunden haben – verdient hätte sie es auf jeden Fall. Allein schon für den Mut, sich vor die Leser:innen zu setzen und ihre Geschichten lebendig werden zu lassen. Seitenzauber Buchmesse: Eindrücke Natürlich kann ich euch viel erzählen, aber manchmal sagen Bilder einfach mehr.Hier findet ihr ein paar Impressionen von meinem Stand, der Messehalle, der Atmosphäre und all dem, was diesen Tag besonders gemacht hat. Vielleicht entdeckt ihr euch ja sogar auf einem der Fotos? Auf dem Weg zur Messe Aussengelände - Ein Eiswagen Das Aussengelände - alte Züge 2 Das Aussengelände - alte Züge 1 Während des Aufbaus 2 Während des Aufbaus 1 Vor dem Ansturm Der Stand "unter" uns Wieder der Mittelgang Mein Roll-up präsentiert sich – und hoffentlich mich ;) Roll-up von Naomi Huber Stand von Lew Marschall Hübsch dekorierter Stand Der Mittelgang Blick auf die große Halle rechts Blick auf den Kiosk Menschenmassen Die kleinen Alpakas waren Eyecatcher Der beste Platz am Stand: Alpaka 66 Aqua obscura des Carpathia Verlags war auch dabei! Die Anthologien des Clubs der Selfpublishers hatte ich selbstverständlich auch dabei! Leckere Laugenbrezelpizza von Holledauer Raut’n Gold Nervennahrung Alpaka 66 nahezu ausverkauft! Melisande Menze und ich – Catrina Seiler Und zu guter Letzt noch das obligatorische Messe-Selfie: Selfie am Stand auf der Seitenzauber Buchmesse 2025 Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Wie mein Tag auf der Seitenzauber Buchmesse 2025 letztlich war Es lief definitiv super. Die anfänglichen Befürchtungen sind recht schnell verflogen gewesen, es gab wieder einige Learnings (vielleicht gibt es sogar einen weiteren Teil meines Messetipp-Blogposts), und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: Insgesamt haben wir 26 Bücher verkauft. Ehrlich? Das sind 20 mehr als ich geschätzt habe, und Alpaka 66 war sogar ausverkauft. Außerdem haben wir beinahe alle Leseproben von GLYN: Silberstaub und Feuerklinge an den Leser gebracht und vor allem hatten wir verdammt viel Spaß! Andere Beiträge zur Seitenzauber Buchmesse 2025 Warst du auch auf der Seitenzauber Buchmesse 2025? Hast du vielleicht auch einen Blogpost geschrieben? Lass es mich in den Kommentaren wissen!Seitenzauber Buchmesse 10.05.25 | danislesestubeBuchmesse Seitenzauber in Ingolstadt – Mein erstes Mal auf der anderen Seite des Tisches | Melisande Menze Zeitungsberichte zur Seitenzauber Buchmesse Literaturliebe im Kulturzentrum neun: So lief die erste Buchmesse in Ingolstadt | TenNews Großer Andrang bei der ersten Seitenzauber-Buchmesse in Ingolstadt | Donaukurier (PW) Seitenzauber Buchmesse 2026 – Sehen wir uns? Die Voranmeldung für die nächsten Seitenzauber Buchmesse ist bereits raus. Trifft man sich da? #### Seitenzauber Buchmesse 2026 – Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Bücher, Spaß und viel Vorfreude Die Entscheidung ist gefallen: Ich bin 2026 wieder mit einem Stand auf der Seitenzauber Buchmesse dabei! Die ersten Plätze wurden vergeben und ich freue mich riesig, dass ich zu den Aussteller:innen gehöre, die am 2. Mai 2026 in Ingolstadt ihre Bücher präsentieren dürfen! Für mich sind Buchmessen kein Ort für große Reden oder Selbstvermarktung. Ich fühle mich nicht wohl inmitten von Menschenmengen oder unter grellem Scheinwerferlicht. Noch weniger gefällt es mir, laute Verkaufsparolen loszuschmettern, sobald sich jemand an den Stand verirrt.Was ich dagegen mag, ist, wenn meine Bücher Menschen gut unterhalten. Wenn sie beim Lesen schmunzeln, laut lachen oder eine Szene so sehr mögen, dass sie jemandem davon erzählen. Ich schreibe Geschichten, die Spaß machen sollen – manchmal leise, manchmal laut, aber immer mit Herz.Und genau deshalb bin ich wieder dabei. Vielleicht treffen wir uns ja zwischen den Bücherstapeln und dem Messetrubel, und vielleicht entdeckst du an meinem Stand genau die Geschichte, die dir ein paar schöne Lesestunden beschert.Denn ganz ehrlich? Auf der Seitenzauber habe ich vermutlich bessere Chancen, interessierte Leser:innen zu erreichen, als im Kampf gegen die schrecklich gemeinen Algorithmen in den sozialen Medien (mit einem Augenzwinkern geschrieben). Rückblick auf die Seitenzauber 2025 und Ausblick Wie ich bereits in meinem Beitrag zur Seitenzauber-Buchmesse 2025 geschrieben habe, steht für mich der Spaß an der Sache im Vordergrund. Damals wie heute geht es mir nicht um perfekte Verkaufszahlen oder darum, möglichst viele Bücher zu verkaufen, sondern um Begegnungen, Gespräche und Bücher – kurz: um alles, was Buchmessen für mich lebendig macht.Melisande ist glücklicherweise auch wieder mit dabei – diesmal sogar mit eigenem Stand und, wie sie es nennt, ihrem ersten richtigen Buch. Ihr Cozy-Fantasy-Roman „Der verbotene Frühling” ist perfekt für Leser:innen, die wachsende Nähe, stille Charaktere, die nordische Weite Finnlands und eine magische Atmosphäre lieben. Erscheinen wird der Roman mit Finnland-Setting im August 2025, sodass er ziemlich sicher auf der Seitenzauber 2026 erhältlich sein wird. Wenn das kein Grund zur Freude ist!Mit etwas Glück bekommen wir sogar Stände nebeneinander (was vor allem mein Glück wäre, da ich bis dahin sicher kein Verkaufstalent entwickelt haben werde – oder kann man sich das wie einen Pizzabauch anfressen?). Das wäre die Kirsche auf dem Sahnehäubchen eines Messetags, der bei mir ohnehin unter dem Motto „Spaß vor Gewinn“ steht. Denn Letzterer ist auf Buchmessen ja bekanntermaßen eher der elusive Yeti – alle reden davon, aber wirklich gesehen hat ihn kaum jemand. Der verbotene Frühling von Melisande D. Menze Bei Amazon entdecken* Das heißt aber nicht, dass ich es nicht trotzdem versuche. Wo ließe sich das besser üben als hier im geschützten Rahmen eines harmlosen Blogbeitrags ohne Messegeräuschkulisse, Blickkontakt und REDEN? Also, tief durchatmen und bereitmachen: Hier kommt der sanfte Einstieg in die große Frage aller Fragen … Für wen sind meine Bücher das Richtige? Marketingratgeber sprechen oft vom idealen Wunschleser: eine Person mit klar umrissenen Interessen und einem bestimmten Beuteschema, wenn es um Bücher geht. Die Wahrheit ist: Mir fällt es (noch?) ziemlich schwer, meinen Wunschleser zu definieren. Ich schreibe für Menschen, die ein bisschen aus dem Raster fallen. Für Leser:innen, die sich zwischen Genres bewegen, mitfühlen, mitlachen und manchmal gern mitten im Lesen die Richtung wechseln.Vielleicht liest du am liebsten Urban- oder Portal Fantasy mit romantischem Einschlag, vielleicht bevorzugst du aber auch realistische Gegenwartsliteratur, Romane mit tierischen Sidekicks oder Figuren, die nicht perfekt sind, aber trotzdem – oder gerade deshalb – einem ans Herz wachsen. Vielleicht suchst du gar nicht konkret nach einem bestimmten Buch, sondern möchtest einfach eine gute Geschichte erleben, am liebsten mit einem Augenzwinkern.Wenn du dich in einem dieser Sätze wiederfindest, könnten meine Bücher etwas für dich sein.Und welche Geschichten das sind? Lass mich dir ein paar davon vorstellen. Alpaka 66 Ein Alpaka in der Dusche. Ein Plan ohne Aussicht auf Erfolg. Ein ungewollter Roadtrip. Nicki Brandl hat vieles erwartet, aber sicher kein Alpaka in seiner Dusche. Bevor er begreift, was geschieht, ist er schon unterwegs zur Alpakafarm – ohne Zelt, mit völlig ungeeignetem Schuhwerk und jeder Menge Chaos im Gepäck. Was als aberwitzige Begegnung in der Dusche beginnt, wird zu einer Reise mit tiefgründigen Gesprächen, flauschigen Begegnungen und der einen oder anderen Erkenntnis darüber, was im Leben wirklich zählt.Alpaka 66 ist eine schnoddrige und sehr unterhaltsame Geschichte über Umwege, kuschelige Alpakas und die große Frage: Wie kommt man eigentlich von der Dusche zur Selbsterkenntnis? GLYN: Silberstaub und Feuerklinge Ein Feenprinz, eine Menschenfrau und eine Intrige, die mehr fordert als nur Magie. Ein missglückter Halloweenabend, ein verletzter Fremder vor der Wohnungstür und eine Wahrheit, auf die Cara lieber verzichtet hätte: Sie wollte eigentlich nur ihre Ruhe und nicht zwischen Feen, Hexern und politischen Machtspielen landen. Doch Regan – gutaussehend, stur und angeblich ein Feenprinz – bringt nicht nur Caras Alltag, sondern auch ihre Gefühle durcheinander. Beide geraten in ein Spiel aus Intrigen und Loyalitäten, das sie mehr kostet, als ihnen lieb ist.Silberstaub und Feuerklinge ist die erste Veröffentlichung im GLYN-Universum: eine Urban-Fantasy-Geschichte voller Spannung, Magie und undurchsichtiger Bündnisse, mit einer Heldin, die sich lieber heraushalten würde, und einem Feenprinzen, der nichts mehr zu verlieren hat. GLYN: Scherben & Weglicht I+II Ein Job, ein Mord und eine Menge Magie, die keiner erklärt. Effie Stone hatte nie vor, sich als Hexer auszugeben. Doch nachdem er bei der Polizei rausgeflogen ist und auch die Jobs als Hundesitter, Lagerist und Lieferjunge nicht von langer Dauer waren, klingt der Nachtportierposten im Highgate fast zu gut, um wahr zu sein. Dumm nur, dass es nicht das Highgate ist, das Effie kennt, und dass dort alle Magie beherrschen – außer ihm (und vielleicht Missy). Als der Hotelbesitzer auf nicht ganz natürlichem Weg stirbt, bleibt Effie keine Wahl: Er muss mitspielen. Mit Tarnung, Intrigen und vor allem in einer Welt, in der Vertrauen Mangelware ist und Antworten selten klar sind. GLYN: Scherben und Weglicht erzählt Effies Geschichte in zwei Bänden: schräg, mit einem Blick für das Zwielicht zwischen Wahrheit und Täuschung und einem kleinen Augenzwinkern. Für alle, die Urban Fantasy mögen, in der nicht alles glänzt, aber alles Folgen hat.Diese Bücher kannst du selbstverständlich bei mir durchblättern, kaufen, signieren lassen oder einfach nur neugierig beäugen. Doch mein Stand bietet mehr als Bücher allein. Wenn du magst, bekommst du kleine Goodies als Erinnerung, einen ersten Blick auf kommende Projekte und – wenn es gerade passt – auch ein persönliches Gespräch. Und darüber hinaus?  Natürlich hoffe ich, bis dahin mindestens ein weiteres Buch veröffentlicht zu haben (wie das klingt). Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Messefakten zur Seitenzauber Buchmesse 2026 Wann? 2. Mai 2026Wo? Seitenzauber Buchmesse, Stadttheater IngolstadtWas? Bücher mit Herz, Humor und ein bisschen ChaosWebseite: https://seitenzauber-buchmesse.de/Ende Juli waren bereits über 100 Tische vergeben – es wird gigantisch! Planung! Planung! Planung! Lustigerweise besitze ich übrigens keinen geeigneten Koffer, um all das unterzubringen, was man für einen Messestand braucht. Der Rollkoffer meines Mannes stand zwar immer wieder zur Debatte, erschien mir dann aber doch zu klein für all den Kram, den ich so mitschleppe. Für die Seitenzauber 2025 habe ich deshalb auf rollende Plastikkisten gesetzt, die den Messebesuch allerdings nur halb überlebt haben. Aber gut, bis 2026 ist ja noch etwas Zeit. Vielleicht finde ich bis dahin eine praktikablere und stabilere Lösung. Falls nicht, rolle ich halt wieder mit dem Charme der Improvisation ein, für alles andere habe ich ja meine Checkliste mit den Messetipps für Autoren (Teil 1). Messetipps für Autoren: die Checkliste! Diese Checkliste hilft dir dabei, stressfrei und optimal vorbereitet auf deiner nächsten Buchmesse zu glänzen. Lade die Checkliste jetzt herunter und drucke sie aus! Download Buchmessen-Checkliste für Autorinnen (.pdf) Was ich auf jeden Fall tun muss: neue Leseprobenheftchen bestellen! Denn neben den Büchern, den Lesezeichen und der Hoffnung, dass du an meinem Stand genau das findest, was du gar nicht gesucht hast, muss ja auch etwas zum Blättern auf dem Tisch liegen. Neugierig geworden? Wenn du jetzt schon weißt, dass du eines meiner Bücher lesen oder verschenken möchtest – gern auch signiert – oder einfach eine stabile Ergänzung für deinen SuB brauchst, kannst du jederzeit vorbestellen. Ich bringe dein Exemplar dann zur Seitenzauber mit oder schicke es dir per Post, wenn du nicht warten willst. Du musst also nicht warten, bis sich unsere Wege zwischen den Bücherstapeln kreuzen. Wenn es so weit ist, freue ich mich umso mehr.Und? Werden wir uns auf der Seitenzauber Buchmesse 2026 sehen? Schreib es mir doch in die Kommentare! #### Taschenbuch zu Scherben und Weglicht 1 – unglaublich, aber wahr: Es ist da! Endlich ist es soweit! Das Taschenbuch zu Scherben und Weglicht 1 ist seit dem 25. Mai 2024 veröffentlicht und kann bestellt werden. Nach vielen Jahren – tatsächlich muss man es so sagen – kann jeder den ersten Teil von Effies Geschichte auch in Buchform in der Hand halten und in die Welt von GLYN eintauchen. Worum geht es? Eine abgelegene Insel, ein anders erwarteter Job und viel Magie.Das reicht euch nicht? Einblicke in die Welt von GLYN, Rätsel und ungewollte Besucher.Immer noch nicht? Ihr sucht nach ungewöhnlichen Bündnissen, einer geheimen Welt und Charakteren mit Ecken und Kanten?Dann verrät euch der Klappentext, was nicht nur den Hauptcharakter Effie erwartet: Prangte mir ein verdammtes Schild auf der Stirn, auf dem ›Betrüger‹ stand? Nie hätte Effie Stone gedacht, dass der Posten als Nachtportier ihn auf eine abgeschiedene Insel voller Hexen und Hexer verschlägt. Das gute Gehalt, die Überzeugungskraft einer jungen Frau und vor allem seine Hilfsbereitschaft lassen ihm keine andere Wahl: Er muss sich als einer der ihren ausgeben – ohne jegliches Wissen über Magie. Als der Hotelbesitzer ermordet wird, befürchtet Effie zurecht, in den Fokus der Ermittlungen zu rücken, und beschließt, auf eigene Faust nachzuforschen. Dabei stößt er nicht nur auf eine winzige Fee und einen Konflikt zwischen den Parteien der magischen Welt, sondern entdeckt auch die unglaublichen Möglichkeiten der Hexerei. Aber was hat es mit der Magie eigentlich auf sich, und ist Effie bereit, ihr Opfer zu bringen? Taschenbuch zu Scherben und Weglicht 1 – Eckdaten ASIN: ‎ B0D57JMYK7 Erscheinungsdatum: ‎ 25. Mai 2024 Sprache: ‎ Deutsch Taschenbuch: ‎ 548 Seiten ISBN-13: ‎ 979-8325660412 Abmessungen: ‎ 13.49 x 3.48 x 20.5 cm Bei Amazon entdecken* Warum erscheint das Taschenbuch später als das E-Book? Ich weiß, einige von euch haben sehnsüchtig auf das Taschenbuch zu Scherben und Weglicht gewartet. Nachdem ich bei GLYN: Silberstaub und Feuerklinge das volle Programm durchgezogen habe, was Lektorat, Korrektorat, Coverdesign, Buchsatz und Gestaltung anbelangte (und damit auch die verbundenen Kosten), hatte ich geplant, bei Scherben und Weglicht den Punkt, den ich mir selbst zutraue – und der definitiv Spaß macht – selbst zu übernehmen: den Buchsatz. Aber es sollte nicht sein – die liebe Zeit. Um Scherben und Weglicht 1 in einer vertretbaren Zeit herauszubringen, habe ich letzlich doch auf die Dienste einer Buchsetzerin, nämlich Antje Grube, zurückgegriffen. Sie konnte auf der Datei, die ich bereits im Affinity Publisher angelegt hatte, gut aufsetzen und so stand der Buchsatz tatsächlich relativ schnell. Jede weitere Verzögerung lag bei mir, danke an den chronischen Zeitmangel. Immerhin musste das Cover noch auf die Taschenbuchversion erweitert werden – auch hier ging es etwas hin und her, leider auf meine Kappe. Merke: Es ist durchaus sinnvoll, den Klappentext mitzuschicken. Beim Upload bei KDP gab es dann auch mit beiden PDFs Probleme. Alles ließ sich aber relativ einfach beheben, das Problem mit dem Buchsatz-PDF sogar ohne den gesamten Buchsatz neu anzulegen, und ja – an der Notwendigkeit für zwei Probedrucke, die ihr rechts im Bild seht, bin wohl ich selbst schuld. Aber es war echt ein wahnsinnig gutes Gefühl, das Buch endlich mal in der Hand zu halten. Taschenbuch zu Scherben und Weglicht – 2 Probedrucke Warum nicht über Tolino? Einige von euch haben vielleicht bemerkt, dass GLYN: Scherben und Weglicht 1 nicht wie das erste Buch im GLYN-Universum über Tolino veröffentlicht wird. Dazu muss ich tatsächlich sagen, dass ich lange gezögert habe, mit dem Buch vollständig zu Amazon zu wechseln, aber letztlich ist es – so blöd das in den Ohren von Leser und Leserinnen vielleicht klingen mag – einfach eine wirtschaftliche Entscheidung gewesen, denn: Bei einem niedrigeren Preis ist die Tantieme nichtig (anders kann man es kaum sagen). Der Buchpreis müsste bei Tolino höher angesetzt werden, um eine ähnliche Tantieme zu erzielen. Viele Leser und Leserinnen sind nicht bereit, einen hohen Buchpreis für eine unbekannte Autorin zu zahlen. Natürlich entgehen mir so die Vorteile, die eine Veröffentlichung über Tolino (oder auch Tredition, aber dort verhält es sich ähnlich) bringen würde. Dazu gehört vor allem die Listung im VLB und damit die einfache Bestellbarkeit für den Buchhandel. Allerdings zeigt die Erfahrung mit Silberstaub und Feuerklinge, dass das eher selten geschieht (Stichwort: unbekannte Autorin, Preis) und so ist es verschmerzbar – vorerst. Ihr dürft mich natürlich auch gern eines Besseren belehren und GLYN: Silberstaub und Feuerklinge nun massiv über eure favorisierte Buchhandlung bestellen. Oder vielleicht doch über den Autorenwelt-Shop? ;) Nichtsdestotrotz sollte auch der positive Aspekt erwähnt werden: Diese Entscheidung hilft mir, bei meinen Büchern die Qualität des Textes, der Gestaltung und des Layouts zu halten – momentan ist es (leider) noch ein Draufzahlgeschäft, aber weitere Geschichten aus dem GLYN-Universum und anderes können hoffentlich irgendwann davon profitieren, dass ich für einen Euro mehr Tantieme auf die VLB-Listung verzichtet habe. Hier könnt ihr mich übrigens gut unterstützen: Stellt meine Bücher auf Social Media vor (oder darüber hinaus: fügt sie in eure Bibliothek bei LovelyBooks, GoodReads etc. pp. hinzu) und empfehlt sie vor allem weiter! :) Bei Amazon entdecken* Alternative Bestellmöglichkeiten Für diejenigen, die nicht über Amazon bestellen möchten, gibt es gute Nachrichten: Ihr könnt das Taschenbuch zu Scherben und Weglicht wie jede meiner anderen Veröffentlichungen direkt bei mir bestellen, die Autorenexemplare sind auf dem Weg – und hoffentlich nicht ein Totalausfall. In diesem Fall gibt es sogar einige Goodies dazu (gut, neue Charakterkarten kommen vermutlich auch später), allerdings kommen Versandkosten (nur versicherter Versand, mehr Informationen auf meiner Bestellseite) dazu. Wer das Buch persönlich abholen möchte, kann dies auch am 15. Juni 2024 auf der LibeRatisbona in Regensburg tun. Zumindest am Samstag bin ich mit meinen Büchern Teilhaberin am Stand von Matilda Best. Am besten bestellt ihr euer Exemplar heute noch vor und lasst euch dann im Juni von der magischen Welt von GLYN verzaubern! Genug geredet: Was an der Geschichte interessiert euch am meisten? Die Magie, die Ermittlungen oder die geheimnisvolle Insel? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Das Headerbild (Sanduhr am Kiesstrand) stammt von Canva (Premium). #### Tassengeflüster – auch für 2024 gibt es 24 Kurzgeschichten zum Advent! Besser spät als nie: Bereits am 2. September 2024 ist eine neue Kurzgeschichten-Anthologie vom Club der Selfpublisher erschienen. Wie in den vergangenen Jahren bin ich wieder mit einem Beitrag bei den "24 Kurzgeschichten zum Advent" vertreten. Aber was hat es nun mit dem Tassengeflüster auf sich? Auf ein Tässchen Tee ... Die Weihnachtskatze Auf einer sturmumtosten Insel lebt die Hexe Brana, zur Einsamkeit verdammt, seit sie die gefürchtete Trollfrau Grýla herausforderte. Doch jedes Weihnachten besucht sie die Weihnachtskatze, Grýlas treuer Helfer – und Branas große Liebe.   Hexen? Trolle? Katzen? Und das zu Weihnachten?  Ja, das passt und vorallem passt es in der neuen Kurzgeschichten-Anthologie – so lange eine Tasse vorkommt. Bei den Anthologien des Club der Selfpublishers spielt immer ein bestimmter Gegenstand eine Rolle. Im vorletzten Jahr sollte es um einen Schlüssel gehen, im letzten Jahr war "Brief" das Thema. 2024 fiel die Wahl auf "Tasse" – und wie es interpretiert worden ist? Eines kann ich sagen: Dieses Mal war es besonders schwer, denn woran denkt man, wenn man das Wort "Tasse" und "Weihnachten" hört beinahe augenblicklich? Kaminzimmer ... oder in meinem Fall: Christkindlesmarkt (immerhin lebe ich im Nürnberger Raum). Glühwein! Rote Backen! Liebe! Aber das ist soooo … vorhersehbar. Was tut man also als Autorin? 24 Kurzgeschichten zum Advent Schieben, schieben, schieben! Man schiebt es vor sich her. Darf man das eigentlich so öffentlich sagen? Oder gibt es eine Art Internetpranger für passionierte Prokrastinierende? Tatsächlich war das Thema aber nicht mein einziges Problem. Das GLYN-Universum ist ein Thema, das ziemlich viel von meiner Schreibzeit und Gedankenwelt einnimmt, weshalb es mir momentan schwer fällt, etwas außerhalb dieser Welt zu schreiben – an diesem Problem laboriere ich seit einigen Wochen herum. Außerdem gab es bei meinem Brainstorming durchaus auch den Vorschlag, doch einmal Weihnachten aus Feensicht zu beschreiben. Klingt lustig. Aber nun ja … UND DIE TASSE? Allerdings habe ich seit einiger Zeit eine weihnachtliche Idee auf der Festplatte. Zur Geschichte dieser Idee: Sie entstammt, wie so oft, einem Schreibwettbewerb. Leider – oder vielleicht: zum Glück? – konnte sie nicht überzeugen. Ich hatte sie später noch dem Verlag von Alpaka 66 vorgelegt, aber hier gab es ebenfalls keine Zusage: zu speziell, zu wenig Programmplätze für das Genre. Bei einem anderen Verlag gab es tatsächlich eine Zusage, aber da habe ich dann abgesagt – mit den Konditionen kann ich auch aufs Selfpublishing gehen, was ja ohnehin seit längerem mein bevorzugter Veröffentlichungsweg ist, und erziele vermutlich bessere Ergebnisse. Also kam die Geschichte in die Schublade der Schande (oder des Zeitmangels). … und ja, die Geschichte ist etwas speziell, immerhin befasst sie sich mit isländischen Brauchtum: Die Weihnachtskatze und die dreizehn Weihnachtsmänner! 24 Kurzgeschichten: Tassengeflüster Ausgerechnet Island? Ich müsste lügen, wenn ich verleugnen würde, dass damals der Trend zu nordischen Settings bei der Ausgestaltung dieser Idee keine Rolle gespielt hätte. Aber dennoch stand etwas anderes im Mittelpunkt: Island hat eine Weihnachtskatze! Aber das ist kein flauschiger Stubentiger, sondern den isländischen Sagen nach ein wirklich garstiges Biest. Und garstige Biester? Wer in das GLYN-Universum hineingeschnuppert hat, weiß, dass ich für garstige Biester ein Händchen habe – wie man es eben nimmt oder wen man da betrachtet ;)Aber auch insgesamt ist die Lore rund um das Trollweib Grýla und ihre dreizehn Söhne, die Jólasveinar, einfach wundervoll. Wenn auch ganz anders als Good old Santa … oder das Christkind. Und, willst du wissen, was es mit der Weihnachtskatze auf sich hat?Glaubst du, dass du deinen diesjährigen Adventskalender zum Lesen schon gefunden hast? Ein Adventskalender zum Lesen? "24 Kurzgeschichten zum Advent: Tassengeflüster" ist eine Sammlung von 24 Geschichten aus den verschiedensten Genres. Hier findet sich sicher für jeden Geschmack eine Erzählung, von Horror über Fantasy bis hin zu zeitgenössischen Liebesgeschichten. Und das Beste? Der Erlös wird gespendet! Wie bei der letzten Anthologie sind alle Erlöse für einen guten Zweck. Der Club der Selfpublisher hat sich entschieden, die Einnahmen dieses Mal an den Erdlingshof e. V. zu spenden. Dabei handelt es sich um einen Gnadenhof für ehemalige Nutztiere, die dort ein sicheres Zuhause finden. Wer ist dabei? Amila Audry, Mia Lena Bestil, Tino Breitenbach, Nadine Edel, Julie Finsterberg, Lexa Gallay, A. G. Grube, Rebekka Haindl, Kassia L. Hill, Marie Komenda, Caroline Krieger, Phil Lehmkuhl, Amanda Lovedale, Barbara Marx, Yoline Mirallot, Anne Naumann, Dirk Osygus, Mari Rudolph, Jes Schön, Nadine Schwartz, Catrina Seiler, Corinna Stremme, Kim Tannhauser, Sonja Wahl   Unter Anthologien findest du alle wichtigen Details zu „24 Kurzgeschichten zum Advent: Tassengeflüster“ und seit dem 2. September 2024 kannst du das E-Book und Taschenbuch überall bestellen. Für ganz Schnellentschlossenen: Hier geht es zur Anthologie direkt. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Tiergeschichten-Anthologie für den Tierschutz: "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" In der Tiergeschichten-Anthologie "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" haben sich 20 Selfpublisher:innen zusammengetan, um einem Tierheim in Not zu helfen.Hinter dem Projekt stehen die Autorinnen Caroline Krieger und Francy Klose mit viel Herz und Engagement. Wenn du Tiere liebst und Geschichten magst, wirst du dieses Projekt feiern. Eine Anthologie für den Tierschutz: Wie das Buch zugunsten eines Tierheims entstand Was tun, wenn ein Tierheim plötzlich vor dem Aus steht, weil das Dach undicht ist und das Geld fehlt? Man könnte den Kopf schütteln, eine Spende überweisen und einfach weiterscrollen. Oder man könnte das tun, was Autor:innen am besten können: Geschichten schreiben, die bewegen und damit gleichzeitig etwas bewegen.Genau das haben Caroline Krieger und Francy Klose getan. Gemeinsam haben sie die Spendenanthologie Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen ins Leben gerufen – ein Buchprojekt, das nicht nur unterhalten und Lesefreude schenken soll, sondern auch ganz konkret helfen soll: Denn der gesamte Erlös geht an ein Tierheim, das Unterstützung braucht.Auch ich durfte eine Geschichte zu der Tiergeschichten-Anthologie beisteuern. Umso mehr hat es mich interessiert, wie dieses besondere Buchprojekt überhaupt zustande kam. Im Interview erzählt Initiatorin Caroline Krieger, warum sie gemeinsam mit Francy Klose eine Spendenanthologie ins Leben gerufen hat, was sie persönlich mit dem Tierschutz verbindet und wie viel Herzblut hinter den Seiten steckt. Interview mit Caroline Krieger: Wie eine Buchidee zur Hilfe für Tiere wird Caroline, was war der Auslöser für die Spendenanthologie "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" – gab es ein konkretes Ereignis oder einen Anlass, der dich aktiv werden ließ? Der Artikel in unserer Regionalzeitung war der Auslöser. Die Dachsanierung des Katzenhauses übersteigt die Rücklagen des Tierheims und mir war es ein Bedürfnis irgendwie zu helfen. Was bedeutet dir der Tierschutz persönlich? Unser Kater ist aus dem Tierheim und ich würde auch immer wieder einem Tier aus dem Tierschutz ein zu Hause geben. Wie hast du es geschafft, so viele Autor:innen für "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" zu begeistern – und was war dabei die größte Herausforderung? Das war gar nicht so schwer. Nach dem Aufruf in den sozialen Medien ging alles sehr schnell und beinahe täglich flatterte eine Kurzgeschichte rein. Die Resonanz war riesig. Caroline Krieger mit der Tiergeschichten-Anthologie "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" Francy Klose, Mitherausgeberin der Tiergeschichten-Anthologie "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" Viele Leser:innen fragen sich: Was erwartet mich in der Anthologie? Gibt es ein Genre, einen roten Faden oder ein bestimmtes Gefühl, das alle Geschichten verbindet? Es geht um Tiere, das war das Hauptthema der Kurzgeschichten. Ansonsten sind viele Genres vertreten. Du hast dieses Projekt gemeinsam mit Francy Klose auf die Beine gestellt – wie schafft man es, eine Anthologie zu organisieren, während man eigentlich am nächsten Buch schreibt? Verzicht auf Me-Time. Nein, mal im Ernst. Dadurch, dass die Geschichten nach und nach reinkamen, konnte ich immer wieder reinlesen und meine Excel Liste pflegen. Außerdem ist es von Vorteil, dass ich echt schnell lesen kann. Wenn du dir etwas von den Leser:innen wünschen dürftest – was wäre das? Teilt eure liebsten Kurzgeschichten, dass viele die Anthologie lesen und das Tierheim eine nette Spende für das Dach bekommt. Das Tierheim hinter der Anthologie: Wem hilft der Buchkauf? Mit dem Kauf der Anthologie "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" unterstützt du direkt das Tierheim Remagen in Rheinland-Pfalz. Die Einrichtung kümmert sich um Fundtiere, Abgabetiere und Notfälle aus der Region, doch aktuell steht sie vor einer großen Herausforderung: Das Dach des großen Katzenzimmers ist marode und muss dringend saniert werden, um den Tieren weiterhin Schutz und Versorgung bieten zu können.Weitere Informationen zum Tierheim, aktuelle Nachrichten und Einblicke in die Arbeit vor Ort findest du auf der Website: www.tierheim-remagen.de Mein Beitrag zur Tiergeschichten-Anthologie In der Anthologie durfte ich ebenfalls eine Kurzgeschichte beisteuern. Die letzte Pfote erzählt von Bo, einem alten Straßenhund, der eigentlich nur seine Ruhe will. Doch dann taucht ein Kätzchen auf und verwickelt ihn in eine dunkle Verschwörung um verschwundene Tiere. Die Geschichte handelt von Schuld, Verantwortung und der Entscheidung, trotz Schmerz und Müdigkeit noch einmal für andere einzustehen. Und ja – es gibt Raben, Rattenflüstern und eine geheime Einrichtung unter der Stadt. Wenn du Geschichten magst, die sich zwischen Urban Fantasy, Tierabenteuer und einem Hauch Gänsehaut bewegen – dann solltest du in "Die letzte Pfote" hineinlesen! Die Autor:innen der Anthologie In der Anthologie "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" haben sich zahlreiche Autor:innen aus der deutschsprachigen Selfpublishing-Community zusammengetan, um mit ihren Texten ein Zeichen für Mitgefühl und Tierschutz zu setzen. Insgesamt vereint das Buch vielfältige Perspektiven, Erzählstile und auch Formen – neben Kurzgeschichten finden sich darin auch Gedichte. Was sie alle verbindet, ist die Liebe zu Tieren und der Wunsch, mit Worten etwas zu bewirken. Die beteiligten Autor:innen sind: Caroline Krieger, Cara Papageorgiou, Carina Warnstädt, Bettina Ferbus, Grace Franki, Nina S. Hark, Julia Abel, Kathrin Wellm Schuffels, Luna Lavendela, Gabriele Dietrich, Melisande D. Menze, Catrina Seiler, Christine Kulgart, Jennifer Kuro, Francy Klose, Vanessa Born, Mario R. Dorian, Wilma Müller, Rosemarie Johanna Sichmann und Tabea R. F. Smith. Lesen für den guten Zweck: Diese Tiergeschichten-Anthologie hilft einem Tierheim Die Spendenanthologie "Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen" ist ab dem 15. August 2025 als E-Book und Taschenbuch erhältlich. Jede Geschichte darin steht für Mitgefühl, Kreativität und den Wunsch, einem Tierheim in Not zu helfen. Der gesamte Erlös wird gespendet – du liest also nicht nur für dich, sondern tust gleichzeitig etwas Gutes.Das Buch ist bei Amazon (E-Book – bereits vorbestellbar! –, Taschenbuch ab 15. August 2025) und im Tredition-Shop (Taschenbuch ab 15. August 2025) erhältlich. Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen Ein Herz für Fellnasen – und ein Dach obendrauf!Ob schnurrende Sofatiger, bellende Helden oder gefiederte Chaoten – in dieser Anthologie wimmelt es nur so von tierischen Hauptdarstellern. Autor*innen aus ganz Deutschland und Österreich haben ihre fantasievollsten, witzigsten und berührendsten Kurzgeschichten zusammengetragen und das für einen guten Zweck: Der Erlös dieses Buches fließt direkt in die Reparatur des Dachs im Katzenhaus des Tierheim Remagens. Taschenbuch: 16,00€E-Book: 4,99 €Für Vielleser auf der Amazonplattform ist es auch im Kindle Unlimited enthalten! Bei Amazon entdecken* #### To-Want-Liste Q4 2025: Was ich bis Jahresende schaffen will Der Jahresendspurt ist da. Jetzt zählt, was bis Silvester wirklich noch erreicht werden kann – vielleicht ohne Perfektionismus, aber mit klarem Fokus. Statt einer endlosen To-Do-Liste gibt es jetzt eine To-Want-Liste, eine Liste der Dinge, die ich bis zum Jahresende erledigt haben möchte, und den perfekten Rahmen dafür bietet das Blogtoberfest 2025 von Judith Peters.Bei diesem Event lädt Judith alle ein, die bloggen und gerade stagnieren, unsicher sind oder einfach neue Impulse brauchen. Ihr Vorschlag ist simpel: Eine "To-Want"-Liste für das Q4 2025 erstellen. Also nicht nur Aufgaben abhaken, sondern bewusst fragen: Was möchte ich bis Silvester erlebt, gelernt oder auch zurückgegeben haben? Diese Perspektive macht Ziele leichter und konkreter (vielleicht). Meine Ziele als Autorin Troll-Buch veröffentlichenDas Buch will in die Welt – jetzt. Wenn das Print erst im Januar eintrudelt, fein; Hauptsache: Das E-Book ist verfügbar, der Klappentext sitzt, und im November stoßen wir zusammen an. Was noch fehlt? Ein knackiger Coverreveal (wer mitfeiern mag: gern auf Instagram melden!) und ein fixes Veröffentlichungsdatum. Lustigerweise fallen mir solche Entscheidungen immer schwer – allerdings bin ich vielleicht auch selbst schuld, wenn immer alles um die Frankfurter Buchmesse herum fertig wird, wenn eh jeder genug zu lesen hat ;)GLYN-Geburtstag feiernSilberstaub und Feuerklinge feiert seinen 3. Geburtstag am 31. Oktober 2025 (Halloween). Es ist ja nicht nur der Geburtstag dieses Buches, sondern des gesamten Universums. Dafür habe ich mir – auch aus anderen Gründen – eine kleine Marketingaktion überlegt, für die mir allerdings aktuell etwas Antrieb fehlt.Neues Projekt: 25 % schreibenEin Viertel der Rohfassung bis zum 31.12. Das klingt nicht nach viel, aber ist durchaus happig. Da ich nach wie vor nicht die Ruhe habe, um jeden Tag einfach schreiben zu können, entsteht der meiste Text am Wochenende morgens – da habe ich tatsächlich die wenigsten Ablenkungen (und ja, da gehören auch Rufe nach "Quality time" dazu).Ich plane zwar mittlerweile viel vor, dass es sich einfach nur noch um Runterschreiben handelt, aber trotzdem: Es könnte schneller gehen, da vermisse ich manchmal die guten alten Zeiten. Allerdings gibt es für dieses Projekt nun eine Deadline, da ich tatsächlich bei einer Verlosung 25% auf ein Lektorat gewonnen habe – das will man ja mitnehmen, braucht dafür aber einen Termin.Ach ja, worum geht es in diesem Projekt?Es soll ein Kurzroman aus dem GLYN-Universum werden, bei dem es (von manchen treuem Leser lang erwartet) mehr Einblick in die Feenwelt gibt (inklusive drölfzig Millionen Namen). 3 Jahre GLYN: Silberstaub und Feuerklinge (Bild: M. Menze)  RR: Änderungen einpflegen und Richtung klärenMein Zwischenprojekt RR habe ich bereits vor einiger Zeit beendet und Melisande zum Testlesen geschickt. Abgesehen von den Dingen, die ich bereits gewusst habe, muss ich noch ein, zwei Sachen einpflegen und es fertig überarbeiten. Für dieses Projekt habe ich auch beim Verlag angefragt, da es in eine ähnliche Richtung wie Alpaka 66 geht, und sie wollen sich zumindest das Exposé anschauen – das freut mich. Dennoch sind da Zweifel, ob das der richtige Weg (noch) ist, ein Slot fürs Korrektorat steht ebenfalls. Daher habe ich eine Frage an euch: Achtet ihr beim Buchkauf auf Verlagslogos? Schreibt mir gern, warum ja/nein. Private Ziele auf der To-Want-Liste Kinderkleidung ausmisten Ein leidiges Thema, mit dem ich mich wirklich nicht anfreunden kann – ich bin kein Freund davon, meine Zeit auf Kleinanzeigen oder gar Vinted, wie es meine Autorenkollegin Caroline Krieger intensiv schafft, zu verlustieren. Daher wird das meiste vermutlich wieder in der Altkleidersammlung landen außer besonders hübsche Sachen, für die ich im Bekanntenkreis herumfrage und/oder doch Kleinanzeigen. Allerdings liegt die Jacke (zu verschenken) seit drei Monaten hier und ich wurde bereits siebenmal versetzt, obwohl man angeblich schon auf dem Weg war. Duolingo-Streak (Italienisch) halten Ich bin immer noch dabei und mittlerweile kann ich die Sätze, die mir angezeigt werden, gut übersetzen. Sprechen? Weniger! Und mein Plan, Harry Potter auf italienisch zu lesen (einfach, weil ich die Bücher sehr gut kenne) liegt noch in weiter Ferne, bei den letzten Blick in die Leseproben auf Amazon war der Gedankengang noch: Was lese ich da eben? Lese ich es oder bewundere ich nur Buchstaben? Das Wichtigste: Antrieb wiederfindenWer diesen Blogpost aufmerksam gelesen hat, hat es gemerkt: Vieles davon hängt nicht nur an fehlendem Antrieb, sondern an fehlender Zeit – genauer: an fehlenden zusammenhängenden Stücken Zeit. Zwischen Terminen, Alltag und Kopfgeräuschen bleibt oft nur Stückwerk. Das bringt allerdings keine Kapitel, sondern Frust. Wenn ich ehrlich bin, war dieses Jahr als Autorin vor allem deswegen durchwachsen, weil meine Zeit dahingebröselt ist und dabei lässt sich gut scrollen, aber schlecht schreiben. Dennoch geht es einher. Aber der härtere Teil ist das Mindset. Fokussiert bleiben auf dem Schreiben, auch wenn es nur eine Stunde am Abend ist (lässt sich vielleicht gut nutzen, um Überarbeitungen einzupflegen). Daher ist mein Mantra für Q4: Lasse machen. Weniger kommentieren, mehr kreieren, um Leser:innen zu erreichen. Die sozialen Medien sind voll mit heißer Luft, die im Kreis paraphrasiert wird. Ich war so oft kurz davor, unter irgendeinen Thread bzw. Instagrampost eine Antwort zu setzen und dann habe ich darüber nachgedacht, was es bringt: nichts. Null Worte mehr im Manuskript, null glückliche Leser (allenfalls ein kleiner Shitstorm vermutlich). Also lasse ich es. Ich lasse die Meinungsschlachten ziehen und lasse die Bait-Fragen liegen. Apropos Bait: Diese Engagementposts à la "Ich weiß nicht, was ich lesen soll, macht mal Vorschläge" habe ich früher gern beantwortet. Heute sehe ich, dass sie nichts bewegen – zumindest für mich. Klingt das egoistisch? Natürlich. Aber so funktioniert Social Media. Solche Fragen erzeugen Aktivität auf einem anderen Account und keine Wirkung für mich, sondern nur bei der Person, die es gefragt hat (und ja, vielleicht nutzt es auch der Plattform) – für ihre Klicks und für ihren Glückshormonlevel, nicht dafür, um ihr nächstes Buch zu finden. Darum geht es nämlich meistens gar nicht und wenn doch, kann man sich sicher sein, dass es die Bücher sein werden, über die ohnehin jeder spricht, denn der Algorithmus liebt Einheitsbrei. By the way, wer jetzt mit erhobenen Finger da sitzt und "Moment mal" wegen dieses Blogposts sagen will: Ich muss immer noch einige viele Bücher von meiner Liste für 2024 lesen. Ja, Asche auf mein Haupt. Dafür habe ich RR mindestens 50x gelesen, den Troll sogar noch öfter, und wegen des neuen Projekts habe ich alle 3 GLYN-Romane in der letzten Woche gelesen … und Effie aus GLYN: Scherben und Weglicht 1+2 ist immernoch verdammt verpeilt-planlos ;)  Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Zurück zum Antrieb: Meine liebsten sind allerdings diese Buchbloggertypen, die immer wieder ihre Unterstützung für kleine Autoren bekunden, ja, vielleicht gibst du denen sogar etwas an die Hand …  und dann kommt nichts. Außer zwei Wochen später genau der gleiche Aufruf, weil man ja so social ist. Wenn man das einige Zeit mitmacht, kann das echt an den Nerven zehren, daher – reduzieren.Und ja, trotz dieser Absichten bleibt die Zeit knapp. Genau deshalb verzichte ich mehr auf die Nebenkriegsschauplätze. Bis Silvester will ich sagen können: Ich habe meine Stunden dort gelassen, wo sie zählen: Im Text. Alles andere darf gern ohne mich weiterdiskutiert werden. Zum Schluss noch eine Frage an euch, die auch auf dem Antriebsproblem fußt: Passt so ein Format überhaupt auf einen Autorinnenblog?Meine Erfahrung: Wenn es um Bücher geht, interessieren sich die meisten weniger für mich als Person, sondern für Story, Figuren und Lesegefühl – Persönliches läuft besser über Insta-Stories (nicht gut, aber besser). Gleichzeitig schaffen Einblicke in Ziele und Prozesse Nähe und Kontext: Warum erscheint was wann, wieso stockt etwas und was lerne ich daraus oder kann ich etwas für mich mitnehmen?Also: Wollt ihr solche Quartals-Posts ein- bis viermal im Jahr hier lesen (mir persönlich gefällt die Aufteilung in Quartale, da ich selbst so grobmaschig plane) oder lieber Making-ofs, kleine Szenenschnipsel, Weltbau-Notizen, Veröffentlichungspläne und Schreib-Workflow? Was bringt euch am meisten Mehrwert: Orientierung fürs Lesen, Hintergrundwissen oder einfach ein kurzer Plausch aus der Werkstatt?Schreibt’s mir in die Kommentare (gern mit "mehr davon", "lieber X" und natürlich gern auch mit der Antwort auf die Frage, wie ihr zu Verlagslabeln steht ;)).  #### Unvergessliche Geschenke – Ein Adventskalender zum Lesen (Jahr 2025-Edition) Letztes Jahr habe ich hier schon vom 24 Kurzgeschichten zum Advent: Tassengeflüster erzählt – einer Anthologie voller Kurzgeschichten, die so bunt ist wie eine schillernde Seifenblase. Dieses Jahr gibt es Nachschub: Der Club der Selfpublisher hat wieder eine Sammlung herausgebracht, und ich durfte erneut eine Geschichte beisteuern. Advent, Geschichten und kleine Säckchen Bei uns zu Hause gab es früher nie gekaufte Schoko-Adventskalender (worüber ich im Nachhinein auch froh bin, da ich zwischenzeitlich selbst öfter welche gekauft habe und die Schokolade schmeckt meistens wirklich grausam ;)).  Meine Oma hat kleine Päckchen gepackt und an einem selbst bestickten Jutestück (mit Adventsmotiv) aufgehängt. Drin waren mal Spekulatius, Dominosteine, andere Süßigkeiten, einzelne Teile von einem Playmobilset. Ich habe das geliebt – nicht wegen des Inhalts (okay, manchmal auch), sondern weil es jeden Tag eine Überraschung versprach.Ein bisschen so fühlt sich diese Anthologie an: Jede Kurzgeschichte ist ein kleines Päckchen, das man aufmacht, ohne zu wissen, ob es einen zum Lachen bringt, nachdenklich macht oder mitten in ein Abenteuer zieht. 24 Kurzgeschichten zum Advent ist nicht die erste Idee … Wusstet ihr übrigens, dass der Adventskalender eine deutsche Erfindung ist? Im 19. Jahrhundert durften Kinder noch Kreidestriche an der Wand wegwischen, später kamen kleine Bilder und Bibelverse hinzu. Erst in den 1920ern gab es die ersten Türchen, und die Schokolade kam sogar erst nach dem Zweiten Weltkrieg dazu. Heute gibt es Adventskalender für alles – von Gin über Tee bis hin zu Make-up. Ein bisschen Kommerz steckt da also inzwischen schon drin, aber mit der Anthologie macht ihr nichts falsch, denn sie ist natürlich wieder für einen guten Zweck.  Wer wird dieses Jahr begünstigt? Besonders schön finde ich: Die Erlöse der diesjährigen Anthologie gehen an das Tierasyl Heimatlos e. V. in Wittstedt. Der Verein kümmert sich liebevoll um Hunde, Katzen und andere Tiere, die kein Zuhause mehr haben – und schenkt ihnen eine zweite Chance. Mehr Infos findet ihr direkt hier: Tierasyl Heimatlos e. V. Meine Geschichte: In der längsten Nacht des Jahres erweckt Lira aus Versehen mehr als eine Erinnerung – und nur der richtige Name kann den Winter aufhalten. Teaser zu "Winterwendenmagie" An der eisigen Winterwende kehrt Lira zum alten Grabsfeld zurück – dorthin, wo sie und ihr verstorbener Bruder einst Mutproben bestanden haben. Aus reiner Nostalgie baut sie einen Schneemann und setzt ihm einen Kristall auf die Brust, den ihr einst ihr Bruder geschenkt hat. Doch der Schnee erwacht und  folgt Lira ins Dorf. Zwischen den Schatten des Aberglaubens, einem skrupellosen Grundbesitzer und den Geistern der Vergangenheit muss Lira entscheiden, was ein Name bewirken und wen er retten kann.     Was euch außerdem in 24 Kurzgeschichten zum Advent erwartet Zwei Bonusgeschichten als Extra-Schmankerl.Zwei vertonte Stories, die ihr per QR-Code direkt hören könnt – perfekt für zwischendurch.Geschichten von über 20 Autor:innen, darunter Jenny Barbara Altmann, Amila Audry, Tino Breitenbach, Imke Brunn, Nadine Edel, Julie Finsterberg, Calideya Fox, Lexa Gallay, Krischan Lightlay Große, A.G. Grube, Rebekka Haindl, Kassia L. Hill, Caroline Krieger, Phil Lehmkuhl, Steffi Lofeldt, Amanda Lovedale, Barbara Marx, Yoline Mirallot, Anne Naumann, Dirk Osygus, Jes Schön, Jenny Schnickers, Nadine Schwartz, Kim Tannhauser, Fenja van York – und natürlich auch ich, Catrina Seiler. Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Im Fediverse folgen #### Von Zeitplänen und Zeitmanagement beim Schreiben – Die Jahr 2023-Edition ist da! In diesem Blogpost werdet ihr erfahren, was ihr an neuen Büchern von mir in diesem Jahr erwarten könnt und an welchen Baustellen ich in diesem Jahr noch mehr oder weniger intensiv arbeiten und schreiben werde – es geht um Schreiben und Zeitmanagement, welche Erfahrungen ich damit bisher gemacht habe und wie es weitergeht! Eigentlich hatte ich einen Post (erneut) zu meinem letztjährigen Buch GLYN: Silberstaub und Feuerklinge im Sinn gehabt, aber vielleicht nutze ich diesen Beitrag stattdessen, um euch ein wenig Ausblick auf das kommende Jahr (das gefühlt schon beinahe vorbei ist) zu geben. Aus den Erfahrungen Die letzten Jahre haben mir vor allem eins gezeigt: Es kommt immer anders und vor allem anders, als man denkt. Und wer sich jetzt gedacht hat "Phrasenschwein-Alarm", darf gerne 3 Euro via Ko-Fi in die Phrasenschweinkasse einzahlen ;)Doch ungeachtet dessen: Wenn man mich vor rund sechs Jahren (als ich endlich aus den Autorenträumchen #1 aufgewacht bin) gefragt hätte, wo ich mich in fünf Jahren sehe, hätte ich sicher etwas anderes gesagt als das, was Stand Heute ist – was übrigens auch schon lang nicht mehr Autorenträumchen #2 ist. Doch es ist ein gutes Anders. Zeitplan Nach dem Release von GLYN: Silberstaub und Feuerklinge als E-Book am 31. Oktober 2022 hieß es für mich – wohlwissend, dass man als Selfpublisher schnell nachlegen sollte –, einen Plan zu erstellen, wie es weitergeht. In dessen Zentrum stand natürlich, dass ich mit dem Herzensprojekt weitermachen muss, um eben schnell nachzulegen. Wobei schnell in diesem Fall eben – oder leider? – relativ ist: Immerhin ist das Herzensprojekt eine Dilogie mit bereits über 200.000 Wörtern, die mit den Erfahrungen und Wissen aus zwei veröffentlichten Büchern überarbeitet und ergänzt werden soll. Hier bedurfte es eines guten Planes, wie man Schreiben und Zeitmanagement für anderes, was im Tagesgeschäft noch ansteht, unter einen Hut bringt. Ich habe also einen groben Zeitplan erstellt, der eine Veröffentlichung des ersten Teils in spätestens Q4 2023 vorsieht. Einen Lektoratsslot habe ich mir dann gleich für April/Mai gesichert, genau wie mit dem Coverdesigner über freie Kapazitäten Anfang des Jahres geschrieben – alles gut, damit stand mein Plan: Bis spätestens April muss der Text vom ersten Teil der Dilogie stehen. Während das Lektorat läuft, heißt es für mich Schreiben und Überarbeiten am Teil 2, um schnell nachlegen zu können, denn gutes Zeitmanagement ist alles. Für 2024 nehme ich mir endlich den Hexenmeister vor, auf den meine Testleserin so sehnsüchtig wartet. So weit, so gut. Schreiben und Zeitmanagement Schreiben, Schreiben, Schreiben … Zeitmanagement Es kam anders. Seit Oktober 2022 war ich zuerst einmal durchgängig erkältet (mal schlimmer, mal besser), was allerdings nicht nur für mich galt, sondern für alle um mich herum. Ausfälle, Kranktage, das volle Programm. An Weihnachten wurde es sogar so schlimm bei mir, dass ich den Bereitsschaftsarzt kommen habe lassen – Antibiotika, mehr Schmerzmittel, aber das Schlimmste wurde wohl noch abgewendet. Mein Plan, doch schneller zu überarbeiten? Hinfällig. Als ich endlich wieder in meinem Trott war – täglich ein bisschen weiterkommen, vor allem aber am Wochenende morgens –, hat sich dann eine Planänderung für April ergeben. Der Hexenmeister erhält eine Chance bei einem Verlag, aber muss damit vorgezogen werden. Nun wird es wieder sportlich und eigentlich sollte ich an diesem Sonntagmorgen keine Zeit mit diesem Blogpost verschwenden, aber … Habt ihr euch schon einmal alte Texte mit neuem Wissen angeschaut? Autsch.Das ist in etwa so toll, wie sich auf Fotos von hinten zu sehen, nach Monaten ohne Sport und in unvorteilhafter Kleidung. Immer wieder hindern sie am Schreiben: Andere Schauplätze Neben diesen Dingen stehen natürlich immer wieder andere Sachen an, die Schreiben an eine andere Stelle im Zeitmanagement bringen: So habe ich am 25. Februar 2023 mit der LibeRatisbona die erste Buchmesse meines Lebens besucht. Als Besucherin. Als Ausstellerin hätte ich dank der Dauererkältung gar nicht geschafft (obwohl ich es eigentlich geplant hatte). Es war aber echt super – ich habe einige nette Blogger aus der Bloggergruppe zum Release von GLYN: Silberstaub und Feuerklinge getroffen sowie einige Autorenkollegen. Würde euch ein eigener Post dazu interessieren? Die nächste LibeRatisbona soll übrigens vom 24.- 25. Februar 2024, wieder im Marinaforum Regensburg, stattfinden. Wer Bücher liebt, sollte sich diesen Termin unbedingt vormerken. Bei mir ist er vorgemerkt! LibeRatisbona Logo Das Thema Marketing ist auch etwas, dem ich mich verstärkt widmen sollte. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf den Newsletter dieser Seite hinweisen. Ich vernachlässige ihn zwar sträflich, aber er darf weiter abonniert werden. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass da nicht viel mit maximal einmal pro Monat ist – aber ich gelobe Besserung. Für 2024? Aber auch an anderer Stelle könnt ihr euch informieren lassen, ob es endlich ein neues Buch von mir gibt: Eine sehr gute Anlaufstelle ist die Autorenseite auf Amazon. Dort gibt es einen Button, auf dem Folgen steht. Wenn ihr da klickt und folgt, solltet ihr bei Neuererscheinungen eine E-Mail von Amazon kriegen. Hierzu gibt es sogar einen Beitrag auf Instagram von mir. Das ist ideal für so newsletterfaule Autoren wie mich, aber vor allem für lesehungrige Leser. An der Social Media-Front sieht es hingegen etwas düster aus: Aktuell kämpfe ich wieder mit "Teilen auf anderen Apps"-Problemen bei Instagram und Facebook. Außerdem habe ich mich bei TikTok angemeldet, was mir übrigens sehr suspekt ist. Ihr dürft mir dennoch gern folgen, meine Videos (danke an dieser Stelle an Melisande Menze für ein paar nette Videos) liken und speichern. Oder kommentieren. Zeitmanagement für GLYN: Und was ist jetzt mit dem nächsten GLYN-Buch? Aktuell sitze ich am Schreiben vom Hexenmeister, mehr oder weniger intensiv, je nachdem wie mein Zeitmanagement ausfällt. Wie oben bereits erwähnt, ist der Text voll mit Anfangsfehlern/-eigenheiten der jungen Catrina, die ich ausmerzen möchte. Weiterhin möchte ich den Hinweis, den ich bereits erhalten habe, beachten, was aber eine Überarbeitung des bisherigen Textes nach sich zieht. Außerdem möchte ich anderes einbauen, was ich nach drei Büchern danach einfach besser weiß (oder besser zu wissen glaube). Großes Ziel? Definitiv. Obendrein nicht ganz einfach, wenn man gerade voll im GLYN-Universum drin ist und wirklich am liebsten direkt weiter machen würde (vor allem nach dem Cliffhanger). In jedem Fall wird es einen Nutzen haben, wenn ich mich jetzt verstärkt dem Hexenmeister widme – denn eigentlich sollte er mein Start ins Selfpublishing werden. Aber so ist das mit den Plänen. Manchmal müssen sie sich ändern, vor allem, wenn es um Schreiben und Zeitmanagement geht. Doch ihr könnt euch sicher sein, dass das nächste GLYN-Buch 2023 kommen wird. Dann könnt ihr endlich den Hauptcharakter meines Herzensprojekts kennen lernen und ich hoffe, ihr werdet an ihm genauso verzweifeln wie ich ;) Wie steht ihr zu Dilogien/Trilogien? Kauft ihr sie erst, wenn sie vollständig erschienen sind oder steigt ihr voll ein? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen #### Vorsätze, und was einen Monat später davon übrig ist Der Jahreswechsel ist die perfekte Zeit für Neuanfänge – zumindest theoretisch. Voller Motivation setzen wir uns Ziele: mehr schreiben, gesünder essen, regelmäßig Sport treiben. Das ist bei mir nicht anders. Doch schon ein paar Wochen später holen einen Alltag und alte Gewohnheiten wieder ein. Aber heißt das, dass alle Vorsätze zum Scheitern verurteilt sind? Nicht unbedingt! Mit der richtigen Strategie können du und ich auch jetzt noch durchstarten – ganz ohne Druck. Meine Vorsätze Erinnert ihr euch noch an meinen Blogpost zum Bloggerschnack 1/2025?Mittlerweile sind einige Wochen ins Land gezogen, und ich finde, es ist jetzt einmal an der Zeit für einen kleinen Zwischenbericht, was aus den dort genannten Zielen für diesen Blog geworden ist. Fangen wir mit der Webseite an sich an – wie ihr unschwer erkennen könnt, geht es immer weiter mit dem Umbau zu dem hellen Design (einige alte Blogposts sind noch etwas verschoben). Intern habe ich bei den Plugins etwas aufgeräumt, um die Webseite wenigstens etwas schneller bekommen – so richtig bin ich noch nicht zufrieden (von diversen Hilftools mal abgesehen), aber ich hoffe, dass ich da noch die richtige Stellschraube finde. Befürchte nur, dass einiges durch Elementor kommt, aber gut. Was muss, das muss … Auch mein Vorsatz, (mehr) mit anderen Autoren zusammenzuarbeiten, habe ich bisher gut umgesetzt. So habe ich meine Blogpostreihe zu den Messetipps für Autoren umgesetzt (Messetipps für Autoren: Teil 1 und Messetipps für Autoren: Teil 2, Interview mit Matilda Best), die hoffentlich einigen Neulingen einige gute Hinweise auf die Messensaison bieten. Für diesen Vorsatz habe ich sogar schon eine weitere Idee in der Hinterhand, die ich ebenfalls demnächst in Angriff nehmen werde. Und schreibe ich aktuell eigentlich an einem Buch? Ich schreibe so viel über das, was auf meiner Webseite (besser) werden soll, aber eigentlich bin ich doch Romanautorin. Schreibe ich denn überhaupt an einem neuen Buch? Tatsächlich: Ja. Und wie ich bereits in mehreren Blogposts erwähnt habe, steht das Schreiben (neben der Anzucht der diesjährigen Gemüsepflanzen oder so leidigen Themen wie Steuer) bei mir so ziemlich an erster Stelle. Nur bin ich mir immer noch ziemlich unsicher, wie viel vom Schreibprozess tatsächlich jemanden, der meinen Blog besucht, interessiert – immerhin bin ich kein George R. R. Martin, von dem man seit Jahren die Fortsetzung zu Das Lied von Eis und Feuer erwartet. Allerdings kann ich durchaus erzählen, dass die Cozy Fantasy-Geschichte um einen Troll, der neue Wege beschreiten will, bereits sehr weit geschrieben ist, darüber hinaus das Cover so gut wie fertig ist und dann fehlen eigentlich nur noch die magischen vier Buchstaben E-N-D-E, um die nächsten Schritte einzuleiten. Es wäre nämlich echt schnieke, das Buch auf der Seitenzauber in Ingolstadt im Mai dabei zu haben. Aber – wie könnte es anders sein? – ist das natürlich wieder die berühmte Zeitfrage, und da wäre ich schon beim eigentlichen Thema. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Vorsätze umsetzen – ein Selbstversuch Jetzt kommt etwas, das in den Sozialen Medien vermutlich mit dem Hashtag #realtalk versehen würde, aber da sind wir ja zum Glück nicht. Daher ganz kurz und knapp: Seit 2021 darf ich mich veröffentlichte Autorin nennen. Seit 2022 bin ich ebenfalls als Selfpublisherin unterwegs und gehe bei den mit einer Veröffentlichung verbundenen Kosten (sowie noch ein, zwei Pflichten obenauf) in Vorleistung. Ich kanns nicht beschönigen: Momentan steht ein dickes Minus in der Bilanz.Für dieses Jahr habe ich mir als Autorin das Ziel gesetzt, die Waage etwas mehr ins Gleichgewicht zu bringen (vollkommen oder gar mit einem Plus auf Einnahmenseite ist utopisch). Dazu setze ich auf die Umsetzung von Tipps von erfolgreichen Selfpublishern und mehr Netzwerken – die dritte Option ist die berühmte Eigenleistung. In einigen Bereichen ist sie durchaus leistbar, aber in vielen davon ein Zeitfaktor, den ich (momentan) leider nicht so leisten kann, wie es notwendig wäre. Da bin ich wirklich dankbar, ein tolles Netzwerk zu haben. Mein Autorenkollege Christopher Marx – macht beruflich irgendwas mit Videos – hat mir den lustigen Buchtrailer für Alpaka 66 erstellt und eingesprochen und über den Club der Selfpublisher habe ich nützliche Kontakte geknüpft. An dieser Stelle muss ich aber vor allem meine Marketing-Beraterin erwähnen, die mich seit etwa 2022 an der Backe hat. Ohne sie wären einige der Ziele für 2025 noch in weiter Ferne – oder in kostspieliger Nähe, je nachdem, wie man es betrachtet. Denn 2022 hat vor allem eines gezeigt: Bis man auf einen grünen Zweig mit dem Schreiben kommt, kann es dauern.Für 2025 hatte ich mir daher einige Veränderungen überlegt, um – manchen Autorenkolleg:innen wird diese Formulierung sicherlich missfallen – meine Bücher in der Vorleistung günstiger zu halten. Letztlich sind das vor allem Verzicht auf Schnickschnack (vor allem optisch) und mehr Eigenleistung, wobei sie genau da eingesprungen ist; Stichwort: Buchsatz.Dennoch ist bei all diesen Aktionen stets der Gedanke dabei, dass es ja doch eigentlich meine Vorsätze sind, das zu optimieren. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass manches nicht sofort zu erreichen ist. Von daher habe ich mir überlegt, wie ich es doch noch schaffe, meine Vorsätze umzusetzen – vor allem eben autorenmäßig produktiver zu werden. Wie bin ich also vorgegangen? Warum setzt man sich Ziele? Bevor du dich selbst für dein vermeintliches Scheitern in die Ecke stellst (oder schlimmer noch: dich mit Schokolade tröstest), stell dir eine einfache Frage: Warum wollte ich das überhaupt erreichen? War das wirklich mein innigster Wunsch – oder nur eine spontane Eingebung, weil „man das halt so macht“, wenn das neue Jahr noch nach Tatendrang riecht? Bei mir ist die Antwort glasklar: Ich will nicht nur eine bessere Bilanz zwischen Kosten und Einnahmen als Autorin, sondern meinem Lebensgefährten auch (wieder mal) beweisen, dass meine Bücher mehr sind als ein charmant verpacktes Hobby mit Tendenz zur Kostenexplosion.Und jetzt zu dir: Was treibt dich wirklich an? Warum ist dein Vorsatz wichtig genug, um ihn nicht bei der nächsten Gelegenheit mit einer „Ach, eigentlich ist es auch so okay“-Ausrede zu versenken? Eine gute Motivation ist wie ein gut geschriebener Roman – sie zieht dich mit, hält dich bei der Stange und sorgt dafür, dass du nicht mittendrin die Lust verlierst. Also sei ehrlich zu dir selbst: Willst du es wirklich, oder nur, weil es sich nach einer netten Idee anhört? Eine klare Motivation ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg. Die Antwort darauf entscheidet, ob du am Ende stolz zurückblickst oder dir nächstes Jahr dieselbe Liste wieder vornimmst.  Mit Einfachheit Mach es dir so leicht wie möglich Ich gebe es zu: Auch ich habe einst von einem weltweiten Bestseller geträumt – so groß wie Harry Potter, veröffentlicht in einem weltbekannten Publikumsverlag, mit Filmdeal und Armeen von Fanfiction-Schreiber:innen. Doch irgendwann musste ich mir eingestehen, dass dieser Traum für den Anfang vielleicht eine Nummer zu groß war. Also habe ich umgedacht. Statt auf den magischen Durchbruch zu warten, habe ich mit GLYN: Scherben und Weglicht angefangen – meinem ersten richtigen Buchprojekt. Und weil man als angehende Autorin nicht nur in der eigenen Welt versinken kann, sondern auch mal über den Tellerrand blicken sollte, habe ich gleichzeitig angefangen, mich an Ausschreibungen mit vorgegebenen Themen zu wagen. Das Ergebnis? Mein Debüt Alpaka 66!Diese Schritte haben mir den Einstieg ins Autorenleben wesentlich erleichtert. Ich habe gelernt, dass man große Träume in kleinere, machbare Pakete packen muss – so wie man eine Leiter Stufe für Stufe erklimmt, statt sich von unten an der obersten Sprosse festzukrallen und dann enttäuscht loszulassen.Falls du also auch den einen riesigen Vorsatz hast ("Ich werde ein erfolgreicher Autor!" oder "Ich nehme 20 Kilo in zwei Wochen ab!"), dann schnür dir lieber ein praktisches Prozess-Paket: Nicht "Ich will einen Bestseller schreiben", sondern: "Ich arbeite jeden Tag 30 Minuten an meinem Manuskript"Nicht "Ich will schlank werden", sondern: "Ich tracke täglich mein Essen"Nicht "Ich will regelmäßig Sport machen", sondern: "Ich bewege mich jeden Tag fünf Minuten" Indem du dich auf den Prozess konzentrierst statt auf das Endziel, wird dein Traum greifbarer. Jede kleine Aktion ist eine weitere Sprosse auf deiner Leiter. Und wenn du erst mal oben angekommen bist, wirst du dich wundern, wie weit du gekommen bist – ohne jemals in die Versuchung zu geraten, den ganzen Weg auf einmal zu springen.  Kleine Schritte zum Ziel Klingt doch machbar, oder? Naja … bis man dann wirklich 30 Minuten konzentriert am Manuskript arbeiten soll. Ich kenne das nur zu gut – wer hat denn bitte eine halbe Stunde am Stück Zeit, ohne dass das Leben dazwischenfunkt? Und selbst wenn, sitzt man dann nicht selten vor dem blinkenden Cursor und denkt: "Tja. Und jetzt?" Aber keine Sorge: Es heißt ja nicht, dass diese 30 Minuten am Stück sein müssen! Mein PC läuft den ganzen Tag (zum Leidwesen meines Lebensgefährten) und mein Handy ist stets griffbereit – und wenn mich ein Geistesblitz trifft, dann wird er eben sofort festgehalten, auch wenn es für den Mann dann heißt, dass er mal kurz auf die Pfanne auf dem Herd aufpassen muss. Das Geheimnis ist, die großen Pakete einfach noch weiter zu verkleinern. Mini-Häppchen, die man so schnell erledigt, dass die Ausrede "Dafür hab ich keine Zeit" nicht mehr zieht. Vorsatz: Keine Milch im Kaffee Schreibe einen Satz oder einen Absatz pro Tag, statt dich mit 10 Seiten oder 1000 Wörtern zu stressen.Lies eine Seite in einem Buch, anstatt dir gleich ein ganzes Kapitel aufzuhalsen.Zum Abnehmen: Fang bspw. an, "kleine" Kalorien wegzulassen, wie etwa die Milch im Kaffee.Steh fünf Minuten früher auf und bewege dich – anstatt direkt eine hochoptimierte Morgenroutine mit Meditation, Yoga und einem grünen Smoothie zu planen.  Der Trick ist, so klein anzufangen, dass die Hürde kaum spürbar ist. Erst ein Satz, dann zwei, dann plötzlich ein halbes Kapitel – und ehe du dich versiehst, ist es Routine. Und das Beste? Irgendwann passiert es automatisch, ganz ohne innere Diskussion. Denn wenn du einmal ins Rollen kommst, ist es schwerer, wieder aufzuhören – genau wie bei einer Packung Chips. Nur mit weniger Kalorien und mehr Erfolg. Störfaktoren beseitigen Was hält dich wirklich davon ab, loszulegen? Keine Zeit? Zu müde? Familie, die ständig Aufmerksamkeit fordert? Ich verstehe das vollkommen – aber seien wir ehrlich: Oft sind das nur gut getarnte Ausreden. Und wo Ausreden sind, gibt es Lösungen! "Ich bin abends zu müde zum Schreiben." → Dann schreib morgens oder in der Mittagspause. Niemand sagt, dass Inspiration nur nach 22 Uhr funktioniert."Ich habe keine Zeit für Sport." → Fünf Minuten sind besser als nichts. Und seien wir ehrlich: Für sinnloses Scrollen durch Instagram oder den dritten Kaffee findet man ja auch Zeit."Ich habe keine Ideen." → Denke abends über dein Buch nach – dein Unterbewusstsein arbeitet dann über Nacht weiter. Gratis-Brainstorming im Schlaf! Wichtig ist, dass du nicht nur deine eigenen Stolpersteine kennst, sondern auch die Störfaktoren in deinem Umfeld identifizierst und minimierst. Wenn es sich um banale Ablenkungen handelt (ja, Netflix, ich schaue dich an), dann hilft konsequentes Abschalten. Wenn aber die Familie ständig dazwischenfunkt, solltest du lieber nicht die Axt im Keller suchen. Stattdessen: Kommunikation.Mein persönlicher Deal? Ich reserviere mir die Morgenstunden am Wochenende fürs Schreiben. Keine Störung – es sei denn, der Kühlschrank ist leer und ich muss einkaufen. Klare Absprachen helfen, und oft ist das Umfeld sogar kompromissbereiter, als man denkt. Denn wenn du deine Zeit ernst nimmst, tun es andere auch.Also: Identifiziere deine häufigsten Ausreden, finde Lösungen und schaffe dir Freiräume. Kleine Veränderungen können eine große Wirkung haben – und plötzlich ist der Traum, der eben noch so weit entfernt schien, nur noch ein paar Routinen entfernt.  Bindung schafft Beständigkeit Motivation ist ein flatterhaftes Ding – kommt spontan vorbei, bleibt kurz für einen Kaffee und haut dann wieder ab, wenn man sie am dringendsten bräuchte. Was aber bleibt, ist Verpflichtung. Und die funktioniert ziemlich zuverlässig, wenn man sie klug einsetzt.Mein Trick? Ich habe feste Schreibzeiten. Am Wochenende morgens, bevor das Leben so richtig losgeht (außer natürlich, wenn der Kühlschrank gähnend leer ist – Prioritäten müssen sein). Das hilft mir enorm, denn wenn ich mir diese Zeit reserviere, gibt es zumindest keine Diskussion mit mir selbst, ob ich jetzt schreiben sollte – es ist einfach so.Aber das ist nur eine Möglichkeit. Vielleicht hilft dir etwas anderes: Verabrede dich mit jemandem, der dasselbe Ziel hat. Schreib-Sessions mit Gleichgesinnten sind nicht nur produktiv, sondern auch eine perfekte Gelegenheit für kreativen Austausch.Teile deine Fortschritte öffentlich. Manche schwören auf Schreib-Updates in den sozialen Medien, weil Zuspruch von Followern motiviert. Ich persönlich halte nicht viel davon – nicht, dass mir Lob und Applaus nicht gefallen würden (bin ja auch nur ein Mensch). Aber ich kenne die Natur der sozialen Medien: Heute Likes, morgen vergessen. Dafür teile ich den Schreiberfolg mit meiner Autorenkollegin und manchmal (bspw. über Weihnachten) machen wir kleine Challenges, bei denen ich gnadenlos verliere ;) Der Punkt ist: Wenn du dein Ziel mit einer Verpflichtung verknüpfst, fällt es dir viel schwerer, einfach aufzuhören. Denn es geht nicht mehr nur darum, ob du Lust hast – es wird zu etwas, das einfach dazugehört. Und genau das bringt dich weiter. Belohnungen: Mach es lohnenswert Unser Gehirn ist ein kleines, süchtiges Ding – es liebt Belohnungen. Und ich sag’s, wie es ist: Ich persönlich muss immer noch davon wegkommen, mir diese Belohnungen in Form von Schokolade zu holen (ja, das mit dem Abnehmen ist doch irgendwie Thema). Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, den eigenen Fortschritt zu feiern, ohne sich direkt eine Packung Yogurette reinzustopfen.Stattdessen bin ich ein großer Fan von To-Do-Listen mit Kästchen zum Abhaken. Es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als eine Aufgabe zu erledigen und mit einem schönen Häkchen abzuschließen. Und ja, ich habe mir auch schon mal Aufgaben aufgeschrieben, die ich längst erledigt hatte – nur, um sie danach feierlich abhaken zu können. Mein Gehirn kriegt seinen Dopamin-Kick, und ich habe das Gefühl, tatsächlich was geschafft zu haben.Falls du kein Listenmensch bist (was ich zwar schwer nachvollziehen kann, aber akzeptiere), kannst du dir deinen Erfolg auch anders sichtbar machen: Büroklammern (oder anderes) von einem Glas ins andere legen. Klingt simpel, aber es ist erstaunlich motivierend, zu sehen, wie sich die erledigten Aufgaben häufen.Drei tiefe Atemzüge nehmen und bewusst das Gefühl von Erfolg abspeichern. Dein Gehirn merkt sich das als etwas Positives – und will mehr davon. Diese kleinen Belohnungen sorgen dafür, dass dein Gehirn mitzieht und die neue Gewohnheit irgendwann ganz automatisch läuft. Und dann brauchst du keine Willenskraft mehr – genau wie bei Schokolade. Nur gesünder. Der Hemingway-Effekt: Hör auf, wenn es am besten läuft Der Hemingway-Effekt geht auf den berühmten Schriftsteller Ernest Hemingway (1899–1961) zurück. Er entwickelte eine Strategie, um Schreib- und Arbeitsblockaden zu vermeiden. Sein Rat an einen Kollegen lautete: „Am besten hört man auf, wenn es gut läuft und man genau weiß, wie es weitergeht. So bleibt man nie stecken.“ Hemingway selbst wandte diese Methode konsequent an, indem er seine Schreibsitzungen bewusst unterbrach – oft mitten in einem Kapitel.Warum? Weil er dann am nächsten Tag motiviert weitermachen konnte, ohne sich vor einem leeren Blatt zu fürchten. Diesen Ansatz kannst du auf jede Gewohnheit übertragen. Beende deine neue Routine nicht mit Erschöpfung, sondern mit dem Wunsch, weiterzumachen.Beispiel:Beende deine Schreibsession mitten im Satz – so weißt du am nächsten Tag genau, wie es weitergeht. Hör mit dem Training auf, wenn du dich noch gut fühlst – dann freust du dich auf die nächste Einheit. Und mit diesen Gedanken bin ich auch schon am Ende dieses Blogbeitrags angekommen.  Hast du dich in manchen der Punkte wiedergefunden?Welche Routinen hast du entwickelt, um deine Ziele – egal, ob als Autorin, Bloggerin oder Abnehmambitionierte ;) – zu erreichen? Und was möchtest du ausprobieren oder unternimmst du, um dein Jahresziel zu erreichen? #### Was ist der Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat? Lektorat oder Korrektorat – was braucht mein Text eigentlich? Diese Frage stellen sich viele Autor:innen spätestens dann, wenn das Manuskript fertig ist und der nächste Schritt ansteht: der professionelle Feinschliff. Ob im Selfpublishing oder auf dem Weg zum Verlag – ein Blick von außen ist unverzichtbar.Gerade im Selfpublishing ist es entscheidend, die richtige Dienstleistung bewusst auszuwählen, denn jede Korrekturstufe erfüllt eine andere Funktion und kostet entsprechend. Wer etwa nur ein Korrektorat beauftragt, obwohl der Text noch vor sogenannten Plotholes und logischen Fehlern strotzt, riskiert negative Rezensionen oder Ablehnungen. Auch bei Verlagsbewerbungen kann ein lektorierter Text einen besseren ersten Eindruck hinterlassen, der in den meisten Fällen entscheidend sein kann, ob mehr von dem Manuskript angefordert wird oder man eine weitere stille Absage riskiert.In diesem Artikel zeige ich, worin der Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat besteht, wann welche Leistung sinnvoll ist und worauf man bei der Auswahl achten sollte. Was ist ein Korrektorat? Ein Korrektorat ist die gründliche Überprüfung eines Textes auf sprachliche Richtigkeit – also Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik und manchmal auch einheitliche Schreibweisen (z.  B. bei Namen oder Fachbegriffen). Ziel ist es, formale Fehler zu beseitigen und dem Text ein professionelles, fehlerfreies Erscheinungsbild zu geben. Inhaltliche oder stilistische Änderungen gehören nicht zum Aufgabenbereich eines Korrektorats. Das bedeutet, dass der Satzbau, Ausdruck oder die Wortwahl unangetastet bleiben. Das Korrektorat ist also der letzte Feinschliff, bevor ein Text veröffentlicht oder eingereicht wird. Was ist ein Lektorat? Ein Lektorat geht über ein Korrektorat hinaus. Hier steht nicht nur die sprachliche Richtigkeit im Fokus, sondern vor allem Stil, Ausdruck, Verständlichkeit, Logik und Struktur des Textes. Ein Lektorat hilft dabei, den Inhalt klarer, überzeugender und wirkungsvoller zu formulieren und so den Leser besser in die Geschichten zu holen – ohne den individuellen Ton der Autorin oder des Autors zu verfälschen. Dabei kann es auch inhaltliches Feedback geben: Passt der Aufbau? Gibt es Widersprüche? Bleiben Figuren glaubwürdig und sympathisch und lassen sich ihre Entscheidungen nachvollziehen? Ein gutes Lektorat ist also ein konstruktiver Dialog mit dem Text.Lektorate gibt es in verschiedenen Varianten – je nach Textart und Zielsetzung. Die wichtigsten Formen sind: Belletristiklektorat Beim Belletristiklektorat (also dem Lektorat von Romanen, Kurzgeschichten oder Erzählungen) liegt der Fokus auf Sprachstil, Figurenentwicklung, Handlungskohärenz und Spannungsbogen. Der oder die Lektor:in prüft, ob die Dialoge lebendig wirken, ob der Erzählton zur Geschichte passt und ob der Plot stimmig und nachvollziehbar ist. Auch Logikfehler oder ungewollte Redundanzen werden angemerkt. Ziel ist es, den Text literarisch zu schärfen, ohne die Stimme der Autorin zu übergehen. Stillektorat Das Stillektorat ist eine Art Zwischenform aus Lektorat und Korrektorat. Hier wird vor allem auf stilistische Feinheiten geachtet – also Wortwahl, Satzrhythmus, Ausdrucksstärke und Lesefluss. Inhaltlich greift das Stillektorat kaum ein, aber es sorgt dafür, dass der Text rund klingt und professionell wirkt. Diese Form eignet sich besonders gut für Texte, die grundsätzlich gut aufgebaut sind, aber sprachlich noch poliert werden sollen wie etwa bei Zeitungsartikeln, Kurzprosa oder Sachtexten. Fachlektorat Ein Fachlektorat kommt vor allem bei wissenschaftlichen, technischen oder spezialisierten Sachtexten zum Einsatz. Neben der sprachlichen Überarbeitung liegt hier ein besonderes Augenmerk auf fachlicher Korrektheit, Terminologie, Struktur und Verständlichkeit für die Zielgruppe. Fachlektor:innen bringen in der Regel fundiertes Wissen im jeweiligen Bereich mit – etwa in Medizin, Jura, Technik oder Pädagogik. Diese Form des Lektorats ist ideal für Abschlussarbeiten, Fachbücher oder Whitepaper. Sensitivity Reading Diese besondere Form des Lektorats prüft Texte auf potenziell diskriminierende, klischeehafte oder verletzende Darstellungen im Hinblick auf Themen wie Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Religion oder psychische Gesundheit. Sensitivity Reader:innen bringen dabei eigene Erfahrungswerte und Fachwissen ein, um eine respektvolle und realitätsnahe Darstellung marginalisierter Gruppen zu unterstützen. Das Ziel ist nicht Zensur, sondern ein bewussterer Umgang mit Sprache und Perspektiven. Das ist besonders dann relevant, wenn Figuren oder Themen behandelt werden, die außerhalb der eigenen Lebensrealität liegen. Lektorat vs. Korrektorat – die 5 wichtigsten Unterschiede Lektorat FokusStil, Ausdruck, Logik und StrukturEingriffstiefe:Stilistische und inhaltliche Eingriffe möglichZeitpunkt:Frühere Bearbeitungsphase (nach der Rohfassung)Empfohlen für:Romane, Blogtexte, Fachtexte in RohformKosten:Aufwändiger & höher Korrektorat FokusRechtschreibung, Zeichensetzung, GrammatikEingriffstiefe:Keine inhaltlichen ÄnderungenZeitpunkt:Letzter Feinschliff vor VeröffentlichungEmpfohlen für:Fertig lektorierte TexteKosten:günstiger Lektorat oder Korrektorat? Wann brauche ich was? Ob man ein Lektorat oder Korrektorat oder gar beides braucht, hängt davon ab, wie weit der Text entwickelt ist – und welches Ziel man verfolgt. Als Faustregel gilt: Erst das Lektorat, dann das Korrektorat. Denn stilistische oder strukturelle Änderungen im Lektorat können immer noch neue Tippfehler oder Kommafehler erzeugen. Deshalb sollte das Korrektorat ganz am Ende stehen, kurz vor der Veröffentlichung. Entscheidungshilfe für Autor:innen Du arbeitest noch an der Handlung, Figurenentwicklung oder am Stil?Dann brauchst du ein Lektorat. Es hilft dir, den Text zu schärfen, Logikfehler zu erkennen und den Lesefluss zu verbessern. Du bist mit Inhalt und Stil zufrieden, möchtest aber, dass der Text grammatikalisch sauber ist?Dann genügt ein Korrektorat, um letzte Fehler auszubessern. Du willst dein Buch professionell veröffentlichen, z.  B. im Selfpublishing?Dann ist in der Regel beides sinnvoll – idealerweise von zwei unabhängigen Personen, damit möglichst viele Fehlerquellen erkannt werden, denn genau wie bei Autor:innen stellt sich bei Lektor:innen oder Korrektor:innen nach einiger Zeit am Text eine gewisse Betriebsblindheit ein. Meine Erfahrung als Autorin Bei meinem Debütroman Alpaka 66, der über einen Verlag erschienen ist, war ich zunächst etwas verwundert, wie wenig Eingriffe es im Plot und in der Figurenführung gab – das Lektorat beschränkte sich auf sprachliche Korrekturen (der Dativ und ich werden wohl nie Freunde) und kleinere Anmerkungen. Gut, das kann natürlich auch andere Gründe haben – etwa, dass es nur eine Redaktion war –, aber das ist ein anderes Thema.Für mein Selfpublishing-Projekt GLYN: Silberstaub und Feuerklinge habe ich mich deshalb bewusst für ein zweistufiges Vorgehen entschieden: ein inhaltliches Lektorat bei einer Lektorin und anschließend ein separates Korrektorat durch eine andere Dienstleisterin. Das war zwar mit mehr Kosten verbunden, aber der Text profitierte stilistisch, logisch und formal, genau wie ich neue Erkenntnisse gewann. Gerade im Selfpublishing lohnt sich diese Investition, weil man selbst für die Qualität verantwortlich ist. Magie, Geheimnisse & ein Hauch Chaos! Tauche ein in die Urban Fantasy-Welt von GLYN – mit frechen Feen, cleveren Hexen und einem Abenteuer, das Grenzen sprengt. Bereit für eine Reise in die Anderswelt? Mehr erfahren … Bei Amazon kaufen* Wenn man allerdings schon etwas erfahrener im Schreiben ist oder verlässliche – und vor allem kritische – Testleser:innen an seiner Seite hat, kann man unter Umständen auf ein Lektorat verzichten. Das steht und fällt allerdings mit der Qualität des Feedbacks: Wer nur Schulterklopfen bekommt, bringt den Text nicht weiter. Aber wenn die Testleser:innen ehrlich sind, Unstimmigkeiten erkennen, auf Stilbrüche hinweisen oder notfalls auch mal ein Kapitel auseinandernehmen, kann das Lektorat in vielen Fällen ersetzt – oder zumindest stark reduziert – werden.Das ist besonders dann möglich, wenn Stil und Struktur bereits sicher sitzen oder man sich durch eigene Routinen und Überarbeitungsschleifen ein gutes Fundament gebaut hat. In solchen Fällen genügt oft ein gründliches Korrektorat, um den Text für die Veröffentlichung fit zu machen.Wichtig ist aber bei Lektorat (und Testlesen) aber auch: Man muss bereit sein, sich mit den Kommentaren auseinanderzusetzen – und das ist manchmal gar nicht so einfach (Stichwort: Ego). Ich hatte bei  meinem aktuellen Romanprojekt schon geahnt, dass da etwas wackelt, ja, eine Sache war mir sogar bewusst. Aber es ist trotzdem hart, es schwarz auf weiß zu lesen, dass man nachbessern sollte. Genau deshalb ist gutes Feedback so wertvoll: Weil es einen zwingt, genauer hinzuschauen, daran zu lernen und schließlich besser zu werden.Hier seht ihr übrigens die Kommentare, mit denen Melisande mir einiges an Arbeit beschert hat. Immer dieses verdammte Innenleben😉 Lektorat oder Korrektorat – Vom Sinn von Testlesern Wie viele Durchgänge hat ein Lektorat oder Korrektorat? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Anzahl der Durchgänge hängt stark vom Dienstleister und vom Zustand des Textes ab – in den meisten Fällen ist es ein Durchgang pro Leistung.Ein klassisches Lektorat umfasst also eine Runde mit Anmerkungen und Vorschlägen, die man anschließend umsetzt. Manche Lektor:innen bieten noch einen Nachschliff oder eine Rückfragephase an, das sollte man im Vorfeld klären.Beim Korrektorat ist es ähnlich: Ein Durchgang. Allerdings kann es hilfreich sein, sich zusätzlich auf eine zweite Person oder eine zusätzliche automatisierte Prüfung (z. B. mit Languagetool) zu stützen, denn selbst Profis übersehen manchmal Kleinigkeiten. "Ich habe aber kein Geld …" – und jetzt? Ein professionelles Lektorat oder Korrektorat kostet Geld – keine Frage. Und gerade im Selfpublishing kann sich das schnell summieren. Aber an der Textqualität zu sparen, ist oft der teuerste Fehler. Schlechte Rezensionen, enttäuschte Leser:innen oder ein Manuskript, das bei Verlagen in der runden Ablage landet – das alles kostet am Ende mehr als ein Korrektorat.Wenn das Budget knapp ist, dann gilt: Spare nicht an der falschen Stelle, sondern priorisiere. Ein gutes Korrektorat sollte in jedem Fall drin sein. Es ist die Basis, damit der Text professionell wirkt und lesbar ist, egal wie gut der Inhalt ist.Was viele nicht wissen:Viele Lektor:innen und Korrektor:innen bieten Ratenzahlung an, vor allem im Selfpublishing-Bereich. Frag ruhig freundlich danach, keiner reißt dir dafür den Kopf ab.Einige arbeiten mit Staffelpreisen, d.  h. kürzere Texte oder nur einzelne Kapitel lassen sich günstiger prüfen.Manche Lektor:innen bieten auch Kombipakete an, etwas Korrektorat mit Hinweisen auf Stellen, die logisch/plotmäßig nachgebessert werden müssen (= Mini-Lektorat)Was aber am wichtigsten ist: Plane bewusst darauf hin. Lieber den Release um zwei Monate verschieben, den Dienstleister:innen (egal, welchen – gilt auch für Cover z. B.) genug Zeit einräumen, und dafür mit einem starken Text auftreten.Selbst eine Investition von 150–300 € für ein Korrektorat ist sinnvoller, als ein halbfertiges Buch auf den Markt zu werfen. Man hat so viel Zeit und Energie investiert, daher sollte man dem Text den letzten Schliff gönnen, den er verdient. Tipp: Probelektorat Gerade wenn du zum ersten Mal mit einem Dienstleister:in arbeiten willst, kann ein Probelektorat enorm hilfreich sein. Viele Dienstleister:innen bieten an, ein paar Seiten deines Textes kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr zu überarbeiten. So bekommst du nicht nur ein Gefühl für die Arbeitsweise, sondern auch einen Eindruck davon, wie gründlich, wertschätzend und verständlich das Feedback ist. Ein Probelektorat hilft dabei, besser einzuschätzen, ob die Zusammenarbeit menschlich und fachlich passt – denn Vertrauen und Kommunikation sind bei einer Textüberarbeitung essenziell. Aber Vorsicht: Kein Flickenteppich aus Probelektoraten! So verlockend es klingt – ein ganzes Lektorat aus mehreren kostenlosen Probelektoraten "zusammenzustückeln", ist keine gute Idee (ja, es gibt Leute, die das machen). Zum einen ist das unfair gegenüber den Dienstleister:innen, die ihre Zeit investieren, ohne dafür entlohnt zu werden, und zum anderen führt es selten zu einem stimmigen Ergebnis: Jeder Mensch arbeitet anders, hat andere Schwerpunkte, Stilempfinden und Feedbackmethoden. Ein Text, der auf diese Weise bearbeitet wurde, wird oft uneinheitlich. Ein Probelektorat sollte also immer als Entscheidungshilfe dienen, nicht als günstige Komplettlösung. FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Lektorat und Korrektorat Was ist der Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat? Ein Lektorat bearbeitet Stil, Logik und Struktur des Textes, während ein Korrektorat sich ausschließlich um Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik kümmert. Wann brauche ich ein Lektorat? Wenn du Unterstützung beim Feinschliff von Stil, Spannungsbogen oder Figuren brauchst – also vor allem in der inhaltlichen Überarbeitung. Reicht ein Korrektorat aus? Nur wenn dein Text bereits stilistisch und inhaltlich stimmig ist, etwa durch gute Planung, intensive Eigenüberarbeitung (Stichwort: Betriebsblindheit) oder gutes Testleser:innen-Feedback. Du bist dir während des Schreib- oder Planungsprozesses unsicher, ob die Geschichte so funktioniert? Manche Lektoren bieten einen Story-Check an und können so frühe Probleme finden. Auf diese Weise lernst du nicht nur einiges, sondern verhinderst auch Fehler in der Rohfassung, die sich später nur schwer beheben lassen. Was kostet ein Lektorat oder Korrektorat? Die Preise variieren stark, abhängig von Textart, Umfang und Dienstleister. Grobe Richtwerte:Korrektorat: 3–5 € pro NormseiteLektorat: 5–8 € (oder mehr) pro Normseite Kann man Lektorat und Korrektorat von einer Person machen lassen? Ja – aber es ist sinnvoller, die Leistungen zu trennen, damit der zweite Blick wirklich frisch ist. Viele Lektor:innen bieten beides gestaffelt an. Wie finde ich gute Lektor:innen oder Korrektor:innen? Empfehlenswert sind Verzeichnisse wie der VFLL (Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren), persönliche Empfehlungen, professionelle Netzwerke oder auf Social Media. Du kannst auch in Büchern, die dir gefallen haben, nachsehen, wer es lektoriert hat und einfach googlen und nachfragen. Wichtig ist, dass man die Referenzen überprüft, da Lektor/Korrektor keine geschützte Berufsbezeichnung ist und jeder sich so nennen kann (das verhält sich ähnlich wie mit Schreibcoaches). Ein Blick in Leseproben hilft. Fazit: Lektorat oder Korrektorat?  Ob man ein Lektorat oder ein Korrektorat braucht – oder beides –, hängt von dem Textstatus, den Zielen und den Ressourcen ab. Ein Lektorat hilft dabei, Stil, Struktur und Logik zu verbessern, während ein Korrektorat für sprachliche Präzision und Fehlerfreiheit sorgt. Gerade im Selfpublishing ist es sinnvoll, beide Stufen einzuplanen und idealerweise mit verschiedenen Dienstleister:innen. Wer dagegen bereits Erfahrung mitbringt oder auf verlässliche Testleser:innen bauen kann, kann das Lektorat in Teilen auffangen, sollte aber nicht auf ein abschließendes Korrektorat verzichten.Hast du schon Erfahrungen mit Lektoraten oder Korrektoraten gemacht?Oder stehst du gerade vor der Entscheidung? Dann schreib mir gern in die Kommentare – ich bin gespannt auf deinen Weg!Und wenn dir dieser Beitrag weitergeholfen hat, teile ihn gern mit anderen Schreibenden, die genau jetzt an dieser Schwelle stehen. #### Was ist eine Anthologie? Den heutigen Blogpost möchte ich gern dazu nutzen, um euch Anthologien näherzubringen. In diesem Beitrag zum Autorenwissen erkläre ich kurz, was eine Anthologie ist, und welche Vorteile sie für Autoren (und Leser) bieten. Außerdem erfahrt ihr, wie man sie darüber hinaus als Sprungbrett ins literarische Leben sehen kann und Nadine Schwartz (@derclubderselfpublisher) hat für euch einige Fragen zu der Entstehungsgeschichte der Anthologie "24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente" beantwortet. Was ist eine Anthologie Herkunft des Wortes Was ist eine Anthologie? Der Begriff Anthologie stammt vom griechischen Wort ἀνθολογία (anthología), das auf deutsch "Sammlung von Blumen" bedeutet. Dabei handelt es sich um eine Sammlung ausgewählter Texte oder Textauszüge in Buchform oder im weiteren Sinne eine themenbezogene Zusammenstellung aus literarischen, musikalischen oder grafischen Werken. Diese Publikationsform wird von einem Herausgeber verantwortet. Der Begriff wurde erstmals für die Lehrsatzsammlung Anthologiae des griechischen Astronomen Vettius Valens als Titel für ein Sammelwerk verwendet. Infolgedessen begann man Sammlungen als Anthologien zu bezeichnen. Eine Sonderform der Anthologie stellt die Chrestomathie dar: Sie wurde oft als Lehrwerk eingesetzt, da sie den Schülern erlaubt, ein bestimmtes Thema aus verschiedenen Blickwinkeln vermittelt zu bekommen. Mit den unterschiedlichen Schreibstilen der Autoren dienten sie ebenfalls dazu, das Lesekönnen und Textverständnis zu verbessern. Heutige Begriffsverwendung Heutzutage ist eine Anthologie eine oft von verschiedenen Autoren verfasste Sammlung von Kurzgeschichten (Fiktion oder Nonfiktion), Essays, Gedichten oder andere Formen von Texten. Oft widmet sie sich dabei einem bestimmten Thema. Als Beispiele (oft auch in Kombination) lassen sich dabei nennen: Texte der gleichen Gattung: z. B. Gedichte, Kurzgeschichten, Reiseberichte, Liebeslieder, Märchen; Werke oder Künstler bestimmter Regionen oder Dialekte, z. B. Österreich, Fränkisch, Trier; Anthologien über Themen und Erlebnisse: Angst, Feuer, Begegnung/erstes Kennenlernen, Heimat, schwarzer Humor, Romantik, Traum, Science-Fiction, Weihnachten u. v. m. Viele Anthologien werden auch über Wettbewerbe von Verlagen, Vereinigungen jeglicher Art oder Einzelpersonen realisiert. Anthologien – lohnt sich eine Teilnahme? Wieso ist es nun also – gerade für Jungautoren – so spannend, an Anthologien teilzunehmen und gleichzeitig so schwer? Es gibt einige Punkte, die als Vorteile immer wieder genannt werden. Ganz pragmatisch: Jede Aufnahme in eine Anthologie ist ein weiterer Eintrag in der Bibliografie und der berühmte Mehrwert: Man kann neue Genres ausprobieren oder wagen und man lernt andere Leute kennen, man vergrößert das eigene Netzwerk Was man auch nicht außen vor lassen sollte: Man lernt den Buchentstehungsprozess kennen. Dazu sollte auf jeden Fall das Lektorat (ggf. Korrektorat) gehören. Je nach Beteiligungsgrad der einzelnen Autoren aber kommen auch andere Themen wie Buchsatz oder Covergestaltung dazu. Im Idealfall sollte man auch in das Marketing einbezogen werden, aber Buchmarketing ist ein Thema für sich. Allerdings ist das Marketing für eine Anthologie um einiges einfacher als etwa für eigene Werke, da oft ein guter Zweck im Vordergrund steht – ein solcher lässt sich für viele leichter in Szene setzen als die eigene Person. Das große Aber Allerdings gibt es auch ein Aber. So einfach es klingt, eine bestimmte Zeichen- oder Wortzahl herunterzuschreiben, so anspruchsvoll ist es, eine gute Kurzgeschichte zu schreiben. Kurzgeschichten folgen eigenen Regeln. Wenn man sich derer bewusst ist, stellt sich bisweilen eine gewisse Überforderung ein, selbst bei vermeintlich einfachen Themen oder Anforderungen. Bei ausbleibendem Erfolg – wenn man zum Beispiel wiederholt nicht in Anthologien aufgenommen wird – resignieren auch viele (Jung-)Autoren. Dann zweifeln sie an ihrem Können, wenn sie es nicht einmal schaffen, in eine einfache Anthologie aufgenommen zu werden. Doch es ist genau wie bei Wettbewerben für Romane oder bei Verlagsbewerbungen: Hinter jeder Anthologie steht mindestens ein Mensch. Dieser Mensch will seinen eigenen Anspruch in dieser Anthologie verwirklicht sehen. Er sieht sie vielleicht nicht nur als einfache Anthologie. Wenn dann von 100 Einsendungen 20 besser gefallen, bleibt man als Nummer 21 außen vor. Die Vorteile überwiegen Dennoch überwiegen die Vorteile. Selbst bei einer Absage hat man einen weiteren Text geschrieben und Erfahrungen für die Schreiblaufbahn gesammelt. An dieser Erkenntnis hatte ich selbst ein wenig zu knabbern: Als ich 2017 entschied, mich vermehrt mit Ausschreibungen zu beschäftigen, statt den nächsten Bestseller im stillen Kämmerlein zu schreiben (bzw. zu verwerfen), begann ich mit Kurzgeschichtenausschreibungen. Meine ersten Einsendungen wurden beide nicht angenommen. Fünf Jahre und viele Absagen für andere Texte später sehe ich die Schwächen in diesen Kurzgeschichten deutlich und freue mich, viele Fortschritte gemacht zu haben. Mein erster Kurzgeschichtenbeitrag für eine Anthologie kam übrigens 2021 in der Anthologie "Gefühle auf Abstand – Stories aus dem Lockdown" zur Corona-Pandemie heraus, kurz vor dem Erscheinen meines Debüts Alpaka 66 im digitalen Imprint des Piper Verlags. Obacht! Wie so vieles ist aber nicht alles Gold, was glänzt: Auch bei Ausschreibungen muss man oft sehr genau hinschauen, v. a. wie es mit dem Honorar (keine – v.a. bei sogenannten Spendenanthologien –, fixe oder anteilige Beteiligung), der Dauer der Rechtevergabe (sowie dem Umfang) oder etwa einer Mindestabnahme durch den Teilnehmer aussieht. Auch wenn kein Lektorat durchgeführt werden soll oder man diese Kosten dem Teilnehmer aufdrücken will, sollte Vorsicht geboten sein. Wo findet man Anthologie-Ausschreibungen? Um nach aktuellen Ausschreibungen für Anthologiebeiträge zu suchen, beehrt man am einfachsten eine Suchmaschine mit etwa dem Suchbegriff "Literaturausschreibungen". Dort lassen sich allerlei Linksammlungen finden, die aktuelle Ausschreibungen beinhalten. Ein weiterer guter Anlaufpunkt sind die sozialen Medien: Auf Instagram finden sich einige Accounts, die sich mit diesem Thema befassen, viele Verlage oder Autorenvereinigungen veröffentlichen dort ihre Ausschreibungen zusätzlich und auf Facebook gibt es diverse Gruppen dazu. Die andere Seite: Eine eigene Anthologie herausbringen Häufig ist der Wunsch zu helfen, ein Grund, eine Anthologie herauszubringen, denn sie lassen sich auch mit beschränkten Mitteln realisieren. Auch kann man so viele Menschen dazu bewegen, (indirekt) eine Kleinigkeit zu spenden, denn im Gegenzug dafür erhalten sie sogar noch etwas. Anthologien sind auch eine interessante und ungewöhnliche Möglichkeit, die andere Seite kennenzulernen, nämlich die eines Herausgebers. Als Herausgeber kümmert man sich um diese Dinge, die im Idealfall ein Verlag (und dort vielleicht sogar ein ganzes Team) verantwortet. Abgesehen von dem Verfassen des Textes (heißt natürlich nicht, dass man nicht auch eine Geschichte beitragen kann), muss man sich um Lektorat, ggf. Korrektorat, den Buchsatz, die Covergestaltung und die Marketingstrategie kümmern. Das kann etwa ein gutes Übungsprojekt sein, wenn man im Selfpublishing durchstarten will, noch am Text sitzt, aber vorbereitet sein will. Das Wichtigste auf dieser Seite ist aber, dass man mit den Autoren zusammenarbeiten muss. Das fängt bei den Fragen zur Anthologie selbst an, geht über die Beurteilung der Texte und ein angemessenes Vorgehen etwa beim Versenden von Absagen. Und so böse es auch klingt: Vielleicht erdet die Herausgabe einer Anthologie jemanden auch. Innerhalb der Einsendungen sind sicher auch einige Ausreißer mit niedrigerem Standard zu erwarten, was – zumindest bleibt es zu hoffen – so manchem Meckerfritzen ein wenig die Luft nimmt und verdeutlicht, wie schwierig es eigentlich ist, eine Auswahl aus einer Vielzahl von Einsendungen zu treffen. Denn wer hat nicht schon einmal gemeckert, wenn es nur Absagen für das tolle Buch – egal, ob schriftlich oder gar still? – gibt? Und wie ist das als Leser? Auch für Leser sind Anthologien interessant. Wie schon im alten Griechenland kann man sie zum Lernen nutzen, aber man kann sich vor allem bei gemischten Anthologien in andere Genres als denen der üblichen Komfortzone einlesen. 24 Kurzgeschichten zum Advent Zu guter Letzt habe ich noch die Antworten auf einige Fragen, die ich den Initiatoren der Anthologie "24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente" gestellt habe. Diese Anthologie wurde vom Club der Selfpublisher zusammengestellt und von Jes Schön herausgegeben. In dieser Sammlung habe ich die Kurzgeschichte "Auf der Schwelle – Eine Geschichte aus dem GLYN-Universum" beigetragen. Weitere Infos dazu (und wie sie sich in das GLYN-Universum einordnen lässt) findet ihr in meinem Blogpost "24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente“. Wer ist eigentlich der/im Club der Selfpublisher? Christian Anton, Amila Audry, Tino Breitenbach, Cécile Bruné, Jonathan Engert, Antje Grube, Rebekka Haindl, Sara G. Haus, Lucia Herbst, Cindy Jegge, Alexandra Leo, Mathilda Louise, Sarah Malhus, Izzy Maxen, Anne Naumann, Janine Niggemeier, Projekt Gambio, Jenny Schnickers, Jes Schön, Nadine Schwartz, Catrina Seiler, Corinna Stremme, Fenja van York, Sonja WahlAlle Einnahmen dieser Anthologie werden an Deutscher Kinderhospizverein e.V. in Olpe gespendet. Fragen Adventskalender zum Lesen: 24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente Wie kamt ihr – der Club der Selfpublisher – auf die Idee, eine eigene Anthologie herauszugeben? Wir hatten im Advent 2021 bereits mit mehreren Mitgliedern eine Art Adventskalender erstellt, bei der jede:r eine Kurzgeschichte auf seinem eigenen Instagram-Account gepostet hatte. Ich glaube, es war Tino, der dann in den Raum warf, dass wir das auch als ganzen Buch herausbringen könnten. Und die Idee hat sich dann irgendwie verselbstständigt und wir haben schnell konkrete Pläne geschmiedet. Wie wurde das Thema ausgewählt? Das haben wir im Rat der Elfen – so nennen wir unsere Gründungsmitglieder – besprochen. Aus mehreren guten Vorschlägen haben wir uns dann auf die Winterlich/Weihnachtliche Geschichte mit dem übergreifenden Thema Schlüssel geeinigt. Was war die größte Schwierigkeit bei dieser Anthologie? Oder gab es gar mehrere potenzielle Showstopper? Die Autor:innnen immer wieder an die Deadlines zu erinnern und dafür zu sorgen, dass diese auch eingehalten werden ;)Wir hatten ja einen festen Veröffentlichungstermin vor Augen und mussten immer und immer wieder daran erinnern, dass die Geschichten fertig werden, nach dem Lektorat überarbeitet werden oder die endgültige Abnahme nach dem Buchsatz. All dieses Koordinieren mit den unterschiedlichen Autoren war tatsächlich die größte Herausforderung. Welche Marketingtipps für Anthologien und an zukünftige Anthologieherausgeber habt ihr parat? Puuuuuh … eigentlich gilt für eine Anthologie dasselbe, wie für jedes andere Buch. Sei mit deinem Buch sichtbar und zeige Dich und dein Buch. Und zeige auch die Persönlichkeit(en) hinter dem dem Buch. Schön schwammig, ich weiß. Aber ein Patentrezept gibt es nun ’mal nicht. Und? Habt ihr schon einmal einen Beitrag zu einer Anthologie beigetragen? Gibt es noch etwas, was man eurer Meinung nach unbedingt beachten sollte, wenn man sich mit Anthologien näher beschäftigen will? Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Quellen: Anthologie bei Wikipedia #### Weihnachtliche Bücher – Weihnachtsfeier bei den großartigen Bloghexen (1. Blogparty) Längst ist es soweit: Die Adventszeit hat begonnen. Im Rahmen der Blogparty "Weihnachtsfeier bei den Bloghexen" dreht sich alles um den Weihnachtszauber. DIY-Ideen, Anekdoten aus der Vergangenheit, vielleicht ein paar weihnachtliche Desserts und Bastelvorlagen, und vieles mehr – und ho-ho-ho, was bringt euch die Autorin wohl mit? Einige Buchtipps zu weihnachtlichen Büchern. Blogparty: Weihnachtsfeier bei den Bloghexen!   Wir, die Mitglieder aus dem Bloghexen Forum feiern gemeinsam und mit euch eine kleine Weihnachtsfeier in der Blogsphäre und laden euch herzlich ein mitzufeiern! Bei allen teilnehmenden Blogs findet Ihr heute – zum 3. Advent – spannende, kreative und festliche Beiträge rund um die Weihnachtszeit. Jeder von ihnen hat sich Gedanken gemacht, wie er euch den 3. Advent versüßen kann. Sei es mit einem Rezept, einem DIY, einem Gewinnspiel, Gedanken oder Geschichten. Was euch erwartet, das ist die Vielseitigkeit, die unsere Blogsphäre zu bieten hat. Mit dabei sind dieses Jahr bei unserer ersten gemeinsamen Bloghexen-Weihnachtsfeier: Edeline: https://www.edelineshealthythings.de/single-post/ein-spaziergang-durch-das-weihnachtliche-essen Hanghuhn: https://www.flying-thoughts.de/blogparty-weihnachtsfeier-bei-den-bloghexen/ Sari: https://www.heldenhaushalt.de/sari02/index.php/2024/12/15/blogparty-weihnachtsfeier-bei-den-bloghexen-mit-nintendo-werbung/ Lorenzo: https://lorenzos-welt.com/blogparty-weihnachtsfeier-bei-den-bloghexen/ Sabine: https://mausloch.blogspot.com/2024/12/irgendwas-weihnachtliches.html Lin: https://linteresse.de/alle-jahre-wieder-alle-jahre-anders/ Anne: https://lieblingsalltag.de/rueckblicke/weihnachten-kindheit/ Anja: https://anjaliebt.de/2024/12/15/weihnachtsfeier-bei-den-bloghexen-blogparty/ Julia: https://juliasallroundblog.blogspot.com/2024/12/einblick-in-julias-platzchenwelt.html Sayuchan: https://lilienmeer.de/familienleben/blogparty-weihnachtsfeier-bei-den-bloghexen-inkl-rezept/ Catrina: https://catrina-seiler.de/blog/blogparty-weihnachtliche-buecher/ Ihr seid herzlich eingeladen jeden dieser wunderbaren Blogs zu besuchen und ein wenig mitzufeiern. Über diesen Beitrag Als Autorin wusste ich sofort, worauf mein Beitrag für die Blogparty sich konzentrieren würde: Weihnachtliche Bücher! Denn Bücher sind für mich nicht nur das perfekte Geschenk (vor allem, wenn es sich um meine handelt ;)), sondern können auch eine tolle Möglichkeit sein, um die Zeit bis zu Weihnachten zu genießen, denn nicht wenige weihnachtliche Bücher sind auch so aufgebaut, dass man sie als Adventskalender zum Lesen nutzen kann. Aber muss es immer das eigene Buch sein? Da ich es bisher immer noch nicht geschafft habe, mein Weihnachtsbuch zu schreiben – ja, tatsächlich ist eines in der Schublade der Schande ;) – und ich selbst nur eine Handvoll weihnachtliche Bücher gelesen habe, habe ich mich für diesen Blogpost unter den (Autoren-)kollegen auf Instagram umgehört. Aus diesen Empfehlungen habe ich euch eine Liste mit weihnachtlichen Buchtipps zusammengestellt. Egal, ob ihr ein Weihnachts- oder Wichtelgeschenk sucht, euch selbst die Adventszeit kalorienarm versüßen wollt oder einfach nach neuen Geschichten für Kinder und Erwachsene stöbert – hier werdet ihr bestimmt fündig. Ein besonderes Highlight findet ihr bei den Anthologien: Eine weihnachtliche Kurzgeschichtensammlung-Serie, die auch einem guten Zweck dient – und an der ich selbst mitwirken durfte (in der 2024-Ausgabe findet ihr tatsächlich eine Kurzgeschichte zu besagtem geplanten Weihnachtsbuch von mir). Weihnachtliche Bücher? Alpaka 66* sicher nicht, aber macht sich trotzdem gut unter dem Weihnachtsbaum! Bücher als Weihnachtsgeschenk Wieso sind Bücher aber eigentlich für viele ein gutes Weihnachtsgeschenk? Als Kind waren Bücher für mich etwas ganz Besonderes – kleine Schatzkisten voller Abenteuer, Magie und Entdeckungen. Oft habe ich sie zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekommen (sonderlich viele Hobbys hatte ich als Kind nicht, ein sehr fieser Punkt beim Verfassen von Bewerbungen ;) ). Diese Geschenke hatten für mich einen besonderen Zauber, denn sie versprachen stundenlanges Eintauchen in fremde Welten. Leider meistens nicht länger, da ich früher eine richtige Leseratte war und Bücher nicht länger als einen Tag "gehalten" haben. Heute blicke ich lächelnd auf diese Momente zurück. Sie haben nicht nur meine Fantasie beflügelt, sondern auch meine Liebe zu Geschichten geprägt. Leider fehlt mir mit dem Wechsel von der Leserin zur Autorin die Zeit und ja – auch ist der Anspruch etwas gewachsen und ich bin schwerer zu begeistern (was ich z. B. stark bei meiner Aktion 12 für 2024 gemerkt habe, Schande über mich). Dennoch sind Bücher für mich mehr mehr als nur gedruckte Worte: Sie sind Tore zu anderen Welten, emotionale Begleiter und können tiefe Verbindungen schaffen. Während andere Präsente oft kurzlebig oder unpersönlich wirken, können Bücher so gewählt werden, dass sie den Geschmack und die Interessen des Beschenkten treffen. Liste der weihnachtlichen Bücher Nachfolgend kommen jetzt die Empfehlungen – klickt euch einfach mal durch und vielleicht findet ihr ja ein, zwei interessante Bücher, um eure Weihnachtszeit zu versüßen oder ein letztes Weihnachtsgeschenk: Mit Unterhaltung, aber auch Momente der Ruhe und Zeit für euch selbst oder – im Fall der Kinderbücher – der Familie. Für Erwachsene: Weihnachtszauber zwischen den Seiten Liebe, Krimi & Wholesome In a holidaze An Weihnachten werden Wünsche wahr …Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres? Nicht für Maelyn Jones, denn sie ist mit ihrem Leben unzufrieden und hat gerade einen romantischen Fehler epischen Ausmaßes begangen: Sie hat den Falschen unterm Mistelzweig geküsst. Als sie dann auch noch erfährt, dass die geliebte Hütte in den verschneiten Bergen Utahs, in der sie seit jeher die Feiertage mit Familie und Freunden verbringt, verkauft werden soll, bittet sie das Universum verzweifelt um Hilfe – und ein turbulentes Fest voller Missgeschicke und Gefühlschaos beginnt. Bei Amazon entdecken* Wintercafé der Herzen Sie liebt ihre kleine Bäckerei – und aus Versehen liebt sie auch ihn!Lucy liebt ihre kleine, gemütliche Familienbäckerei, in der sie die traditionsreichen Rothenburger Schneeballen herstellt und direkt in ihrem eigenen Café verkauft. Durch die anstehende Weihnachtszeit boomt das Geschäft und für Lucy könnte es nicht besser laufen. Aber dann geschieht eine kleine Katastrophe: Gegenüber von ihrer kleinen Manufaktur soll eine neue Filiale einer großen Bäckereikette eröffnen. Und diese hat sich ausgerechnet auf maschinell hergestellte Rothenburger Schneeballen spezialisiert! Lucy fällt aus allen Wolken. Doch zumindest in der Liebe läuft es für sie gut: Auf dem Weihnachtsmarkt hat Lucy Nicholas kennengelernt, einen attraktiven Mann, mit dem sie immer mehr Zeit verbringt und für den sie wahre Gefühle entwickelt. Aber ist alles wirklich so schön wie es scheint – oder verheimlicht ihr Nicholas etwas, was ihre noch frische Liebesbeziehung grundlegend ins Chaos stürzen könnte? Bei Amazon entdecken* Finnischer Weihnachtszauber: Post aus Rovaniemi - Vanessa ROMANTISCHE WEIHNACHTSNOVELLEüber die Magie von WeihnachtenHinter Vanessa liegt eine schwere Zeit. Ein Jahr, in dem sie ihre gesamte Familie verloren hat. Der Gedanke, die bevorstehenden Weihnachtstage nicht mit ihren Lieben verbringen zu können, ist unerträglich für sie. Als sie plötzlich und unerwartet ein Jobangebot von einem Weihnachtsdorf in Finnland erhält, greift sie zu.Können Santa, seine Elfen und ein attraktiver finnischer Grinch Vanessa lehren, wieder an das große Wunder des Lebens und der Liebe zu glauben? Bei Amazon entdecken* Detective & Mary: Weihnachtsschreck Weihnachten – für Detective Lina Fowler die perfekte Gelegenheit, sich eine Pause von ihrem anstrengenden Polizeialltag zu gönnen. Gemeinsam mit ihrer Hündin Mary verbringt sie die Festtage bei ihren Eltern in Christham. Schließlich steht dort das größte Weihnachtsfest der Dorfgeschichte vor der Tür. Die Weihnachtsstimmung verfliegt schlagartig, als eine Reihe von Drohungen und Sabotagen das Fest gefährden. Zusammen mit ihrer Hündin Mary begibt sich Lina auf die Suche. Können die beiden den Saboteur aufspüren und das Weihnachtsfest retten? Bei Amazon entdecken* Zuckerstangen, Whiskey und Schokoladenwein Als anerkannte Weinexpertin und Chefin einer eigenen Spirituosenmanufaktur hat sich Carol ein exklusives Leben in Kalifornien aufgebaut. Alles läuft hervorragend, bis die Verkaufszahlen ihres renommierten Weihnachtsweines unerwartet einbrechen und sie sich gezwungen sieht das Geschäft zu schliessen.Dafür muss sie sich in die verschneite Kleinstadt Bottineau begeben und das ausgerechnet vor Weihnachten.Doch auf dem Hinweg gerät alles völlig aus den Fugen und Carol verliert sich in einem Winterstrudel aus Zimt, Lügen und Whiskey.Und dann ist da noch der Grummelkopf Sam … Bei Amazon entdecken* Fantasy Die Verschwörung von Eldergrove Tauche ein in eine mystische Welt – Eldergrove, die größte und prächtigste Stadt der Wichtel, tief im Herzen des mystischen Waldes von Alruun, einem längst vergessenen Reich, war einst ein Ort des Friedens und der Freude. Doch als Santa Claus, der bisherige Beschützer und Freund, eine seltsame Veränderung durchmacht, beginnt sich ein dunkler Schatten über die Stadt zu legen. Immer mehr Wichtel verschwinden spurlos, und das Vertrauen in den Weihnachtsmann beginnt zu bröckeln.Elwin Lichtwald, ein neugieriger und mutiger Wichtel, ahnt, dass etwas Böses im Verborgenen lauert. Gemeinsam mit seinen Gefährten begibt er sich auf eine gefährliche Mission, um das Geheimnis zu lüften und die Welt der Wichtel von der drohenden Gefahr zu befreien. Doch die Dunkelheit, die Eldergrove bedroht, ist tiefer und älter, als das flüstern des Waldes selbst. Eine uralte Macht, lange vergessen, hat sich erhoben, um die Welt aller Lebewesen zu unterwerfen. Können Elwin und seine Gefährten die finstere Verschwörung aufdecken und Ihr Volk retten, bevor es für immer zu spät ist? Bei Amazon entdecken* Sterntaler und Eismarie (Gruftgeflüster) Viele Märchen beginnen mit der bösen Stiefmutter. Aber Maries Leben ist kein Märchen, und als die obdachlose Cora der jungen Ausreißerin einen Job und einen Platz zum Schlafen verspricht, nimmt sie an. Sie kommen in einer verlassenen Fabrik unter, in der der mysteriöse Jack Hof hält. Er schickt sie nachts auf Friedhöfe, um nach geheimnisvollen Artefakten zu suchen. Der Reichtum, den sie finden, stellt eine tödliche Verlockung dar. Als Marie erkennt, auf welches Spiel sie sich eingelassen haben, ist es schon beinahe zu spät. Bei Amazon entdecken* Für Kinder: Magische Weihnachten für die Kleinen Weihnachten ist die perfekte Zeit, um gemeinsam mit Kindern in die Welt der Fantasie einzutauchen. Was könnte besser dazu passen als Geschichten voller Abenteuer, Magie oder tierischer Freunde? Ob sprechende Tiere, mutige magische Wesen oder klassische Weihnachtsabenteuer – die Auswahl an Büchern ist so vielfältig wie ein prall gefüllter Adventskalender. In diesen beiden Listen habe ich Geschichten gesammelt, die Kinderaugen zum Leuchten bringen – vom Häschen bis zum Drachen ist alles vertreten, was die Wartezeit bis Weihnachten versüßen kann. Übrigens: Zwei der vorgestellten Bücher lassen sich auch perfekt als buchiger Adventskalender verwenden! Weihnachtliche Bücher mit Tieren und magischen Wesen Esels Wunschliste Feline Abendstern Himmeldonnerglöckchen Spekulatius, der Weihnachtsdrache Esels Wunschliste Esels Wunschliste: Eine Weihnachtsgeschichte Maus genießt den Tag wie jeden anderen auf Esels Rücken. Doch gerade heute, wo es so schön schneit, ist Esel ganz unruhig. Er hat eine Wunschliste, die ihm am Herzen liegt. Findet Maus einen Weg ihrem Freund zu helfen? Ein Buch über Freundschaft und kleine und große Träume. Ein Weihnachtsbuch für dich und deine Liebsten. Bei Amazon entdecken* Feline Abendstern Feline Abendstern ERLEBE EINE MAGISCHE ADVENTSZEITJedes Jahr in der Adventszeit erzählt der alte Korbinian den Kindern des Winterdorfs seine Geschichten.Dieses Jahr soll es etwas Besonderes werden, denn der urige Mann mit dem Wanderstab trägt ein langgehütetes Geheimnis in seinem Herzen.Anna freut sich auf diese Nachmittage, auch wenn sie sonst lieber für sich bei den Pferden sitzt.Das zarte Mädchen hat es nicht leicht im Dorf und bleibt deshalb meist allein.Als Korbinian plötzlich erkrankt, droht nicht nur das Weihnachtswichtelfest auszufallen.Auch ein geheimnisvoller Freund des Geschichtenerzählers braucht dringend Unterstützung.Ob Anna ihm helfen kann?Ein Adventskalenderbuch in 24 Kapiteln voller Geheimnisse, Abenteuer und Wichtelweihnachtsmagie.Ab 9 Jahren. Bei Amazon entdecken* Himmeldonnerglöckchen Himmeldonnerglöckchen: Hopsis Abenteuer in der Weihnachtswerkstatt Als angehende Osterhäsin soll Hopsi still sitzen, die Löffel spitzen und aufpassen. Aber Hopsi schmatzt, wenn sie aufgeregt ist, und schlägt viel lieber Purzelbäume. Aus Versehen landet sie mit dem frechen Wichtel Michi in der Weihnachtswerkstatt. Das ist ein zauberhafter Ort, an dem man den Christbaumschmuck in der Luft fangen muss, Nüsse auf einer Wippe hackt und wo man jede Menge Spaß haben kann. Schnell fragt sich Hopsi: Himmeldonnerglöckchen! Was spricht dagegen, keine Oster- sondern eine Weihnachtshäsin zu sein? Bei Amazon entdecken* Spekulatius, der Weihnachtsdrache Spekulatius, der Weihnachtsdrache Spekulatius ist mehr als nur ein Keks!Für Mats ist der Start in den Dezember ziemlich ungewöhnlich. Er bekommt statt einer Schnur mit 24 kleinen Päckchen nur einen Adventskalender mit blöden Sprüchen. Doch dann schenkt ihm eine mysteriöse Frau Karma ein Ei. Ein goldenes Ei, aus dem ein kleiner Drache schlüpft. Mats stellt schnell fest, dass der Kleine ein Weihnachtsdrache ist. Er duftet nach Weihnachtsgebäck und so tauft Mats ihn Spekulatius. Specki, der Weihnachtsdrache überrascht Mats und seine Schwester Matilda jeden Tag aufs Neue. Das Leben der Kinder steht Kopf: So viel Weihnachten, so viel Chaos und so viel Abenteuer haben sie noch nie erlebt – und das alles in 24 Tagen!Ein bezauberndes Adventsbuch in 24 Kapiteln zum Vor- und Selberlesen mit vielen farbigen Illustrationen! Bei Amazon entdecken* Weitere weihnachtliche Bücher für Kinder Die Nacht, in der ich Weihnachten rettete Das Geheimnis der fliegenden Weihnachtszeit Wo der Weihnachtsmann wohnt Waffelduft und Koboldstreiche Sagondils Wunder Die Nacht, in der ich Weihnachten rettete Die Nacht, in der ich Weihnachten rettete Warmherzige Weihnachtsgeschichte voller Freundschaft, Magie und Abenteuer für Jungen und Mädchen ab 8 JahrenJackson liebt Weihnachten! Und er glaubt, alles darüber zu wissen – bis eines Nachts der Weihnachtsmann höchstpersönlich durch seinen Kamin saust. Der Weihnachtsmann erzählt ihm eine unglaubliche Geschichte: Wie er überhaupt zum Weihnachtsmann wurde. Sie handelt von Torvil, einem griesgrämigen Elf, der mit Hilfe eines lustigen Rentiers die wahre Bedeutung von Weihnachten findet. Die Geschichte ist nicht das, was Jackson erwartet hat, aber das macht ja bekanntlich die besten Geschichten aus … Bei Amazon entdecken* Das Geheimnis der fliegenden Weihnachtszeit Das Geheimnis der fliegenden Weihnachtszeit Lotte und Tobi können es schon im November kaum erwarten, dass endlich Weihnachten ist. Doch das dauert ihrer Meinung nach viel zu lange!Was die beiden nicht wissen:Ihre Mama kennt ein Geheimnis, wie die Wartezeit schneller verfliegt. Sie hat sich für dieses Jahr einen besonderen Adventskalender einfallen lassen. Jeder Tag hält eine Überraschung bereit.Die Geschwister sind zunächst nicht begeistert.Doch wer weiß, ob in den Säckchen nicht auch etwas Adventsmagie steckt.„Das Geheimnis der fliegenden Weihnachtszeit“ ist ein Weihnachtsbuch für die ganze Familie. Zum Vorlesen ist es ab 6 Jahre geeignet, zum Selberlesen ab 8 Jahre. Bei Amazon entdecken* Wo der Weihnachtsmann wohnt Wo der Weihnachtsmann wohnt Weit oben in Lappland, wo die Winter lang und kalt und dunkel sind, liegt ein kleines Dorf, von dem wohl jedes Kind gern mehr erfahren möchte. Es ist das Dorf, in dem der Weihnachtsmann mit seinen Wichteln wohnt. Das ganze Jahr hindurch, von früh bis spät, wird dort gehämmert und gesägt, gedruckt und geleimt, gedrechselt und gehobelt, dass die Späne nur so fliegen. Denn der Weihnachtsmann und seine Wichtel sind dafür zuständig, dass die Weihnachtswünsche aller Kinder erfüllt werden. Und die Kinder haben heute viele Wünsche!Großes, buntes Bilderbuch zum Schmunzeln, Träumen, Staunen und zum Immer-wieder-Anschauen.Für kleine und große Kinder und alle, die sich ihre Freude auf Weihnachten erhalten haben.Finnischer Bilderbuch-Klassiker ab 4 Jahren. Bei Amazon entdecken* Waffelduft und Koboldstreiche Waffelduft und Koboldstreiche Jedes Jahr in der Adventzeit backt Friedarella Feuerfleck vor ihrer kleinen Bäckerei Waffeln. Zum ersten Mal dürfen Ben und Pia mithelfen.Doch zuerst basteln sie noch Tannenwichtel für den Waffelstand. Als sie gerade anfangen wollen, raschelt es geheimnisvoll in den Tannenzweigen. Plötzlich passieren immer mehr merkwürdige Dinge.Und dann sehen sie es …Das kann doch nicht wahr sein! Oder doch? Bei Amazon entdecken* Sagondils Wunder Sagondils Wunder: Die Wärme von oben und die Kälte von unten Ole ist oft allein und hat nicht viele Freunde. Dies ändert sich aber, als er in ein Ferienlager auf der Insel Sagondil fährt. Dort findet er seine große Liebe und in Arne einen Freund, mit dem er ein Abenteuer bestehen möchte. Doch irgendwie hat Ole das Gefühl, dass auf der Insel magische Dinge vor sich gehen. Und dann erhält er einen geheimen Auftrag: Er muss gemeinsam mit Arne und anderen Kindern in die wilde Natur Sagondils, in der es noch lebende Urzeittiere gibt. Dabei kommen sie auch einer großen Macht auf die Spur, die bereits von einer Gruppe Zauberinnen gesucht wird, und erleben viele Wunder der Insel Sagondil. Bei Amazon entdecken* Geschichten wie Schneeflocken – Anthologien Zauberschöne Weihnachtsmomente: 24 Geschichten voller Magie Ho, ho, ho, willkommen in einer wundervollen Welt voller Magie und Weihnachtszauber!Bist du bereit für eine unvergessliche Reise durch zahlreiche zauberhafte Weihnachtsgeschichten? Erlebe die magische Weihnachtszeit in einer Sammlung von 24 kurzen Erzählungen, die dich durch die vorweihnachtliche Zeit begleiten.Tauche ein in die fantastische Welt der sagenumwobenen Elfen, begleite die Rentiere auf ihren Abenteuern oder schaue Mrs. Santa über die Schulter. Entdecke viele weitere zauberhafte Figuren und empfinde dabei den wahren Zauber vom Fest der Liebe.Erlebe herzerwärmende Kurzgeschichten, die von der Bedeutung von Familie, Freundschaft und dem Zauber der Weihnachtszeit handeln. Jede Geschichte ist eine Tür in eine Welt voller Fantasie und Magie, die die Vorfreude auf die Feiertage noch intensiver werden lassen. Bei Amazon entdecken* Besonderes Highlight: Die Weihnachtsanthologie des Clubs der Selfpublisher Zu Amazon* Zu Amazon* Zu Amazon* Diese Sammlungen vereinen die Ideen vieler unterschiedlicher Autor:innen. Jede Geschichte ist ein Unikat, aber gemeinsam erschaffen sie ein Buch voller Vielfalt, Herz und Magie. Mit dabei sind spannende, romantische und manchmal sogar düstere Geschichten, die die Vorfreude auf Weihnachten noch schöner machen – und das alles mit einem doppelten Geschenk-Effekt: Unterhaltung und Unterstützung zugleich, denn die Erlöse jeder Anthologie werden gespendet. Weitere Informationen zu den einzelnen Anthologien – etwa, wem die Spende zugutekommt – findest du in meinen Blogbeiträgen zu ihnen: Winterliche Schlüsselmomente (2022) Zeilen im Schnee (2023) Tassengeflüster (2024) Weihnachtliche Bücher verschenken – so wird das Geschenk zum Highlight! Ein Buch ist bereits ein wunderbares Geschenk und das sage ich nicht nur, weil ich hoffe, dass meine Bücher sich irgendwann-irgendwo bei jemanden unter dem Baum befinden oder weil sie aufgrund der rechteckigen Form selbst für so einen Verpackungsversager wie mich gut zu verpacken sind. Sie lassen sich auch super aufpeppen! Hier habe ich ein paar Ideen – ja, zugegebenermaßen stammt vieles davon aus meinen Social-Media-Erfahrungen als Autorin ;) – gesammelt, wie das aussehen könnte. Accessoires, die das Leseerlebnis begleiten Verschenke das Buch mit einem passenden Lesezeichen – ob handgemacht (Makramee ist etwa sehr beliebt), aus Metall oder als Magnet. Oft ist es auch so, dass vor allem bei der Bestellung beim Autor/bei der Autorin (oder bei kleineren Verlagen) oft Charakterkarten oder Page-Overlays zum Buch beigelegt werden, die das Leseerlebnis um eine visuelle Komponente erweitern. Überraschungslook Statt klassischem Geschenkpapier kannst du das Buch in Packpapier einwickeln und mit handschriftlichen Notizen, Zitaten, einem Rätsel zum Buch oder kleinen Illustrationen verzieren. Oder du wickelst es in ein schönes Tuch (Furoshiki-Methode) ein. Das sieht nicht nur edel aus, sondern ist auch umweltfreundlich und hat einen weiteren Nutzen. Das Rundum-Sorglos-Paket Kombiniere das Buch mit kleinen Extras, die zum Thema der Geschichte passen. Für einen Cozy-Crime-Buch könnte das eine Tasse und ein Päckchen Tee sein, bei einem Liebesroman Schokolade oder Duftkerzen. So entsteht ein Leseerlebnis mit allen Sinnen – perfekt für die kalten Wintertage! Die perfekte Weihnachtszeit beginnt mit der richtigen Geschichte Jetzt seid ihr gefragt: Welche Bücher gehören für euch zur Weihnachtszeit? Habt ihr Geheimtipps, Klassiker oder neue Favoriten? Lasst gern eure Empfehlungen für weihnachtliche Bücher in den Kommentaren da! Oder stöbert direkt in meiner Liste und entdeckt Geschichten, die die Adventszeit versüßen oder sich wunderbar als Geschenk eignen. Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent und schon mal frohe Weihnachten! Viele Grüße Informationen zu Links Auf dieser Seite findest Du unterstrichene Links mit *. Dies sind sog. Affiliate-Links. Sie führen zu den im Linktext benannten Büchern, Filmen und anderen Artikeln bei Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten – die Bestellung läuft wie gewohnt ab. Das ist eine großartige Möglichkeit, mich und meine Arbeit zu unterstützen, ohne dass es dich extra kostet. Teilen Bildquellen: Amazon (Cover) Midjourney (Titelbild) #### Zielgruppe, Reichweite & Bauchgefühl – Wie wähle ich die richtige Buchmesse aus? Manchmal sieht man die Werbung für eine Buchmesse, kriegt den Hype mit und denkt: "Muss ich da jetzt auch hin?"So ging es mir, als ich von der neuen Buchmesse in Nürnberg erfahren habe. Viele Autor:innen aus der Region haben sich sofort angemeldet – schließlich ist so eine Messe eine tolle Gelegenheit, um Leser:innen zu treffen, Bücher zu verkaufen und sich zu vernetzen. Oder etwa nicht? Wie unterscheide ich Hype von strategischer Entscheidung?Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde mir: Nicht jede Messe ist die richtige Bühne für meine Bücher. Gerade als Selfpublisher:in, die im Fantasy-Genre unterwegs ist, lohnt es sich, vor einer Anmeldung genauer hinzuschauen: Welche Messe passt wirklich zu meinen Zielen, meiner Zielgruppe und meinen Kapazitäten?In diesem Blogpost möchte ich meine Gedanken mit euch teilen: Warum die Wahl der "richtigen" Buchmesse so wichtig ist und welche Fragen ich mir stelle, bevor ich mich für (oder gegen) eine Anmeldung entscheide. Was macht eine Buchmesse überhaupt passend? Viele Autor:innen träumen von einer Buchmesse, auf der sich die Bücher wie von selbst verkaufen, die Leser:innen Schlange stehen und sich neue Fans wie von Zauberhand finden. Doch die Realität ist oft etwas nüchterner: Nicht jede Buchmesse ist eine Umsatzmesse. Manche punkten eher durch Reichweite – zum Beispiel, wenn lokale Medien berichten oder bekannte Gäste auftreten. Andere eignen sich besonders gut für Vernetzung, weil dort viele Autor:innen und Branchenmenschen zusammenkommen. Das gelingt besonders gut bei kleinen Messen, vor allem im Bezug auf das Selfpublishing. Und dann gibt es Messen, die vor allem das Image (und damit einhergehend das Ego) stärken: Dort zu sein, heißt "gesehen zu werden", auch wenn der Umsatz vor Ort vielleicht nicht groß ist, da – dazu später mehr unter dem Punkt Zielgruppe – nicht jeder Mensch, der am Stand vorbeikommt, Teil der Zielgruppe des eigenen Buches ist (vielleicht will er dir auch nur die eigene Visitenkarte übergeben).Wichtig ist, sich vorher klarzumachen: Was ist dein Ziel? Möchtest du neue Leser:innen erreichen, Kontakte knüpfen, Bücher verkaufen – oder einfach Präsenz zeigen? Ein kleiner Spoiler vorweg: Die eine Buchmesse, die alles kann, gibt es nicht. Und ein erfolgreicher Messeauftritt bedeutet mehr als ein schön dekorierter Stand – er braucht einen klaren Fokus, der zur eigenen Zielgruppe, zum Genre und zum Charakter der Messe passt. Zielgruppe: Wer soll eigentlich kommen? Kommt meine Zielgruppe überhaupt auf diese Messe? Diese Frage sollte am Anfang jeder Messeplanung stehen. Denn selbst der schönste Stand nützt wenig, wenn die Besucher:innen nicht zu deinem Genre oder deinen Themen passen. Wer sind also die Menschen, die du erreichen möchtest? Leser:innen, Blogger:innen, andere Autor:innen, Verlage? Und: Werden sie auf dieser Messe überhaupt vertreten sein? Diese Frage sollte man sich vor allem stellen, wenn man das Experiment wagt und auf andere Arten von Messen (Hobbymessen oder ähnliches) als Aussteller geht. Die Besucher sind nicht dort, um Bücher zu kaufen. Das Angebot trifft also in den seltensten Fällen auf Kaufbereitschaft, was zwangsläufig zu einem geringeren Interesse und damit zu weniger Verkäufen führt. Andererseits erreicht man gegebenfalls die Zielgruppe auf anderem Terrain, sprich: Man baut Reichweite auf. Genre-Kompatibilität: Warum sich Fantasy nicht automatisch überall verkauft Fantasy ist in der Bookbubble zwar omnipräsent, doch im Gesamtmarkt ist das Genre eher ein Nischensegment. Nur weil in der Bookbubble alle von Drachen und heißen Magiern schwärmen, heißt das nicht, dass die breite Leserschaft vor Ort nach Fantasy sucht. Das habe ich deutlich auf der LibeRatisbona 2024 gemerkt, bei der ich bei Matilda Best am Stand war – ihre Krimis weckten deutlich mehr Interesse bei den vorbeiziehenden Besuchern als mein Fantasybuch. Dieser Eindruck lässt sich auch mit Zahlen belegen. Laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels lag der Umsatzanteil von Science-Fiction und Fantasy innerhalb der Belletristik im Jahr 2023 bei lediglich 6,4 %. Das bedeutet: Auf Messen mit einem breiten Publikum oder einem Fokus auf andere Genres kann es herausfordernd sein, die passende Zielgruppe für Fantasy-Literatur zu finden. Unterschied zwischen Genreliteratur, Ratgeber und Kinderbuch Die Zielgruppen variieren stark je nach Genre. Während Fantasy-Leser:innen etwa oft in spezifischen Communities oder auf Veranstaltungen (wie etwa die Rollenspielconvention FeenCon) anzutreffen sind, erreichen Ratgeberautor:innen ihre Zielgruppe möglicherweise besser über Fachmessen oder themenspezifische Events. Kinderbuchautor:innen hingegen profitieren von Messen, die Familien und Bildungseinrichtungen ansprechen. Es ist daher essenziell, die Ausrichtung der Messe und das erwartete Publikum zu analysieren, um sicherzustellen, dass die eigenen Bücher dort auf Interesse stoßen. Und noch ein Gedanke Gerade in den Wochen nach einer Buchmesse oder wenn das neue Jahr ansteht liest man oft Fragen wie: "Wie war’s denn für dich?" oder "War jemand auf der XY und hat es sich gelohnt?" – ja, manchmal gibt es solche Gespräche sogar auf Messen selbst. Diese Fragen sind völlig normal – wir wollen wissen, was andere erlebt haben und wie es lief. Doch dabei wird oft vergessen: Jede Messe ist für jede Person anders. Was für den einen ein voller Erfolg ist, kann für jemand anderen enttäuschend verlaufen. Das liegt nicht nur an der Messe selbst, sondern vor allem daran, ob die eigene Zielgruppe vor Ort war, welche Erwartungen man hatte, wie gut man vorbereitet war und ob es einfach "gepasst" hat. Man kann und sollte natürlich über Rahmenbedingungen wie Organisation, Location und Ablauf sprechen – diese lassen sich objektiver beurteilen (wenngleich es hier auch subjektive Eindrücke gibt). Aber "lohnenswert"? Das ist oft eine sehr persönliche Einschätzung. Daher ist es umso wichtiger, sich auf die eigenen Ziele und die Perspektiven, die eine Messe einen bieten kann, zu konzentrieren. Fazit Die Auswahl der richtigen Buchmesse sollte strategisch erfolgen, basierend auf einer klaren Definition der eigenen Zielgruppe und einer Abschätzung, ob diese auf der jeweiligen Messe überhaupt vertreten sein wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Messeauftritt sowohl inhaltlich als auch umsatzmäßig erfolgreich ist (von Gewinn wollen wir lieber nicht reden). Tipp: Was du über deine Zielgruppe wissen solltest Was lesen deine Wunschleser:innen?Genre, Subgenre, Formate (Taschenbuch, E-Book, Hardcover)?Wie alt sind deine Leser:innen und wer kauft deine Bücher?Altersgruppe, Geschlecht, Bildungsgrad, Interessen?Wo halten sich deine Leser:innen auf?Online: Social Media, Foren, andere Plattformen?Offline: Auf Buchmessen, in Bibliotheken, auf Lesungen oder speziellen Events?Kennen sie dich schon oder musst du sie erst "finden"?Bekanntheitsgrad, bestehende Reichweite, Community?Welche Art von "Messen" besuchen sie (wenn überhaupt)?Gesellschaftliche Ereignisse wie Weihnachtsmarkt, Fantasy-Conventions, Fachmessen, Buchmessen?Sind deine Leser:innen (potenziell) Besucher:innen dieser Messe?Passt das Thema der Messe (z. B. Regionalität, Genre-Schwerpunkte) zu deinen Büchern? Viele Besucher – aber gehören sie auch zur Zielgruppe? Reichweite & Sichtbarkeit der Messe Nicht jede Messe will oder muss auf Social Media stattfinden. Aber wenn du auf Instagram & Co. unterwegs bist, hilft es natürlich, wenn die Messe das auch ist.Viele Buchmessen der letzten Jahre sind aus Social Media heraus entstanden – organisiert von Autor:innen oder Blogger:innen, die ihre Community über Instagram, TikTok & Co. erreichen. Andere Messen wiederum haben einen anderen Ursprung: Sie werden von Autorenvereinigungen, Buchhandlungen oder Bibliotheken ins Leben gerufen, die sich oft weniger auf Social Media, sondern auf lokale Netzwerke, eigene Strukturen und andere Marketing-Kanäle wie Flyer, Plakate und Anzeigen in lokalen Medien verlassen. Das kann super sein, aber es ändert den Fokus und damit das zu erwartende Publikum.Deshalb lohnt sich hier ein genauerer Blick: Wie ist die Messe entstanden, wer sind die Verantwortlichen? Wenn du sehr auf Instagram & Co. bei deinem Marketing setzt, überprüfe, ob die Messe einen eigenen Auftritt auf Instagram, TikTok & Co. hat? Gibt es dort regelmäßige Postings, Vorstellungsrunden der Aussteller:innen, Lesungsankündigungen? Wird gezielt für Publikum geworben oder ist die Kommunikation eher intern, z. B. innerhalb eines Vereins? Gibt es Kooperationen, lokale Presseberichte oder Partnerschaften, die für zusätzliche Sichtbarkeit sorgen?Eine Messe, die wenig öffentlich wirbt, kann toll für interne Vernetzung sein, aber vielleicht erreicht sie nicht die breite Leserschaft, die du dir wünschst. Und wenn dein Ziel ist, neue Leser:innen zu gewinnen, sollte die Messe dort sichtbar sein, wo deine Zielgruppe unterwegs ist. Community-Impulse vs. eigene Strategie Wenn "alle" sich anmelden – lohnt es sich auch für mich? Diese Frage fühlt sich oft wie ein kleiner Stich ins Herz an. Gerade in der Buchbubble entsteht schnell eine Gruppendynamik: Eine neue Messe wird angekündigt, die ersten Autor:innen posten ihre Anmeldung, andere springen auf, weil "man ja dabei sein muss". Das ist menschlich, schließlich wollen wir dazugehören – und niemand möchte den FOMO-Moment (Fear of Missing Out, die Angst, etwas zu verpassen) erleben, wenn andere nach der Messe von ihren Erlebnissen berichten.Doch genau wie bei Buchtrends (wer kennt sie nicht – das neue heiße Thema, das plötzlich alle schreiben?), lohnt es sich, innezuhalten und sich zu fragen: Passt das wirklich zu meinen Büchern?Um wieder auf den Eingangsgedanken zurückzukommen: Die neue Messe in Nürnberg klingt spannend – neue Stadt, direkt um die Ecke, vielleicht ein neues Publikum. Aber: Wenn die Organisatoren eher aus dem Bildungs- und Vereinsumfeld kommen oder diese ein bestimmtes Genre ansprechen und sich damit die Leser:innen von Fantasy-Büchern dort eher nicht tummeln – dann ist es okay, nicht mitzumachen. Das heißt nicht, dass die Messe schlecht ist. Im Gegenteil: Sie kann für andere Autor:innen, Genres oder Ziele genau die richtige Plattform bieten. Aber es ist wichtig, ehrlich zu reflektieren: Wo passen meine Bücher hin – und wo sind sie eher der bunte Pfau unter Legehennen? Weg von Bauchgefühl & Bauchlandung – Kriterien, die zählen sollten Am Ende sind es nicht nur die Zielgruppe oder die Reichweite der Messe, die entscheiden sollten – sondern auch ganz pragmatische Fragen: Region, Zeit, Aufwand für Werbematerialien, Anbindung, Standgebühren, Übernachtungskosten, Verpflegung – all das spielt eine Rolle. Die Region ist dabei oft ein unterschätzter Faktor. Wenn Buchmessen sehr nah beieinander liegen – geografisch und zeitlich – kann es passieren, dass sich das Publikum stark überschneidet. Potenzielle Buchmessen in Fürth und Nürnberg würden einfach dasselbe Publikum anziehen – ebenso wie die Social-Media-geprägten Messen in Regensburg und Ingolstadt, die in 2025 obendrein nur eine Woche auseinander lagen. Für Autor:innen bedeutet das: Wer beide Veranstaltungen besucht, muss sich bewusst sein, dass die gleiche Zielgruppe vermutlich nicht auf zwei Messen zuschlägt und die potenzielle Reichweite innerhalb der Zielgruppe (!) dadurch begrenzt bleibt. Das Gleiche gilt für die aufzuwendende Zeit: Eine Buchmesse bedeutet nicht nur den Messetag selbst, sondern auch Vorbereitung (Messekonzept und Buchmaterial erstellen), Anreise, Abbau und manchmal eben auch mehrere Tage unterwegs sein. Gerade, wenn Zuhause Verpflichtungen wie Familie, Tiere oder andere Aufgaben warten, ist es oft nicht realistisch, für ein ganzes Wochenende auf eine Messe zu fahren. Für mich persönlich sind mehrtägige Veranstaltungen schlicht nicht machbar – nicht, weil ich nicht möchte (ein ruhiger Abend wäre mal was), sondern weil der Alltag es einfach nicht hergibt. Eine Messe direkt vor der Haustür bedeutet weniger Zeitaufwand als eine, für die man eine weite Anreise, Hotelkosten oder sogar noch zwei Tage Urlaub einplanen muss. Diese Kosten werden – vorrangig bei kleineren Messen – schnell übersehen und sind später der Punkt, an dem sich viele ärgern, weil der Messeauftritt plötzlich doch nicht so rentabel war (wenn sie nicht sogar komplett vergessen werden in der Rechnung). Wieso bei kleinen Messen? Ganz einfach: Bei den großen Sehen-und-gesehen-werden-Messen in Leipzig und Frankfurt sind die meisten Autor:innen sich bewusst, dass sie das Hotelzimmer besser ein Jahr im Voraus buchen ;) Neben Hotel, Verpflegung und Fahrtkosten solltest du auch an Werbematerialien wie Leseproben, Visitenkarten und Goodies denken. Diese Ausgaben (sowohl monetär als auch zeitlich) wirken oft klein – summieren sich aber schnell. Auch die persönliche Energie ist ein Faktor, den man nicht unterschätzen darf. Eine Buchmesse ist intensiv: lange Stunden am Stand, viele Gespräche, Lärm, Trubel – und nicht jeder Tag endet mit einem Verkaufsrekord. Die Frage "Kann ich damit umgehen, wenn der Verkaufstag weniger erfolgreich läuft als erhofft?" ist genauso wichtig wie: "Würde ich zu dieser Messe auch gehen, wenn ich dort nichts verkaufen wollen würde – einfach, weil die Messe das Erlebnis wert ist?" Wenn die Antwort darauf Nein lautet, ist das oft ein deutliches Zeichen, dass die Messe nicht zu den persönlichen Prioritäten passt. Am Ende gilt: Es ist okay, Nein zu sagen – und es ist klug, die eigene Energie, Zeit und das Budget bewusst zu verteilen. So kann man mit einem Nein vielleicht auch mehr Raum für eigene Projekte, neue Geschichten und langfristiges Wachstum schaffen. Fazit: Entscheidung mit Weitblick Am Ende ist jede Buchmesse eine Chance – aber nicht jede Messe ist deine Chance. Sich für oder gegen eine Veranstaltung zu entscheiden, sollte weniger von der Frage "Wo sind die anderen?" als von der Frage "Wo will ich hin?" geprägt sein. Man sollte auf Anmeldungen mit Strategie setzen, statt sich der FOMO hinzugeben, was bedeutet, nicht aus Gruppenzwang heraus überall mitmachen zu wollen, sondern sich bewusst ein Ziel zu setzen (Umsatz, Vernetzung, einfach "Platz" schaffen, vielleicht sogar einfach nur ein Testlauf für Erfahrungen) und zu prüfen, wo die eigene Zielgruppe wirklich erreicht wird und wo nicht. Dieses Zielgruppen-Denken bedeutet dabei nicht, sich abzugrenzen oder elitär zu wirken, sondern ehrlich einzuschätzen, wo die eigenen Bücher und Botschaften gut ankommen können. Und ja, auch wenn das heißt, zu sagen: "Nein, diese Messe ist nichts für meine Bücher und das ist okay." Wer den eigenen Messekalender mit Weitblick und Herz gestaltet, bleibt handlungsfähig, statt sich in Terminen, Kosten und Erwartungen zu verlieren. Denn Buchmessen sollen vor allem Freude bringen – nicht nur ein weiteres To-do auf einer Liste sein. Wenn du schon weißt, welche Messe zu deinen Büchern und dir passt, dann lohnt sich jetzt ein Blick in meine Messetipps für Autoren (Teil 1) – dort findest du hilfreiche Tipps und eine Checkliste für die Vorbereitung.Falls du wissen möchtest, wie ich die Buchmessen in Erfurt, Regensburg und Ingolstadt erlebt habe, schau auch gern hier vorbei:Buchpassion in ErfurtBuchmesse LibeRatisbona 2024Seitenzauber Buchmesse 2025 – Bücher, Freunde & etwas weniger Chaos daheimAch ja, fragst du dich, was eigentlich die Katze im Headerfoto mit dem Thema zu tun haben soll?Ganz einfach: Sie ist meine Erinnerung, bei der nächsten Messe unbedingt mehr Bilder im Querformat zu machen – das war nämlich schon länger ein Learning von meinen Messeauftritten, aber ich habe es wieder nicht konsequent umgesetzt. Für die anderen Ideen habe ich schlicht kein passendes Stockphoto gefunden, selbst umsetzen wäre mit großem Aufwand verbunden (Schreibtisch aufräumen – auweia!), also darf die Katze hier ihr Nickerchen machen. ### Seiten #### Alle wichtigen Links zu Autorin Catrina Seiler – Bücher, Blog & mehr Willkommen bei Catrina Seiler Bücher, Blog & mehr auf einen Blick In diesem Lese-Einstieg findest du alle wichtigen Links rund um meine Arbeit als Autorin im Selfpublishing und Verlag. Ob du direkt zu meinen Urban Fantasy-Romanen aus dem GLYN-Universum, meine humorvollen Roadtrip-Romanen, den aktuellen Blogbeiträgen, zu den Terminen der nächsten Messe-Besuche oder zu meinen Social-Media-Kanälen möchtest: Diese Seite ist dein schneller Einstieg.Nutze die Übersicht, um keine Veröffentlichung, Aktion oder Messe zu verpassen. Ich halte diese Seite regelmäßig aktuell, damit du immer alles auf einen Blick hast. Catrina Seiler Aktuelle Blogbeiträge & Aktionen Hier findest du neue Inhalte, Ankündigungen und exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Autorinnenlebens. Mehr Beiträge findest du in meinem Blog Signierte Bücher & Vorbestellungen Du willst ein signiertes Taschenbuch oder mich auf einer Buchmesse treffen? Hier kannst du deine Wunschbücher vorbestellen oder stöbern. Signierte Taschenbücher Aktuelle Bücher Entdecke meine Veröffentlichungen –  von humorvollen Roadtrips bis zu magischen Welten mit Feen und Hexen.Auf dieser Seite findest du den perfekten Einstieg – egal ob du Fantasy-Bücher mit Feen und Hexen und eigenem Magie-System suchst oder lieber eine humorvolle Geschichte mit einem Alpaka erleben willst. Hier kannst du stöbern, reinlesen und entdecken, welches Buch dich als Erstes ruft. GLYN: Urban Fantasy mit Magie & Spannung Urban Fantasy Buchreihe "GLYN" Eine Fantasy-Dilogie über einen Nicht-Hexer unter Hexen – mit dunklen Geheimnissen, vertrackter Magie und einer sehr eigensinnigen Fee. Perfekt für Fans von Urban Fantasy mit Tiefe und Augenzwinkern. GLYN: Scherben und Weglicht 1 – Urban Fantasy auf einer Insel voller Magie GLYN: Scherben und Weglicht 2 – Das Finale der Dilogie Rückwärts nach vorn – Humorvoller Roadtrip durch Deutschland und Frankreich Ein altes Wohnmobil, ein ungeplanter Roadtrip, ein Mitfahrer mit Katze und eine Vergangenheit, die sich einfach nicht abschütteln lässt. Rückwärts nach vorn – Roadtrip mit Bus, Katze und Ziege Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den Absprung Weg von der Brücke, rein in die Bar:Ein Troll wagt den Absprung und landet mitten in einer Geschichte, die ziemlich sicher nicht nach Plan läuft. Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den Absprung – Cozy Fantasy mit Trollen, Elfen und einer Menge Eichen Folge mir auf Social Media: Verpasse keine Neuerscheinung, kein Gewinnspiel und keine Messebesuche mehr!Oder möchtest du mir einen Kaffee spendieren? Direkt zur Startseite Rechtliches Datenschutz  | Impressum #### Anthologien Anthologien Was ist eine Anthologie? Per Definition handelt es sich bei einer Anthologie um eine Sammlung von ausgewählten literarischen Texten (Gedichten oder Prosa).Sehr häufig stellen Anthologien Kurzgeschichtensammlungen zu einem bestimmten Thema dar.Für Autor:innen sind Anthologien ideal, um sich an anderen Genres oder Themen zu versuchen oder die Bibliografie ein wenig aufzupeppen.Leser:innen hingegen können mit ihnen einen Blick über den Tellerrand wagen und andere Genres kennenlernen.  Mehr zu Anthologien findest du in meinem Blogbeitrag zu diesem Thema.Letztes Update:21. März 2026 Ignis lucidus: Nicht jedes Feuer bringt Licht ins Dunkel Nicht jedes Licht weist den Weg. Manches zeigt nur, was besser verborgen geblieben wäre.Seit Anbeginn der Zeit begleitet das Feuer die Menschheit – als Schutz, als Hoffnung, als Waffe. Doch dort, wo das Licht am hellsten brennt, werfen die Flammen auch die tiefsten Schatten.Feuer ist nicht nur ein Element. Es ist ein Versprechen. Von Wärme, Erkenntnis und Erneuerung – und von Schmerz, Verlust und Zerstörung. In seinen Flammen tanzen Götter und Dämonen, Hoffnungen und Albträume. Seine Funken erzählen von lodernder Begierde und heiliger Glut, von brennenden Erinnerungen und einem Licht, das mehr offenbart, als man ertragen kann.Herausgeber: Carpathia Verlag (1. April 2026)Sprache: ‎ DeutschSeiten: 356 SeitenISBN-10: 3986300503ISBN-13: 978-3986300500 Diese Anthologie ist als Taschenbuch beim Verlag und bei Amazon erhältlich: Beim Verlag kaufen Bei Amazon entdecken* Ignis lucidus: Nicht jedes Feuer bringt Licht ins Dunkel Magic between the pages Magic between the pages Worte sind mehr als nur Zeichen auf Papier. Viel mehr als das: Sie können Portale öffnen, Schicksale verändern und Magie freisetzen. Wenn man nur ganz fest daran glaubt ... Diese Anthologie versammelt 18 fantastische Geschichten über den Zauber der Worte, über Welten hinter den Seiten und über Figuren, die entdecken, dass manche Bücher lebendiger sind, als sie dachten. Jede Erzählung stammt aus einer anderen Feder, doch sie alle vereint eines: die Magie der Bücher. Begleite die Protagonist*innen an Orte, an denen Magie in den Wänden surrt, in verstaubte Buchhandlungen, deren Bücher Geheimisse flüstern, und in einen Zauberbuchladen, in dem selbst Satzzeichen deinen Verstand austricksen.Bist du bereit für Abenteuer mit magischen Wesen und zu erleben, wie aus geschriebenen Worten Wirklichkeit wird? Alle Erlöse dieser Anthologie fließen in die wichtige Arbeit von Stiftung Lesen, einer Organisation zur Leseförderung.Herausgeber: BoD – Books on Demand (18. März 2026)Sprache: ‎ DeutschSeiten: 280 SeitenISBN: 978-3695772711 Diese Anthologie ist als Taschenbuch beim Verlag und bei Amazon erhältlich: Im BOD-Shop kaufen Bei Amazon entdecken* 24 Kurzgeschichten zum Advent: Unvergessliche Geschenke 24 Tage, 24 Geschichten, 24 unvergessliche GeschenkeGenieße ein wenig Zeit am Quarkbällchenstand, finde heraus, was sich unter Eis verbirgt, hilf Drachen in der Not und begib dich auf eine genreübergreifende Reise. Ob Romantik, Fantasy, Thriller oder Science-Fiction – jede Geschichte aus dieser Sammlung ist ein einzigartiges Erlebnis.Mit 24 Kurzgeschichten zum Advent – Unvergessliche Geschenke tauchst du in die magische Welt des Winters ein. Jeder Tag birgt eine neue Überraschung, ein kleines literarisches Geschenk, das dein Herz erwärmt und die Vorfreude auf Weihnachten steigert. Wie funkelnde Sterne am Winterhimmel laden sie dazu ein, innezuhalten und zu träumen.Diese Anthologie ist als E-Book und Taschenbuch bei Amazon verfügbar:Herausgeber: ‎ Eigenverlag (10. September 2025)Sprache: ‎ DeutschTaschenbuch: 307 SeitenISBN-13: ‎ 979-8293644346Abmessungen: ‎ 13.5 x 2.1 x 20.5 cm  Bei Amazon entdecken* 24 Kurzgeschichten: Unvergessliche Geschenke Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen Gefährten: Von Pfoten, Flügeln und wilden Herzen Ein Herz für Fellnasen – und ein Dach obendrauf!Ob schnurrende Sofatiger, bellende Helden oder gefiederte Chaoten – in dieser Anthologie wimmelt es nur so von tierischen Hauptdarstellern. Autor*innen aus ganz Deutschland und Österreich haben ihre fantasievollsten, witzigsten und berührendsten Kurzgeschichten zusammengetragen und das für einen guten Zweck: Der Erlös dieses Buches fließt direkt in die Reparatur des Dachs im Katzenhaus des Tierheim Remagens.Zwischen felligen Abenteuern, schrägen Vögeln und treuen Pfoten findest du Geschichten zum Lachen, Träumen und Mitfiebern. Das Beste ist: Du unterstützt dabei echte Vierbeiner in Not.Lesen, Schmunzeln, Gutes tun für ein sicheres Zuhause mit SchnurrgarantieDiese Anthologie ist als E-Book  bei Amazon vorbestellbar: Bei Amazon entdecken* Aqua obscura: In der Tiefe lauert die Dunkelheit Tief verborgen unter den Wellen lauern Geschichten, die nur darauf warten, erzählt zu werden. Die Welten des Wassers sind grenzenlos und voller Geheimnisse. Ein stiller See birgt ein uraltes Unheil, ein Fluss flüstert von längst vergessenen Sünden, und aus den schwarzen Abgründen des Meeres steigen Albträume empor. Jeder Tropfen, jede Strömung, jede Flut ist ein Portal in eine Welt, in der das Wasser zugleich Leben spendet und verschlingt. Herausgeber: Carpathia Verlag (27. März 2025)Sprache: ‎ DeutschISBN: 978-3986300357 Diese Anthologie ist als Taschenbuch beim Verlag und bei Amazon erhältlich:  Beim Verlag kaufen Bei Amazon entdecken* Aqua obscura: In der Tiefe lauert die Dunkelheit 24 Kurzgeschichten zum Advent: Tassengeflüster 24 Kurzgeschichten zum Advent: Tassengeflüster 24 Tage, 24 Geschichten, 24 mal TassengeflüsterSchlendere über den Weihnachtsmarkt und trinke einen Glühwein; kuschele dich in eine flauschige Decke mit einem warmen Kakao neben dir; genieße die Adventszeit mit 24 wundervollen Kurzgeschichten.Die Anthologie 24 Kurzgeschichten zum Advent – Tassengeflüster ist eine Mischung unterschiedlicher Geschichten und Genre, die dich in der Adventszeit begleiten. Ob romantisch oder fantastisch, gruselig oder futuristisch, spannend oder magisch – jede Kurzgeschichte lässt ihren eigenen Zauber auf dich wirken und verkürzt dir die Zeit des Wartens. Herausgeber: ‎ Eigenverlag (10. September 2024)Sprache: ‎ DeutschTaschenbuch: ‎ 288 SeitenISBN-10: ‎ 3759242170ISBN-13: ‎ 978-3759242174Abmessungen: ‎ 13.5 x 2.1 x 20.5 cmDiese Anthologie ist als E-Book und Taschenbuch bei Amazon erhältlich: Bei Amazon entdecken* 24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee 24 Tage, 24 Geschichten, 24 Zeilen im SchneeEin Feuer im Kamin, weihnachtlich geschmückte Zimmer, der Geruch von Weihnachtsgebäck, schimmernde Lichter und winterliche Kurzgeschichten versüßen dir die Adventszeit.24 Kurzgeschichten zum Advent – Zeilen im Schnee vereint die unterschiedlichsten Genres und erzählt Geschichten, die dich in den Bann der Winterzeit ziehen werden. Von Romantik über Fantasy bis hin zu Horror – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Tauche ein in die Magie der Adventszeit und lass dich von den vielfältigen Geschichten verzaubern.Herausgeber: ‎ Eigenverlag (9. September 2023)Sprache: ‎ DeutschASIN: B0CH8795GWDiese Anthologie ist als E-Book und Taschenbuch bei Amazon erhältlich: Bei Amazon entdecken* 24 Kurzgeschichten zum Advent: Zeilen im Schnee Adventskalender zum Lesen: 24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente 24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente 24 Tage, 24 Geschichten, 24 SchlüsselmomenteWinterliche Kurzgeschichten begleiten Dich durch die wundervolle Adventszeit, laden Dich zum Träumen, Entspannen und Gruseln ein. Herzklopfen unter dem Mistelzweig, blutige Fußspuren im Schnee, magische Momente um Mitternacht oder die Liebe zu einer Zofe – aus jedem Genre ist etwas dabei.Unsere „24 Kurzgeschichten zum Advent – Winterliche Schlüsselmomente“ bieten Dir für jeden Tag der Adventszeit ein neues Leseabenteuer, bei dem Du dich ganz entspannt im Sessel zurücklehnen und den Tag ausklingen lassen kannst. Herausgeber: ‎ Eigenverlag (4. September 2022)Sprache: ‎ DeutschTaschenbuch: ‎ 268 SeitenISBN-10: ‎ 3754661779ISBN-13: ‎ 978-3754661772Abmessungen: ‎ 13.5 x 1.8 x 20.5 cmDiese Anthologie ist als E-Book und Taschenbuch bei Amazon erhältlich: Bei Amazon entdecken* Gefühle auf Abstand: Stories aus dem Lockdown Eins steht fest: Etwas wie die derzeitige Corona-Krise haben wir alle noch nicht erlebt. Doch das Unbekannte beflügelt die Fantasie, und da sind die Autor*innen von Piper Digital keine Ausnahme! In über 30 Kurzgeschichten erzählen sie von Kriminalermittlungen aus dem Home-Office, Liebesgeschichten von Balkon zu Balkon, skurrilen Quarantäne-Eskapaden und vielem mehr. So hat die Pandemie doch ihre guten Seiten.Ich bin in dieser kostenlosen Kurzgeschichtensammlung mit der Geschichte “Von Masken & Dates – Alles eine Frage der Verhandlung” vertreten. In der Geschichte, in der Lorenzo aus Alpaka 66 im Mittelpunkt steht, erzähle ich von einem unverhofften Wiedersehen beim Communitymaskenkauf, nachdem sich die Wege nach der Alpakawanderung getrennt hatten.Diese Anthologie ist als E-Book kostenlos unter anderem hier erhältlich: Piper Bei Amazon entdecken* Anthologie: Gefühle auf Abstand 100 Bilder 200 Geschichten: Alles eine Frage der Perspektive 100 Bilder 200 Geschichten: Alles eine Frage der Perspektive Jedes Bild erzählt uns eine Geschichte. Seine eigene? Oder die, die wir darin sehen? Antworten darauf liefern uns über 150 Autorinnen und Autoren. Sie fanden paarweise zusammen und schrieben je zwei unterschiedliche Kurzgeschichten zu 100 Polaroids. Das Ergebnis ist eine facettenreiche literarische Sammlung kurzer Erzählungen – von Alltag über Drama, Liebesgeschichte und Fantasy bis hin zu Thriller. 200 Storys. Geschrieben für Erwachsene. Von Herzen verfasst für herzkranke Kinder.Herausgeber: Ella Stein und Tom BehrensSprache: DeutschGebundene Ausgabe: 420 SeitenISBN-10: 3991294346ISBN-13: 978-3991294344Abmessungen: 17.5 x 3.5 x 24.2 cm Diese Anthologie der etwas anderen Art ist als Hardcover u. a. bei Amazon oder direkt auf der Seite der Aktion erhältlich: Bei Amazon entdecken* Schon gelesen? Hinterlasse gern eine Rezension oder Bewertung auf Lovelybooks oder bei Amazon! #### Autorenwebseite von Catrina Seiler Fantasy, Roadtrips und Geschichten mit Humor Im Zentrum stehen das GLYN-Universum und zeitgenössische Romane – mit Humor, scharfzüngigen Dialogen und Figuren, die nicht dafür da sind, es allen recht zu machen. Mit GLYN starten Roadtrip-Romane entdecken Oder möchtest du in meinem Blog stöbern? Neuste Blogposts Buchmessen-Checkliste: Was muss mit und warum? #WMDEDGT​ | 5. Juli – Ich nehme euch auf meinen Tag mit Autorenupdate Juni 2026: FrankenBuch, Projekt FB und semiproduktive Gartensaison FrankenBuch 2026: Mit Büchern im Gepäck nach Nürnberg Wer schreibt hier? Catrina Seiler · Autorin für Fantasy und Unterhaltung Herzlich willkommen auf der Autorenwebseite von Catrina Seiler.Hier findest du meinem Blog mit News zu meinen Projekten, Beiträge zu Blogparaden und Schreibtipps und natürlich meine Bücher. Über mich Meine Bücher Mein neustes Buch Rückwärts nach vorn: Ein Roadtrip-Roman mit Bus, Katze und Ziege Ein klappriger Bus.Die letzten Wünsche ihres Vaters.Und ein Käufer, der zum Mitfahrer wird.Eigentlich wollte Jule nur das alte Wohnmobil ihres Vaters verkaufen und endlich einen Schlussstrich ziehen. Doch schneller, als ihr lieb ist, sitzt sie mit Käufer Timo und seiner eigensinnigen Katze in dem klapprigen Bus und landet auf einem Roadtrip voller Katzenhaare, Dieselgeruch und Diskussionen über kulinarische Grundsatzfragen. Zwischen Umwegen und alten Geschichten merkt Jule, dass man manchmal genau dort ankommt, wo man nie hinwollte und es sich trotzdem verdammt richtig anfühlt. Mehr über das Buch Bei Amazon entdecken* Bitte dieses Feld leer lassen Für alle, die nicht nur Geschichten lesen wollen Trag dich ein und wirf einen Blick hinter die Kulissen meiner Bücher –mit exklusiven Szenen, Einblicken ins Schreiben und kleinen Extras,die sonst niemand zu lesen bekommt. Ich sende keinen Spam – versprochen! Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung. Prüfe deinen Posteingang oder Spam-Ordner, um dein Abonnement zu bestätigen. Herzlich Willkommen Liebe Leser & Leserinnen! Hier halte ich dich auf dem Laufenden über meine Veröffentlichungen und du findest Informationen zur Entstehungs- oder Hintergrundgeschichte sowie  Buchinformationen (etwa für Buchhändler und Presse – teils auch zum Download).Im Blog gibt es immer wieder Neuigkeiten zu geplanten Projekten, exklusive Aktionen, Termine sowie Denkanstöße zum Autorenschaffen. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit, signierte Taschenbücher zu bestellen. Viel Spaß beim Umschauen und Stöbern auf dieser Website wünscht Erfahre mehr #### Autorin Catrina Seiler Über Catrina Seiler Catrina Seiler Autorin von Fantasy & Unterhaltung Du suchst nach Romanen und Kurzgeschichten im Fantasy- und  Unterhaltungsgenre? Gerne unkonventionell? Vielleicht bist du bei mir fündig geworden – ich schreibe Fantasy mit dem gewissen Extra. Und damit ist nicht Spice gemeint. Schreibe mir eine Email Wer ist Catrina Seiler? So lange ich mich erinnern kann, schreibe ich …Das erste Projekt handelte von einem Mädchen, das mit seiner Familie auf einen Ponyhof zieht (und am Ende natürlich ein Pferd bekommt). Die ersten Geschichten wurden noch am elterlichen PC mit WordPad geschrieben und mit Disketten gespeichert. Mit dem ersten eigenen Rechner kam das Internet und ich tauchte für einige Jahre in die bunte Welt der Fanfictions ab.Irgendwann genügte es mir jedoch nicht mehr, mich in fremden Welten auszutoben und ich begann mit der Arbeit an einem großen eigenen Fantasy-Projekt. Es durchlebte in etwa zehn Jahren viele verschiedene Versionen, von denen keine die magischen vier Buchstaben ENDE erreichte.Um 2017 herum entschied ich, es darauf beruhen zu lassen.Aus einem früheren Projekt wählte ich einige Charaktere aus, die bereits eine kleine Fangemeinde gefunden hatten, und schrieb ihnen eine eigene Welt: Das GLYN-Universum wurde geboren.2019 begann ich, verstärkt bei Ausschreibungen verschiedener Imprints von Publikumsverlagen teilzunehmen – das Ergebnis ist mein Romandebüt Alpaka 66.Dabei handelt es sich um einen humorvollen Roadtrip-Roman mit Alpaka (Unterhaltungsroman), der 2021 bei Piper Digital erschienen ist.Seit 2022 erfolgten Veröffentlichungen verschiedener Romanprojekte im Genre Urban-Fantasy aus dem GLYN-Universum im Selfpublishing. Mit GLYN: Silberstaub und Feuerklinge ist der erste Roman seit dem 31. Oktober 2022 erhältlich.Was findet man bei mir?Urban Fantasy oder Geschichten aus dem Alltag – gern humorvoll, bisweilen bissig, oft mit einem kleinen Augenzwinkern. Ich schreibe die Geschichten, die ich selbst gern lesen würde.Schick mir eine E-Mailkontakt@catrina-seiler.deKontaktiere mich auf Instagram@catrina.seiler #### Bildquellen Bildquellen Nachfolgend findet ihr eine Liste der Bildquellen (möglichst aktuell gehalten) und ihre Urheber. Diese Bilder wurden in Posts auf meinem Blog verwendet. Liste der Bildquellen (sortiert nach Erscheinen)Herzlich willkommen – der erste Blogpost: Photo by Aaron Burden on UnsplashAlpaka 66: Ein Roadtrip-Roman mit Alpaka: Photo by Joakim Honkasalo on Unsplash24 Kurzgeschichten zum Advent: Winterliche Schlüsselmomente: Photo by Luke Ellis-Craven on UnsplashGLYN: Silberstaub und Feuerklinge: Photo by Elena Mozhvilo on UnsplashEine Woche GLYN: Silberstaub und Feuerklinge: Foto von PixabayWas ist eine Anthologie?: Foto von PixabayVon Zeitplänen und Zeitmanagement beim Schreiben – Jahr 2023-Edition: Bild von Jill Wellington auf PixabayGoodies zu Büchern | Alpaka 66: Foto von Caroline KriegerScherben und Weglicht – Neu im GLYN-Universum: Image by Jonas from PixabayReihenfolge GLYN-Romane: Foto von Nathan Dumlao auf UnsplashMagische Blogparade: Foto von Ksenia Yakovleva auf UnsplashTassengeflüster – auch für 2024 gibt es 24 Kurzgeschichten zum Advent!: Foto von Mel Poole auf UnsplashGLYN: Scherben und Weglicht 2 – Das Finale der Dilogie: Foto von Valerie auf Unsplash[Bloggerschnack 1/2025] Neue Leser! Mehr Interaktion! Was sonst?: Foto von Firmbee.com auf UnsplashVorsätze, und was einen Monat später davon übrig ist: Foto von Robert Bye auf UnsplashAqua obscura: In der Tiefe lauert die Dunkelheit – Neue Anthologie!: Foto von Cristian Palmer auf UnsplashDas Taschenbuch zu „GLYN: Scherben und Weglicht 2“ ist da!: Hintergrund generiert von ChatGPT DALL·EZielgruppe, Reichweite & Bauchgefühl – Wie wähle ich die richtige Buchmesse aus?: Foto von Hồ Xuân Hoàng Dương auf Unsplash[Bloggerschnack 6/2025] Zum Blog-Start: Meine Tipps für Neulinge!: Foto von Andrijana Bozic auf UnsplashCozy Fantasy „Troll“: Mein aktueller Schreibstand & ein Blick hinter die Kulissen: Foto von Markus Winkler auf Unsplash[Teil 2] In eigener Sache: Unterstützung von Autoren – Folgen, Abonnieren, Weitererzählen: Foto von Elena Mozhvilo auf UnsplashWas ist der Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat?: Foto von cottonbro studio von PexelsPlotten vs. Pantsen – Finde deinen idealen Schreibtyp (mit Selbsttest): Foto von Elena Mozhvilo auf Unsplash???: Foto von MARK HESSLING auf Unsplash???: Image by Marijana from PixabayTo-Want-Liste Q4 2025: Was ich bis Jahresende schaffen will: Foto von Vardan Papikyan auf UnsplashMagie, Missgeschicke & Met: So geht's weiter mit dem Troll: Foto von Zooey Li auf UnsplashUnvergessliche Geschenke – Ein Adventskalender zum Lesen (Jahr 2025-Edition): Foto von Ansh Sethi auf UnsplashKreative Romanidee finden: Vom Alpaka zum Roadtrip: Foto von Ania Archer auf UnsplashIgnis lucidus: Neue Anthologie mit meiner Kurzgeschichte – 2026: Foto von raquel raq auf UnsplashSonstige BilderKontaktformular: Foto von erica steeves auf UnsplashBlog-Introbild: Foto von Jess Bailey auf Unsplash #### Blog Blog von Catrina Seiler Einblicke in das GLYN-Universum, Autorinnenalltag, Urban und Portal Fantasy, Unterhaltungsromane und Buchmarketing für Schreibende. Mit diesem Blogpost starten » Wo möchtest du beginnen? Eigene Werke Buchmessen Aus dem Alltag Rund ums Schreiben Wähle ein Thema oder gib einen Suchbegriff ein … Aus dem Alltag Blogparaden Buchmessen Eigene Werke Homepage & WordPress Tutorials Rückblick Rund ums Schreiben Alle Suche Suche Worum es hier geht Für Fantasy-Leser:innen & Autor:innen Hier erkunden wir gemeinsam die Welt von GLYN, stoßen auf Trolle, Alpakas und andere Wesen und schauen hinter die Kulissen meines Autorinnenlebens. Du bekommst Einblicke in meine aktuellen Buchprojekte, in das, was beim Schreiben schiefgehen kann, und in das, was am Ende trotzdem auf der Seite landet. Alles ist gewürzt mit einem Hauch Sarkasmus, einer Portion Ehrlichkeit und vielen kleinen Momenten, die du vielleicht aus deinem eigenen Alltag kennst. Diese Themen erwarten dich GLYN, Weltenbau & Hintergrundgeschichten zu meinen Fantasy-Projekten.Urban Fantasy, Trolle, Roadtrips und andere Geschichten, die zum Wegträumen einladen.​Autor:innenalltag zwischen Ideenrausch, Selbstzweifeln und Kaffeetasse.​Schreiben, Überarbeiten und Selbstverlag – Erfahrungen, Tipps und Anekdoten.​WordPress, Fediverse & Techniken, mit denen Blogs und Bücher sichtbarer werden Häufige Fragen Wie steige ich in die Welt von GLYN ein? So pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten. Ein guter Start ist GLYN: Silberstaub und Feuerklinge, das erste Buch des GLYN-Universum. Dort lernst du Cara kennen, eine junge Frau, die sich über ihre Halloweenbekanntschaft Regan in einer magische Parallelwelt wiederfindet. Infos zu den Büchern findest du auf der GLYN-Seite oder im Blogpost zur richtigen Lesereihenfolge im GLYN-Universum. Was finde ich in deinem Autorinnenblog? Du bekommst hier Einblicke in meine aktuellen Buchprojekte (GLYN, Troll-Roman, Roadtrip-Geschichte), Tipps rund ums Schreiben und Selfpublishing, ehrliche Gedanken zum Autorinnenalltag und Anleitungen zu WordPress, Fediverse und Buchmarketing. Alles, was mich beschäftigt und ich für interessant genug befinde, um es der Welt mitzuteilen, landet früher oder später hier. Was ist eine Anthologie und schreibst du welche? Eine Anthologie ist eine Sammlung von Kurzgeschichten verschiedener Autor:innen zu einem gemeinsamen Thema. Ich versuche, regelmäßig bei  Anthologien dabei zu sein, z. B. beim Adventskalender-Projekt 24 Kurzgeschichten zum Advent. Mehr zu Anthologien selbst erkläre ich im Beitrag Was ist eine Anthologie? Kann ich deinem Blog auch im Fediverse folgen? Ja! Du kannst meinem Blog unter @blog@catrina-seiler.de im Fediverse folgen (z. B. auf Mastodon). So bekommst du alle neuen Beiträge direkt in deiner Timeline, kannst kommentieren und teilen und das ganz ohne Algorithmus. Lieber kurz & knackig? Instagram Facebook Pinterest Youtube Nichts mehr verpassen? Folge meinem Blog im Fediverse: @blog@catrina-seiler.de #### Datenschutzerklärung Datenschutzerklärung Datenschutz­erklärung 1. Datenschutz auf einen Blick Allgemeine Hinweise Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung. Datenerfassung auf dieser Website Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website? Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Abschnitt „Hinweis zur Verantwortlichen Stelle“ in dieser Datenschutzerklärung entnehmen. Wie erfassen wir Ihre Daten? Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben. Andere Daten werden automatisch oder nach Ihrer Einwilligung beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie diese Website betreten. Wofür nutzen wir Ihre Daten? Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden. Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten? Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden. Analyse-Tools und Tools von Dritt­anbietern Beim Besuch dieser Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit sogenannten Analyseprogrammen. Detaillierte Informationen zu diesen Analyseprogrammen finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung. 2. Hosting All-Inkl Wir hosten unsere Website bei All-Inkl. Anbieter ist die ALL-INKL.COM - Neue Medien Münnich, Inh. René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf (nachfolgend All-Inkl). Details entnehmen Sie der Datenschutzerklärung von All-Inkl: https://all-inkl.com/datenschutzinformationen/. Die Verwendung von All-Inkl erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse an einer möglichst zuverlässigen Darstellung unserer Website. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Auftragsverarbeitung Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) mit dem oben genannten Anbieter geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet. 3. Allgemeine Hinweise und Pflicht­informationen Datenschutz Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Hinweis zur verantwortlichen Stelle Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist: Catrina Seiler c/o Grosch Postflex #2522 Emsdettener Str. 10 48268 Greven Telefon: 0172/3831840 E-Mail: kontakt@catrina-seiler.de Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet. Speicherdauer Soweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe. Allgemeine Hinweise zu den Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung auf dieser Website Sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, sofern besondere Datenkategorien nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden. Im Falle einer ausdrücklichen Einwilligung in die Übertragung personenbezogener Daten in Drittstaaten erfolgt die Datenverarbeitung außerdem auf Grundlage von Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sofern Sie in die Speicherung von Cookies oder in den Zugriff auf Informationen in Ihr Endgerät (z. B. via Device-Fingerprinting) eingewilligt haben, erfolgt die Datenverarbeitung zusätzlich auf Grundlage von § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Sind Ihre Daten zur Vertragserfüllung oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Des Weiteren verarbeiten wir Ihre Daten, sofern diese zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die Datenverarbeitung kann ferner auf Grundlage unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Über die jeweils im Einzelfall einschlägigen Rechtsgrundlagen wird in den folgenden Absätzen dieser Datenschutzerklärung informiert. Hinweis zur Datenweitergabe in die USA und sonstige Drittstaaten Wir verwenden unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogene Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behörden (z. B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt. Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO) WENN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO). WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO). Beschwerde­recht bei der zuständigen Aufsichts­behörde Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe. Recht auf Daten­übertrag­barkeit Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist. Auskunft, Löschung und Berichtigung Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen: Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen. Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://“ auf „https://“ wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile. Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden. 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Teilweise können auch Cookies von Drittunternehmen auf Ihrem Endgerät gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite betreten (Third-Party-Cookies). Diese ermöglichen uns oder Ihnen die Nutzung bestimmter Dienstleistungen des Drittunternehmens (z. B. Cookies zur Abwicklung von Zahlungsdienstleistungen). Cookies haben verschiedene Funktionen. Zahlreiche Cookies sind technisch notwendig, da bestimmte Websitefunktionen ohne diese nicht funktionieren würden (z. B. die Warenkorbfunktion oder die Anzeige von Videos). Andere Cookies dienen dazu, das Nutzerverhalten auszuwerten oder Werbung anzuzeigen. Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs, zur Bereitstellung bestimmter, von Ihnen erwünschter Funktionen (z. B. für die Warenkorbfunktion) oder zur Optimierung der Website (z. B. 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WP Statistics erfasst dabei u. a. Logdateien (IP-Adresse, Referrer, verwendete Browser, Herkunft des Nutzers, verwendete Suchmaschine) und Aktionen, die die Websitebesucher auf der Seite getätigt haben (z. B. Klicks und Ansichten). Die mit WP Statistics erfassten Daten werden ausschließlich auf unserem eigenen Server gespeichert. Die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl unser Webangebot als auch unsere Werbung zu optimieren. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. IP-Anonymisierung Wir verwenden WP Statistics mit anonymisierter IP. Ihre IP-Adresse wird dabei gekürzt, sodass diese Ihnen nicht mehr direkt zugeordnet werden kann. 6. Newsletter Newsletter­daten Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter. Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den „Austragen“-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters oder nach Zweckfortfall aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Wir behalten uns vor, E-Mail-Adressen aus unserem Newsletterverteiler nach eigenem Ermessen im Rahmen unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zu löschen oder zu sperren. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt. Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen. 7. Plugins und Tools YouTube Diese Website bindet Videos der Website YouTube ein. Betreiber der Website ist die Google Ireland Limited („Google“), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Wenn Sie eine unserer Webseiten besuchen, auf denen YouTube eingebunden ist, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Des Weiteren kann YouTube verschiedene Cookies auf Ihrem Endgerät speichern oder vergleichbare Technologien zur Wiedererkennung verwenden (z. B. Device-Fingerprinting). Auf diese Weise kann YouTube Informationen über Besucher dieser Website erhalten. Diese Informationen werden u. a. verwendet, um Videostatistiken zu erfassen, die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern und Betrugsversuchen vorzubeugen. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen. Die Nutzung von YouTube erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Weitere Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von YouTube unter: https://policies.google.com/privacy?hl=de. Font Awesome Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten und Symbolen Font Awesome. Anbieter ist die Fonticons, Inc., 6 Porter Road Apartment 3R, Cambridge, Massachusetts, USA. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benötigten Fonts in ihren Browsercache, um Texte, Schriftarten und Symbole korrekt anzuzeigen. Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Font Awesome aufnehmen. Hierdurch erlangt Font Awesome Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse diese Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Font Awesome erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse an der einheitlichen Darstellung des Schriftbildes auf unserer Website. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Wenn Ihr Browser Font Awesome nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt. Weitere Informationen zu Font Awesome finden Sie und in der Datenschutzerklärung von Font Awesome unter: https://fontawesome.com/privacy. Google reCAPTCHA Wir nutzen „Google reCAPTCHA“ (im Folgenden „reCAPTCHA“) auf dieser Website. Anbieter ist die Google Ireland Limited („Google“), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf dieser Website (z. B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z. B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet. Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet. Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Webangebote vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA entnehmen Sie den Google-Datenschutzbestimmungen und den Google Nutzungsbedingungen unter folgenden Links: https://policies.google.com/privacy?hl=de und https://policies.google.com/terms?hl=de. Cookies und Meldungen zu Zugriffszahlen Wir setzen „Session-Cookies“ der VG Wort, München, zur Messung von Zugriffen auf Texten ein, um die Kopierwahrscheinlichkeit zu erfassen. Session-Cookies sind kleine Informationseinheiten, die ein Anbieter im Arbeitsspeicher des Computers des Besuchers speichert. In einem Session-Cookie wird eine zufällig erzeugte eindeutige Identifikationsnummer abgelegt, eine sogenannte Session-ID. Außerdem enthält ein Cookie die Angabe über seine Herkunft und die Speicherfrist. Session-Cookies können keine anderen Daten speichern. Diese Messungen werden von der Kantar Germany GmbH nach dem Skalierbaren Zentralen Messverfahren (SZM) durchgeführt. Sie helfen dabei, die Kopierwahrscheinlichkeit einzelner Texte zur Vergütung von gesetzlichen Ansprüchen von Autoren und Verlagen zu ermitteln. Wir erfassen keine personenbezogenen Daten über Cookies. Viele unserer Seiten sind mit JavaScript-Aufrufen versehen, über die wir die Zugriffe an die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) melden. Wir ermöglichen damit, dass unsere Autoren an den Ausschüttungen der VG Wort partizipieren, die die gesetzliche Vergütung für die Nutzungen urheberrechtlich geschützter Werke gem. § 53 UrhG sicherstellen. Eine Nutzung unserer Angebote ist auch ohne Cookies möglich. Die meisten Browser sind so eingestellt, dass sie Cookies automatisch akzeptieren. Sie können das Speichern von Cookies jedoch deaktivieren oder Ihren Browser so einstellen, dass er Sie benachrichtigt, sobald Cookies gesendet werden. Datenschutzerklärung zur Nutzung des Skalierbaren Zentralen Messverfahrens Unsere Website und unser mobiles Webangebot nutzen das „Skalierbare Zentrale Messverfahren“ (SZM) der Kantar Germany GmbH für die Ermittlung statistischer Kennwerte zur Ermittlung der Kopierwahrscheinlichkeit von Texten. Dabei werden anonyme Messwerte erhoben. Die Zugriffszahlenmessung verwendet zur Wiedererkennung von Computersystemen alternativ ein Session-Cookie oder eine Signatur, die aus verschiedenen automatisch übertragenen Informationen Ihres Browsers erstellt wird. IP-Adressen werden nur in anonymisierter Form verarbeitet. Das Verfahren wurde unter der Beachtung des Datenschutzes entwickelt. Einziges Ziel des Verfahrens ist es, die Kopierwahrscheinlichkeit einzelner Texte zu ermitteln. Zu keinem Zeitpunkt werden einzelne Nutzer identifiziert. Ihre Identität bleibt immer geschützt. Sie erhalten über das System keine Werbung. Quelle: https://www.e-recht24.de | Webseite der VG Wort Datenschutz­erklärung1. Datenschutz auf einen BlickAllgemeine HinweiseDie folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.Datenerfassung auf dieser WebsiteWer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Abschnitt „Hinweis zur Verantwortlichen Stelle“ in dieser Datenschutzerklärung entnehmen.Wie erfassen wir Ihre Daten?Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.Andere Daten werden automatisch oder nach Ihrer Einwilligung beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie diese Website betreten.Wofür nutzen wir Ihre Daten?Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden.Analyse-Tools und Tools von Dritt­anbieternBeim Besuch dieser Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit sogenannten Analyseprogrammen.Detaillierte Informationen zu diesen Analyseprogrammen finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung.2. HostingAll-InklWir hosten unsere Website bei All-Inkl. Anbieter ist die ALL-INKL.COM - Neue Medien Münnich, Inh. René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf (nachfolgend All-Inkl). Details entnehmen Sie der Datenschutzerklärung von All-Inkl: https://all-inkl.com/datenschutzinformationen/.Die Verwendung von All-Inkl erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse an einer möglichst zuverlässigen Darstellung unserer Website. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.AuftragsverarbeitungWir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) mit dem oben genannten Anbieter geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.3. Allgemeine Hinweise und Pflicht­informationenDatenschutzDie Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.Hinweis zur verantwortlichen StelleDie verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:Catrina Seilerc/o Grosch Postflex #2522Emsdettener Str. 1048268 GrevenTelefon: 0172/3831840E-Mail: kontakt@catrina-seiler.deVerantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.SpeicherdauerSoweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.Allgemeine Hinweise zu den Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung auf dieser WebsiteSofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, sofern besondere Datenkategorien nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden. Im Falle einer ausdrücklichen Einwilligung in die Übertragung personenbezogener Daten in Drittstaaten erfolgt die Datenverarbeitung außerdem auf Grundlage von Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sofern Sie in die Speicherung von Cookies oder in den Zugriff auf Informationen in Ihr Endgerät (z. B. via Device-Fingerprinting) eingewilligt haben, erfolgt die Datenverarbeitung zusätzlich auf Grundlage von § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Sind Ihre Daten zur Vertragserfüllung oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Des Weiteren verarbeiten wir Ihre Daten, sofern diese zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die Datenverarbeitung kann ferner auf Grundlage unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Über die jeweils im Einzelfall einschlägigen Rechtsgrundlagen wird in den folgenden Absätzen dieser Datenschutzerklärung informiert.Hinweis zur Datenweitergabe in die USA und sonstige DrittstaatenWir verwenden unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogene Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behörden (z. B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.Widerruf Ihrer Einwilligung zur DatenverarbeitungViele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)WENN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).Beschwerde­recht bei der zuständigen Aufsichts­behördeIm Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.Recht auf Daten­übertrag­barkeitSie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.Auskunft, Löschung und BerichtigungSie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.Recht auf Einschränkung der VerarbeitungSie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.SSL- bzw. TLS-VerschlüsselungDiese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. 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Sie werden entweder vorübergehend für die Dauer einer Sitzung (Session-Cookies) oder dauerhaft (permanente Cookies) auf Ihrem Endgerät gespeichert. Session-Cookies werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Permanente Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese selbst löschen oder eine automatische Löschung durch Ihren Webbrowser erfolgt.Teilweise können auch Cookies von Drittunternehmen auf Ihrem Endgerät gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite betreten (Third-Party-Cookies). Diese ermöglichen uns oder Ihnen die Nutzung bestimmter Dienstleistungen des Drittunternehmens (z. B. Cookies zur Abwicklung von Zahlungsdienstleistungen).Cookies haben verschiedene Funktionen. Zahlreiche Cookies sind technisch notwendig, da bestimmte Websitefunktionen ohne diese nicht funktionieren würden (z. B. die Warenkorbfunktion oder die Anzeige von Videos). Andere Cookies dienen dazu, das Nutzerverhalten auszuwerten oder Werbung anzuzeigen.Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs, zur Bereitstellung bestimmter, von Ihnen erwünschter Funktionen (z. B. für die Warenkorbfunktion) oder zur Optimierung der Website (z. B. Cookies zur Messung des Webpublikums) erforderlich sind (notwendige Cookies), werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gespeichert, sofern keine andere Rechtsgrundlage angegeben wird. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von notwendigen Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung seiner Dienste. Sofern eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies und vergleichbaren Wiedererkennungstechnologien abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage dieser Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG); die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browsers aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.Soweit Cookies von Drittunternehmen oder zu Analysezwecken eingesetzt werden, werden wir Sie hierüber im Rahmen dieser Datenschutzerklärung gesondert informieren und ggf. eine Einwilligung abfragen.Server-Log-DateienDer Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:Browsertyp und Browserversionverwendetes BetriebssystemReferrer URLHostname des zugreifenden RechnersUhrzeit der ServeranfrageIP-AdresseEine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.KontaktformularWenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.Anfrage per E-Mail, Telefon oder TelefaxWenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt. 5. Analyse-Tools und Werbung Matomo (ehemals Piwik)Diese Website benutzt den Open Source Webanalysedienst Matomo. Matomo verwendet so genannte “Cookies”. Das sind Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Dazu werden die durch den Cookie erzeugten Informationen über die Benutzung dieser Website auf unserem Server gespeichert. Die IP-Adresse wird vor der Speicherung anonymisiert.Matomo-Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen.Die Speicherung von Matomo-Cookies und die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren.Die durch den Cookie erzeugten Informationen über die Benutzung dieser Website werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können.Wenn Sie mit der Speicherung und Nutzung Ihrer Daten nicht einverstanden sind, können Sie die Speicherung und Nutzung hier deaktivieren. In diesem Fall wird in Ihrem Browser ein Opt-Out-Cookie hinterlegt, der verhindert, dass Matomo Nutzungsdaten speichert. Wenn Sie Ihre Cookies löschen, hat dies zur Folge, dass auch das Matomo Opt-Out-Cookie gelöscht wird. Das Opt-Out muss bei einem erneuten Besuch unserer Seite wieder aktiviert werden.Opt-out abgeschlossen; Ihre Besuche auf dieser Webseite werden nicht vom Webanalysetool erfasst. Bitte beachten Sie, dass auch der Matomo-Deaktivierungs-Cookie dieser Webseite gelöscht wird, wenn Sie die in Ihrem Browser abgelegten Cookies entfernen. Außerdem müssen Sie, wenn Sie einen anderen Computer oder einen anderen Webbrowser verwenden, die Deaktivierungsprozedur nochmals absolvieren.Sie haben die Möglichkeit zu verhindern, dass von Ihnen hier getätigte Aktionen analysiert und verknüpft werden. Dies wird Ihre Privatsphäre schützen, aber wird auch den Besitzer daran hindern, aus Ihren Aktionen zu lernen und die Bedienbarkeit für Sie und andere Benutzer zu verbessern. Ihr Besuch dieser Webseite wird aktuell von der Matomo Webanalyse erfasst. Diese Checkbox abwählen für Opt-Out. Ihr Besuch dieser Webseite wird aktuell von der Matomo Webanalyse nicht erfasst. Diese Checkbox aktivieren für Opt-In. This opt out feature requires JavaScript.Die Tracking opt-out Funktion benötigt aktivierte Cookies.WP StatisticsDiese Website nutzt das Analysetool WP Statistics, um Besucherzugriffe statistisch auszuwerten. Anbieter ist Veronalabs, Tatari 64, 10134, Tallinn, Estland (https://veronalabs.com).Mit WP Statistics können wir die Nutzung unserer Website analysieren. WP Statistics erfasst dabei u. a. Logdateien (IP-Adresse, Referrer, verwendete Browser, Herkunft des Nutzers, verwendete Suchmaschine) und Aktionen, die die Websitebesucher auf der Seite getätigt haben (z. B. Klicks und Ansichten).Die mit WP Statistics erfassten Daten werden ausschließlich auf unserem eigenen Server gespeichert.Die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl unser Webangebot als auch unsere Werbung zu optimieren. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.IP-AnonymisierungWir verwenden WP Statistics mit anonymisierter IP. Ihre IP-Adresse wird dabei gekürzt, sodass diese Ihnen nicht mehr direkt zugeordnet werden kann.6. NewsletterNewsletter­datenWenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter.Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den „Austragen“-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters oder nach Zweckfortfall aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Wir behalten uns vor, E-Mail-Adressen aus unserem Newsletterverteiler nach eigenem Ermessen im Rahmen unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zu löschen oder zu sperren.Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt.Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen.7. Plugins und ToolsYouTubeDiese Website bindet Videos der Website YouTube ein. Betreiber der Website ist die Google Ireland Limited („Google“), Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.Wenn Sie eine unserer Webseiten besuchen, auf denen YouTube eingebunden ist, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben.Des Weiteren kann YouTube verschiedene Cookies auf Ihrem Endgerät speichern oder vergleichbare Technologien zur Wiedererkennung verwenden (z. B. Device-Fingerprinting). Auf diese Weise kann YouTube Informationen über Besucher dieser Website erhalten. Diese Informationen werden u. a. verwendet, um Videostatistiken zu erfassen, die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern und Betrugsversuchen vorzubeugen.Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.Die Nutzung von YouTube erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.Weitere Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von YouTube unter: https://policies.google.com/privacy?hl=de.Font AwesomeDiese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten und Symbolen Font Awesome. 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Roadtrip mit Katze & Ziege starten* In Rückwärts nach vorn steigst du mit Jule und dem charmanten Timo in einen alten Bus, der alles andere als zuverlässig ist.Wenn du Lust auf einen humorvollen Roadtrip mit Umwegen und einem tierischen Begleiter hast, der mehr mitbekommt, als man (vor allem Jule) denkt, bist du hier genau richtig: Roadtrip mit Bus, Katze und später sogar einer Ziege (manche munkeln auch zwei, aber psscht!)Die Reise geht von Franken an die Nordsee bis nach Frankreich Eine Protagonistin, die rückwärts ins Abenteuer stolpert und nach vorn wieder herausfinden mussJede Menge kleine Katastrophen und Momente, die überraschend unter die Haut gehen Schon mal etwas vollkommen Verrücktes erlebt? So in der Kategorie "Alpaka in der Dusche"?In Alpaka 66 erlebt Nicki genau das und findet sich daraufhin auf einem  ungeplanten Abenteuer durch den Bayerischen Wald wieder.Wenn du auf bissigen Humor, unerwartete Begegnungen und eine Wanderung stehst, die so ganz sicher nicht im Reiseführer steht, schnür' die Wanderschuhe – das Alpaka wartet! Roadtrip-Feeling zu Fuß: Wanderung durch den Bayerischen Wald statt Autobahn-RaststätteEin Alpaka, das nichts fordert, nichts verweigert und genau damit zeigt, was schiefläuftSehr menschliche Hauptfigur zwischen Erschöpfung und neuen Perspektiven Mit Alpaka in den Bayerischen Wald aufbrechen* #### Impressum Impressum Impressum Catrina Seiler (Autorin) c/o Grosch Postflex #2522 Emsdettener Str. 10 48268 Greven Kontakt Telefon: 0151 E-Mail: kontakt@catrina-seiler.de Wirtschafts­identifikations­nummer DE443300209 Redaktionell verantwortlich Catrina Seilerc/o Grosch Postflex #2522Emsdettener Str. 1048268 Greven Verbraucher­streit­beilegung/Universal­schlichtungs­stelle Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. 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Egal, ob du Buchhändler, Blogger oder Pressevertreter bist: Auf dieser Seite kannst du dir einen schnellen Überblick verschaffen, um meine Werke in dein Programm, in Beiträge oder Rezensionen aufzunehmen.Alle Waschzettel stehen dir kostenlos als Download zur Verfügung – bei Fragen freue ich mich über deine Nachricht. Informationen für Presse | Waschzettel & Buchinfos Waschzettel und Buchinfos meiner Veröffentlichungen (PDF-Download, wird laufend erweitert) Humorvolle Romane Alpaka 66 Genre: Humorvoller Roadtrip-Roman | Roman mit TierenVerlag: Piper DigitalISBN: 978-3492504706Formate: Taschenbuch, E-BookKurzbeschreibung: Ein Alpaka in der Dusche und ein Roadtrip, der alles verändert. Nicki stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste und entdeckt dabei nicht nur den Bayerischen Wald, sondern auch ein Stück von sich selbst.Waschzettel: Waschzettel – Alpaka 66 Buchdetailseite: Mehr über Alpaka 66 erfahren Fantasy GLYN: Silberstaub und Feuerklinge Genre: Urban / Portal FantasyVerlag: SPISBN: 978-3754682609Formate: Taschenbuch, E-BookKurzbeschreibung: Cara will eigentlich nur eine Halloweenparty besuchen, doch plötzlich findet sie sich in einer magischen Welt wieder, in der Feen und Hexen ihre eigenen Regeln haben – und ihr Herz mitspielen möchte.Waschzettel: Waschzettel – GLYN: Silberstaub und Feuerklinge Buchdetailseite: Mehr über GLYN: Silberstaub und Feuerklinge erfahren Autorin Catrina Seiler Kurzvita für Presse Catrina Seiler ist Autorin humorvoller Unterhaltungsromane und Urban Fantasy. Ihre Bücher verbinden pointierte Sprache mit emotionaler Tiefe – und immer einem Hauch Magie. Sie lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. Fragen & Antworten: Informationen für Presse, Buchhandel und Blogger Wie kann ich ein Rezensionsexemplar anfragen? Wenn du ein Rezensionsexemplar meiner Bücher erhalten möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht mit ein paar Infos zu deinem Medium (Blog, Social Media, Print etc.). Für meine Selfpublishing-Titel kann ich dir direkt und unkompliziert ein Exemplar (nur E-Book) zur Verfügung stellen.Bei Verlagsveröffentlichungen (Alpaka 66) läuft die Entscheidung über den Verlag. Hierzu verweise ich auf die entsprechende Webseite des Verlags: Blogger Gibt es zusätzliche Materialien für Veranstaltungen oder zur Präsentation? Du möchtest eines meiner Bücher mit einer Aktion vorstellen – etwa ein Schaufenster oder eine Autor:innen-Empfehlung im Laden oder in der Bibliothek?  Auf Wunsch stelle ich gerne Postkarten, signierte Bücher oder Goodies zur Verfügung. Frag einfach nach. Darf ich Inhalte aus den Waschzetteln zitieren? Ja – mit Nennung der Quelle (z. B. „Waschzettel zu Alpaka 66, catrina-seiler.de“). Für journalistische Texte darfst du meine Presseinfos frei verwenden. Kann ich Buchzitate in Artikeln oder Beiträgen verwenden? Kurze Zitate sind im Rahmen der Berichterstattung erlaubt – bei Rezensionen, Blogbeiträgen oder Social-Media-Posts. Bitte nenne Autorin und Buchtitel als Quelle. Für umfangreichere Auszüge (z. B. in Unterrichtsmaterial oder Printartikeln) schreib mir vorab. Was ist eigentlich ein Waschzettel? Der Begriff Waschzettel klingt erstmal nach Pflegehinweisen im T-Shirt – ist aber ein echtes Verlagswort mit Geschichte. Früher wurden kurze Informationen zum Buch – Inhalt, Eckdaten, Preis, Zielgruppe – auf einem beigelegten Blatt gedruckt, das dem Buch wie ein Etikett beilag. Weil es lose, oft dünn und gelegentlich sogar perforiert war, erinnerte es ein wenig an den Zettel in der Unterwäsche. So war die Bezeichnung Waschzettel geboren.Im heutigen Verlagsalltag bezeichnet man damit den offiziellen Pressetext zu einem Buch: eine Mischung aus Klappentext, Beschreibung und Marketingargumenten. Er wird von Presseabteilungen oder Autor:innen geschrieben, mit dem Buch an Medien verschickt – oder hier online zum Download bereitgestellt. Was der Waschzettel enthält Damit man schnell findet, was man sucht,  enthält der Waschzettel alle relevanten Informationen für Presse und Buchhandel: kurze Zusammenfassung des Inhalts (spoilerfrei)die wichtigsten Buchdaten: ISBN, Verlag, Erscheinungsjahr, Umfang, PreisHinweise zur Zielgruppe (z. B. „humorvolle Unterhaltungsromane für Leser:innen von…“)ggf. einen Satz zur Einordnung im Gesamtwerkeine Kurzvita in pressetauglicher FormKontaktmöglichkeiten für Presse und Veranstaltunge Noch Fragen? Wenn du noch etwas suchst, was hier (noch) nicht zu finden ist – individuelle Informationen für Presse und Buchhandel zu einem bestimmten Titel oder Projekt oder besondere Formulierungen für Programmhefte, Blogbeiträge (zum Beispiel Interviews) oder Veranstaltungsflyer? Melde dich einfach. Ich stelle dir gern passendes Material zusammen.Kontaktiere mich gern – ich freue mich über deine Nachricht.kontakt@catrina-seiler.de #### Kontakt Kontakt Du möchtest mit mir in Kontakt treten? Dann bist du hier genau richtig! Egal, ob du Fragen zu meinen Büchern hast, Interesse an einer Zusammenarbeit hättest oder einfach nur ein paar Worte loswerden möchtest – ich freue mich über deine Nachricht. Deine Nachricht an mich Dein Name Deine E-Mail-Adresse Betreff Deine Nachricht (optional) Bitte lasse dieses Feld leer. Bitte lasse dieses Feld leer. Eine Kopie dieser Nachricht wird ebenfalls an dich geschickt. Oder über Social Media? 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Juli – Ich nehme euch auf meinen Tag mit Autorenupdate Juni 2026: FrankenBuch, Projekt FB und semiproduktive Gartensaison FrankenBuch 2026: Mit Büchern im Gepäck nach Nürnberg Wer schreibt hier? Catrina Seiler · Autorin für Fantasy und Unterhaltung Herzlich willkommen auf der Autorenwebseite von Catrina Seiler.Hier findest du meinem Blog mit News zu meinen Projekten, Beiträge zu Blogparaden und Schreibtipps und natürlich meine Bücher. Über mich Meine Bücher #### Newsletter-Verwaltung Du bist drin! Ab jetzt bekommst du Einblicke hinter die Kulissen meiner Geschichten, Bonus-Szenen und alles, was sonst zwischen den Zeilen passiert.Schau gleich in dein Postfach – dort wartet schon deine erste Mail auf dich. E-Mailmail@catinco.de Bearbeite dein Profil, um deine E-Mail zu aktualisieren. Vorname Nachname Status *EingetragenAusgetragen Deine Listen #### Romane (Verlag & Selfpublishing) Romane (Verlag & Selfpublishing) Einzelromane Nachfolgend findet ihr eine Übersicht über meine Einzelromane, die im Verlag und im Selfpublishing erschienen sind. Letztes Update:21. März 2026 Rückwärts nach vorn: Ein Roadtrip-Roman mit Bus, Katze und Ziege Rückwärts nach vorn Ein Roadtrip-Roman mit Bus, Katze und Ziege Ein klappriger Bus.Die letzten Wünsche ihres Vaters.Und ein Käufer, der zum Mitfahrer wird.Eigentlich wollte Jule nur das alte Wohnmobil ihres Vaters verkaufen und endlich einen Schlussstrich ziehen. Doch schneller, als ihr lieb ist, sitzt sie mit Käufer Timo und seiner eigensinnigen Katze in dem klapprigen Bus und landet auf einem Roadtrip voller Katzenhaare, Dieselgeruch und Diskussionen über kulinarische Grundsatzfragen. Zwischen Umwegen und alten Geschichten merkt Jule, dass man manchmal genau dort ankommt, wo man nie hinwollte und es sich trotzdem verdammt richtig anfühlt. Exklusiv bei Amazon erhältlich – auch in Kindle Unlimited Mehr dazu im Blog! Bei Amazon entdecken* Vom Fels zum Fass Ein Troll wagt den Absprung Ein Troll am Tresen – was soll da schon schiefgehen?Das Leben als Brückentroll hat Tork hinter sich gelassen: Er eröffnet mit seinem Freund Thymm die Donnerschänke. Die magischen Cocktails sind der Renner, bis den Gästen plötzlich Wurzeln aus den Füßen sprießen, Flügel in Flammen stehen und ein Minotaur das Mobiliar zerlegt.Zwischen Chaos, Intrigen und uralter Magie, die Stadt und Natur aus dem Gleichgewicht bringt, muss Tork beweisen, dass er mehr ist als ein Brückentroll mit dicker Haut. Denn manchmal rettet nicht die Faust den Tag, sondern Herz, Humor und ein perfekt gezapftes Bier.Exklusiv bei Amazon erhältlich – auch in Kindle Unlimited Mehr dazu im Blog! Bei Amazon entdecken* Vom Fels zum Fass - Cozy Fantasy 2025 mit Troll Über Alpaka 66 Buchtrailer Buchdetails Über Alpaka 66 Alpaka 66 – Einzelroman von Catrina Seiler (im Piper Verlag) Von der Dusche auf Tour – Alles mit Alpaka! Für alle Leser*innen, die auf der Suche nach lockerer, vielleicht etwas schnoddriger und nicht ganz ernst zu nehmender Unterhaltung sind.»Hör zu, Nicki. Ich habe keine Ahnung, wo du das Lama herhast.«»Alpaka!«, verbesserte Nicki automatisch.»Sieh es doch positiv!«»Positiv?«»Ja, alle Frauen stehen auf Lamas! Vielleicht kannst du so Laura zurückgewinnen! Die liebt Tiere doch so.« Ein waschechtes Alpaka in der Dusche? Nach dem ersten Schreck findet Nicki Brandl sich auf einer Reise zur Alpakafarm wieder, bei der er kein Fettnäpfchen auslässt – eine zwielichtige Mitfahrgelegenheit, unpassendes Schuhwerk und kein Zelt sind dabei noch die kleinsten Probleme. Auf dem Weg schließt er sich einer Alpaka-Trekkinggruppe an. Mit dem Führstrick in der Hand eröffnen sich ihm in manchem Gespräch neue Sichtweisen und so wird die flauschige Überraschung zum Wendepunkt seines Lebens. Affiliate-Link! In eigener Sache: Unterstützung von Autoren (Teil 1) Buchtrailer Buchdetails Verlag: Piper Humorvoll; 1. Edition (3. Mai 2021)Sprache: DeutschTaschenbuch: 380 SeitenISBN-10: 3492504701ISBN-13: 978-3492504706Abmessungen: 12 x 3.04 x 18.7 cm Schon gelesen? Hinterlasse gern eine Rezension oder Bewertung auf Lovelybooks oder bei Amazon! #### Signierte Taschenbücher Signierte Taschenbücher Wie komme ich an mein signiertes Taschenbuch Möchtest du ein signiertes Exemplar meiner Bücher direkt von mir erhalten? Das geht ganz einfach – hier erfährst du, wie: Schicke mir eine E-Mail: Schreibe an kontakt@catrina-seiler.de und teile mir mit, welches Buch oder welche Bücher du haben möchtest. Vergiss bitte nicht, deine vollständige Adresse anzugeben, damit ich den Versand reibungslos organisieren kann. 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So sparst du dir die Versandkosten und wir haben sogar die Gelegenheit, ein paar Worte zu wechseln. Lass mich einfach bei der Bestellung wissen, wenn du diese Option nutzen möchtest! Kommende Termine vsl. 26. September 2026 – FrankenBuch (Nürnberg)  Welche Vorteile habe ich, wenn ich das Taschenbuch direkt bei dir kaufe? Beim Kauf über mich lege ich als Dankeschön für deine Unterstützung kleine Überraschungen bei. Außerdem hilft dein Kauf, kommende Projekte zu finanzieren. Posten wie Coverdesign, Lektorat, Korrektorat und Buchsatz sind große Kostenpunkte, die durch deine Unterstützung möglich gemacht werden. Welche Taschenbücher sind erhältlich? Alpaka 66 GLYN: Silberstaub und Feuerklinge GLYN: Scherben und Weglicht 1 GLYN: Scherben und Weglicht 2 Vom Fels zum Fass: Ein Troll wagt den Absprung Rückwärts nach vorn Signierte Taschenbücher – hübsch für das Bücherregal Versandkosten Die Versandkosten richten sich nach dem Gewicht des Pakets. 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Für Presse, Buchhändler und Blogger Du suchst Waschzettel oder Material für deine Berichterstattung?Hier findest du alles auf einen Blick: Informationen für Presse, Blogger & BuchhandlungenLetzte Aktualisierung: 18. Juni 2025 GLYN: Urban / Portal Fantasy-ReiheMit Feen, Hexen, Magie – und Humor.Tauche ein in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Magie verschwimmen und viele Geheimnisse darauf warten, entdeckt zu werden. Romane von Catrina SeilerAbgeschlossen und kompakt.Hier findest du die Bücher für einen Nachmittag am See im Sommer, kühle Winterabende oder die perfekte Reisebegleitung für den Urlaub. Anthologien mit Catrina SeilerWenig Zeit? Aber viel Freude am Lesen?Du magst die Abwechslung? Versuchs mit meinen Geschichten, die ihren Weg in Anthologien gefunden haben. Möchtest du gern ein signiertes Taschenbuch? Auf dieser Seite findest du alle Informationen zur Bestellung – inklusive der Möglichkeit, dein Exemplar auf einer Buchmesse persönlich abzuholen. 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